Ausgabe 
11.4.1903 Erstes Blatt
 
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Indem ich für das mir in me nem bisherigen Lokale Kühler Grund" intgegengebrachte Wohlwollen bestens danke, bitte ich, mir das­selbe auch fernerhin in meinem jeßigen Lofale erhalten zu wollen.

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Ludwig Flamme

Gießen, den 9. April 1903.( füher Kühler Grund.")

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Aufnahme der schulpflichtigen

Kinder.

Montag den 20. April d. Je., vormittags von 10 bis 12 Uhr, findet in der hiesigen Volksschule, und zwar in der Stadtfnabenschule im Zimmer Nr. 3, I. Stock werf, in der Stadtmädchenschule Zimmer Nr. 6, 1. Stockwerf, die Aufnahme der Kinder statt, welche bis 1 Mai d. 3. das sechste Leber sjah zurückgelegt haben. Auch fönnen am genannten Tage auf Wunsch der Eltern oder deren Stellvertreten solche leiblich und geistig nicht un­reife Kinder aufgenommen werden, welche bis zum 30 Sept. d. Js. das sechste Lebensjahr vollenden. Tiejenigen dieser zur Anmeldung gebrachten Kinder aber, welde für den Schul­besuch nicht genug herangereift betrachtet werden können, fommen zur Zurückstellung für das nächste Schuljahr.

Bei der Anmeldung der Kinder ist der Impsschein vorzulegen und bi auswärts Geborenen der Geburtsschein mitzubringen. Außerdem haben dajenigen Eltern, welche Den der Gewährung freier 2 hrmittel für ihre zur Aufnahme gefon menen Kinder G. brauch mach n wallen, unt r Vor­zeigung des diesjährigen Staatssteuerzettels bei dem betreffen en Hauptlehrer Antrag zu stellen.

Gießen, den 9. April 1903.

Für den Schulvorstand:

J. V.: Georgi.

Hahn, Reftor.

Jubiläums- Stipendien- Stiftung,

zu Ehren der 25jährigen Regierung des Ed. Klinkel, Bibnbofitrafe 10. höchstseligen Großherzogs Ludwig III.

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Aus obiger Stiftung, welche bezweckt, daß aus den tapitalzinsen drei junge Leute, und zwar aus jeder der drei Provinzen ciner, eine gleichmäßige Subvention zu den Kosten ihrer Ausbildung auf einer höheren Bildungs­anstalt erhalten sollen, sind für das Jahr 1903 drei Stipendien zu vergeben,

Das Stipendium fann auf drei Jahre ausgedehnt werden; es können jedoch nur Angehörige solcher Ge­meinden berücksichtigt werden, welche Beiträge zu dieser Stiftung geleistet haben.

Hiernach berechtigte und befähigte junge Männer, welche zum Zwecke ihrer Ausbildung eine höhere Bild­ungsanstalt besuchen oder besuchen wollen, und sich um das Stipendium zu bewerben beabsichtigen, sind einge­laden, ihre Gesuche durch ihre betreff nde Bürgermeisterci an die Bürgermeisterei der Hauptstadt ihrer Provinz, also aus Orten der Provinz Starkenburg an die Bürger­meisterei Darmstadt, aus Rheinhessen an die Bürger­( Sartenanteil per Monat meisterei Mainz, aus Oberhessen an die Bürgermeisterei 14 Mr. zu vermieten.

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bis längstens zum 1. Mai ds. Js. gelangen zu lassen. Den Gesuchen sind an Zeugnissen beizulegen:

1) ein behördlich beglaubigtes Vermögenszeugnis, 2) eine behördliche Bescheinigung, daß und wo Ge­suchsteller studiert.

3) ein Führungs-( Leumunds-) Zeugnis.

Außerdem ist der Nachweis zu erbringen, daß der Gesuchsteller in Hessen geboren, bezw. hessischer Staats­angehöriger ist.

Darmstadt, Gießen, Mainz, 1. April 1903. Das Kuratorium.

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Dienstag, den 14. April 1903

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