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Die Politik.

Deutscher Flottenbesuch in Amerika.

Bei dem Festmahl, das der Berliner amerikanische Botschafter, Charlemagne Tower, zu Ehren des Kaisers anläßlich des amerikanischen Flottenbesuchs in Kiel gab, teilte der Kaiser dem Chef des amerikanischen Geschwaders, Admiral Cottoni mit, daß er zu der im nächsten Jahre in Saint Louis stattfindenden Weltausstellung ein deutsches Geschwader unter dem Befehle des Prinzen Heinrich und mit dem Prinzen Adalbert als Leutnant zur See entsenden

werde.

Kurze politische Nachrichten.

* Dem theinischen Oberpräsidenten Nasse ist von Be­wohnern der Rheinprovinz zur bevorstehenden Feier seines fünfzigjährigen Dienstjubiläums eine Stiftung von über 200 000 Mt. überreicht worden. Dem Oberpräsidenten steht die Bestimmung über die Verwendung der Stiftung zu.

* Fürfibischof Ropp hat sämtliche ihm unterstellte Bischöfe in einem Rundschreiben von der Verweigerung der firchlichen Trauung des Reichstagsabgeordneten Storfanty in Kenntnis gesetzt.

* In Schweden sind 200 000 Eisenarbeiter von den Fabrikanten ausgesperrt worden.

* Präsident Roosevelt hat auf Long Island wieder eine Rede gehalten, in der er eine Flotte erster Klasse als billigste Friedensversicherung und als einzige Gewähr für dauernd gute Beziehungen zum Auslande bezeichnete.

Die Enteignung von Gelände in der Gemarkung Gießen zum Zwecke der Errichtung einer chirur­

gischen und einer Augen- Klinik.

In den Hauptvoranschlag der Staats- Einnahmen und Ausgaben des Großherzogtums im Rechnungsjahre 1901/02 war ein Betrag von 305 000 Mt. aufgenommen worden zur Erwerbung von etwa 61 000 qm Gelände, auf welchem eine neue chirurgische und eine neue Augen- Klinik der Universität Gießen errichtet werden sollten.

Nachdem die Ausgabe des vorgesehenen Betrags die ver­fassungsmäßige Bustimmung der Ständekammern gefunden hatte, wurde zur Erbauung der neuen chirurgischen und Augen- Klinik dasjenige Gelände gewählt, welches gegenüber den bereits früher gebauten( medizinischen und Frauen-) Kliniken nordöstlich der Klinikstraße sich bis zu den Gärten hinter der Wilhelmstraße hinzieht.

Lokales.

teen, ben 7. Juli 1908.

* Der Großherzog hat am 6. Juni d. J. der Gemeindehebamme Benigna Bley zu Treis- Horloff die die Silberne Medaille des Ludewigs- Ordens verliehen.

* Der Großherzog hat am 4 Jult d. I. den außerordentlichen Professor bei der philosophischen Fakul tät der Landes- Universität Dr. Wilhelm Sievers zum ordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Landes- Universität ernannt.

* Die Deutsche Volkswacht" des Herrn D. Hirschel schreibt: Der liberale Sieg in Alsfeld- Lauter­bach wird den Reichstag noch beschäftigen, der ent­scheiden wird, ob die Herren Beamten aus dem Vogelsberg ein Klein- Sibirien machen dürfen.

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*** Die Tagesordnung für die nächste Sigung der Stadtverordneten Gießens, die am Donnerstag, den 9. Juli nachmittags 4 Uhr stattfindet, ist folgende: 1. Ver­gebung von Arbeiten und Lieferungen für die Sielbauten. 2. Vergebung von Unterhaltungsarbeiten in der städtischen Kaserne. 3. Neuchaussierung der Hammstraße von der Unterführung an der Westanlage bis zur Wieseckbrücke; hier: Vergebung von Pflasterarbeiten. Vergebung von Pflasterarbeiten.- 4. Baugesuche der Bau­genossenschaft des evangelischen Arbeitervereins für den Wet­larerweg; hier: Fluchtlinienplan. 5. Fluchtlinienplan für die Neuen Bäue. 6. Verbreitung der Marburgerstraße; 7. Gesuch des Konrad Rübsamen, hier: Geländeerwerb. um Ueberlassung eines Teils des Schweinemarktes zum Lagern von Kies.- 8. Anschluß des neuen Friedhofs, so­wie des Armen- und Hochbauamts an die Fernsprechleitung. 9. Preis der elektrischen Energie für den Staat. Herstellung eines Schußgeländers am Schwungrad der 300­11. Verlänger pferdigen Maschine im Elektrizitätswerk. ung der Gasleitung in der Rodheimerstraße. 12. Ver­längerung der Gas- und Wasserleitung in der Landmann­straße. 13. Beleuchtung des Blazes hinter der Johannes­firche. 14. Vergütung der Schuhmannschaft für die Ber­sonenstandsaufnahme. 15. Ferien der Stadtverordneten­Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Bismarck­Bersammlung.- 16. Gesuch des Friedrich Kopp- Gießen um Straße 30.

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Wilh. Kämpfe aus Ehringsdorf wegen Betrugs; Heilgym­naftifer Ernst Heinr. Klettner aus Altenflies wegen Betrugs und Installateur Georg Winnecker aus Gießen wegen Strafvollstreckung.

** Die freiwillige Feuerwehr Gießen hatte gestern abend eine größere Uebung an dem Alexander Meyer­schen Hause an der Schulstraße. Das Haus wird gegen­wärtig abgerissen, um einem Neubau( Apotheke) Plaz zu machen; diesem Umstand hatte sich die Wehr zu Nußen ge­macht. Ein Sturmangriff gelang vorzüglich, innerhalb 5 Minuten hatte die Wehr auf dem Dache des Hauses Wasser. Wie wir hören, soll auch der Stadtrat bei der Uebung zu­gegen gewesen sein. Nach der Uebung fand eine gemütliche Kneipe statt.

* 30. Ganturnfest in Wetlar. Am gestrigen 2. Tag begann früh punkt 7 Uhr das Einzelwetturnen. Unter günstigen Witterungsverhältnissen fonnten die Wett­turner nach Wunsch ihre Kräfte entwickeln und wurden auch recht lobenswerte Resultate erzielt. Es murnten in der Ober­stufe 15 Turner, von denen 7 Preise erhielten; in der Unter­stufe traten 120 Wettturner ein, von denen 43 die nötige Punktzahl erreichten. Um 6 Uhr fand die Preisverteilung statt und erhielten folgende Turner nachstehende Preise:

1. A. Salzmann 2. Anton Berghof 2. J. Lippert 3. C. Schmidt

Oberstufe.

T.-V. Bad- Nauheim 57% Punften

Gießen

55%

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Buzzbach

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Gießen

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4. Ludw. Bepler

Gießen

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5. J. of

Gießen

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6. K. Rees

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7. Chr. Rösing

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50%

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* Die Submissions Offerten Eröffnung für die weiteren Kanalisationsbauten in Gießen, welche gestern nachmittag in Gegenwart der erschienenen Interessenten durch Baumeister Braunbach vorgenommen wurden, hatten folgendes Ergebnis:

Franz Bauch, Beine( Hannover) Nachtrag

Die neuen Kliniken sind derart projektiert, daß die chirurgische Klinik, den südwestlichen und ein Stück des mitt­leren Teiles des erwähnten Geländes umfassend, mit der Front des Hauptgebäudes nach Süd- Westen gerichtet, den an der Klinikstraße bereits liegenden Kliniken gegenüber errichtet, die Augenklinik, den Rest des mittleren Teils und den nordöstlichen Teil des Gebäudes umfassend, mit der Theodor Düren Frankfurt a. Main Nachtrag Front des Hauptgebäudes nach Nord- Often gerichtet, erbaut werden soll. Die zur Errrichtung dieser Kliniken erforder­

lichen Grundstücken wurden teilweise zum Preise von 5 M. Jäger& Rumph, Hanau

Nachtrag

Nachtrag

1. Robert Köhler, Wetzlar 2. Hans Krämer, Butzbach 3. Georg Fischer, Marburg T.-V. 4. Albert Münch, Wezlar

5. Philipp Hörr, Launsbach 6. Gustav Bomhof, Biedenkopf 7. Friedrich Jung, Kleinlinden 8. Mar Günther, Lollar 9. Ludwig Dechert, Gießen T.-V. 10. L. Schmalz

10. Fr. Schmidt, Marburg T.-B. 11. Jacob Otto, Wegfar

12. Georg Dichaut, Alsfeld 13. Ernst Röhrig, Weglar

12. Karl Bender, Krofdorf

264 032,20 Mt. 20 296,00 284 328,20 Mt.

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341 166,50 Mt. 20 214,00

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361 380,50 Mt. 290 805,20 Mt. 12 284,50 303 089,70 Mt.

329,945,30

14. Heinrich Hamel, Gießen T.-V. 15. Richard Osterburg, Friedberg

15. Georg Bicking, Alsfeld

16. Karl Heronimus Friedberg 17. Karl Wenzel, Gießen T.-V. 18. Karl Grieß, Bad Nauheim 19. Karl Möller, Lauterbach 20. Johs Rösser, Marburg T.-V. 20. Franz Riegel, Weglar

64% Punkten

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21. Heinrich Sommer, Usingen 22. August Nicolai

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17 766,00 347 711,30 Mt.

pro qm freihändig erworben. Acht Eigentümer, nämlich: 1. die 1. evangelische Pfarrei Gießen, 2. Karl Heinrich Schwan, 3. Andreas Weidig III., 4. Nathan Rosenthal, 5. die Gail'schen Erben, 6. die Balser'sche Stiftung, 7. Phil. Holzmann& Tie, Frankfurt August Gabriel II., 8. Wilhelm Plant II., gingen auf das ihnen gestellte Gebot nicht ein, weshalb die von der Regie­rung hierzu beauftragte Großh. Baubehörde für die Univer­sitäts- Neubauten die Enteignung der nicht freihändig er­worbenen Grundstücke und Grundstücksteile beantragte, wobei sie 5 Mt. für jeden qm Gelände und außerdem für die Gabriel'sche Hofraite 27 000 mt. anbot. Der Enteignungs­antrag wurde nachträglich auf das den Gail'schen Erben gehörige Grundstück ausgedehnt, nachdem der Anwalt der Eigentümer erklärt hatte, daß er gegen eine nachträgliche Ausdehnung des Enteignungsantrags auch auf dieses Grund­stück für den Fall, daß die Zulässigkeit der Enteignung überhaupt ausgesprochen werde nichts zu erinnern finde. Was die Einwendungen gegen den Plan im allgemeinen be­trifft, so wurde geltend gemacht, die neu zu bauenden Kliniken fönnten mindestens ebenso zweckmäßig, jedenfalls aber billiger an anderen Plätzen errichtet werden, als auf dem dafür be­anspruchten Gelände. Diese vorgeschlagenen Plätze haben sich nach genauer Prüfung als nicht geeignet erwiesen und mußten die dahingehenden Vorschläge zurückgewiesen werden. Was die Entschädigungen betrifft, so stehendem Angebot von 5 Mt. für den qm des Geländes die Forderungen der Eigentümer in der Höhe von 8 bis 20 Mart gegenüber. Die Eigentümer stehen auf dem Standpunkt, daß das Gelände wegen seiner vorzüglichen Lage als Gelände für Villen und andere wertvolle und kostspielige Privatgebäude sich teurer verkaufen lasse, wenn es nicht vom Staate für den Bau der Kliniken in Anspruch genommen wäre. Nach dem Gut­es fann jedoch in Aussicht genommen werden, daß es mit achten der Lokalkommission ist das Gelände kein Baugelände, der Zeit Baugelände wird.

Die kleineren zu zweit genannten Forderungen sind für die Herstellung der eventuell in Bementrohr vorzunehmende Ver­legung des Regenwassersammlers von der Steinstraße bis zur Wallthorstraße, an Stelle des jeßigen Schorrgrabens.

Es wurde für sämtliche Grundstücke, wie bereits be­richtet, die Entschädigung auf 5 Mt. für den qm festgesetzt.

Für Bäume und Sträucher sind rund 83 Mt. für die Erben Weidig und 269 Mt. für Rosenthal festgeseßt. Der letztere erhält außerdem eine Vergütung von 10 Mt. für eine Einfriedigung.

Den Entschädigungen wurde überall der berechnete Flächeninhalt der Grundstücke im neuen Grundbuche zu Grunde gelegt.

Der Provinzial- Ausschuß hat in seiner Sizung vom 27. Juni die gegen den Plan des Unternehmers und gegen das Verfahren erhobenen Einwendungen als unbegründet ver­worfen. Die für die Erbauung der Kliniken erforderlichen Grundstücke feſtgeſtellt und die Entschädigung an die Eigen­tümer auf 235,462 Mt. festgesetzt.

Außerdem ist von der Unternehmerin die neue Grenze der dem Ferdinand Gail Erben, der Balser- Stiftung und des Wilhelm Plant II. gehörigen Grundstücken mit ent­sprechender Bauplageinfriedigung, wie sie in der Stadt Gießen vorgeschrieben ist, zu versehen.

** Ertrunken ist gestern abend in der Lahn der ca. 33jähr. ledige Diensttnecht Schmidt. Der Ertrunkene ging mit einem Pferde seines Dienstherrn, Fuhrmann Schott, in die Pferdeschwemme bei der Pulvermühle; das Wasser ist dort nicht sehr tief, doch hat ein Bagger an einigen Stellen das Flußbett ausgebaggert, in diese ausgebaggerten Stellen soll er mit seinem Pferde geraten sein. Das Pferd scheute und warf den Knecht ab, der des Schwimmens un­fundig, um Hilfe rief. Einige Studenten aus dem Re­staurant Pulvermühle" sprangen ihm nach, andere nahmen Boote um den Ertrinkenden zu retten; doch zu spät-. Vor den Augen einer großen Menschenmenge versant der Bedauernswerte in der Flut. Die hilfsbereiten Retter fonnten den so schnell aus dem blühendem Leben geriffenen Mann nur als Leiche landen.

*** Der Verband stag hessischer Vorschuß- und Kredit- Vereine findet am Donnerstag und Freitag in Gießen statt. Die hiesige Gewerbebank ist aus diesem Anlaß an genannten Tagen geschlossen.

** Fernsprechverkehr.

Der Sprechverkehr

zwischen Gießen und Hannover nebst den öffentlichen lingen und Waldhausen( Bez. Hannover) ist zugelassen Sprechstellen Bornum( Hannover), Hannover- Linden, Nick worden, jedoch mit Ausschluß der Zeiten von 9-12 Uhr vorm. und 3-7 Uhr nachm. an Werktagen. Die Gesprächs­gebühr beträgt 1 Mark.

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Hunde- Ausstellung zu Frankfurt a. M., bei der Hundesport. Auf der großen internationalen 950 Hunde aller Rassen in Ronkurrenz traten, haben folgende Gießener Züchter für ihre zur Ausstellung gebrachten Tiere nachstehende ehrende Auszeichnungen erhalten: Bahnarzt Förster, Dachshunde zwei I. und vier II. sowie Ehrenpreis. Friß Nassauer( Leonburger Rüde) drei 1. Preise und Ehrenpreis. Jung, roter Dachshund einen 2. und 4. Preis. H. F. Heinrich Jensen( russischer Windhund) 1. Preis, Ehrenpreis din) 1. Preis und als beste Hündin der Rasse auf der Aus­und Championtitel, Georg Forbach( grauhaarige Binscherhün­ftellung einen Ehrenpreis, Georg Volt( Dobismannpinscher) Bahlreiche lobende Anerkennungen kamen außerdem noch nach 2. und 3. Preis und Wilhelm Hamel( Bulldogge) 4. Preis.

Gießen.

** Steckbrieflich verfolgt werden von der Großh. Staatsanwaltschaft Gießen: Dachdecker Matthäus Fröhlich aus Aschaffenburg wegen Betrugs; Karl Fr.

23. H. Wagner I., Großlinden 24. Friedrich Köhler, Lauterbach 25. Ernst Koch, Alsfeld 25. Emil Schulz, Wetzlar 25. Heinrich Weber, Kleinlinden 26. Karl Burgmann, Weglar 26. Luy Löwe, Marburg T.-V. 27. Wilh. Rööh, Krofdorf 28. Karl Wat, Bad Nauheim 28. Karl Schneider, Wezlar 28. Georg Kornder 29. Heinrich Rug, Kirchhain 30. Georg Häuser, Butzbach 31. Albert Völzing, Nidda

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32. Mox Höpfner, Gießen T.-V. 33. Heinrich Schnepf, Krofdorf 34. Heinrich Schneider, Wezlar Nach Beendigung des Wetturnens fing es leider an zu regnen, trotzdem hielten die Turner und zahlreichen Gäste aus; der Regen konnte die fröhliche Stimmung nicht trüben, da die Zelte genügenden Schuß boten. Abends zogen die Wetturner der Heimat zu und wurden von den Vereinen mit Ehren empfangen. Auf dem Festplatz machte sich aber wieder ein munteres Leben bemerkbar und auf dem Tanzplatz wurde wieder flott gewalzt. Mit Befriedigung blicken, da es in allen Teilen gut gelungen ist und die tann der Gau Hessen heute auf das 30. Gauturnfest zurück­Festausschuß Weßlar aber gebührt der beste Dank für die blicken, da es in allen Teilen gut gelungen ist und die Turner in bester Form gezeigt hat. Dem Turnverein und vorzügliche Arrangierung des Festes. Gut Heil!

Ehefrau nach dem Wachtlokal und bat um Schuß und Hilfe Grünberg. Vergangenen Mittwoch Nachts fant eine vor ihrem Manne, der sie nebst ihren Kindern mit Erschteßen bedrohte. Der geladene Revolver nebst ungefähr 50 Patronen wurden hier auf dem Schie ßluftigen vom Nacht­wächter Margolf abgenommen.

Nidda, 4. Juli. Gestern mittag vernichtete in Ober- Schmitten ein ausgebrochnes Schadenfeuer die Scheuern des Großh. Bürgermeisters Freimann und des Landwirts Hofmann. Das Wohnhaus des Bürgermeisters war sehr ge fährdet. Die Entstehungsursache ist unbekannt.

Kaspar Langsdorf Wwe., des Wilhelm Jung I. und des V Klein- Linden, 7. Juli. In den Gehöften des Johannes Leier II. ist Schweinerotlauf ausgebrochen. Die an Rotlauf erkrankten Schweine sind unter Stallsperre, die der Seuche verdächtigen Schweine sind unter Gehöftsperre gestellt.

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