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** Der Ausschuß des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen hielt verg. Woche zu Gießen im Hotel 8um Prinzen Karl" unter dem Vorsize seines Präsidenten, des Herrn Defonomierat Slente eine Sigung ab. Es wurde beschlossen, daß im Anschlusse an die Jungviehweide Lauterbach eine Biegenzuchtstation, welche mit 20 Biegen bes gt werden soll, errichtet wird und hierfür Sodann wurden für die die nötigen Mittel verwilligt. Jungviehweiden Lauterbach, Bell und Tiergarten ca. 8000 Mark zur Verfügung gestellt, um die noch nötigen Neubezw. Erweiterungsbauten durchzuführen. Für Durchführung von Sortenanbauversuchen, nach dem vom Landwirtschaftsrate aufgestellten Blane wird noch in diesem Sommer begonnen, und Herrn Professor Dr. Albert am landw. Inftitut Gießen 200 Mt. dazu bewilligt, weiterhin sind der landw. Winterschule Alsfeld für die Durchführung der artiger Versuche für diesen 8wed 400 Mt. zur Verfügung gestellt. Die Leitung erhält Herr Professor Dr. Albert. Für das nächste Jahr sollen auch an den landw. WinterSchulen Friedberg und Büdingen ähnliche Versuche durchgeführt werden. Die landw. Ausstellung in Hannover soll mit 15 Stüd Vogelsberger Rindern beschickt werden.
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** Neue Klinitsbauten. Die Verhandlung vor dem Provinzial- Ausschuß, welche am Samstag wegen der Enteignung des Geländes zur Erbauung der neuen Kliniken stattfand, wurde Mittag vertagt und Termin zur weiteren Verhandlung auf Samstag den 14. März bormittags 9 Uhr festgesetzt. Es soll zuerst für diejenigen Mitglieder des Provinzial- Ausschusses, welche die Situation noch nicht fennen eine Lokalbesichtigung borgenommen werden, an welcher außer den Parteien und Zeugen auch die weiter geladenen Sachverständigen Medizinalrat töhler- Offenbach, Professor Rehn- Frank furt a. M., Klinikverwalter Muhlert- Frankfurt a. M. teilnehmen sollen.
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[ Verschönerungsverein]. Es ging uns folgender Bericht von wertgeschäßter Seite zu. Der Verein hat auch im leztverflossenen Jahre selbsttätig und durch geldliche Beihülfe zu anderen Bestrebungen gleicher Richtung seine 8wede gefördert. In erster Linie erfolgte die Instand haltung und Besserung der von ihm hergestellten Spazier wege, Anlagen und Baumpflanzungen im alten Feld, im Gießener Stadtwald und im Schiffenberger Walde; namentlich bedurften die Wege durch die Wannschneise, am Georgstempel und am Tanzplaße einer Auffrischung. An legtgenannter Stelle wurden ferner, auf vielfach geäußerte Wünsche hin, die bestehenden Anlagen um drei neue Bänke und 6 Tische erweitert, so daß dieselben nunmehr auch einer großen Gesellschaft zum bequemen Enlogieren genügenden Platz bieten dürften. Wie im vorigen Jahresbericht in Ausficht gestellt war, wurde durch sehr dankenswertes Eingehen seitens der Stadt- und Forstverwaltung auf die Wünsche des Vereins, der Fußweg im alten Schiffenberger Wege bis zur Hasenkopfschneise, bezw. dem dort zum Schiffenberg führenden chaussierten Wege verlängert, so daß dieser vielseitig beliebteste Bugang zu jenem alten, weitausschauenden Klosterhofe nunmehr stets trockenen Fußes zurück gelegt werden kann. Leider muß hierbei wiederholt Kage darüber geführt werden, daß diese Fußwege, troß des Verbots, noch immer von Reitern benutzt und in rücksichte loser Weise be schädigt werden. Die Tatsache, daß die schöne Burg Glei berg mit ihrer prachtvollen Aue si vt von den Bewohnern unserer Stadt häufiger besucht werden würde, wenn der Weg zu ihr weniger schuß- und schattenlos, sowie für ältere Leute weniger beschwerlich wäre, hat schon früher unseren Verein dazu geführt, den Aufstieg auf den Hardtberg bequemer zu gestalten und Rubebänke an dem Wege aufzu stellen. Cs blieb hierbei aber der Uebelstand bestehen, daß die ganze Wegesstrecke gegen Wind, Regen und Sonnenbrand feine süßende Stelle bot und dies Manchen bom Besbreiten derselben abhielt. Um hierin Besserung zu schaffen und den Wanderer wenigstens eine vor Wind und Wetter schützende Ruhestelle zu bieten, hat der Verein im Berichtsjahre unfern des Hardthofes eine geräumige Schußhütte errichtet, nabe am Gleibergwege, wo zugleich eine schöne Aussicht in's obere Lahnthal und auf die Stadt zu längerem Verweilen einläd. Am 11. September wurde diese Stußhütte fertig gestellt. Der Grund und Boden zu derselben ist von dem Eigentümer, Herrn Bierbrauereibesißer Bichler, dem Verein so lange unentgeltlich überlassen, als ihn nicht Gründe zur Zurücknahme dieser Erlaubnis nötigen. Herrn Bichler, wie auch Herrn Architekt Hamann, welcher die Herftellung der Schutzhütte nach seinem Entwurfe unter Verzicht auf ein Honorar leitete, und Herrn Schlossermeister Karl Stohr für fostenfreie Anfertigung der Aufschrifttafel gebühret öffentlicher Cant. Als geldliche Beihülfe für Anlage von Aussichtspunkten hat der Verein auch im verflossenen Jahre für Errichtung des Hochwartturmes Mt. 300.- an die Stadtkaffe abgeführt Die Mitgliederzahl unseres Vereins betrug im Jahre 1902 457, gegen 374 im Vorjahre; sie ist also erfreulicher Weise um 82 Mitglieder gestiegen. Wünschen wi, daß der Verein, dem das Wohl unserer Stadt und seinen Bewohnern sehr am Herzen liegt, für die Zufunft immer so arbeiten kann.
** 8wei berühmte Tondichtungen für Soloftimmen, Chor und Orchester, die erste Walpurgisnacht" von
Holzversteigerung.
Montag, den 9. d. Mts. wird in hiesigem Gemeindewald folgendes Holz versteigert:
13 Eichen Stämme von 22 bis 38 cm Durchm., 3 bis 5 Eichen- Deibstangen 4,23 fm. [ 6 m Länge
26 Nadels
11
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300-Reisstangen( Bohnenstangen) 14 Rm. Eichen- Scheit( 2 Nm. Nußscheit) -Knüppel( 10 Nm. find 2,5 mtr. lang.)
56
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1200 Eichen- Wellen
"
5600 Fichten-( 500 zu Bohnenstangen geeignet). Zusammenkunft Mittags 1 1hr am Distrikt Ranzen auf der Thalschneise.
Großh. Bürgermeisterei Großen- Linden. Veun.
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Nunmehr wird über die Berufung des Fabrikanten R. dahier verhandelt. K. wurde vom hiesigen Schöffengericht wegen Beleidigung der Direktoren der Continental- Kaoutschukund Guttapercha- Comp. zu Hannover in eine Geldstrafe von 25 Mt. genommen. Der gewünschte Erfolg blieb aus, denn die Berufung wird als unbegründet zurückgewiesen.
Mendelssohn und die neunte Symphonie" von Beethoven| regung verfest, verübte er nebst seiner anwesenden Ehefrau, waren die großen Aufgaben, deren Lösung Herr Musik. durch Schimpfen und Schreien Skandal, daß die Polizei eindirektor Trautmann mit seinen Getreuen, dem akademischen schreiten mußte, wobei er seinen Hund, eine bissige Ulmer Gesangverein und der verstärkten hiesigen Regimentsutufit, Dogge ohne Maulforb, von der Leine los machte. Vom hie unternommen hatte. Das Konzert fand wieder in der sigen Amtsgerichte wurde G. dieserhalb in eine Haftstrafe Turnhalle statt, die der Konzertverein in der letzten Beit von 12+ 2 Tagen genommen, während seine Ehefrau mit 10 Mt. Geldstrafe davonfam. Der von den Angeklagten mit bestem Erfolg für größere Aufführungen benutzt hat. Die für die Symphonie erforderlichen Soloftimmen machten eingelegte Widerspruch wurde vom Schöffengericht zurückge diesmal das Engagement eines ganzen Künstlerquartetts wiesen und Frau G. beruhigte sich nunmehr bei dem Urteil nötig, das aus den Damen Fräulein Busjäger( Sopran), während ihr Mann, dem die Strafe zu schwer erschien, BeFrau Bratanitsch- Hellmrich( Alt), und aus den Herren rufung einlegte, worauf die heutige Verhandlung beruht. Die Fischer( Tenor) und Hellmrich( Baß) bestand. Die Auf- Beweisaufnahme ergiebt, daß sich G. zwar sehr roh benommen hat, doch erscheint dem Gericht die Strafe zu schwer, führung der Walpurgisnacht war eine sehr glückliche. Flott weshalb auf eine Geldstrafe von 25+ 5 Mt. erkannt wird. und fluffig geschrieben, und mit einer großen Fülle musis kalischer Schönheiten ausgestattet, bietet dieses herrliche Wert allen Mitwirkenden reichliche Gelegenheit, in Bezug alle Vortragsfinessen musterhafte Leistungen zu bieten, und was gestern die drei Soloftimmen Alt, Tenor und Baß gemeinsam mit Chor und Orchester unter Trautmanns bewährter Leitung zu Gehör brachten, war des höchsten Lobes würdig. Mit der Aufführung der neunten Symphonie" von Beethoven vollbrachten sämmtliche Mitwirkende eine musifaliche Großtat, die ein neues unvergängliches Blatt in dem Ruhmeskranz des Konzertvereins bildet. Herr Musifbireftor Trautmann leitete die Aufführung des Klangschönen Werkes mit großer Umsicht und feinem Verständnis, wirtsam unterstützt vom Orchester und im letzten Satz auch von den Solisten, bei denen Fräulein Busjäger mit ihrem glodenreinen hohen Sopran die Oberstimme im Quartett zu allgemeiner Bufriedenheit durchführte. Gleiches Lob verdient der akademische Gesangverein, der den großen Anforderungen, die der Schlußchor- Schillers Hymne an die Freude an die menschlische Stimme stellt, völlig zu ge= nügen wußte. Die Turnhalle war gut besucht und die zahlreiche Zuhörerschaft befand sich in sehr beifallsfreudiger Stimmung. So fonnte es nicht fehlen, daß nach der Walpurgisnacht und nach jedem Saß der Symphonie lebhaft applaudiert wurde.
** Stadttheater. Am Dienstag den 3. März, wird als Benefiz für Frau Marie Jenny der beliebte Schwanf Die Dame von Maxim" mit Helene Hohenfels als„ Crevette" zur Aufführung gelangen.
** Gießener Volksbad. Im Februar wurden 7581 Bäder verabreicht, gegen 7418 im Januar 1903 und 6339 im Februar 1902 oder im Durchschnitt auf den ganzen Badetag 297 Bäder gegen 270 im Januar 1903 und 249 im Februar 1902.
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Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad: 3965 Männer, darunter 721 zu 10 Pfg. 567 Frauen 145, 10 Wannenbäder: 1. I. 261 Männer, 91 Frauen, 2. I. 604 386 Dampf und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 181 Männer, 23 Frauen.
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Brausebäder 1244 Männer, 259 Frauen. Die Personenwage wurde von 180 Personen be nutzt und das Bad von 8 Personen besichtigt.
** Neuverpachtung des Schüzenhauses. Bei der auf 5 Jahre erfolgten Neuverpachtung des Schüßenhauses boten die Brauereien Friedel und Asprion sowie die Bichler'sche Brauerei, welche bisher die Wirtschaft gemeinsam hatten, 1700 Mt. Jahrespacht gegen bisher 1400 Mt. und wurde ihnen vom Schüßen- Verein der Ausschank wieder übertragen.
** Salvatorbier. Das weltberühmte Münchener Bier der Großbrauerei zum Paulanerbräu fommt wie alljährlich auch heuer wieder Anfangs März zum Versandt!
Aus Hessen und nachbargebieten.
Klein- Linden. Gelddiebstahl. Samstag Nachmittag begaben sich 3 Arbeitslose von Butzbach fommend, in den Bernhardshäuserhof dahier. Da im Augenblick ihres Eintretens keine Bedienung anwesend war, so entfernten sich dieselben nach wenigen Augenblicken. Kurz nachher fand man die Wirtskasse geöffnet und ihres Inhalts von ungefähr 300 Mt. beraubt. Da sofort der Polizei von dem Vorgang Anzeige erstattet wurde, so gelang es, die Diebe in Gewahrsam zu bringen. Das Geld fand man abseits des Ortes unter einem Stein versteckt wieder.
Bürgermeisterei Azbach und Launsbach. Am letzten Freitag und Samstag fand im Schlachthaus zu Wezlar 11 hatten sich Prüfung von Laienfleischbeschauern statt. gemeldet und 10 bestanden die Prüfung, darunter Georg Römer von Krofdorf und Philipp Strad von Launsbach.
Aus dem Gerichtssaal. Straffammer fitung.
Gießen, den 27. Febr. 1903.
In der Berufungsinstanz wird gegen den Verwalter der städtischen Tonnenabfuhr Johannes G. dahier, verhandelt. Angeklagter, welcher am 3. November v. J. ohne Karte die Sperre am hiesigen Bahnhof passieren wollte, wurde von Darüber in Aufdem Bahnsteigschaffner zurückgewiesen.
Versteigerung.
Dienstag, den 3. März d. Js. nachmittags 2 Uhr berfteiaere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung:
Diverse Schuhwaren, mehrere Pferde und Wagen, 1 Breaf, 1 bollständige Ladeneinrichtung, 1 großen Fisch- Eiskaften, 1 Eisfchrant, 1 Dezimalwage, diverse Plüschsofas und Sessel, Spiegelschrän'e, Rohrstühle, Kommoden, Kleiderschränke, Spiegel, Bilder, Vorhänge und andere Sachen. Born Gerichtsvollzieher,
Gießen.
Holzversteigerungen.
Oberförsterei Windhausen. 1. am Freitag, den 6. März, vorm. 10 Uhr im Saale des Wirts Wenzel zu Ober- Breidenbach aus den Diftriften Kecksberg, Leidenberg, Buchhölzerberg, Mauer, Ziliarhaid und Haideloh der Forstwartei Windhausen: 58 Eichen= 22,85, 12 Fichten 15,45, 11 Riefern 5,77, 29 Buchen= 23,81 Festm. alles ohne Rinde gemessen. Scheiter: Buchen 911; Knüppel: Buchen 166, Eichen 32, Nadelholz 51, Ecle- Aspen 13; Reifig: Buchen- Stammreiser( in Viauer) 370, Aftreiser 358, Eschen 122, Nadel in Schichten 87, Kurze 84; Stöde: Buchen 36( dabei in Haideloh 10 Rm. fein zerkleinert), Eichen 8, Nadelholz 51( dabei 45 alte in Biliarhaid).
II. am Samstag, den 7. März, vorm. 10 Uhr im Saale des Heinrich Völzing zu Groß Felda aus den Distrikten Hahnberg, Rotherpflühl, Holzed und Kohleichen der Forstwartei Groß- Felda: 3 Eichenstämme 1,82, 549 Fichtenstämme 72,23, 33 Fichten1,91 und 29 Buchenderbstangen derbstangen
=
=
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1,15 Fim. Scheiter: Buchen 113; Knüppel: Buchen 119, Eichen 6, Nadelholz 58; Reiser: Buchen- Schlagreifer 722( 710 in Kohleichen), Buchenastreiser 12, Nadelschichtreiser 29, Kurze 22; Stöcke Buchen 32, Nadelholz 16 Rm.
Sämtliches Holz von beiden Versteigerungen( Distr. Hahnterg ausgenommen) ſigt in der Nähe chaussterter Straßen und ist nach allen Richtungen hin gut abzufahren. Nur das Holz, dessen Nummern blau unterstrichen sind, wird versteigert. Um vorherige gefällige Einsicht wird gebeten. Nähere Auskunft erteilen die Großh. Forstwarte Jacobi zu Windhausen und Hammel zu Schellnhausen.
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14.
E& tönnen eingestellt werden:
2 Sattler nach Auswärts, 1 Schneider,( auswärts), 2 jüngere Schreiner, 1 Rutscher, 2 landw. Arbeiter( auswärts), 2 Pferdefnechte( auswärts), 2 Hausburschen, 13 Dienstmädchen für sofort,( Gießen), 4 Dienstmädchen für später, 3 Desal. auswärts), 1 Köchin, 2 landw. Mägde( auswärts), 3 Lauffrauen.
Lehrlinge: 1 Friseur, 5 Schlosser, 1 Bäcker,( Gießen), 2 Bäcker( auswärts), 2 Schuhmacher, 2 Staufleute, 1 Bagner, 2 Schneider, 1 Stellmacher und Wagenbauer,( auswärts), 2 Glaser, 1 Spengler, 1 Gärtner.
Es suchen Arbeit:
1 Buchbinder, 2 Anstreicher bezw. Lackierer, 2 Schlosser, 1 Schneider, 4 Schreiner, 1 Kaufmann oder Schreiber, 1 Schreibgehilfe, 6 Rutscher, 11 Knechte bezw. landwirt. schaftliche Arbeiter, 4 Taglöhner, 8 Hausburschen 1 Kinderfräulein oder Gesellschafterin, 3 Dienstmädchen, 5 Lauffrauen, 2 Laufmädchen, 1 Buzfrau, 1 landw. Magd. Lehrlinge: 2 Kaufleute, 9 Schreiber, 1 Gärtner, 1 Weißbinder, 1 Schloffer."
Marktbericht.
* Marburg, 28. Februar. Auf dem heutigen Wochenmarkt fofteten: Butter, Pfd. 0,90-100, Hühnereier, 2 St. 10-11, Käse, pr. St. 11, Käschen, pr. St. 4, Kochfäse, pr. Pfd. 40, Käsematte, pr. St. 5, Kartoffeln, Pfd. 4 Bfg. 50 Kilo 275-3.00 t., Kohl 1 St. 5, Blumentobl, 1 St. 20-40, Spinat, Pfd. 40, Salat, pr. Kopf 0,18, Möhren, pr. Pfd. 10, Sellerie St. 15-25 Porre Stück 5-8, Rüben, rote 5-8, Sahnen, pr, St. 1.50-200, Hühner, pr. Std. 1.50-1.80, Tauben, pr. St. 50, Rapaunen 300-350, Radieſe, pr. Pad. 12, Merrettich, pr. Pad 30, Zwiebeln, ẞfd. 10, Knoblauch, br. Anolle 5, Weißkraut, pr. K. 25-40, Rotkraut, pr. 25-40. Wirsbino, pr. R. 15-40, Weintrauben, pr. Pfd. 80, Aepfel pr. Pfd. 15-25, bo, Korb 3-3,50, Birnen, Bfb. 25-40 Pfg.
Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderei, borm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783):
für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.
Giessener Stadttheater.
Dienstag, den 3. März 1903. Zum Benefiz für Marie Jenny.
Die Dame von Maxim.
Crevette: Helene Hohenfels.
8; 4 5 Zimmerwohn. m. Bad, Loggia u. all. Zubeh. 3 Tr. Ede StephanBanarienvögel u. Keylerstraße an ruhige Leute per mit großem Hed- 1. April od. später zu vermieten. fäfig billig abzu- Näberes 2 Trebben bafelbf. geben. Wer Stelle fucht, verl. die , Deutsche Vakanzenpost' Eglingen
H. Stork, Launsbach.
Battenpinscher.
7 Monate alt, mach= 14fam, scharf auf Un
geziefer zu verlaufen.
$. Stort, Launsbach. Jm Waschen und Bugen( em= pfiehlt sich Frau Faiz. Webfteingaffe 7, II.
Städtisches
Schlachthaus.
Ochsenfleisch 50 Bfg. Rindfleisch 45 Pig.
Heute u. morgen


