Einzelbild herunterladen

Dampfer in das

ein Dampfrohr. e Explosion ge omenden Dampi es schweren Ge­

Edes pfälzischen 3 der Kirchweihe n sofort getötet, etzt. Auch in

haden an. Auj zahlreiche alte Das Dad) des ende Bäume be. rde in der Nähe dam Kopf ver­

egelfahrt zwischen ig, eriranten in Vorüberfahrende Die Leichen der Im Anschluß as sich im Hasen um Mitternacht anischen Dampf­Fährboote, wel

er gerudert wurde, ich das Boot mit

Matrose wurden ertrunken.

infolge mehrerer nii. Verluste an worden, doch sind

Vertrauensselig Weise ausbeutete, nmen. Ein von Internehmen ver fähr 10 Dollars fulin". Die Ba mit dem Tuber zu haben. Das gefärbtem Petro­neucalypten. Den cht beizukommen

Bettspiel wird aus llspiels brach eine Die mit einer gro en, wodurch vier . An dem Auf felt.

gen bei Rostod Cau und drei Per en wurden schwer wurde durch ein rächtigen Kasinos Sebäudes in Asche

er internationale Großherzog von etroffen.

bei einer Kahn beiden Begleiter wischen zwei durd griffenen Schlepp Boot umgeworfen

e Sohn des Spiel inen Bruder durd unter einen Eisen Ausflug gemacht er wurde dabei er Steiniviirfe schwer

d und seine Frau m Wagen geschleu

haft,

e ihr X Deutsches nach dem Bericht

Rühl- Stettin, im eutendes gewachsen. n 6915 im Jahre 314 Vereine. Se im Borjahr) mit

ahl der Vereinsan Frauen und Rinder.

7 bedeutet das eine Der größte der , 485 Mitgliedern. , 459 Mitgliedern, 19, Defterreich mit nübungen nahmen jahr teil, im Kreis Mittelrhein freis Anzahl der Turner zu der Einwohner­

hat 7538 Turner

1976

5976

Н

6291

5244

11

9911

"

2179

1445

4249

5398

"

"

1698

1558

1075

1394

2639

и

"

"

!!

"

"

Bon Städten des Mittelrheinkreises mit über 50,000 Einwohnern sind noch zu nennen: Wiesbaden( 90,000) mit 1821, Mainz( 86,000) mit 1369, Darmstadt( 70,000) mit 1654 und Offenbach( 53,000) mit 1384 Turnern. Die größten Vereine sind: 1. Berliner Turnerschaft mit 2809 Mitgliedern, 2. Tv. Nürnberg( 1778), 3. Mtv. München ( 1765), 4. Tgd. Berlin( 1490), 5. Tv. München( 1459), Hamburger Tschft. von 1816( 1365), 7. Tr. Pforzheim ( 1333), 8. Allg. Tv. Dresden( 1232). Ferner mit über 1000 Mitgliedern: Tv. Bayreuth, Tv. Chemniß, Tv. Prag, Allg. Tv. Leipzig, Tgd. Würzburg, Tv. Augsburg und Tv. Stettin. Es bestehen 91 Vereine mit über 500 Mitgliedern. Im Mittelrheinkreis: Tgd. Darmstadt( 959), Tv Offenbach ( 855), To. Wiesbaden( 780), Tqd. Worms( 762), Tv. Gießen( 693), Tv. Frankfurt( 672), Tv. Mainz( 640), Mtv. Wiesbaden( 514) und Tgd. Hanau( 507). Frauen­abteilungen bestehen 1093 mit 30,993 Mitgliedern, d. h. 3080 mehr. Geturnt wurde im Jahre 1902 in 664,922 Turnzeiten von 15,850,522 Turnern d. h. 1,168,832 mehr als im Vorjahr. In 681 Vereinen wird auch das Knaben und Mädchenturnen geflegt. Die Beteiligung ist bei den Anaben von 33,299 auf 40,087, und bei den Mädchen von 9947 auf 13,402 gestiegen. Mit der Leitung der Uebungen waren 37,275 Vorturner betraut, 2187 mehr als im Vor­jahr. Zum Heeresdienst wurden aus 6478 Vereinen 29,694 Mitglieder ausgehoben, ein herrliches Zeugnis von der vaterländischen Bedeutung der Turnerschaft. Die Zahl der vereinseigenen Turnhallen ist von 596 auf 625 gestiegen, die der Pläße von 940 auf 1016. Schulturnhallen wurden 1646 benugt. Von den zur Deutschen Turnerschaft ge= hörenden Vereinen des Auslandes haben 17 berichtet. Die­selben zählen 1915 Mitglieder. Darunter sind vier Vereine in Afrika, fünf in Amerika, zwei in England und je einer in Desterreich, Schweden, Holland, Spanten, Rumänien und Rußland. Drei Vereine Belgiens gehören zum Kreis VIIIb.

Lokales.

Gießen, 11. August 1903

* Das Großh. Regierungsblatt, Beilage Nr. 22, ausgegeben am 8. August d. I., enthält das Vorlesungs­verzeichnis der Großherzoglich Hessischen Ludwigs- Universität zu Gießen, Winterhalbjahr 1903/04.

** Für Zwecke weiterer Ausgrabungen in der Nähe Gießens hat ein Freund der Altertumsforschung, der auf diesem Gebiet so sehr verdiente Hauptmann a. D. Kramer, einen größeren Betrag zur Verfügung gestellt.

** Die diesjährigen Herbstman över der hessischen Division, die im Kreise Weglar stattfinden, werden un­gefähr 3 Wochen dauern. Der Großherzog von Hessen, sowie der zweite Sohn unseres Kaiserpaares Prinz Eitel Friedrich, werden sich an dem Manöver beteiligen und in Braunfels Wohnung nehmen.

* Neuester Plan der Stadt Gießen. Das städtische Vermessungsamt hat einen neuen Plan der Stadt Gießen im Maßstab von 1: 3000 angefertigt, der sich von allen bisher bestehenden Kartierungen unseres Gemeinde­wesens dadurch vorteilhaft auszeichnet, daß jedes einzelne Haus, sowie die öffentlichen Anlagen 2c. darauf ausge­zeichnet ist. Vorerst sind für Zwecke der städtischen Ver­waltung eine Anzahl Exemplare in schwarzem Druck be­schafft worden, doch hören wir, daß eine hiesige Verlagsan­stalt( Roth) mit Genehmigung der Bürgermeisterei diese überaus praktische Karte in Farbendruck Herstellen lassen wird. Um so dieselbe für den allgemeinen Gebrauch zu gängig zu machen.

*** Das Verdingungswesen im Großherzog­tum Hessen soll demnächst auch eine Aenderung erfahren. In einer der letzten Ausschußsizungen des Landesge­werbevereins in Darmstadt teilte der Vorsitzende mit, daß die Großherzoglichen Hochbauämter von dem Großh. Ministerium der Finanzen, Abteilung für Bauwesen, bereits vor einiger Zeit mit der Aufstellung von Preisver­zeichnissen für das Verdingungswesen aufgefordert worden seien. Nach einer Ministerialverfügung sei für diese Preisfestseßungen als leitender Gesichtspunkt festgehalten, daß dem Handwerk zwar eine ausreichende Bezahlung gewährt werden soll, für welche eine gute Arbeitsaus­führung erwartet werden könne, das anderseits die Preisbemessung sich jedoch in den Grenzen zu bewegen haben wird, welche auch im finanziellen Interesse des Staates vertretbar seien. So dürften z. B. die Preise, welche in den Städten dem Handwerk in den dortigen Verzeichnissen zugestanden sind, nicht ohne weiteres in die Preisverzeichnisse für staatliche Unterhaltungsarbeiten aufzunehmen sein, da die Verhältnisse hier nicht die­selben und die Verpflichtungen der Handwerker nicht in gleicher Weise geregelt seien wie bei den Städten. Die Abgabe der Formulare für Preisverzeichnisse an die Meister, an welche je im laufenden Rechnungsjahre die Arbeiten vergeben worden sind, habe unentgeltlich zu erfol­gen. Die Vergebung der Arbeiten nach dem neuen Ver­fahren soll erstmals für dieses Rechnungsjahr Anwendung finden.

*** Frequenz des Gießener Freibades. Im städtichen Freibad an der Lahn haben im abgelaufenen Monat Juli 10480 Personen gebadet. Im Ganzen sind bisher in dieser Saison in der Anstalt seit dem 23. Mai, dem Tage ihrer Eröffnung, 20 200 Bäder genommen worden.

*

Ein interessanter Versuch ist dem Kunst­gärtner Karl Becker- Gießen geglückt. Er hat im vergangenen Jahre in einem Teich am Sch ffenberger Wald, in den das Gailsche Tonwert seine Kesselwasser laufen läßt, südländische Wasserrosen( Nymphäen) ausgefeßt, die infolge des fortwähren­den Zuflusses von warmem Wasser den Winter über sich derart entwickelt haben, daß der Teich jetzt vollständig mit den prachtvollen farbigen Blüten der Pflanze wie besäet erscheint.

*** Radfahrer gegen Reiter. Man schreibt uns: Wenn sie gestern über die Vorstellung von Texas- Tex

am Schlusse ihres Berichts ausführen: Der Reiter und seine Pferde, daß kann man getrost sagen, haben mit dieser Leistung gezeigt, daß der Radfahrer wohl auf ganz kurze Strecke dem Pferd überkommt, aber die Ausdauer doch das Pferd noch immer zum Siege verhilft". Die Ansicht ihres Berichterstatters ist aber in dem Punkt irrig. Vorerst ist zu bemerken, daß ein Wettkampf zwischen Reiter und Radler überhaupt nicht sportlich ist, weil es sich dabei um ungleiche Kräfte handelt. Zweitens ist eine Strecke von 10 Kilometer überhaupt viel zu kurz, um zu beweisen, wer es länger aus­hält, der Reiter zu Pferd oder der auf dem Stahlroß. Je größer die zurückzulegende Strecke ist, je vorteilhafter liegt die Sache für den Radfahrer, wenn man vom Pferde­wechsel absieht. Daß es möglich ist bei 10 Kilometer Wegs mit dem Pferde eher ans Ziel zu kommen wie mit dem Rad, dazu bedürfte es für Gießen nicht erst des Beweises. Vor Jahren hat hierfür schon einer der besten Reiter der Stadt der gegen den damals schnellsten Gießener Radler die Tour Wallthor- Lollar hin und zurück machte, den Beweis geliefert und zwar einen Beweis, dem Tausende von Zu­schauern beiwohnten. Wenn der Radler am Sonntag bei 10 Kilometer Strecke, nur 3 Runden, also 1200 Meter gegen den Reiter, der noch dazu geschickt im Pferdewechsel war, zurück blieb, so ist dies in Anbetracht der kurzen Strecke eine sehr gute Leistung des Radfahrers. Wo wäre aber der Reitersmann geblieben, wenn es sich um eine Strecke von 50 oder gar um 100 Kilometer gehandelt hätte, die jeder nur einigermaßen fahrende Radler spielend in weit fürzerer Zeit zurücklegt als dies beritten zu Pferde möglich ist.

** Einbruch. In vergangener Nacht wurde in den Laden eines Gießener Geschäftsmannes durch ein Fenster von dem Hofe aus eingestiegen und ein kleiner Geldbetrag gestohlen sowie die Geschäftsbücher beschmußt.

*

Der Stickkursus der Singer Nähmaschinen­Aftten- Gesellschaft, welcher gegenwärtig in dem Laden des Herrn Kunsthändlers Hirz stattfindet, erfreut sich regster Teilnahme. Nicht weniger als 15 Teilnehmer bemühen sich die Fertigkeiten bezgl. des Stickens auf den Maschinen unter bewährter Leitung anzueignen. Gleichzeitig machen wir auf die ausgestellten funstvollen Stickarbeiten, verfertigt auf Singer- Nähmaschinen, mit aufmerksam.

*

*

Fußwettlauf. Auf dem Sportplay a. d. H. wird sich am nächsten Sonntag wiederum ein sportliches Ereignis vollziehen. Ortègue, der große Fußwettläufer von Baris, welcher von seinem 19. Jahre an sich dem Fußspert widmete, wird sich mit einem Radfahrer messen. Der Fuß­mettläufer fordert sämtliche Reiter, Rennfahrer und Fuß­gänger auf, sich mit ihm an den Start zu begeben. Drtègue hat zahlreiche Rennen mit Erfolg bestritten und hat in den größeren Städten, wie Rom, Neapel, Mailand, Basel und Mülhausen allgemeines Staunen erregt.

"

*** Maschinenbauer Gesangverein. Im Seal der Deutschen Eiche" in Klein- Linden hatte sich am Sonntag eine fröhliche Sängerschaar eingefunden, um sich und ihren Gästen einige schöne Stunden zu bereiten. Zahl reiche Gesangsfreunde von hier und auswärts waren er­schienen, um den Liedern des Maschinenbauer- Gesangvereins Gießen zu lauschen. Auch den Sängern schien es in Klein­Linden ganz gut zu gefallen, denn bei Liedern und Tanz wurde es tiefe Nacht, ehe sich allmählich die Heimkehr vollzog.

* Edel und hilfsbereit sei der Mensch. Vor und liegt der Jahresbericht der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger vom Jahre 1902/1903, in welchem unter der Rubrik" Stiftungsgelder" wir folgenden für Gießen interessanten Eintrag mit lesen:

Vermächtnis von der Wittwe des Kaufmanns Gg. Karl Hensel, Frau Emilie geb. Reizel, in Gießen 500 Mart. Wir nehmen gern Notiz von dieser Schenkung, erstens, da sie einem der delsten Zwecke dient und zweitens, weil ja doch die Wenigsten von dem Jahresbericht dieser Gesell­schaft Kenntnis nehmen.

* Die Eisenbahnvorhänge. Eine bemerkens­werte Strafe hat die Eisenbahnverwaltung eingeführt. Die Gepflogenheit mancher Fahrgäste, die beschlagenen Fenster mit den daran angebrachten Vorhängen abzuwischen, erachtet die Eisenbahnverwaltung als Beschädigung der Vorhänge, die in Zukunft mit Zahlung von 6 Mark bestraft werden soll. Wer einmal wegen dieses Vergehens büßen soll, der fönnte vielleicht den Spieß umdrehen und die Eisenbahnver­waltung für beschädigte Kleider haftbar machen, weil die Sizbänke voller Staub waren, oder sich die Handschuhe be= zahlen lassen, wenn er sie sich an den Tür- oder Halte= griffen beschmußt hat.

** Allendorf a. d. L. Am Samstag abend gerieten der 50 Jahre alte Steinbrecher Joh. Ulm und der 23jährige Arbeiter Wandler von hier in einer hiesigen Wirtschaft in Wortwechsel, welcher sich derart steigerte, daß beim Hinausgehen beider Ulm von seinem Gegner einen solchen Stoß erhielt, daß er rücklings die 2 stufige Treppe hinab­fiel und einen Schädelbruch erlitt. Sonntag morgen schon erfolgte der Tod. Die gerichtliche Untersuchung stellte das Unglück fest, und ließ gestern den Täter sofort in Haft nehmen. Heute, Dienstag, wurde der Unglückliche, Vater von 8 Kindern, unter starker Teilnahme zur ewigen Ruhe bestattet.

Lich, 10. Aug. Die in diesem Jahre stattfindende Bürgermeisterwahl ist auf Freitag den 14. August festgesetzt. Michelbach bei Schotten, 7. Aug. Vor einigen Tagen ging ein bei den Wasserleitungsarbeiten beschäftigter Monteur von dem benachbarten Busenbrn hierher, begleitet von einer Anzahl hiesiger junger Leute. Unterwegs_wurde der Marn überfallen und übel zugerichtet. Der Schwer­verlegte wurde in das Krankenhaus nach Schotten verbracht und zweifelt man an seinem Aufkommen. Heute weilte der Oberstaatsanwalt aus Gießen hier und vernahm mehrere Beugen.

+ Marburg, 10. Auguft. Die Einwohner unserer Vorstadt Weidenhausen feierten ihr historisches Grabenfest, das eigentlich zum Gemeingut" der gauzen Stadt geworden ist. In diesem Jahre hatte das Fest noch eine besondere Bedeutung, war es doch zugleich eine hundertjährige Erinne­rungsfeier des Bestehens des Festes. Mit einer Vorfeier am Samstag begannen die Festlichkeiten und währten bis zum Montag. Seinen Ursprung hat das Fest in der Kul­tivierung die vor einem Jahrhundert in der sumpfigen Wüste in Weidenhausen vorgenommen wurde; heute bedecken den ehemaligen Sumpf fruchtbare Gartenländer.

Frankfurt a. M., 10. August. Der Kreisausschuß versagte seine Genehmigung zur Errichtung einer Talgschmelze im städtischen Schlacht- und Viehhofe.

Mainz, 9. Aug. Der fürzlich hier abgehaltene XI. Bundestag des Bundes deutscher Gastwirte schloß mit einem Defizit von 600 Mark ab, der aus der Vereinskasse gedeckt wird.

** Mainz, 10. August. Zwischen 2 Schußleuten und ca. 20 Zivilisten tam es in der gestrigen Nacht zu einem blutigen Streit, bei dem die Schußleute schwer mißhandelt wurden. Sie wurden von 4 Kollegen mit blanker Waffe aus der Menge herausgehauen. Einer der Zivilisten erhielt dabei eine schwere Schädelwunde. Die 2 Haupttäter wurden verhaftet.

+ Höchst a. M., 9. Aug. Im Ernst oder Scherz legte sich ein Unbekannter auf das Schienengeleise in der Nähe des hiesigen Schlachthofes vor den heranbrausenden Zug der Sodener Bahn. Der Zugführer, dies bem: rkend, brachte den Zug unmittelbar vor dem Daliegenden zum Stehen, worauf sich derselbe rasch erhob und in den Ge­treidefeldern verschwand.

** Vom Rhein. In der Gemartung Oberdiebach, Kreis St. Goar wurde die Reblaus gefunden.

** Aus der Rhön, 9. August. In Buttlar wurde einem Dienstmädchen auf dem Felde von einer Getreidemäh­maschine der eine Fuß glatt abgeschnitten.

** In Oberwolfach( Franken) hieb der Dienstknecht Möhring nach vorausgegangenem Wirtshausstreit dem Deko­nomen Feuerbach die Sense mit aller Macht in den Leib. Feuerbach starb sofort. Möhring wurde verhaftet.

** Aus Franken, 10. August. Ueber unser Franken­land, namentlich im Schweinfurter Gau und in den Haß­bergen, ging gestern ein furchtbares Unwetter nieder. Der Hagel fiel an manchen Orten eine Viertelstunde lang in der Größe von Tauben-, ja Hühnereiern, großen Schaden an Getreide und Obst anrichtend. Viele Fenster und Dachziegel wurden zertrümmert. In verschiedenen Ortschaften schlug der Blitz ein und verursachte Schadenfeuer.

Marktbericht.

Gießen, 11 August. Auf dem heutigen Wochenmarkt losteten Butter per d. 1.05-1.15 M, Hübnereter 7-8 Pfg., Enteneier St. 8 Pfg., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Liter 21 Pfg., Linjen per Liter 32 Bfg.. Tauben per Paar 1. 0.75-0.90, Sühner per Stüd Mt. 1.20-1.80, Hahnen, per

Stild Mt. C.65-1.00, Enten per Stüd 1.70-2.00, Gänse p. Pfd, 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfd. 66-76 Pfa. Schweine­fletsch gesalzen per Pfund 0.80 Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 68-74 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Bfg., Kartoffeln per 100 kilo 9.00-10.00 mt., Zwiebeln per 3t. Mt. 6.50-700., Kirschen per Pfund 00-00 Big. Wilch der Liter 18 Vfa.

Frankfurter Viehmarkt. Zum Verkauf standen 452 Ochsen, 63 Bullen, 807 Kühe und Färfen( Stiere und Rinder), 234 Kälber, 159 Schafe und Hämmel, 1255 Schweine. Aus Oesterreich 169 Ochsen. Bezahlt wurde für 50 Kilo Ochsen: a) vollfleischige, aus=

gemästele höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren Mt. 71-73, b) junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Mt. 67 bis 69, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere Mt. 63-65, d) gering genährte jeden Altecs Mt. Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes Mt. 62-63, b) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Mt. 58-60, c) gering genährte Mt. Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a) vollfleischige. ausgemästete Färsen ( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes Mt 66-68, b) voll­fleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes( bis zu 7 Jahren) Mr. 63-65, c) ältere ausgemästete Kühe und wenig aut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. 53-55, d) mäßig genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. 50-52, e) gering genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt.-, Bezahlt wurde für 1 Pfund a) feinste Mast-( Vollm.- Mast) und beste Saugfälber( Schlachtgewicht) 82-83 Pfg.( Lebendgewicht) 50-52 fg., b) mittlere Mast- und gute Saugfälber( Schlachtge= wicht) 76-78 Pfg,( Lebendgewicht) 46-47 Pfg., c) geringe Saug­fälber 60-64 Pfg., d) ältere gering genährte Kälber( Fresser) Pfg., Schafe: a) Mastlämmer und jüngere Masthämmel. 70-73 Bfg., b) ältere Masthämmel 66-69 Pfa., c) mäßig genährte Hämmel Pfg. Schweine: a) vollfleischige der und Schafe( Märzschafe) feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1 Jahren ( Schlachtgewicht) 62 Pfg.,( Lebendgewicht) 49 Pfg., b) fleischige ( Schlachtgewicht) 61 Pfg.,( Lebendgewicht) 48 Pfg. c) gering ent­widelte, sowie Sauen und Eber( Schlachtgewicht) 55-59 Pfg., Lebendgewicht, d) ausländ. Schweine unter Angabe der Her­funft- Pfg. Das Geschäft in Hornvieh war gut und ist der Markt geräumt.

Frankfurt a. M., 10. August. Fruchtmarkt, E8 notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer Mf. 16.80-16.90, furhessischer Mt. 16,80-16.90, norddeutsb. Mt. b., Kansas Mt. 17.50-17.75, Roggen, hiesiger Mt. 13.50 bis 13.75, russischer Mt. 14.30-14.60. Amerikaner Mt. 14.50 bis big, Pfälzer, Mt. 17.50 bis 14.90, Gerste, hiesige Mt. big 18.00, fränkische Mt. - Riedgerſte Mt.-. Hafer, hiesiger mf. 14.20-14.80, fur­1- big garische Mt. 17.50-18.50. Hessischer Mt. 14.10-14 75, Württemberger Mt. bayerischer Mt. 14.10-14.90, russischer Mr. 14.25-15.25, Mais

==

un=

Mixed Mt. 12.50-13.00, La Plata Mt. 12.25-12.50, weißer Alles pro 100

Mais Mt. 12.70-13.20, russischer Mt.- Kilo ab hier.

Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil Ib in Klein; für das Bokale, den Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderei( vorm. Wilh. Keller), Gießen.

zum

UNUBERTROFFEN Waschen und Putzen WASCHET

NUR MEE

NAUMANNIA

SEIFE

GESCHUT

CHAUMANN

OFFENBACH

Bingen a. Rh.

Rhein. Technikum

für Maschinenbau und Elektrotechnik.

Progr. frei.