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hältnis unterhielt, durch zahlreiche Stiche mit einem Sattler. pfriem zu ermorden. Das Opfer der Bluttat wurde in be wußtlosem Zustande ins Krankenhaus eingeliefert, der Atten­täter verhaftet.

Beim Spielen mit einer Dynamitpatrone wurden in Köln zwei Kinder schwer verletzt; dem einen wurde die rechte Hand fortgerissen.

Das englische Unterhaus beschloß einstimmig, die Schnelligkeitsgrenze für Automobile auf 20 englische Meilen die Stunde festzusetzen.

Vermischtes.

Jacques 1., Kaiser der Sahara,] unterzeichnet der Pariser Millionär Lebaudy Rundschreiben, die er allerorten hin versendet. Trotz des bereits gemeldeten jämmerlichen Fiaskos und trop der Beschlagnahme seines Schiffs mit der weißen, drei goldene Bienen zeigenden Flagge in Las Palmas hält der abenteuerlustige Herr an der Absicht fest, aus dem afrikanischen Küstenorte Troga eine große Karawanenstation zu machen. Außerdem will er den angeblich goldhaltigen Wüstensand untersuchen lassen.

[ 4000 Maßfrüge abhanden gekommen.] Einen eigen­artigen Nachklang zum Nürnberger Turnfest bildet folgende Nachricht. Von den Maßkrügen, die eine Nürnberger Brauerei auf den Festplatz und an die Wirte in der Stadt hinausgegeben hat, hat sie angeblich rund 4000 Stück nicht wieder bekommen. Diese sind zum Teil zerschlagen worden, zum Teil ,, sonstwie" verloren gegangen.

OIHumoristische Spitzbuben.] In Thun( Schweiz) er­wischte der Landjägerkorporal einen längst gesuchten Dieb Roth aus dem Aargau, welcher mit Generalabonnement reiste und sich dabei den Jur machte, aus den verschiedensten Orten der Polizei ulkige Ansichtspostkarten zu senden. Das berriet ihn schließlich. Eine ähnliche Keckheit hat sich ein wegen Wechselfälschung angeklagter Münchener erlaubt. Er war nach Desterreich geflohen und hatte von den Bergen Salzburgs an den Staatsanwalt in München eine Ansichts­tarte geschickt des Inhalts: Herzliche Grüße. Hier ist es sehr schön. Hier wollen wir Hütten bauen." Der Staats­anwalt hat diesen Gruß mit einem Steckbrief erwidert.

** Schulkinder als Feld- und Erntearbeiter. Auf Ver­anlassung des preußischen Kultusministers erlassen gegen­wärtig die Landräte Verfügungen, welche die Frage der Verwendung von Schulkindern als Feld- und Erntearbeiter behandeln. In diesen Verfügungen wird ausgeführt: Es mitß mit aller Strenge daran festgehalten werden, daß die Verwendung von Schulkindern zu Feld- und Erntearbeiten während der Schulzeit nur auf wirkliche Notfälle beschränkt bleibt, und daß dazu die Erlaubnis der betreffenden Lehrer und, falls es sich um umfangreiche Versäumnisse handelt, der Ortsschulinspektoren einzuholen ist. Des lettere hat stets einige Tage vor der beabsichtigten Arbeit zu geschehen, damit die Verhältnisse geprüft werden können." Es wird dann noch hinzugefügt, daß alle unentschuldigten Schul­bersäumnisse ohne Rücksicht mit großer Strenge zu bestrafen sind.

* IDas neueste Regenschirm- Geschäft.] An regnerischen Abenden kann man jetzt auf dem Odeonsplatz in München einen gut gekleideten Herrn, einen zur Zeit stellenlosen Kauf­mann, mit einem riesigen Familienregendach ausgestattet, beobachten, der, höflich den Hut lüftend, an unbedacht" ihres Weges wandelnde Passagiere herantritt und sich gegen die geringe Entschädigung von fünf Pfennigen erbietet, sie unter seinem Schirme nach Hause zu begleiten. Einem seiner Kunden" erzählte der spekulative Kopf, daß er sich schon einmal bis zu drei Mark auf diese Weise verdient habe, da man ihm immer noch ein Trinkgeld zukommen lasse, und daß er das wohl einzig in seiner Art bestehende Geschäft schon seit Anfang dieses Jahres betreibe.

Kunft und Wissenschaft.

SO. Eine vierzigtägige Hungerfur. Seit der Newyorker Naturheilprediger Mac Fadden in seiner über das ganze Land verbreiteten Monatsschrift Physikal Culture" für Hungerfuren Propaganda macht, hört man alle Augenblicke bon erstaunlichen Leistungen in dieser Beziehung. In Scran­ton in Pennsylvanien hat jetzt ein gewisser Mac Intyre an­geblich nicht weniger als vierzig Tage ohne Nahrung zu­gebracht, um seinen an einer Seite gelähmten Körper zu heilen. Er hatte in seiner Zeitung von einer solchen Kur gelesen und beschloß nun, sie selber durchzumachen, leider aber ohne Erfolg. Während der ersten Tage seiner Fasten­zeit behauptet er, schreckliche Qualen erlitten zu haben, aber als diese überwunden waren, empfand er kein Verlangen nach Nahrung mehr. Das einzige, was er zu sich nahm, war etwas über ein Glas Wasser täglich. Während der letzten Tage seines Fastens habe der Genuß von zu viel Wasser Blutungen und Erbrechen hervorgerufen. Wenn es aber noch länger gedauert hätte, hätte er sich nicht mehr aufrecht erhalten können. Er hat im ganzen 35 Pfund berloren, ist schon über Vierzig und stand während seiner Kur nicht unter regelmäßiger ärztlicher Aufsicht.

LD. Ginen unterirdischen See hat man im Orte Groß­leinungen im Marsfelder Kreise bei Bohrungen angetroffen. Im vergangenen Winter war das dortige Pfarrhaus durch einen Erdfall start gefährdet worden, so daß es geräumt werden mußte. Ein Regierungsbaurat stellte Untersuchun­gen an, und die Mansfelder Gewerkschaft stellte die er­forderlichen Arbeitskräfte. Man hoffte auf Kaltfelsen zu stoßen, gegen die Berechnung traf man aber ein trockenes Kieslager und danach Wasser. Es wurde Tag und Nacht gepumpt, aber es war nicht möglich, das Wasser zu besei­tigen. Es hat sich ergeben, daß man auf einen See von unbekannter Tiefe und Ausdehnung gestoßen ist. Wegen der drohenden Lebensgefahr für die Beteiligten mußten die Bumparbeiten aufgegeben werden. Die Kosten, gegen 4000 Mark, dürfte der Fiskus übernehmen.

Noch fortwährend

werden Bestellungen auf unsere Zeitung für das III. Quartal

von allen Post anstalten, Landbriefträgern und der Expedition entgegengenommen.

Lokales.

Gießen, 10. August 1903. ** Der Großherzog empfing am 8. Auguft u. a. den Lehrer Jakob von Wetterfeld.

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Die Vermählungsfeier der Prinzessin Alice von Battenberg mit dem Prinzen Andreas von Griechenland und die damit in Aussicht stehende Fürstenzusammenkunft am Darmstädter Hofe ist nun­mehr auf den 17. Oktober festgelegt worden. Das Zarenpaar trifft schon anfangs Oktober hier ein.

** Von der Ministerialabteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe waren am 5. 1. Mts. die sämtlichen Gewerbeaufsichtsbeamten des Großherzogtums zu einer Ronferenz nach Darmstadt berufen worden, die außer zahlreichen anderen Angelegenheiten wesentlich der Ausfüh­rung des Reichsgesetzes über die Kinderarbeiten in gewerb­lichen Betrieben und der Frage der Ausdehnung des Bau­arbeiterschußes galt. Der Beratung des erstgenannten Gegenstandes wohnte auch der Vorsitzende der Abteilung für Schulang legenheiten bei. In einer weiteren Beratung am gleichen Tage wurde mit den Gewerbeinspektoren der Auf­sichtsbezirke Gießen und Offenbach, sowie den Vertretern der beteiligten Arbeiterkreise, zwei im Reichsamt des Innern ausgearbeitete Entwürfe von Vorschriften zum Schuße der Zigarrenarbeiter erörtert.

* Die Landestonferenz der Sozialdemo­trat n Hessens findet am 6. September im Gasthans zum Darmstädter Hof in Steinbach a. T. statt. Den Ge­schäftsbericht des Landes- Komitees giebt C. Ulrich Offenbach a. Main.

* Erste Gießener Biegenschau. Die am Sams­tag Vormittag auf dem Viehmarktplaß hierselbst stattgehabte erste öffentliche Veranstaltung des Ziegenzuchtvereins für Gießen und Umgebung gab ein schönes Bild der Leistungs­fähigkeit der Mitglieder dieses Vereins auf dem Gebiete der Bucht und Pflege dieses volkswirtschaftlich, besonders für den kleineren Mann, so überaus wichtigen Milchtieres. Es sind noch keine 5 Jahre her, da wollte man in denjenigen Kreisen, welche besonders berufen erscheinen, die landwirtschaft­liche Produktion auf allen Gebieten zu heben und zu fördern, nicht daran glauben, daß es außer der Geflügelzucht besonders auch die Ziegenzucht sei, die man mit Erfolg unterstüßen fönne. Wie man jeßt den Mahnern mit allerhand Ein­wänden kommt, welche dafür eintreten, mehr für die Aus­breitung der Schafzucht in der Provinz zu tun, so erging es früher den Freunden der Ziegenzucht. Um so erfreulicher ist die Tatsache, daß die überall in der Provinz entstandenen Sp zialvereine bahnbrechend gewirkt haben und das Interess', impulsiv angeregt, hat das Uebrige getan, um die Zucht der Saaner Biege in Oberhessen heimisch zu machen. Immerhin fann noch erheblich mehr geleistet werden auf diesem Gebiet, es muß danach gestrebt werden, noch mehr zu leisten, da gerade die Biege berufen ist, den Wohlstand der arbeitenden Bevölkerung in Stadt und Land zu heben. Wer am Sams­tag Vormittag die meckernde Schaar auf dem Viehmakt be­sichtigt hat, muß gestehen, daß ganz vorzügliches Zucht­material in Menge darunter vertreten war, doch sollte man darauf achten, die Zucht noch mehr einheitlich zu beeinflussen. Die Ziegenschau war überaus gut beschickt, waren doch über 100 Tiere aufgefahren. Auch der Besuch der Schau war, trozdem auf dem Gebiet der Reklame dafür so gut wie nichts geschehen war, recht gut. Zahlreich bekundeten unsere Stadtverordneten durch ihre Anwesenheit auf dem Viehmarkt ihr Interesse für die Ziegenhaltung. Der Hauptzweck der Ausstellung war, wie wir erfahren, um zu mustern, was man als Bestes vom Besten auf die große Landwirtschaftliche Ausstellung im September bringen kann, und um sich auch ein Mal ein flares Bild über das tatsächlich vorhandene Material für Zuchtzwecke machen zu können. Die Prämiirung ergab folgendes Resultat: Klaffe I: Biegen, welche mehr als 1 Mal gelammt haben, im Besiz von Chr. Nebe 1. Preis, Aug. Nöding 2. Pr., Karl Reuling 2. Br., Konrad Rübsamen 2. Pr., Georg Schäfer 3. Pr., Heinrich Rabenau 3. Pr., Georg Schubecker 3. Preis. Anerkennungen erhielten für ihre vorgeführten Tiere Georg Friedrich, Bal­taser Weber und Ph. Biebricher. Klasse II: Jährlinge, ( Biegen die 1 Mal gelammt haben) im Besitz von Konrad Rübsamen 1. Preis, Hrch. Müller 2. Pr., Karl Reuling 2. Pr., Jean Weisel 3. Pr, Wilhelm Benner 3. Pr., Georg Schäfer 3. Preis. Klasse III: Zeitziegen( die noch nicht ge­lammt haben) im Besitz von Chr. Nebe 1. Preis, Georg Schubecker 2. Pr., Johann Vogel 3. Preis. Klasse IV: Biegenlämmer, im Besiz von Joh. Vogel 1. Preis, Aug. Nödrup 2. Pr., Karl Reuling 2. Pr., Herm. Weisel, 3. Pr., Georg Schubecker 3. Pr., Louis Stroh 4. Preis. Anerken­nungen für ihre Tiere erhielten Hch. Stüler und Heinrich Rabenau. Klasse V: Bocklämmer im Besitz von August Nöding 1. und Ehrenpreis, Adam Weinborn 2. Preis, Karl Reuling 3. Pr., Gg. Deckel 3. Pr., J. Vogel 4. Preis. Anerkennungen für ihre Bocklämmer erhielten Bernhard Weidenhaus und Georg Schäfer für Landziegen; Kreiling Bittwe und Bernh Weidenhaus. Einen Ehrenpreis für die beste Kollektion Biegen erhielt bei überaus scharfer Kon­furrenz Chr. Nebe, die zweitbeste Kollektion hatte Karl Reuling zur Schau gebracht.

Reservisten Entlassung. Der späteste Entlassungs­tag ist der 30. September. Bei denjenigen Truppenteilen, die an den Hauptübungen teilnehmen, findet die Entlassung der zur Reserve zu beurlaubenden Mannschaften unter Be­rücksichtigung des spätesten Entlassungstages in der Regel am 2., ausnahmsweise am 1. oder 3. Tage nach Beendig­ung der Manöver oder nach dem Wiedereintreffen in den Standorten statt. Abweichungen hiervon sind in besonderen Fällen zulässig. Die Korpsmanöver find am 23. September d. Js. beendet. Die Reservisten der Infanterie- Truppenteile würden somit größtenteils am 25. September und die der berittenen Truppen in der Zeit vom 25. bis 30. September zur Entlassung gelangen. Die Mannschaften des Trains und der Bezirkskommandos, die Dekonomiehandwerker und

die Militärkrankenwärter werden am 30. September ent­lassen.

Einige größere Rohrbrüche an der Gießener Wasserleitung haben sich infolge Ausführung der Sielbau­arbeiten nach Bufüllung der Gräben in den letzten Tagen wieder bemerkbar gemacht, so am Samstag auf dem Markt­plaz und gestern in der Rittergasse und in der Marktstraße, infolgedessen die Wasserversorgung in dem angrenzenden Ge­biet zeitweise unterbrochen werden mußte. Die entstandenen Schäden wurden durch das Gas- und Wasserwerk so gleich beseitigt.

* Das Schauturnen des Grünberger Turn­vereins nahm am Sonntag bei reger Beteiligung einen guten Verlauf. Nach einem Festzug durch die Stadt wurde auf dem Turnplatz hinter der schönen Turnhalle mit drei Riegen geturnt und recht anerkennenswerte Leistungen zur Schau gebracht, besonders war es die Männer- Riege, die mit guten Uebungen ihr Können zeigte. Ein Regenschauer fonnte die Turner nicht abhalten, das vorgesehene Keulen­schwingen mit Mufifbegleitung auszuführen. Wenn schon der Besuch im allgemeinen und im Interesse der Turnsache hätte besser sein können, so ließ doch die Stimmung nichts zu wünschen übrig. Dem Konzert am Nachmittag schloß sich am abend ein Ball an.

** Das von dem Arbeiter- Sängerbunde für Rhein- und Maingau gestern in Dieburg veranstaltete 2. Bundes­fest wurde in dem der Stadt gehörigen, herrlichen Schloß­garten abgehalten. Anwesend mögen ca. 8-10 000 Personen gewesen sein. Bei dem abgehaltenen Konkurrenz- Singen er­hielt in Gruppe I( ca. 60-100 Sänger) Union- Frankfurt den 1. Preis; in Gruppe II( 30-60 Sänger) Bruderlieb"- Langendiebach den 1. Preis, und in Gruppe III( 25-30 Sänger) Eintracht Gießen den 1. Preis.

** Der gestrige Sonntag war, man möchte sagen im Rückblick auf seine letzten Vorgänger, ein stiller, denn im Verhältniß standen weniger Vereins- Festlichkeiten auf dem Programm. Im neuen Saalbau vergnügten sich die Mitglieder und deren Angehörige vom Männer- Turn­verein. Die Turnerdivise Frisch- fromm- froh- frei wurde wieder in Ehren gehalten bis zum späten Schluß. Einen gleich guten Verlauf- wenn auch im engeren Rahmen hatte die Familienfestlichkeit des Sänger chor& bom alten Turnverein in dem Sälchen des Turngenossen Wigandt. Wer aber gestern keine Verpflichtungen" hatte, der wanderte bei dem schönen Wetter hinaus in Feld und Wald. Die Zahl derer war nun wahrlich nicht gering; ganze Karawanen entflohen den engen Gassen und die Kinder freuten sich, daß sie Papa nun endlich auch einmal mit­

nehmen konnte.

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8um zweiten Male hat gestern der Reiter­fünstler Texas- Tex mit seiner Truppe auf dem Sport­plaz Vorstellung gegeben und das Publikum hat durch ein wiederum sehr zahlreiches Escheinen bewiesen, daß es den Bemühungen der Direflion, daß dieser Wettkampf zwischen Pferd und Rad abermals den Gießenern geboten wurde, ge­dankt. Wir übergehen die einzelnen Programm- Nummern wie Lassowerfen, Pfeilschießen 2c., in denen Texas- Tex als Meister bekannt ist. Das Hauptinteresse war auf die letzte Nummer gerichtet, in welcher der bekannte Rennfahrer Gräf­Frankfurt a. M. auf 10 km sich mit dem Reiterfünstler bzgl. der Schnelligkeit und Ausdauer messen wollte. Das Rennen begann und gleich vom Start an war es ein weit interessanteres als das am letzten Sonntag. Gräf legte sich mehr in den Schwung, vermochte aber doch bei seinen 25 Runden nicht Stange zu halten; Texas- Tex überholte ihn mit 3 vollen Runden. Höchst bewundernswert war auch dieses Mal wieder mit anzusehen, mit welcher Gelentigkeit und Schnelligkeit der Mexikaner die Pferde wechselte. Der Reiter und seine Pferde, das fann man getrost sagen, haben mit dieser Leistung gezeigt, daß der Radfahrer wohl auf ganz furze Strecke dem Pferd überkommt, aber die Aus­dauer doch das letztere noch immer zum Siege verhilft.

A Wetterfeld. Hier wird ein neues, einklassiges Schulhaus erbaut, daß auf rund 24 000 Mt. veranschlagt ist.

( 2) Villingen. Der Bliz schlug fürzlich in den Kirch­turm und beschädigte ihn derart, daß eine Renovierung er­forderlich ist. Genau am selben Tag vor 33 Jahren wurde die Kirche von einem Blizstrahl getroffen, wobei der Lehrer Rappold und ein Schuljunge getötet wurden.

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Wetzlar. Wie der W. Anz." erfährt, beabsichtigt der Geflügelzuchtverein für den Kreis Wezler im Herbst d. Js. eine Geflügel, Vogel- und Kaninchen- Ausstellung zu veranstalten. Es soll nur im Kreise Weglar gezüchtetes Geflügel u. s. w. zugelassen werden.

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Friedberg. Unserer früher er Bürgermeister Sand­mann, seit kurzem Rechtsanwalt in Hungen, ist bei der gestern stattgehabten nochmaligen Wahl des 1. Bürgermeisters der Stadt Frankenhausen i. Thüringen, nachdem die im März 1. J. abgehaltene Wahl umgestoßen worden war, von der Bürgerschaft gegen mehrere andere Kandidaten wiederum mit großer Majorität gewählt worden.

Geschäftliches.

Der heutigen Nummer unserer Beitung liegt ein Prospekt der bekannten Modellfirma Wilkes& Cie., Hachen bei, den wir ihrer Aufmerksamkeit empfehlen. Wilkes'sche Waren sind weit über Deutschlands Grenzen be­fannt und teilt uns diese Firma unter gesetzlich- bindender Garantie mit, daß sie 80 000 Kunden besiße und daß weit über 6000 ehrende Belobigungen vorliegen, so daß es sich lohnt, sich die Muster franto ohne Kaufzwang senden zu lassen.

Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein; für bas Lokale, den Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaat": Fr. Oppermann.

3ft Pfeiffer& Diller's Kaffee- Essenz

nicht geradezu unübertroffen? Bestehen Sie darauf, die echte Original- Dose zu erhalten, die beste von Allen!