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Giessener Cagesneuigkeiten.

Landgerichtsdirektor Bücking, der seither den Vorsiz der 2. Zivilkammer führte, übernimmt mit dem heutigen Tage den Vorsitz der Straffammer. Direktor Dr. Süngerich tritt an Stelle des Herrn Büding. Bei den Gr. Untersuchungsrichtern tritt insofern ein Wechsel ein, als an Stelle des seitherigen Untersuchungsrichters 1, Praetorius, der Gr. Landgerichtsrat Sandmann tritt. Die Geschäfte des Untersuchungsrichters 2 ver­steht der seitherige Landgerichtsrat Wehner weiter. ** Oberhessischer Geschichts- Verein. In einer Vor­standssitung vom 30. Dezember v. J. wurde be­schlossen, die Bewerbungsfrist für die Preisaufgabe über die Geschichte des Schiffenbergs bis zum 1. Jan. 1904 zu verlängern. Die auf nächsten Montag an beraumte Sigung des Vereins, in der Herr Professor Wolff aus Frankfurt über die Eroberung und Sicher ung der Wetterau durch die Römer sprechen wollte, muß wegen Erfrankung des Redners ausfallen.

** Das hiesige Amtsgericht erläßt folgende Auf­forderung: Die Rosine Bey von Wiesenbach, zuletzt in Gießen wohnhaft, wird aufgefordert, ihre Ansprüche an den Nachlaß des am 10. März 1883 zu Gießen ver­storbenen Michael Bey binnen 3 Monaten geltend zu machen, widrigenfalls der Nachlaß den bekannten Erben überliefert wird.

** In dem anatomischen Institut der Landesuniversität ist ein Mangel an Leichen für wissenschaftliche Zwecke eingetreten. In den Provinz­Blättern haben daher die Verwaltungsbehörden ein Ausschreiben an die Kommunalverwaltungen erlassen, in welchen auf die bestehenden Bestimmungen in Be­zug auf die Ablieferung von Leichen unbekannter Selbstmörder 2c. zum Zwecke des wissenschaftlichen Studiums auf der Landesuniversität aufmerksam ge­macht wird.

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schuh, Herrn J. Schrapenborg. Derselbe begrüßte zunächst den Berband Gießen und die Festversammlung Namens der Oberfechterei Mainz und schilderte dann das Wohlwollen und Wohlthun der Menschheit bis in die älteste Zeit zurück. Von Stufe zu Stufe führte er die einzelnen Völker, die einzelnen Zeitperioden an, wie und auf welche Art man schon in den ersten Jahr hunderten arme verlassene Kinder pflegte und hütete aber auch bei manchen Völkern vernichtete. Im zweiten Teil ging Schrapenborg über auf das Christen­tum und die Fürsorge desselben für die armen Waisen und Krüppelin den letzten Jahrzehnten. Den ersten greif­baren Anstoß zum Schutz dieser Armen habe der Eng­länder Dr. Bernardo gegeben. länder Dr. Bernardo gegeben. Im Jahre 1866 gründete dieser Wohlthäter in London das erste Kinder­haus mit 40 Betten, jest giebt es dort 48 Häuser, in welchem jährlich über 2000 arme Waisenkinder erzogen werden. Des Lahrer Gigarrenspiẞen- Vereins gedachte der Redner und die damit beabsichtigte Gründung eines Reichswaisenhauses durch Albert Bürklin; die deutschen Reichsfechtschulen und ihr Förderer Heinrich Nadermann stehen nicht minder hoch angeschrieben als Wohlthäter der Kindheit, ganz besonders anerkennens­wert ist das Walten und Schaffen des Pestalozzi Dieser Kinderfreund, selbst arm an irdischen Gütern, hat mit seinem sehr reichen Schatz von Menschen- und Kinderliebe manchem armen verlassenen Knaben oder Mädchen das Vaterauge oder Mutterherz ersetzt. Das sind aber alles auswärtige Wohlthäter, wir hier in Hessen haben unseren Hessischen Fechtverein Waisen­schutz, der durch die Opferwilligkeit seiner Mitglieder und Freunde ein Vermögen von über 53 000 Marf zur Erbauung eines Kinderheims für arme Halbwaisen be sitzt. Alljährlich werden in unserer engeren Heimat über 200 Kinder zu Weihnachten bekleidet und z. Zt. werden durch den Verein 12 Kinder in offener Waisen­pflege unterhalten. Dem Redner wurde am Schlusse seines langen Vortrages reicher Dank gezollt. Es folgte jetzt die Bescheerung der 21 Kinder. Man muß sagen, es leuchtete in den Kinderaugen und wie sie alle um den brennenden Christbaum herumſtanden und vier unter ihnen- darunter der jüngste Stnabe- die Anwesenden durch wirklich gut vorgetragene Gedichte erfreute, da konnte man so recht den Segen und die Wohlthaten des hessischen Fechtvereins mitverspüren. Als Geschenke bekamen die Kinder je nachdem es nötig war ein Paar Schuhe oder Kleidungsstücke. Die nächste Nummer des Festes galt den Freunden und Gönnern, sowie den Mitgliedern selbst. Eine Ver­losung war's, die in ihrem Verlauf recht guten An­flang fand. Zum Schluß des offiziellen Teiles wurden folgenden um die edle Sache besonders sich verdient ge­machten Fechtschwestern und Fechtbrüdern Diplome überreicht; es waren dies die Frl Elsa Reibeling, Elise Küchmann und Osinski, die Mitglieder Schneider Lehn­hardt, Jakob Aybach( Oberfechtwart), Jean Arnold und Schreiner Weber( Fechtwart). So ist denn auch dieses Mal das Wort:

** Bu Anfang des kommenden Jahres werden von Großh. Cntralstelle für die Gewerbe zu Darmstadt die nachstehend verzeichneten Ausbildungskurse für Meister und Gesellen abgehalten. Da die Gesuche in der Reihenfolge des Einlaufes berücksicht gt werben, so empfiehlt sich mög­lichst frühzeitig Anmeldung.- 1. Aurs für Schuh, macher in Darmstadt, im Dienstgebäude Großh. Central­stelle für die werbe, vom 5. bis 24. Januar und vom 2. bis 21. Februar 1903.- 2. Kurs für Schneider in Daraistadt im Dienstgebäude Großh. Centrafstelle für die Gewerbe, vom 5. bis 24. Januar und vom 2. bis 21. Febr. 1903. Fin gleicher Kurs findet zur selben Zeit in der Kunstgewerbeschule in Wainz statt.- 3 Kurs für Schreiner im Auffärben, Beizen und Fournier n der Hölzer, in Darmstadt, im Dienstgebäude Großh. Prüfungs­station für die Gewerbe und zwar für Anfänger vom 5. bis 11. Januar 1903 und für Vorgerückte vom 19. bs 25. Januar 1903- 4. Kurs für Sattler, insbeson dere in der Herstellung von Rummeten, in Zwingenberg und in Groß Felda vom 5. bis 17. Januar 1903.- 5. Kurs für Maler in Holz- und Marmormalen nach der Natur und zwar in Darmstadt im Gebäude der Gewerbe­Das Fechten fennt hier kein Verbot, schule und in Mainz in der Kunstgewerbeschule vom 5. bis Es lindert armen Waisen Not 17. Januar 1903, nötigenfalls zum zweitenmale vom 26. im vollem Maße beſtätigt worden; möge es Januar bis 7. F bruar 1903. 6. Kurs in Buchhaltung so bleiven. im Dienstgebäude Großh. Tntralstelle für die Gewerbe, vom** Wie alle Jahre, so feierte auch in verflossener 19 bis 24. Januar 1903. Im Weiteren sei darauf auf- Sylvesternacht der Bäckerverein Frühauf" seinen ge­merfiam gemacht, daß ein viermonatlicher Unterricht im Aft- bräuchlichen Sylvefterball im Café Leib. Unsere Wcfabri­zeichnen für Kunstgewerbe- und Gewerbetreibende am 1. De- tanten mit ihren Angehörigen, sowie deren Gehilfen waren zember 1902 begonnen hat und ein Ausbildungskurs für flott beim Vergnügen, fommt es doch im Jahr sehr wenig Lehrer der Handwerker schulen, der sich auf den Unterricht in vor, daß ihnen dazu Beit geboten wird. Unter Mitwirkung darstellender Geometrie und Fachzeichnen, sowie auf die B. des Tanzlehrers Schmidt fand man Gelegenheit bis Tages­sprechung ens einheitlichen Unterrichtsganges erstreckt, im aubruch auszuharren. Diengebäude rosh. Centralstelle für die Gewerbe in Darmstadt, von 12 bis 24. Jannar 1903 abgehalten wird.

j. Stadttheater. Nachdem am gestrigen nach mittag bei gut beseztem Hause zum drittenmale Das Theaterdorf" zur Aufführung gelongte, wurde abends zum erstenmale die vieraftige Gesangsposse Höhere Töchter" von Mannstaedt und Schott gegeben. Die von Steffens gelieferte Musik führte die Regimentskapelle der 116er aus und läßt sich daran nichts wesentliches friteln. Das Stück selbst jedoch zeugt wieder einmal von sonderbaren Schaffensmomenten unserer heutigen Theaterautoren. Unübersichtlich beginnt und verläuft der erste Akt, die übrigen Szenen zappeln unverständlich, einem automatischen Musikwerk gleichend, ihrem Ende zu, sodaß man beim jäh eintretenden Schluß des Ganzen nicht imftande ist, ein klaves Bild des Stückes zu retouchieren. Welchen Eindruck die Aufführung beim Bublifum hinterließ, merkte man an das sich nach dem dritten Aft auffällig leerende Haus. Sollte die doch sonst so umsichtige Direktion den faden Inhalt nicht gemerkt haben? Und dann noch erhöhte Preise? Was die Leistungen der einzelnen Personen anbetrifft, dürfte Frl. Lieschen Sieg als eine von den höheren Töchtern" und Herr Heinrich Gerlach als Tapezierer Fiedler am meisten gefallen haben, während Frizz Becker als Gelegenheitsdichter Kluckhuhn seine allerdings be­wundernswerte Gelenfigkeit zu deutlich bewies, hingegen eine annehmbare omit und Mimik an den Tag legte. Hoffen wir, daß die verunglückten Höheren Töchter" das Repertoir des Gießener Stadttheaters nicht wieder unsicher machen.

*** Der Hessische Waisenschutz, Verband Gießen, feierte gestern Abend im Saale des Hotel Einhorn seine diesjährige Weihnachtsfeier in recht familiär gemütlicher Weise. Der Einladung waren sehr viele Freunde und Gönner dieser edlen Sache gefolgt, so daß der Saal vollständig besetzt war. Herr Ochs, der Leiter der ganzen Feier, dankte im Angesicht des brennenden Tannenbaumes, den Erschienenen und bot um Ruhe für den speziell von Mainz gefommenen 1. Vorsitzenden des Landesverbandes Hessischer Waisen­

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a. Krofdorf sich rühmen, eine welchen die Zusamm wird. Als Beihilfen Zuschüsse, die für die jest Regulierungen etwa der

a. Wißmar. Das verflossene Ja Dorfe mit seinem stetig zunehmendem Postverbindung mit selbstständiger Po bracht. Nun wäre zu wünschen, daß zu Jahren bestehenden Haltestelle für Personenvertel Güter- Verladestelle hinzukommt.

** Kirtorf. Am letzten Sonntag verstarb h Stadtrechner Hrch. Fauldrath, eine Persönlicht nicht allein die Sympathie der gesamten hiesigen Einwo schaft besaß, sondern deren Name auch in weiteren Kre unserer Heimatsproving bekannt und geschäßt war. Seit Jahren verwaltete derselbe hier die Gemeinde- und Kirch fasse mit seltener Treue. Auch war ihm vom Staate Untererhebstelle übertragen. Der Verstorbene war Ehre präsident des Männergesangvereins, des Kriegervereins ur der freiwilligen Feuerwehr. Auch der Landesverband Hafst verliert in ihm einen treuen Mitkämpfer für die gute Sad der Kriegervereine. Er war ein Mitbegründer des Bezi Alsfeld, zu dessen Ehrenmitglied er ernannt war.

** Weglar. Gestern am 1. Januar waren es Jahre, daß der Leiter der hiesigen evangelischen Schul Herr Rektor und Lofalinspektor Querssen, mit seine wichtigen Amte betraut wurde.

Groß- Gerau, 28. Dez. Ein trauriger Unglücksfa vergällte emer hiesigen Familie die Weihnach sfreuden. Zwe Schüler des Darmstädter Gymnasiums Adam Herbert und Friz Stier, die hier in den Ferien waren, hantierten an 2. Feiertage mit einer Flinte, um sie auf ihre Brauchbar feit für das Neujahrschießen zu prüfen. Durch eine unge­schickte Manipulation entlud sich die Waff, gerade als die Mündung auf der Brust des 13 jährigen Stier, Sohn des

otwarts Stier gerichtet war. In die Lunge getroffen sank der Hoffnungsvolle Jüngling. Der unglückliche Schüße Adam Herbert, Sohn des hiesigen Kreisamtsbureauvorstehers Herbert, fiel vor Schrecken bewußtlos um und war den ganzen Tag über nicht vernehmungsfähig.

** Mainz, 30. Der.( Das böse Gewissen.) Vor einigen Tagen wurde einem hiesigen Restaurateur von seinem Schreib sch 800 Mt. gestohlen. Jetzt erhielt der Bestohlene das Geld anonym von Frankfurt a. M. zurückgesandt

Mainz, 1. Jan. Oberbürgermeister Gaßner wird den Stadtverordneten in einer der nächsten Sigungen die Eingemeindungsangelegenheiten von Mom bach, Brezen­heim und Gustavsburg unterbreiten.

Mainz, 1. Jan. Die Mombacher Waggonfabrik sah götigt, aus Mangel an Aufträgen einer Anzahl Ar­beiter zu fündigen.

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Kaffel, 1. Jan. Der Provinzialausschuß für die Provinz Hessen- Nassau beschloß entsprechend einem Antrag des Verbandsdirektors ländlicher Genossenschaften des Regie­rungsbezirks Kassel die Einführung obligatorischer Fortbildungsschulen auf dem Lande. Eine Kommis­immersion wurde mit den Vorarbeiten zur Durchführung des Planes beauftragt. Ferner wurde auf Antrag des Landes­hauptmanns Frhrn. v. Riedesel zu Eisenbach die Einrichtung einer Haftpflicht- Versicherungs- Anstalt der Hessen- Nassauischen Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft beschlossen.

** Die Neujahrsnacht verlief bei uns in Gießen im Allgemeinen ruhig. Die Wirtschaften waren mäßig besucht, man ist eben an diesem Abend lieber zu Hause mit seinen Angehörigen. Der Straßenunfug wie Abbrennen von Feuerwerkskörpern und insbesondere das Werfen gefährlicher Sprengstoffe aus Häusern und Fenstern 2c. war auch diesmal, trotz Verwarnung in der Zeitung, leider wieder zu bemerken. Es wurden eine Anzahl Personen wegen Abbrennen von Feuer­werkskörper, Ruheſtörung und Körperverletzung zur Anzeige gebracht. Mehrere junge Leute, welche fort gesezt in ungebührlicher Weise ruhestörenden Lärm ver­übten, und trotz polizeilicher Verwarnung den Unfug fortsegten, mußten, um dem ungebührlichen Treiben ein Ende zu machen, verhaftet werden. Es sind dies bekannte Persönlichkeiten, welche sich bei derartigen Ge­legenheiten stets besonders hervor thun.- Anders war es z. B. in Frankfurt a. M. Dort böllerte und krachte es in allen Ecken. Immerhin sah sich die in voller Stärke ausgerückte Polizei auf der Zeil nur einmal genötigt, vom Leder zu ziehen, um den sich staunenden randalierenden Pöbel zu zerstreuen. Ver­haftungen wurden bis 1 1hr nur 12 vorgenommen. Den Verhafteten folgten jedesmal eine johlende und spektakulierende Menge bis vor das Polizeigefängnis. Angströhren" und" Hartmänner" wurden in Massen eingetrieben". Ein junger Ercedent hatte sich auch durch Abbrennen eines Feuerwerkskörpers schwere Brandwunden an den Augen zugezogen.

**( Schlägerei.) In der Neujahrsnacht kam es gegen 4 1hr am hiesigen Bahnhofe im Wartesaal 3. Klasse zu einer Schlägerei. Einigen herbeieilenden Bahnbediensteten, welche Ruhe geboten, wurden teil­weise mit mißhandelt. Leider hat bei dieser Affaire auch das Messer wieder eine Rolle gespielt. Es famen derartige Verlegungen vor, daß einer der Beteiligten in die hiesige Klinik überführt werden mußte und so die Sache wohl noch ein gerichtliches Nachspiel haben wird. Auch in der Ostanlage wurden Passanten von mehreren Burschen überfallen und mit Messerstichen verlegt.

Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst.

In der Stadtkirche. Sonntag nach Neujahr, den 4. Januar. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrassistent Vogt. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markus. gemeinde. Pfarrer Scheunemann.

Nachmittags 5 Uhr: Siehe Johanneskirche. Donnerstag, den 8 Januar, abends 8 Uhr im unteren

Norfirmandensaal, Kirchstraße 9, Bibelſtunde. Marc. 2.

Pfarrer Scheunemann.

In der Johanneskirche. Sonntag nach Neujahr, den 4. Januar. Vormittags 9.30 Uhr Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukas­gemeinde. Pfarrer Euler.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Ludwig Naumann aus Siefersheim.

Am Sonntag den 4. Januar, abends 8 Uhr, Ver­sammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der

Johanneskirche.

Montag, den 5. Jan., abends 8 Uhr, Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Pfarrer Euler. Tert Psalm 115.

Nächstfünftigen Sonntag, den 11. Januar Feier des Landesmissionsfestes. An diesem Tage wird in beiden Kirchen

eine Kollette für die Heidenmission erhoben werden.

Da die Ziehung 3. Klaffe der 1. Heffisch Thüringischen Et: atslotterie bereits am 6. Januar 1903 beginnt, sei hier= Die Gewinnaussichten steigen zwar von Klasse zu Klasse ganz er­mit an die sofortige Lo8- Erneuerung zu dieser klaffe erinnert. heblich, dafür müssen aber für im Laufe der Lotterie erworbene Lose die Vorklassen mitbezahlt werden. Es empfiehlt sich daher, sich spätestens jetzt noch vor der 3. Klasse ab an dem Spiel zu beteiligen.

Allen Exemplaren unserer heutigen Ausgabe ist en Prospeft betr. Lungenleiden" beigelegt, worauf wir hierdurch ganz besonders aufmerksam machen. Druck und Verlag der Gießener Verlagsbruderet, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruderei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Ibin klein. Gießen

Städtisches

Schlachthaus.

Morgen Kuhfleisch 52 Pfg.