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Lokales.

Gießen, 7. September 1908. ** Der Großherzog empfing u. a. den Pfarrer Lind von Nieder- Moos, den Werkführer a. D. Baumbach und den Steuerkontrolleur Regierungsassessor Hofmann von Friedberg.

** Der Großherzog hat dem Geheimen Oberforst­rat Gustav Dittmar aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen; dem Geheimen Oberforsirat Ludwig Frey aus Anlaß seiner Verseßung in den Ruhestand

Gemartung Sa afen Flur 1 Nr. 18, 19, 20 und 21: Seipp, Johannes zweiter und Frau geborene Wingenfeld zu Saasen.

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Das Gustav Adolfs- Fest des Dekanats Gießen fand am Sonntag in Langgöng statt. Man feierte es auf dem schönen Kirchenplatz, da die Kirche alle Feftgäste nicht hätte fassen können. Die Festpredigt helt Pfarrer Gußmann- Kirchberg, den Jahresbericht erstattete Pfarrer Euler- Gießen, weitere Ansprachen von Pfarrer Schlosser- Gießen, Kandidat Schlosser und Pfarrer Koch­Lüz Winden folgten. Die Gefänge begleitete ein stattlicher Die Kollefte wurde der Gemeinde Herb­Posaunenchor. - Zum Vorsitzenden wurde Defan Strack Leihgestern, zu Vorstandsmitgliedern wurden Pfarrer Hepding- Großenlinden und Pfarrer Gombel- Reiskirchen gewählt.

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des Großmütigen und dem Oberförster der Oberförsteret Friedberg Oberforstmeister Karl Schnittspahn zu Friedberg ous Anlaß seiner Ruhestandsverseßung das Ehren­freuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen ver­liehen.

** Der Großherzog hat den Forstassessor Otto Hoffmann aus Stockhausen mit Wirkung vom 1. Oftober 1903 zum Forstassistenten ernannt.

** Die Trauung der Prinzessin Alice von Battenberg m't dem Prinzen Andreas von Griechenland findet sowohl nach protestantischem wie griechisch- katholischem Ritus statt. Ein Uebertritt der Prinzessin zur griechisch fatholischen Kirche soll angeblich nicht stattfinden.

** Für die Schwurgerichtssigungen im 3. Quartal 1903 wurden als Geschworene ausgelost: Land­wirt Joh. Greb VII. in Fleschenbach, Rentner Heinrich Sehrt in Grünberg, Landwirt Karl Karl I. in Gedern, Kaufmann Wilhelm Rabenau in Altenbuseck, Kaufmann Friedr Hbaicht II. in Lauterbach, Fabrikant Alfons Kübel in Herbstein, Landwirt Ludw. Schmand in Hausen, Fabrikant Wilhelm Homberger in Gießen, Landwirt Philipp Jacobi in Rodheim v. d. H., Landwirt Karl Dahmer in Hopfmannsfeld, Landwirt Wilhelm Sack IV. in Heuchelheim, Kaufmann Wilh. Ludw. Trapp in Friedberg, Gemeinderechner Joh. Adam Weiß II. in Dornaffenheim, Landwirt Heinrich Keller I. in Wetter­feld, Brauereibesitzer Hermann Duchard in Schotten, Beigcordneter Heinr. Schäfer in Ortenberg, Bürger­meister Heinr. Moscherosch in Burg- Gräfenrode, Kauf­mann Phil. Leop. Namspeck in Alsfeld, Oberamtmann Bernhard Hofmann in Ranstadt, Landwirt Karl Gemmer in Bell, Kaufmann Philipp Krausgrill XI. in Nieder­Weisel, Landwirt Martin Hammel in Staden, Müller Karl Schlörb V. in Schotten, Fabrikant Karl Haubach in Gießen, Landwirt Wilhelm Klein in Burg- Gräfen rode, Beigeordneter Heinrich Weitzel in Münch- Leusel, Landwirt Friedrich Tobias Heimburg in Bönstadt, Gerber Bernhard Grüninger IV. in Bugbach, Kaufmann Julius Fendt in Hungen und Landwirt Theobald Meininger in Heldenbergen.

Wie wir bereits fürzlich mitteilten, ist das Projekt der Eisenbahnlinie Grünberg- Lich wiederum in der Schwebe. Die Abgg. Hirschel und Köhler- Langsdorf haben nunmehr dieserhalb der zweiten Kammer einen neuen Antrag eingereicht, der folgenden Wortlaut hat: Wir be­antragen, Hohe Zweite Kammer wolle beschließen, die Groß­herzogliche Regierung zu ersuchen, dem Landtage alsbald Vorlage zu machen wegen Erbauung einer Eisenbahn von Grünberg nach Lich. Von einer eingehenden Begründung wollen wir absehen angesichts 1. des längst erkannten Bedürfnisses, 2. der schon früher dieserhalb ein­gereichten Anträge und gegebenen Anregungen, und insonder heit 3. des von dem Abgeordneten Köhler- Langsdorf im 30. Landtage( 1897-1900) in Beilage 640 erstatteten Minder­heitsbericht über den Antrag des Abgeordneten Schönfeld, betreffend den Bau einer Nebenbahn von Grünberg über Lich nach Butzbach. Bezüglich der praktischen Ausführung unseres Antrages haben wir folgende Linienführung im Sinn: Ausgehend von Lich, längs der Häuser Wiesen her, an Mühl­sachsen- Nieder- Bessingen vorbei nach Ober- Bessingen( hier Berücksichtigung von Röthges), weiter über Münster, Ettings­hausen, Harbach( unter Berücksichtigung von Hattenrod) nach Dueckborn und zur Einmündung an einer ge eigneten Stelle an der Eisenbahn- Hauptstrecke Gießen- Fulda zwischen Saasen und Grünberg."

Vom Manöver. Die Brigadebesichtig­ungen finden in dieser Woche durch den komman­dierenden General von Lindequist und den Divisionskommandeur von Gall statt und zwar hat die 49. Infanterie- Brigade( 115er, 116er, 168er) ihre Besichtigung am 7. September auf dem Exerzierplatz bei Darmstadt- Griesheim, die 50. Infanterte- Brigade( 117er, 118er) am 9. September bei Rechtenbach, die 25. Kavalleri­und 25. Artillerie- Brigade in der Gegend Weglar- Ehrings­hausen. Die 49. Inf.- Brigade( 115, 116, 168) verläßt am 10. September früh Darmstadt- Griesheim und wird per Bahn über Frankfurt und Gießen nach den Kreisen Mar­burg und Biedenkopf verbracht, die 116er steigen in Sarnau aus. Von hier aus rückt die Brigade südwärts gegen die 50. Brigade( 117, 118) Die 118er verlassen am 9. Sept. nach der Besichtigung die Kaserne in Gießen.

** Verlosung. Die bei der Landwirtschaftlichen­Ausstellung in Gießen zur Verteilung kommenden Lose dürfen

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Der Ausschuß des Landesgewerbe­vereins besteht zur Zeit aus 22 Mitgliedern. Die zur Zeit bestehenden Bezirksverbände sind folgende: Alsfeld- Lauterbach, Alzey, Bensheim- Heppenheim, Büdingen­Schotten, Darmstadt, Dieburg, Erbach, Friedberg, Gießen, Groß- Gerau, Offenbach a. M., Mainz- Bingen und Worms­Oppenheim. Die Tätigkeit der Bezirksverbände war in diesem Jahre sehr rege und hat sich mehr und mehr ge­steigert. Von der Verwaltung der Sterbefasse wird u. a. berichtet: Der Mitgliederbestand ist gegen das Vorjahr wenig verändert. Im Laufe des Berichtsjahres sind pro Mitglied 14,40 Mt. zu zahlen gewesen für insgesamt 18 Sterbefälle. Das Alter der Verstorbenen bewegte sich zwischen 41 und 62 Jahren.

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Die Generalversammlung des Vogelsberger Geflügel- und Vogelzuchtvereins, welche Sonntag in Grünberg stattfand, hatte sich eines guten Besuches zu erfreuen, von allen Ortschaften des Vogelsberges, wie Bell, Romrod, Ulrichstein, Ehringshausen, Lehnheim, Beltershain usw. waren die Mitglieder erschienen, um an den Verhand­lungen teil zu nehmen. Der Geschäftsführer des weitver­zweigten Vereins, Herr Söbler, gab einige beachtenswerte Winte in Bezug auf die landwirtschaftliche Ausstellung in Gießen; besonders wurde darauf hingewiesen, für die Bei­bringung von Gesundheitsattesten für auszustellende Tiere Sorge zu tragen. Empfohlen wurde, jeden Stamm einzeln mit Preis auszuzeichnen. Die Resultate der Zuchtstationen lagen noch nicht vollständig vor, doch war die Abgabe von Bruteiern von Hühnern gut, die von Enten und Gänsen schlecht. Es wurde bedauert, daß die Gänsezucht in Ober­bessen gegen früher so sehr zurückgegangen sei. Der Rück­gang dürfe aber wohl in den j- zigen örtlichen Verhältnissen der Gemeinden zu suchen sein. Die Gäns zucht wurde als sehr Rentabel bezeichnet und wird der Verein diese Zucht nicht aus dem Auge lassen. Neue Zuchtstationen werden errichtet in Ulrichstein zwei und in Beltershain, Ober­breitenbach, Rödingshausen, Lehnheim je eine. Beschlossen wurde noch, ein Rassebuch, das den Mitgliedern zur Ver­fügung stehen soll, anzuschaffen. Bemerkenswert und von großem Interesse ist, daß, wie verlautet, der Verein Gießen beabsichtigt, sich dem Vogelsberger Geflügel- und Vogelzucht­berein als Seftion Gießen anzuschließen.

** Abgeordneten- Jubiläum. Am 24. August blickte Herr N. A. Reinhart in Worms auf eine 25jährige parlamentarische Tätigkeit als Vertreter der Stadt Worms in der Hessischen zweiten Kommer der Stände zurück. Die nationalliberalen Vereine in Worms beabsichtigen zu Ehren des Herrn Reinhart die Veranstaltung eines Kommerses sowie die Ueberreichung einer Adresse.

* Einkauf des Bedarfs der Heeresverwalt­ung von Landwirten. Nach einer Mitteilung der Militär- Intendantur des XVIII. Armeekorps ist von dem Königl. Kriegsministerium die Fortsetzung und weitern Aus­dehnung des Versuchs der Entsendung von Proviantamts­Beamten in die Bezugsgebiete zur Abnahme der Erzeugnisse von Landwirten angeordnet worden. Künstig soll, wenn es sich um Mengen von mindestens 10 Tonnen(= 10 000 Kilogramm oder 200 Zentner) handelt, die bereits an einer geeigneten Abnahmeräumen versehenen Eisenbahnstation lagern, ein Proviantamts- Beamter entfendet werden, welcher die Ab­nahme der Erzeugnisse am Orte bewirkt. Vorher muß jedoch der Kaufpreis frei Bahnhof Waggon" mit dem Proviant­amte vereinbart und eine Warenprobe von letterem geprüft sein. Nach der Abnahme am Stationsorte erfolgt alsdann der Transport der Erzeugnisse für Rechnung der Militärver­waltung, ohne daß dem liefernden Landwirt hiraus noch Arbeiten oder Unkosten erwachsen. Die Vorteile dieser Neuerung für den Landwirt liegen auf der Hand. Nachdem die veränderte An­faufsweise den Aemtern aufgegeben ist, steht zu erwarten, daß der Ankauf aus erster Hand zum Vorteil der Landwirt. schaft und der Militärverwaltung sich wesentlich heben wird, zumal selbst die Besitzer kleinerer Bestände an den Liefer­ungen sich beteiligen können, wenn sich mehrere von ihnen unter Wahl eines mit Vollmacht zu versehenden Vertrauens­mannes vereinigen, um die Mindestmenge von 10 Tonnen in brauchbarer Beschaffenheit zusammen zu bringen. Weitere Auskünfte werden durch die Proviantämter Darmstadt, Frankfurt a. M., Hanau und Mainz erteilt.

†† Der 3ug der Gewitter. Alle Völker des Erde, ohne Ausnahme, glauben an einen Schöpfer unseres

ſten Krankheiten auch außerhalb des Großherzogtums Hessen, also im Dillkreis, Weltalls, sogar die versumpften Neger. Nur den christlichen

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sowie in den Kreisen Biedenkopf, Kirchhain, Marburg, Frankenberg und Wetzlar verkauft werden.

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Ansprüche an die nachbenannten, nach Flur und Nummer bezeichneten, den beigefügten Personen im Grund­

tum nicht genügend nachgewiesen kann, sind innerhalb dret

Kulturvölkern ist es möglich geworden, in die weise Ordnung des Schöpfers in der Natur einzudringen. Nicht nur die Gelehrten, sondern jeder Landwirt kann, wenn er will, zum wenigsten die Züge der Gewitter für das ganze Jahr heerender Gewalt gezogene Wetter konnte schon am abend

| ersten Gewitters. Es fommt nun bei Kranichen ein Irrewenden" vor, ebenso bei den Gewittern In den oben genannten Gewittern, welches erste von West nach Osten zog, setzte ein starker Südwind ein, welcher dann die Ursache war, daß etwa vor und nach sechs Uhr morgens das Weiter sich an verschiedenen Orten entladen hat. Dann sprang gegen Nordwest ein Nordost ein, derselbe trieb sehr rasch das erste Wetter nach Süden, wo es sich dann in der Wetterau entladen hat. Die drei folgenden Wetter mußten kommen, es waren abgesprengte Teile des Ersteren. Lüzellinden, 5. Aug. Einem Metzgerburschen des Wirt Hinterlang Kleinlinden ging auf der hiesigen Ortsstraße das Pferd durch und rannte mit dem Wagen in eine Kont­pagnie Soldaten, welche jenseits der Straße Gewehr abge­setzt hatten. Es wurden 30-40 Gewehre beschädigt. Das Pferd wurde von den Soldaten ergriffen. Es ist Straf­anzeige erfolgt.

+ Kassel, 6. Sept. In Wolfsange gertet ein 32jähriger Arbeiter beim Einlegen in die Trommel der Dreschmaschine. Er wurde vollständig zermalmt.

Aus dem Gerichtssaal.

Schöffengericht.

Gießen, 4. September.

Der Taglöhner Karl St. zu Gießen erhält wegen Unterschlagung, weil vielfach vorbestraft, eine Gefängnisstrafe von 4 Wochen. Nunmehr erscheint auf der Antlagebant der Taglöhner Andreas D. zu Gießen, welcher, wie die Verhandlung ergiebt, die Rollmöpfe gern ißt Er hatte einem Kaufmann vorgespiegelt, er sei beauftragt, für die Wirtin W. auf der Wellersburg einen Topf voll Rollmöpse mitzu­bringen. Das Gericht erblickte in der Handlungsweise des Angeklagten einen Betrug, da ihm der angebliche Auftrag nicht geworden war. Bei der Verhandlung ergiebt sich weiter, daß er auch für Eier, Kognat u. s. w. schwärmt, denn er hat es verstanden, demselben Kaufmann ebenfalls unter falschen Vorspiegelungen die zuletzt erwähnten Sachen abzuhängen. Das Urteil gibt ihm Gelegenheit, zwei Wochen lang im Gefängnis sich vergangener Zeiten zu erinnern. Auch bei ihm fanden Vorstrafen gebührende Berücksichtigung. Von den weiteren zur Verhandlung kommenden Strafsachen verdient noch eine der besonderen Erwähnung. Der Handels­mann Louis B. von Leihgestern und der Mezger Johannes H. von da sind angeklagt, sich des Diebstahls schuldig ge­macht zu haben. Die Verhandlung ergiebt, daß beide manchesmal Rindvich gemeinschaftlich schlachten. So wurde am 1. April d. Is. zu Leihgestern in der Scheune des Meggers eine von dem Friedrich L. zu Lüzellinden erworbene Kuh geschlachtet. Nach der Tötung des Tieres schützte der Megger plöglich das Bedürfnis vor, etwas zu sich nehmen zu müssen und lud den Lieferanten der Kuh zu einer Tasse Kaffee ein. Gleichzeitig machte sich der Handelsmann die Ausrede, nicht weiter anw send bleiben zu können. Der Kuhlieferant nichts Gutes ahnender soll bereits gewarnt worden sein, begab sich baldigst wieder in die Scheune stellte das Fehlen eines Quantums Fleisch an den Hinter­und unterzog das Fleisch einer näheren Besichtigung. Er vierteln fest, schwieg jedoch vorerst, da ihm der Megger auf dem Fuße folgte. Das vorhandene Fleisch wurde neu ge­wogen und dem Lieferanten bezahlt. Da er aber nicht im Zweifel war, daß während des Kaffeetrintens ein Teil des Fleisches bei Seite geschafft worden war, so setzte er die Recherchen fort und fand dann in einer Fegmühle unter Stroh versteckt das Fehlende. Der noch Anwesende machte allerlei Ausreden, wog aber doch noch das entdeckte Fleisch und zahlte auch dieses. Später erschien auch der Handels­Der Verkäufer sagte dies zu, da der Handelsmann versprach, mann beim Lieferanten und bat von Anzeige abzustehen. nie wieder abschneiden zu wollen. Die Sache wurde aber doch bekannt und kam zur Kenntnis der Staatsanwaltschaft. Die Angeklagten spielen heute die Unschuldigen und wollen von Allem, was sie belastet, nichts wissen. Es wird nun darauf hingewiesen, daß die Handlung wohl nicht als Dieb­stahl wohl aber als Betrug aufzufassen sei. Der Vertr. der Staatsanwaltschaft beleuchtete das Treiben gebührend und beantragte Verurteilung beider Angeklagten in Gefängnis­strafen von je 14 Tage. Das Gericht läßt noch Wilde walten und verurteilt indem es die Angeklagten des Betrugs 16 Tage Gefängnis sowie in die Kosten. überführt hält, beide in Geldstrafen von je 80 Mark event.

Markt.

*** Fruchtpreise am Grünberger Frucht­martt, vom 5. Sept. Weizen 15,75-16,00, Rorn 13,50 bis 14,00, Gerste Hafer 12,00-12,50, Erbsen 00,00, Samen 00,00, artoffeln 8,00-00,00 Mart. Ales per Doppelzentner.

Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil

Albin Klein;

far bas Botale, ben Gerichts-" und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann Drnd und Berlag ber Gießener Verlagsbruderei( vorm. Wilb. Keller), Birhen.

In welchem Haushalt ist wohl Pfeiffer& Diller's Kaffee- Essenz

nicht zu finden? Ist es doch der beste, spar­samste und reinste Kaffee Zufat!

Versteigerung.

ode in eine Krötebuch zugeschriebenen Immobilien, bezüglich deren das Eigen- wissen. Das am 4. d. M. über unsere Gegend mit ver- 2 Uhr versteigere ich Neustadt 55 dahier freiwillig ben versucht, das Monaten, vom ersten Erscheinen der Aufforderung bei Großh. vorher von Grünberg nach Gießen gemeldet werden. Die

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Dienstag, den 8. September d. Je, nachmittags gegen Barzahlung:

ter der geheimen Amtsgericht Grünberg anzumelden, widrigenfalls die Tiere sind besondere Propheten; so z. B schreit ein Laub- 3 Tische, 4 Stühle, Kleiderschrank, Wäscheschrank, Wasch­

Behörden können machen, denn die

Gönner. Ueber mister des Innern

um etwas gegen

Eigentumsurkunden bestätigt und die Ueberschreibungen voll­zogen werden: Gemarfung Ober- Ohmen Flur VII Nr. 64: Fischer, Karl zu Ober- Ohmen. Gemarfung Lindenstruth. Flur I Nr. 528, 7113/10, 7115/10, III 188, IV 282, V 2435/10 2437/10 604: Knöbel, Heinrich und dessen Ehefrau Elisabetha geborene Keil von Lindenstruth.

frosch in einer Hacke ziemlich zwölf big achtzehn Stunden vor einem Gewitter, ähnlich ist es mit Schafen und anderen Tieren. Aber ebenso gewiß kann der Zug der Gewitter im voraus bestimmt werden( Ausnahmen giebt es sehr selten). Wie die Kraniche dem Gänserich folgen, so folgt jedes folgende Gewitter der Flug- oder Elektrizitätsbahn des

Sofa mit 2 Sesseln, 4 Betten mit und ohne Matraße, kommode, Schreibtisch, Regulator, Spiegel, große Zinkbade­wanne, Truhe, Bücher- und andere Regale, diverses Küchen­geschirr und andere Sachen.

Die Versteigerung findet bestimmt statt. Born, Gerichtsvollzieher.