Ausgabe 
8.4.1903 Erstes Blatt
 
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Nr. 83.

Erstes Blatt.

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Gratisbellagen: Oberheffische Familienzeitus,( täglich) Oberbeffische Beitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Zettenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Berttagen nagmittage.

Mittwoch, den 8. April 1903.

Gießener

12. Jahrgang.

Infectiousy: et 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wi aan Oberbefen, die Kreise Weglar und Marburg 10 Pfg tenn 15 big. Reklamen die Betitgeile 30 refp. 40 Dis

Boftzeitungsliste No. 8869.

Redaktion und Expedition: Gießen Nenenweg 90 Fernsprechanichinh Rr, 862.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszettung

( Gießener Zeitung)

für Oberhessen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Der Kaiferbefuch in Dänemark und

feine folgen.

( Von unserem ständigen CB. Mitarbeiter.) Der Kaiser ist von seiner jüngsten offiziellen Nord­landfahrt wieder zurückgekehrt. In Dänemark aber zit­tern die Freudenflänge ber letzten Tage nach und selbst chwedisch- norwegische Blätter geben der Genugtuung fiber den Kaiserbesuch einen sehr lebhaften Ausdruc. Insbesondere betont ein Blatt in Stockholm mit gro­Ber Befriedigung, daß nunmehr auf der skandinavischen Balbinsel für einen Umschwung in der Politik die Bahn frei gemacht worden sei. Denn Dänemark war bis jetzt unter dem Einfluß der verwandtschaftlichen Beziehun gen seines Königshauses zu dem russischen Zarenhause ganz im Schlepptau der Petersburger Politik. In dem Maße, wie sich aber die Beziehungen zwischen Peters­burg und Berlin besserten, näherte sich auch der dänische Hof dem deutschen Kaiserhause und heute stehen wir nor der erfreulichen Tatsache, daß die an dem Seebecken ber Nord- und Ostsee angrenzenden Länder ein freund­nachbarliches Verhältnis mit einander angeknüpft baben.

In Norwegen ist ja noch von den Zeiten der Hansa ber ein guter Rest an deutschfreundlicher Gesinnung vorhanden. Zwar erregte vor mehreren Jahren ein persönlich gehässiger Aufsatz eines Stockholmer Blat­tes gegen unseren Kaiser ein berechtigtes Aussehen. Aber jenes Blatt ist von Haus aus monarchengegnerisch und gerade jene Rundgebung hat gezeigt, welchen Einfluß und zwar günstigen Einfluß die wiederholien Nordlands­fahrten auf die dortige Bevölkerung gemacht haben. Wie die Norweger zu uns stehen, das hat der Verfasser dieses Aufsatzes selbst erlebt, als er vor zwei Jahren bie erste Ausreise des Lloyddampfers ,, Kronprinz Wil­Helm", der bekanntlich im Vorjahre den Prinzen Hein­rich von Preußen nach Amerika führte, mitmachte. Das Reiseziel war Bergen und Edinburg; an Bord waren sieben aktive und inaktive Minister, Oberpräsidenten, Beheimräte in großer Zahl und Journalisten alle auf einen Ton gestimmt, eine Art schwimmende Republik. An einem Sonntag Nachmittag fuhr... wir zwischen den Shäören von Bergen ein, Böller frachten von den Ber­gen, die deutsche und die norwegische Flagge wehten uvehten einträchtig nebeneinander und im Hafen ent­faltete sich, als tausende von Fahrzeugen, Dampfer, Segelboote, Schaluppen, Boote und Kähne das Schiff imkreisten, ein sehr reges Leben. Ganz Bergen hatte einen Festtag. Allerdings ist diese Stadt als eine ehemalige Hansafaktorei auch ganz von deutschem Geiste beein­flußt. Aber immerhin, auch vorhandenes Kapital hat nur dann einen Wert, wenn es Zinsen trägt und dies Ziel hat Kaiser Wilhelm durch seine vielfachen Nord­landsfahrten erreicht; nicht die bedeutungsloseste dar­unter war sein Ziel in Kopenhagen.

Der Augenblick, der sich uns durch die neu ange­bahnten Beziehungen eröffnet, ist mehr in wirtschaft­licher als politischer Hinsicht von Bedeutung. Denn nunmehr dürften die seit Jahrzehnten gestörten Han­delsbeziehungen wieder eine Auffrischung erfahren. Ins­besondere werden sich auf grund der bevorstehenden Handelsvertragsverhandlungen die nordischen Inselstaa­ten vielleicht entschließen, die schroffen Zoll- und Ver­fehrsbestimmungen zu ermäßigen. Einen bedeutenden Wert für unsere innere Politik aber dürfte jene Reise auch noch haben. Die Nordmark wird beruhigt werden. Wenn die unruhigen Geister in Schleswig- Holstein all­mählich erkennen, daß ihnen die Kopenhagener. Politik leine Rückendeckung mehr gibt, dann werden allmählich die berufsmäßigen hetzer aussterben, die an der Was­jerkante das Volk gegen Monarchie und Reich beein­Flussen.

Der neue Ɑorftofs für Dreyfus. Jaurès, der französische Sozialistensührer, hat seine Verheißung wahrgemacht und die angekündigten neuen Enthüllungen zur Dreyfusaffäre begonnen. Er stützt sich darauf, daß den Mitgliedern des Kriegsgerichts insge­heim Dreyfus belastende Dokumente ein Brief des Deutschen Kaisers und das vielerwähnte Bordereau mit Randbemerkungen des Kaisers vorgelegt worden seien, Dokumente, von deren Vorhandensein weder dem Ver­teidiger noch dem Angeklagten selbst etwas mitgeteilt worden sei. Diese Dokumente sind, wie inzwischen nach­gewiesen ist, vom Obersten Henry gefälscht, demselben, der sich nach der Entdeckung der Fälschung im Ge­fängnisse den Hals abschnitt. Einen direkten Beweis dafür, daß diese gefälschten Dokumente dem Kriegs­gericht tatsächlich vorgelegt worden sind, blieb Jaurès schuldig; indirekt bewies er diese Tatsache, indem er einen Brief des Generals Pellieux an den zur Zeit des Dreyfusprozesses amiierenden Kriegsminister Ca­vaignac vorlas, in dem Bellieux von diesen gefälsch­

ten Dokumenten als den Unterlagen für Dreyfus Ver­urteilung redet und aus der Tatsache, daß Cavaignac die Fälschung gekannt haben mußte, die Konsequenz zieht, daß er unter so vertrauensunwürdigen Vorge­setzten nicht länger dienen könne. Nach der Verlesung dieses Briefes Bellieur' nahm Brisson, unter dessen Mi­nisterpräsidentschaft Cavaignac Kriegsminister war, er­regt das Wort, um Cavaignac in unzweideutigſter Form der Hinterhaltigkeit zu bezichtigen: Cavaignac habe, so erklärte er, von diesem Briefe Pellieur' dem Kabinett und ihm, dem Ministerpräsidenten, erst nachträglich, als es schon zu spät war, Kenntnis gegeben. Cavaignac, der jetzt ebenfalls Deputierter ist, suchte sich heraus­zureden, mußte aber zugeben, daß er tatsächlich den die ganze Affäre in ein neues Licht rückenden Brief des Generals Bellieux den übrigen Ministern vorent­halten habe. Jaurès wird seine Enthüllungen weiter fortseßen. Ihr bisheriger Eindruck ist nicht zu unter­schäßen. Zwar suchen die Dreyfusgegnerischen Blätter den Wert seiner Enthüllungen abzuschwächen, aber es tann keinem Zweifel unterliegen, daß dieses Bemühen nur sehr geringen Erfolg hat. Nichtsdestoweniger wäre es verfehlt, wollte man annehmen, daß die Aussich­ten auf eine Wiederaufnahme des Dret, fusprozesses be sonders groß wären. Jaurès will seine Enthilllungen mit dem Antrage auf Einleitung einer Untersuchung der ganzen Geschichte schließen. Ob dieser Antrag ange nommen wird, ist zweifelhaft, wird er es aber, so i von der Einleitung dieser Untersuchung bis zur Wie­deraufnahme des Dreyfusprozesses noch ein sehr weite: und mit Hindernissen geradezu übersäter Weg.

Die Politik.

Kaiser und Papft.

):( Mit Rücksicht auf den bevorstehenden Besuch Kaiser Wilhelm's beim Papst werden im römischen Bala zo Odescalchi, dem Sige der preußischen Gesandtschaft beim Vatiian, bereits Stallungen für die Wagen und Pferde in Stand gejezt, die der Kaiser für seine Vatikanfahrt aus Berlin mitbringt. Angesichts des Kaiserbesuches hat der Bapst angeordnet, daß die zum 28. April, an welchem Leo XIII. die Pontifikatsdauer Petri erreichen wird, er­varteten Pilgerzüge abgesezt und auf später vertagt wer­den sollen.

König Eduards Reisen.

)-( Eine amtliche Mitteilung des Londoner Auswärti­gen Amtes bestätigt, daß Konig Eduard Paris be­suchen wird. Er wird am 2. Mat dort eintreffen und zwei oder drei Tage verweilen. Der Besuch des Königs in Rom gibt gegenwärtig zu lebhaften Unterhandlungen zwischen dem Vatikan und der Umgebung des Königs Veranlassung. In der Engelsburg besteht man nämlich darauf, daß der britische Herrscher, der nicht nur bei Kö­nig Victor Emanuel, sondern auch beim Papste vorsprechen will, diesen legten Besuch mit Rücksicht auf die gespann­ten Beziehungen zwischen dem Papst und dem italieni­schen Königshause weder direkt aus dem Königsschlosse noch auch aus der englischen Botschaft beim italienischen Hose unternehmen dürfe. England hat keine Gesandtschaft beim Vatican, König Eduard kann also nicht wie z. B. der deutsche Kaiser, der von der preußischen Gesandtschaft beim heiligen Stuhl zum Vatican fähri- von irgend einem offiziellen Gebäude aus den Papst besuchen. Daß König Eduard sich bestimmen lassen sollte, wie der Vatican vor­schlägt, von irgend einem Hotel oder Privathaus aus den Besuch beim Papste abzustatten, ist nicht anzunehmen; einmal dürfte ihm dies sein Würde bewußtsein als eng­lischer König und zum andern die Rücksicht auf den be­freundeten italienischen Hof veri teten. So wird dem Va­tifan wohl nichts übrig bleiben, als sich über seine bis­her gehegten Bedenken hinwegzujeßen und den König zu empfangen, woher er auch komme. Wie unser CB.- Mit­arbeiter erfährt, dürfte in der That eine Nachgiebigkeit des Vatikans in dieser Sache zu erwarten sein. Alexander der Hexenmeister.

(!) Der Serbenkönig Alexander, der schon manchen siehe die Heirat mit seltsamen Streich gemacht hat, hat jich neuerdings in der Draga und anderes mehr politischen Eskamotage versucht. Seit dem 6. April 1901 hat Serbien eine neue Verfassung. Der gegenwärtige Se­nat und die Ekupschtina, die auf Grund dieser Verfassung gewählt sind, haben nun ein paar Geseze gemacht, die manchen Leuten im Lande Serbien nicht erfreulich dünkten. Auch der König gehörte zu den Mißvergnügten, und da Senat und Stupschtina sich weigerten, die Gesetze zu än­dern oder ganz zu beseitigen, hieb Alexander diesen gor­dischen Knoten nach dem Vorbild seines großen mazedoni­schen Namensvetters einfach durch: Er hob die Verfassung furzerhand auf, erklärte, nachdem er so absoluter Herrscher geworden, Stupschtina und Senat für aufgelöst und die Leanstandeten Geseze für abgeschafft und erhob die frühe­ren Gesetze über dieselben Gegenstände wieder zur Gel­tung. Kaum war dieser Staatsstreich fertig, so erließ König Sascha ein zweites Edikt, durch das die Ver­

fassung wiederherstellte; zugleich Terier er einen neuen, ge fügigen Senat und Staatsrat. Bei der Neuwahl zur Stupschtina, die die Folge dieses Handstreichs des Königs ist, wird sich zeigen, wie die serbische Bevölkerung über dieses immerhin ungewöhnliche und gewagte Vorgehen des Milansohnes denkt.

Buhamaras Vordringen.

)-( Immer ungünstiger gestaltet sich die Lage des maroltanischen Sultans. Sein Onkel Muley Arami, den er gegen den Prätendenten Bu Hamara ausgesandt hat, wird von diesem stark bedrängt, sodaß er sich nach der spanischen Stadt Melilla hat flüchten müssen. Wie stark sich Buhamara fühlt, erhellt daraus, daß er den spanischen Gouverneur von Melilla aufforderte, den Onkel des Sultans nicht aufzunelinen, wenn er sich nach Melilla flüchte. Der Governeur erwiderte, daß die Spanier niemandem die Gastfreundschaft verweigern fönnten. Mit Rücksicht auf dieses Auftreten des Re­bellenführers haben die Epanier den Kreuzer ,, Infantin Isabel" nach Melilla entsandt. Auch ein marokkanisches Kriegsschiff ist in der Nähe von Melilla mit Flinten und Munition angekommen.

Kurze politische Nachrichten.

* In Amsterdam streifen neuerdings auch die Bäcker­gehilfen. Der Zugverkehr rust in Amsterdam fast voll­ständig; alle Züge erhalten nach wie vor militärische Be­wachung. Die Truppen in Amsterdam stehen ständig unter den Waffen. In Rotterdam haben sich 3000 Doc­arbeiter dem Streit angeschlossen.

* Die spanischen Studenten unruhen über­tragen sich wie ein Lauffener von einer Universität auf die andere. Auch in Saragossa kam es zu ernsten Unord­mungen. Die Teilnehmer griffen die Polizei an und be­warfen die Präfeftur mit Steinen. Zwei Polizeibeamte wurden verleẞt. In Madrid dauern die Krawalle unvermindert an; ihre Tendenz wird mehr und mehr re­publikanisch.

* Wie verlautet, wird von der deutschen Heeresverwal tung jetzt der Plan erwogen, in Verbindung mit der Ehr­hardtschen Geschüßfabrit in Düsseldorf eine staatliche Geschüßfabrik zu errichten. Ob das neue Etablisse ment dann in Düsseldorf verbleiben oder vielleicht nach Spandau verlegt und mit der dortigen Waffenfabrik ver­einigt wird, ist noch unbestimmt.

Hof und Gesellschaft.

Der Kaiser ist gestern( Dienstag) Abend wohl­behalten in Berlin eingetroffen. In kiel wurde der Kaiser vom Prinzen Heinrich empfangen und zum Bahn­hof begleitet.

*** Die Heilung des Armbruches der Kaiserin macht dauernd erfreuliche Fortschritte; heute wurde wieder eine Röntgenaufnahme des verlegten Armes gemacht.

Nach einem Telegramm aus Konstantinopel ver­lieh der Sultan dem deutschen Kronprinzen und dem Prinzen Eitel Friedrich die golbene Medaille in neuer Prägung, welche zur Eri nerung an den Be­such Kaiser Wilhelms II. gestiftet worden ist. Das frische Aussehen der beiden Prinzen beweist, daß sie von ihrem Unwohlsein sich vollkommen wieder erholt haben.

Nab und fern.

) Germania voran! Auf der Weltausstellung in St. Louis 1904 ist der erste internationale Ausstellungsgegen­stand jetzt schon zur Ausstellung gelangt. Er stammt aus Deutschland. Es ist der von der Düsseldorf- Rattinger Röh­renkesselfabrik gelieferte Dampftessel, der in dem Kessel­hause, westlich vom Maschinengebäude, aufgestellt und in Bemuzung genommen wurde. Bei den großen Einweih­ungsfeierlichkeiten am 30. April d. J. wird der Kessel die nötige Kraft zur Erzeugung elektrischen Lichtes lie­fern.

Das Schulschiff ,, Großherzogin Elisabeth" ange: kommen. Diese erfreuliche Nachricht brachte gestern früh der Telegraph. Die Befürchtungen, die wegen des län­geren Ausbleibens des Schiffes vielfach gehegt wurden, haben sich glücklicherweise als tollständig unbegründet er­wiesen. ,, Großherzogin Elisabeth" ist in Fayal( Azoren) eingetroffen und gestern von dort nach dem Kanal abge­gangen. Das Schulschiff ist durch widrige Winde und viele Windstillen im Atlantischen Ozean so lange aufgehalten worden, daß der Kapitän sich entschloß, zur Ergänzung des Proviants Fayal anzulaufen. An Bord alles wohl. )-( Zu dem Lustmord in Altona, begangen von bem Schlächtergesellen Mailan an der Brostituierten Anna Schmidt, wird noch gemeldet: Immer mehr berdichtet sich der Verdacht, daß Mailau auch der Mörder der Pro­stituierten Ahlert, Haase und Wubber Ft. Die in dem Logis des Mörders vorgenommene Haussuchung förderte u. a. den Kaisermantel zu Tage, den der Mörder bei dem Morde der Ahlert getragen bat. Auf den bei M. ae­

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geringere Rast, troßdem die Sonne glügeno vom Him

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aber bor ihr stand mit erwartungsvoller bei Onkel Balduin zu erbitten.

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Frei!" stammelte sie atemfps.

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Erwachen, die Ernüchterung. närs waren es Bagatellen. Endlich aber in Berbindlichkeiten aber für den Sohn eines millio ich steckte bald bis über die Ohree jo machte

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es war mir ernst Ich hatte ja nun mein Teil Lebensfreude genossen mit der Umkehr in solide Bah Die Augen gingen

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Skizze von Richard Seelmann.

Lebnrechtsfchnurren.

deutscher Na­( Nachdruck verboten.)

Wie im alten heiligen römischen Reich Lehnsrecht einen besonderen

Das

bringen. In er dem Abt die Nägel schneiden mußte. werden die Fässer nicht schlecht jederzeit geleckt haben. Die Herren von Dier prode mußten dem Kaiser, wenn alljährlich ein Paar ,, gute hundelederne Handschuhe" dar­für das Scharfrichterlehen Bürgermeistern und Ratsherren sogenannten Leckwein zu Lehen, wofür Selbstredend

Kellermeister nem rheinischen Kloster hatte der Pater