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Burse volitische Nachrichten.
* Berlin, 3. Januar.( Hofbericht.) Die Kaiserin besichtigte gestern eingehend das dicht bei Potsdam belegene Gut Bornstedt, w demnächst die Prinzessin Viktoria Luise eine Milchtur durchmachen soll. Auch die jüngste Schwester der Kaiserin, Prinzessin geodora von Schleswig- Holstein, wird dort im Frühjahr wohnen.
* Die Petition der Kriegsveteranen zur Erlangung des allgemeinen Ehrensoldes ist am 20. b. Mts. mti etwa 12 000 Namen der angemeldeten Kriegsveteranen von 1864, 66 und 70/71 dem Reichstage übergeben worden.
* Wie verlautet, wird der 3 ar anläßlich seiner Romreise im April eine Begegnung mit Kaiser Franz Jo seph haben.
* Die Blättermeldung, das Augenleiden der Stron prinzessin von Schweden und Norwegen habe sich verschlimmert, sodaß die Aerzte völlige Erblindung be fürchten, wird erfreulicherweise von zuständiger Seite für unzutreffend erklärt. Die Kronprinzessin beabsichtigt, in den nächsten Tagen eine Reise nach Italien anzutreten.
* Der Ausstand in der spanischen Stadt Reus breitet sich weiter aus. Die Führer der Arbeiter wurden verhaftet. In dem benachbarten Barcelona fand eine Versammlung von Arbeitervereinen statt, in welcher die meiSten Redner einen Generalausstand befürworteten, um die Streitenden von Reus zu unterſtüßen.
* Der frühere Burengeneral Prinsloo ist gestorben. Er war einer der obersten Befehlshaber der Streitkräfte bes Oranjestaats. Als der Krieg die für die Buren ungünstige Wendung nahm, ergab er sich am 29. Juli 1900 bei Fouriesburg ohne kampt mit mehr als 4000 Mann und mehreren Geschüßen.
* In China mehren sich die Anzeichen dafür, daß eine neue Erhebung geplant wird. Die Reformpartei und die Geheimbünde entwideln wieder große Rührigkeit. Eine Anzahl Chinesen wurden bei der Abnahme nach Stanton eingeschmuggelter Waffen verhaft...
Nab und Fern.
Einen Automobilfackelzug vor dem deutschen Kaiser werden die durch den Deutschen Automobilverband repräsentierten Automobilisten gelegentlich der Eröffnung der Berliner Automobilausstellung am 7. März veranstalten. Bei eintretender Dunkelheit wird der Zug der mit Magnesiumfackeln beleuchteten Automobile von Charlottenburg aus durch den Tiergarten, das Brandenburger Tor nach dem Lustgarten geleitet werden, wo vor dem Schlosse die Automobile Aufstellung nehmen. Hier erfolgt sodann die Darbringung einer Huldigung, worauf die Rückfahrt nach der Flora in Charlottenburg angetreten wird.
::: Die frühere Kronprinzessin von Sachsen ist beim Lesen der Zeitungsnachricht von der schweren Erkrankung ihres Sohnes in Ohnmacht gefallen und wird mehrere Tage das Bett hüten müssen. Der Zustand des crfrantten Prinzen ist nach den neuesten Berichten sehr bedenklich.
Giron soll erklärt haben, Lachenal habe ihm aus Genf geschrieben, die deutschen und österreichischen Konsulate in Nizza und Mentone seien angewiesen, das Kind, welches die Prinzessin jetzt unter dem Herzen trägt, nach der Geburt in Obhut zu nehmen. Der Ausführung dieses Befehls will Giron verzweifelten Widerstand entgegensezen. Entgegen den Meldungen italienischer Blätter hätten in Mentone keinerlei Demonstrationen gegen das flüchtige Paar stattgefunden. Dagegen wird bestätigt, daß die Kronprinzessin nur die Zusicherung von sicherem Geleit abwartet und dann nach Salzburg abreisen wird.
)( Bon einem Wilderer erschossen wurde auf einem Gute bei Straßburg der Gutsbesizer Josef Gérard. Er. hatte dem Wilderer, namens Malhache, den er beim Ausweiden eines Hasen ertappt hatte, mit der Anzeige gedroht. Da stürzte sich dieser auf den Ueberraschten, warf ihn zu Boden, ergriff seine Flinte und feuerte zwei Schüsse auf ihn ab. Sodann schleifte Malhâche die Leiche etwa 30 Meter weit und versteckte sie in einer Hecke. Nach einer Stunde kehrte er zum Tatorte zurück, tötete den Hund mit einem Schuß und nahm Gewehr und Jagdsack an sich. Malhâche floh nach der Tat über die französische Grenze, kehrte jedoch nach Hause zurück und wurde dann verhaftet.
Therese Humbert II.
Der neueste Pariser Erbschaftsschwindel. Die große Therese", wie die Millionenschwindlerin Therese Humbert bewundernd von den Parisern genannt wird, hat eine Nachahmerin gefunden, deren Ruhm den ihrigen noch verdunkeln wird. Eine findige Pariserin hat den lukrativen Gedanken gefaßt, die Bonnetsche Erbschaft finanziell auszubeuten. Was sind die 100 Millionen der berühmten Crawfords gegen die 800 Millionen der Erbschaft Bonnet?
Um den Ursprung dieser ungeheuren Erbschaft zu finden, muß man nicht weniger als zum Jahr 1725 zurüdgehen. Damals wurde in Montreuil bei Paris Eduard Bonnet als Sohn eines Besenbinders geboren. Von Jugend an zeigte der Knabe eine unwiderstehliche Neigung für größere Reisen, und als er 16 Jahre alt war, ging er als Schiffsjunge nach Havre und machte eine Reise nach Indien. Biele Jahre lang erhielten seine Eltern keine Nachricht von ihm. Einmal erfuhren sie aber, daß er selbst ein reicher Schiffsherr geworden war, der in Indien und auf Madagastar große Rhedereien gegründet und ungeheuer viel Geld daran verdient hatte. 60 Jahre später findet man eine Spur von einem Sohne Eduard Bonnets, der das Handelstalent des Vaters geerbt zu haben scheint. Er fam nach Frankreich, wo er als Militärlieferant in der Revolutionszeit und währen der Napoleonschen Kriege große Summen verdiente. Eduard Bonnet selbst hatte inzwischen sein ganzes Vermögen zu barem Gelde gemacht und tam mit etwa 100 Millionen auf einem Schiffe der Indischen Gesellschaft von Kalkutta nach Frankreich, um in der Heimat zu sterben. Er starb aber schon während der Ueberfahrt, und die Indische Gesellschaft forderte den Sohn und einzigen Erben auf, seine Rechte auf des Vaters Millionennachlaß geltend zu machen.
In der stürmischen Kriegszeit wollte es dem Sohne aber nicht gelingen, sich die erforderlichen Nachweispapiere zu verschaffen, und er starb, ohne das väterliche Vermögen auch nur gesehen zu haben. Die Anwartschaft auf die Erbschaft hinterließ er seinen eigenen Kindern; dazu kamen noch mehrere Millionen, die er selbst von der französischen Regierung für Militärlieferungen zu fordern hatte. Den
Aus Rathenow wird ein Rencontre zwischen einem Förster und 2 Wilderern gemeldet, bei dem einer der letzteren sein Leben eingebüßt hat. Ein Förster aus Stechow stieß in der Nähe des Dorfes Semlin auf zwei Wilderer. Der eine von ihnen ergriff die Flucht, den anderen faßte der Förster und wollte ihn nach Stechow transportieren. Unterwegs gab der Gefangene dem Beamten plöglich einen so hefigen Stoß, daß der Förster niederstürzte. Hierbei entlud sich des legteren Gewehr, die Schrote drangen dem Bilderer aus nächster Nähe in den Rücken und töteten ihn auf der Stelle.
Bräsident Krüger dem Tode nahe. Aus Mentone fommt die traurige Kunde, daß der greise Löwe von Transvaal, Präsident Krüger, seiner Auflösung entgegenjeht. Nach den Aufregungen der letzten Zeit ist er in Trübe Stumpfheit verfallen. Erfreulich sind dagegen die Nachrichten über das Befinden des ehemaligen Präsidenten des Oranje- Freistaates Steijn. Aus Clarens am Genfer See, wo er sich zur kur aufhält, wird gemeldet, daß seine Gesundheit sich tagtäglich bessert. Er macht häufig Ausgänge in die Nachbarschaft seiner Villa.
:: Ein schwerer Diebstahl im doppelten Sinne des Wortes wurde in der jütländischen Stadt Aarhus verübt. Dort wurden zwei Signalfanonen von der Hafenmole gestohlen. Die Geschütze waren auf ihrer Steinunterlage
at sodan die Entführung" so ganz glatt nicht hat von statten geh n sönnen zuerst nahm min an, daz sie von übermütigen Passanten nächtlicherweise ins Meer geworsen seien, was schon einmal früher vorgekommen sein joll; aber die von Tauchern vorgenommenen Untersuchungen am Meeresboden blieben ergebnislos. Es steht demnach anzunehmen, daß die Kanonen, die aus Messing gegossen waren und ein bedeutendes Gewicht besaßen, ihres hohen Metallwertes wegen gestohlen sind.
Bunte Chronit. Die Direktion der Bremer Vulkanverft in Vegesack sperrte 500 Arbeiter, welche unbeurlaubt an der Beerdigung eines Kollegen teilnahmen, bis nächsten Montag aus.
- Ein schweres Sittlichkeitsverbrechen an einem sechsjährigen Mädchen, der Tochter eines Unteroffiziers, verübte im Schilderhaus ein Wachtposten des preußischen Barde- Füsilierregiments.
Die Erneuerungs- sowie die Freilose zur 2. Klasse Der 208. preußischen Klassenlotterie sind nach Bekanntmachung des Reichsanzeigers" unter Vorlegung der bezüglichen Lose aus der 1. Klasse, bis zum 9. Februar dieses Jahres, abends 8 Uhr, bei Verlust des Anrechts inzulösen.
In Reinickendorf tötete die Frau eines Arbeiters ihr fünfjähriges Töchterchen mit einem Rasiermesser und erhängte sich dann selbst. Man mutmaßt, daß sie die unselige Tat in plöglich ausgebrochenem Wahnsinn begangen hat.
- In der Umgegend von Königshütte in Oberschlesien wurden etwa 20 Personen von einem tollwütigen Hunde ingefallen und gebissen. Mehrere von den Verletzten sind auf polizeiliche Anordnung zur Impfung nach Berlin gesandt.
In der Ortschaft Sztrosso( Ungarn) explodierte infolge unvorsichtigkeit im Hause eines Steinbrucharbeiters eine Schachtel mit drei Kilogramm Dynamit. Das Haus wurde vollständig zerstört und im Umkreise von 100 Me tern sämtliche Fenster demoliert. Zwei im Hause wohnende Arbeiter wurden getötet.
-Im Jungfernsee bei Potsdam wurde die Leiche der Witwe des Landrats v. Küster, die vor längerer Zeit spurlos verschwand, aufgefunden.
In der Nähe von Untergschaid bei Blaibach wurde eine alte Bäuerin ermordet und beraubt. Der Mörder wurde verhaftet.
Lokales.
Gedenktafel für den 5. Februar.
1766. Feldmarschall 1678. Friede zu Nymwegen. Daun †. 1794. Erlaß des allgemeinen preußischen Landrechts. 1864. Die Preußen gehen über die Schlei. Rückzug der Dänen. 1889. Der Rechtsgelehrte Holzendorff †. 1881. Der englische Schriftsteller Thomas Carlyle in London f.
Kindern ging es aber ebenso wie dem Water: sie konnten in jener Zeit der politischen Wirren und der ununterbrochenen friegerischen Verivickelungen mit ihren Ansprüchen nicht durchdringen und gaben schließlich mutlos den Kampf auf. Vor einigen Jahren nun seßte ein Bücherwurm, der in der achten Generation von Eduard Bonnet abstammen will, die Nachforschungen nach der fetten Erbschaft fort und richtete mit etwa 150 Miterben, die er ausfindig gemacht hatte, im Jahre 1897 an das französische Barlament eine Dentschrift, in welcher er die Herren Volisvertreter aufforderte, bei England, das inzwischen die Rechte und Pflichten der Indischen Gesellschaft übernommen habe und daher auch die Bonnetschen Millionen( mit Zinsen sind es jetzt schon 800 Millionen geworden!) in Verwahrung haben müsse, zu intervenieren, auf daß es das Geld herausgebe. Was die Schuldforderung an Frankreich be trifft, so haben die Bonnetschen Erben nicht die geringste Hoffnung mehr, sie jemals anerkannt zu sehen, denn die Sache ist längst verjährt, in England aber gibt es keine Verjährungsfrist.
Jetzt ist nun die großartige Erbschaftsgeschichte in eine Bhaje getreten, in der sie der Humbert- Crawford- Sache immer ähnlicher wird. Wie oben schon angedeutet, hat eine kluge Pariserin, Frau T...( die Blätter verschweigen noch den vollen Namen) das Mittel gefunden, die legendäre Erbschaft zu realisieren: Sie hat im Namen aller Miterben die Nachweispapiere und sonstigen Dokumente, die sich auf die Erbschaft beziehen, in Verwahrung genommen und folgt, ohne zu erröten, den Spuren der großen Therese, indem sie leihweise ungeheure Summen aufnimmt. Wenn erst die große Erbschaft kommt, wird alles zehn und zwanzigfach zurückgezahlt werden! Man sieht, die Dummen sind auch nach der Humbert Sache noch nicht flüger geworden.
[ Ein Afrikaforscher als Menschenfleischeffer.] Ich habe Menschenfleisch gegessen; ich habe sünf Tig: von der Leiche meines Freundes Charles Virieur gelebt. Und ich empfinde teine Gewissensbisse, sondern nur den Schmerz, einen edlen Freund verloren zu haben. Das tleinste Unrecht, das ich einem Lebenden getan hätt würde mich sicher mehr quälen." So sprach der franzö sische Afrikaforscher Dardennes zu dem Journalisten Ros
** Abg. Ripper hat an die Ständekammer einen Antrag eingebracht betr. Prämiierung von Pferden. Derfelbe lautet: Hohe Zweite Kammer wolle beschließen, die Großh. Regierung zu ersuchen, in Zukunft bei der Prämiierung von Pferden auf Märkten und Ausstellungen, wo Staatsgelder verwendet werden, die Pferde der Händler davon auszuschließen und nur diejenigen der Züchter, in erster Linie der Büchter, die dem Pferdezuchtverein angehören, zu prämiieren.
Borten: Seat H
ig nicht ret, fcho feine Aunft für de Fommen, benn Neu aber es ift feine le lofalen Teil zu fi Mitarbeit feiner if biese ihm dadurch, intereffierenden B Mitteilung machen, ihrem Beftreben, und intereffant zu ihre Unterfügung teilung genügt; es Schrift an. Den wollen wir schon dabei stehen, er b
Der Kreis- Krieger- Verband Wezlar hält ant Sonntag, den 8. März im„ Schüßengarten" zu Wezlar" 3 Uhr nachmittags eine Vertreter- Versammlung ab. Auf der Tagesordnung steht u. A. Vorstandswahl und Anschluß an den Regierungs- Bezirks- Verband Coblenz.
= Dem Lokomotivführer Nikolaus Hose dahier ist aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand am 1. Fe bruar das Algemeine Ehrenzeichen" für langjährige treue Dienste verliehen worden.
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**„ Das Ueberbrett't" in der Turnhalle inszeniert von Herrn Unger, dürfte am Sonntag das Publikum zu vielen Gesprächen und Unterhaltungen veranlassen. Die etwas leichtsinnig gewordene Muse, aber immer himmelhoch entfernt von ihrer Stiefschwester auf dem Varietee, wird uns dieses Mal mit ihren oft so tollen und schönen Einfällen geistreich unterhalten. Herr Unger hat überall die besten Erfolge erzielt und sein buntes Theater hat allenthalben die volle Anerkennung der Presse und des kunstsinnigen Bublifums gefunden. Wir sind überzeugt, daß auch bei uns das„ Ueberbrett't" in jeder Beziehung einen mächtigen Erfolg zu verzeichnen haben wird. Da der Andrang zu der Abendkasse voraussichtlich ein sehr großer sein wird, empfehlen wir, frühzeitig sich schon Karten zu verschaffen, die wieder in der Musikalienhandlung von Ernst Challier zu haben sind.
Aus Heff ** Lich. Bei wald bei Citingsho 17-18 Mt., zwei 6 Mt. Bertholz
1,10 Feftmeter foft ** Grüningen biefigen Markwald bod, erfte Qualitä 80 Mt., Buchenhol Babenhaus Jahre alte aftr Fris Stern, erich Schmied beim 25. That ift unbefann ** Wezlar. Berfammlung der über 60 Herren au jowie zahlreichen
Berichtigung. Wir werden von offizieller Seite gebeten zu berichtigen, daß die Verlegung des Apfelſinen. händlers, welcher am Samstag mit einem seiner Kollegen in einer hiesigen Wirtschaft in Streit geriet, nicht wie von dem Beschuldigten behauptet wird, vom Messer, sondern von einem Schlag mit der Hand herrühren soll.( Die Untersuchung wird ja das Nähere erbringen. D. R.)
** Von den Toten auferstanden! Ein hiesiger Taglöhner machte am Freitag Abend seinem Bruder und meh reren Verwandten bekannt, daß seine Ehefrau plößlich ge storben sei. Einige weinten schon und bestellten Kranz und Sträuße, er selbst machte sich Gedanken über ihr Geld, welches ungefähr 2000 Mt. beträgt, und über die Möbel. Die Be.rdigung sollte am leßten Sonntag, ben 1. Februar stattfinden; er selbst wollte derselben aber nicht beiwohnen. Als der Sonntag fam und die Beerdigung stattfinden sollte, wollte weiter niemand an derselben teilnehmen als ein. Schwager. Da fam eine sehr in Verzweiflung geratene Verwandte auf den Einfall per Telephon in der Klinik anzufragen, wie es mit der Beerdigung der Verstorbenen sei. Wer aber beschreibt die Bestürzung; die Antwort lautete nämlich;„ Die Frau sei im besten Wohlbefinden und komme Anfang dieser Woche wieder nach Haus. Ein großer Irrtum waltete hierbei, dessen Ausgangspunkt uns zur Stunde nicht befannt ist. Der Mann aber hat sich vor lauter Freude einen schönen Rausch angetrunken.
** Lokale Neuigkeiten bilden selbstverständlich einen Hauptbestandteil der Zeitung, diese lokale Neuigkeiten werden zu manchen Zeiten etwas fnapp. Was gibt es Neues?" fragt so mancher und meist antwortet man ihm:" Nichts!" Und doch verlangen womöglich dieselben Leser, die morgens beim Frühschoppen oder nachmittags beim Damen- Kaffee genau wußten, daß es nichts Neues gebe, am Abend von ihrer Zeitung womöglich eine ganze Seite voll lokaler Neuig feiten wünschen. Wo soll denn aber so ein geplagter Reda' teur die Neuigkeiten herbekommen? In der Regel denkt daran kein Mensch ganz im Gegenteil legt vielleicht manche schöne Leserin, mancher heute gerade schlecht zu sprechende Leser mißvergnügt seine Zeitung aus der Hand mit den leichten
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Aldefeld leitete die wendigkeit hin, in im späten Frühjah treten. Der bisheri Kraemer hat sich b Der nehmen. nationalliberalen P aus Köln, hielt e tionalliberalen Ba
nh, der den Bericht über die schrecklichen Leiden des Forschers im ,, Journal" veröffentlicht. Dardennes wai mit 34 Leuten, unter denen sich fünf Weiße befanden, im Sudan. In der Wüste fielen zwanzig seiner Begleiter einem typhusartigen Fieber zum Opfer, worauf alle Ne ger der Expedition heimlich die Flucht ergriffen, so daß Dardennes und seine Freunde Jserbyt und Virieur allein zurückblieben. Sie hatten nichts zu essen und hungerten schon zwei Tage lang, als Virieur plötzlich vom Wahn sinn packt wurde. Er heulte wie ein wildes Tier, stürzt. sich auf Jierbyt, um ihn zu zerfleischen und jagte fid schließlich ein Messer ins Herz. Ter Hunger trieb schließ lich Dardennes dazu, mit dem Fleische seines unglüd lichen Freundes sein Leben zu fristen. ,, Ich nahm," st erzählt er ,,, troz Jserbyts Vorwürfen, trockene Zweige zündete ein Feuer an, und näherte mich zögernd du Leiche. Mit einer raschen Bewegung riß ich dann plös lich Virieur Arm aus den Gelenken und löste ihn mit den Zähnen und den Nägeln vollends vom Körper. Auj der Spize meines Gewehrs briet ich ihn am Feuer. Zwei Tage noch blieb Jierbyt fest, dann aber konnte auch er nicht mehr widerstehen. Als ich eines Abends beim un sicheren Scheine des Feuers seine flehenden, verzweifelten Blicke sah, reichte ich ihm schweigend ein Stück Fleisc hin, und er verschlang es mit einer wahren Gier, wo rauf er schluchzend zusammenbrach. Noch drei Tage schleppten wir uns mühsam weiter, dann trafen wi einen vorgeschobenen belgischen Posten, und nun hat ten unsere Leiden ein Ende."
Marburg. an die Akademie fi berufen.
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In der Ber Ludwig R. von B legentlich der Ab diener, eine den gethan, weshall 14 Tagen Gefän erfannte Strafe e solche auf die Hä Konrad E. bon entschuldigten Aus weisaufnahme ve Christian H. von berg in der Gasf Mark entwendet
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Für die einschließlich ist ein Derfelbe liegt wä Tiefbauamt, Garte Gießen, am
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Am Samstag, wird im Impflok ein abgehalten, in wel tigen, welche Auffo le der Impfung dem Landesimpfin ein gewalchen oder Impfung gebracht An dem dara Februar, um diefel der gefeßlichen Terminen fönnen fe um Sommer von bem Impfarzte zur
Das Beste aus den wisblattern. Frommer Wunsch. Bauer( angesichts einer gesalzenen Advokaten Rechnung): Himmi, wenn i nur die aa' nɔ' absitzen Fönnt'!"
Einfach. A.:,,Wie, du wohnst jezt Kreuzstraß und der Spund Wilhelmstraße?! Früher war's doch wohl umgekehrt?!" Bummel: Allerdings! Aber wir sind vom Nachtwächter verwechselt worden, und da sind wi gleich wöhnen geblieben!"
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Gemütlich. Wirt( zum Fremden, der seine Rech nung mit einer Banknote bezahlt):, Mir fehlen aber zwe Mark zum herausgeben! Zeigen S doch' mal die Rech nung her vielleicht fallt mir noch was ein!"( FT. BL
ritliche Attefte ab Die am Gro
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Gießen,
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Röhrenkeffet( 2
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