Ausgabe 
29.12.1902 Zweites Blatt
 
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Jede Familie

bie ein gediegenes Blatt lesen will, das auf allen Gebieten

merdu, welche je allgemeiner Bildung stets das Neuefte und Interessantefte bember eingetretene Frost hat der weiteren Durchforschung den Verkehr zwischen Brandoberndorf und Schwalbach

und Staatsrates bringt, abonniere auf die

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Gießener

Neueste Nachrichten.

Der politische Teil befaßt sich in unabhängigem Sinne mit den neuesten Staatsgeschäften und aktuellen Tages­fragen und behandelt in ausführlichen Leitartikeln die wichtigsten Vorgänge in der inreren und äußeren Politik.

ejandten Kugeln Der lokale und provinzielle Teil bespricht alle tom­munalen Angelegenheiten und berichtet in zahlreichen Korrespondenzen die Tagesneuigkeiten aus der Umgebung.

schlechter Scher Das Feuilleton ist mit guten Romanen und originellem

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Legnault in Paris

von seinen Nach twortlicher Weise mißhandelte ein

ein Klavier, und

Unterhaltungsstoff ausgestattet.

Feuers, ziegelsteinartig hart gebrannt. In diesem zweiten Ressel wurde u. A. eine silberne 4 Hellermünze mit hessischem Gepräge und der Jahreszahl 1742, gefunden. Der im No­des Bodens vorerst Einhalt getyan. Der Celt und der Bronze- Dolch sind die ersten derartigen Waffen, welche man bei Gießen fand, sie bilden wertvolle Objekte für die Ge­schichtsforschung und sind dem oberhess Provinzial- Museum

einverleibt.

** Vortragskurs für praktische Landwirte in Mainz. Der Hessische Landwirtschaftsrat schreibt: Nachdem nunmehr der Stundenplan dieser Veranstaltung bekannt gegeben wurde, macht sich nach Mitteilung des Hessischen Landwirtschafts­rats ein reges Interesse durch lebhaftere Nachfrage nach Teil­nehmerfarten bemerkbar. Es ist anzunehmen, daß besonders in diesem Jahre die Reichhaltigkeit des Stundenplanes, sowie die Namen der Herren Vortragenden, alle Autoritäten ersten Ranges, eine zahlreiche Zuhörigkeit zusammen führen werden. Bemerkt sei noch, daß das Mainzer Stadttheater sich bereit erklärt hat, den Teilnehmern an dem Vortragskurs für die

dortigen Hochbahn vom Schlage getroffen und starb auf dem Bahnhofe. ** Aus dem Schöffengrund. Der Bostwagen, welcher vermittelt, war am Samstag Morgen 1 Kilometer hinter Straftsolms umgestürzt. Da derselbe mit keiner Baterne versehen ist, so muß es als ein wahres Wunder be­zeichnet werden, daß Kutscher und Passagiere in der Dunkelheit mit heiler Haut, abgesehen von der etwas schlammigen Bodenberührung, davongekommen sind. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Aufgebote.

Am 22. Dez. Johann Walter, Rechtsanwalt in Alzey mit Anna Charlotte Marie Ackermann dahier.; Adam, gen. Andreas Grhardt, Schlosser dahier mit Lina Statharine Reuter hierselbst; Johann Heine. Wilhelm a. d. Ohm. Joh. Kaufmann dahier mit Marie Schepp in Homberg

Eheschließungen.

Inserate haben durch die weite Verbreitung Vorstellungen am 9. und 10. Januar wesentliche Preis- furt a. M. mit Marie Pfaff dahier. Am 22.: Ludwig

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der Gießener Neuesten Nachrichten" gute Wirkung. So sind die ,, Gießener Neueste Nachrichten" als ein gern gelesenes Familienblatt bekannt und der mäßige

ein Konzert für Abonnementspreis

B, sich zu rächen,

faufte ein Stalb,

richtete ihm in

und Mitternacht

pro Monat 60 Bfg.

frei in's Haus

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gann Groscallas ermöglicht es auch dem kleinen Manne, sich auf dieselben zu bis Ende Dezember umgetauscht. Vom 1. Jan.

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abonnieren.

Die Expedition der ,, Gießener Neueste Nachrichten." Barlamentarisches aus Hessen.

Der Zweiten Kammer sind zugegangen: Antrag gesprochen! Die der Abgeordneten Korell und Bauer betr.: Diäten und Gebühren der Staatsbeamten: Die Zweite Kammer wolle beschließen, die im Hauptvoran schlag pro 1903-04 für Beamte des Staates einge­stellten Beträge für Diäten und Gebühren dahin zu verwenden, daß aus denselben nur Ersatz für Baar­auslagen bei auswärtigen vienstgeschäften geleistet wird und sind dieselben in den einzelnen Kapiteln dem entsprechend zu fürzen. Anfrage der Abgeordneten Hauck und Genossen, betr.: die Hütefinder im Vogelsberg.

cus] lautet der chmoderne Tite! ans von Mistreß M. Williamson. Automobilismus" ersonen sind nur Sharatter"-Eigen Cechende Licht zu folgende: Eine Randolph, läßt lichen- richtig: n, und tritt nun hen tantenhaften ie ,, große Tour",

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Giessener Cagesneuigkeiten.

Großherzog Ernst Ludwig ist am Samstag morgen auf der ,, Arabia" wohlbehalten in Bombay angekommen.

** Der Großherzog hat den Wunsch geäußert, es möchten etwa für ihn bestimmte Glückwünsche aus Anlaß des Jahreswechsels nicht nach Ostindien geschickt, sondern unter der Adresse der Großherzoglichen Kabinettsdirektion nach Darmstadt eingesandt werden. Die genannte Behörde wird nicht verfehlen, die ein­laufenden Glückwünsche dem Großherzog nach dessen Rückkehr zu unterbreiten.

** Ernannt wurden am 24. Dezember der Regier­ungsassessor Dr. Otto Langrod in Darmstadt zum stellvertretenden Direktor der Hessisch- Thüringischen Staatslotterie mit dem Amtstitel ,, Direktor", und der

tem Rapier fort bisherige Direktor der Zweigniederlassung Duisburg der Niederrheinischen Kreditanstalt, Kommanditgesell­schaft auf Aktien Peters u. Co., Konrad Gramms, zum Oberinspektor der Hessisch- Thüringischen Staats­Lotteric.

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Justizrat Rießer, Direktor der Darmstädter Bank in Berlin wurde der Titel Geheimer Justizrat

verliehen.

** Der Titel ,, Oberbriefträger"," Oberposts schaffner" oder, Oberleitungsauffeher" soll zugleich mit der Verleihung goldener Schulterplattschnüre etatsmäßig angestellten Unterbeamten der Postverwaltung bei tadel­freier Führung nach einer Gesamtdienstzeit von 15 Jahren fortan erteilt werden.

** Die hessischen Landtagsabgeord: neten verteilen sich folgendermaßen auf die ver­schiedenen Berufsarten: 1 Schriftsteller, 3 Redak­teure, 5 Rechtsanwälte, 2 Regierungsräte, 1 Kommerzien­

In Amerika verstorbene Hessen Detroit, Mich, Henry Orth aus Groß- Eichen, Groß- Eichen, 95 Jahre alt. ** Umtausch der alten Postwertzeichen. Die im Die im Reichs- Postgebiet und in Württemberg, bis Ende März giltig gewesenen Postwertzeichen werden gegen solche mit der Inschrift Deutsches Reich" nur noch 1903 ab werden Anträge auf Umtausch aller Postwert zeichen nicht mehr berücksichtigt. Es ist daher anzu­raten, den Umtausch der etwa noch vorhandenen Dies alten Postwertzeichen baldig st zu bewirken. fann bei den Postschaltern und Landbriefträgern ge­schehen. Die Postanstalten werden die Franfierung von Sendungen mit alten Postwertzeichen bis zum Ab lauf der Umtauschfrist nicht beanstanden. Dagegen werden die nach Ablauf der Frist etwa vor kommenden alten Postwertzeichen als un giltig be­handelt werden.

** Die Jufluenza. Während die Influenza in den letzten Jahren erst im Januar sich einzustellen pflegte, ist sie heuer bereits seit einigen Wochen aufgetreten und hat manchem das Weihnachtsfest ganz gründlich ver­dorben. In den allermeisten Fällen nimmt die Er­frankung dieses Mal einen sehr raschen Verlauf. Der Beginn ist meist ein plößlicher, das Fieber hält faum einen Tag an, Husten und Mattigkeit geben jedoch dem Befallenen noch einige Zeit ein Grinner­ungszeichen an die vorausgegangene Infektion. Die Verbreitung ist eine epidemische. denen die Seuche bekanntlich besonders gefährlich ist, In sollten vor Ansteckung möglichst geschützt werden. Offenbach sind, wie wir dortigen Zeitungen ent­nehmen, zahlreiche Erkrankungen an Influenza vor­gekommen.

Kinder und Greise,

Aus Hessen und Nachbargebieten.

Klein- Linden, 28. Dez. Am 1. Weihnachtsabend fand in der Kirche die Christbescherung der Kleinfinder schule statt. Schon lange vor Beginn der Feier stand eine große Menschenmenge vor dem Gotteshaus, welche nachher faum Plaz finden konnte. Während der Feier trugen die Kinder die Geschichte der Geburt des Heilandes vor. Bei der Bescherung wurden die kleinen sehr gut bedacht; außer andern Sachen erhielten die Knaben einen Werkzeugkasten, die Mädchen eine Puppe. Auch der Schwester wurde ein namhaftes Geschenk überreicht. Durch freiwillige Gaben hie­siger Bürger waren rund 133 Mf. zu dieser Bescherung aufgebracht worden. Wesentlich verschönert wurde das Fest durch die herrlichen Gesangsvorträge des hiesigen ge­mischten Kirchengesangvereins.

** Lüzellinden. Der frühere Besitzer des Gießener Braunsteinbergwerks, Herr Fernie, hat, wie er es ſeit einer Reihe von Jahren schon thut, unserer Kleinkinder schule zur Bestceitung ihrer Unkosten 100 Mart, und außerdem wurde einer bedürftigen Bergmannswitwe in Hörnsheim mit 40 Mt. überweisen lassen.

Am 20.: Mar Julius Müller, Kaufmann in Frank Weinrich, Fuhrmann dahier mit Katharine Bernhardt hierselbst. Am 24.: Heinrich Christian Brückel, Bau­führer in Frankfurt a. M. mit Theodore Susanne Wilhelmine Michel hierselbst.

Rödgen, 27. Dez. Die Arbeiten an unserer Wasser leitung schreiten rüstig vorwärts, gegenwärtig ist man mit Die der Rohrlegung durch die Ortsstraßen beschäftigt. Quellen liegen nur etwa 5 Minuten südlich vom Dorf. anschlüssen vollständig fertig sein.

Geborene.

Am

Am 12. Dez.: Dem Mechaniker Karl Habeney eine Tochter, Luise Charlotte. Am 15.: Dem Kaufmann Aloys Spengler ein Sohn; dem Taglöhner Kaspar eine Tochter, Elisabeth Emilie Katharina Karoline; Lenz ein Sohn. Am 16.: dem Lackierer Georg Reit dem Lokomotivführer August Meckelburg ein Sohn; dem Buchbinder Ludwig Schlaudraff ein Sohn. 17.: dem Taglöhner Johann Philipp Mandler ein Sohn, Adam Johann Adolf; dem Spengler und In­stallateur Wilhelm Neuweiler eine Tochter; dem Gaft­wirt Philipp Hofmann ein Sohn, Wilhelm Emil; dem Schauspieler Konrad Wallmüller eine Tochter, Paula. Am 18. dem Schuhmacher Johannes, gen. Heinrich Jakob eine Tochter, Katharine Elisabeth. Am. 22.: dem Schreiner Emil Hertrich ein Sohn, Karl; dem Friseur Friedrich Schnecko eine Tochter.

Gestorbene.

Am 24. Dez.: Luise Marie Minna Lips, 22 Jahre alt, ohne Beruf dahier. Am 25.: Michael Pfeil, 71 Jahre alt, Privatmann dahier.

Neueste Nachrichten.

Berlin, 29. Dez. Nach einer Pariser Meldung er­flärte Giron in der bereits auszugsweise mitgeteilten Unterredung mit einem Berichterstatter des Echo de Paris" noch: Seit einigen Stunden wissen wir, daß unterhandlungen zwischen dem Wiener Hofe und dem Vatikan über die Annulierung der Ehe der Kron­prinzessin schweben. Die Lage ist sehr verwickelt, da das zu erwartende Kind nicht vom Kronprinzen ist und gesetzmäßig als sein Kind gelten muß. Wir ver­lassen Genf nicht, da die Polizei uns beschützt. Auch wenn wir nicht heiraten können, bleiben wir zusammen. Sehr beunruhigt uns, daß mein Bruder die ihm ein­geschickten Juwelen im Werte von 400 000 Frcs. aus Furcht vor Weiterungen anzunehmen sich weigerte und wir die Brillanten nicht zurückerhalten haben. Geschäftliches.

Am Schluße des Jahres ist es gewiß angebracht auf ein edles Werk hinzuweisen. das Arbeiterheim des Männervereins in Straß­burg- Neudorf. Dieser Vorort Straßburgs hat sich nach dem Kriege 1870-71 von einem unscheinbaren Vorort in ganz auffallender Weise vergrößert und zählt jetzt ca. 20 000 Einwohner. Fast jede Gemeinde Elsaß- Lothringens und beinahe alle Gaue Deutschlands sind in demselben vertreten. Nur Wenige davon be= igen Grundeigentum, auch haben sie keine Verwandte daselbst, weshalb fast jede Familie auf sich allein an­gewiesen ist. Niemand wird bezweifeln, daß dies große Gefahren in sich birgt. Eine fleine Anzahl thatkräftiger Männer hat viel zur Hebung Neudorfs beigetragen und auch ein Arbeiterheim gebaut, aber es lastet eine solche Schuldenlast daranf, daß die Beiträge und Sammlungen kaum zur Deckung der Zinsen hinreichen, an eine Ab­zahlung der Schuld konnte aber bisher nicht gedacht Man entschloß sich daher, eine Lotterie werden.

rat, 1 Genossenschaftsdirektor, 1 Professor, 10 Bürgers Bis zum nächsten Frühjahr wird die Leitung mit den Haus zur Aufbesserung dieser Lage ins Leben zu rufen, welche

meister, 2 Beigeordnete, 2

3 Guts- und 1 Mühlenbesizer, 2 Weinhändler, 6 Land­wirte, 2 Buchhändler, 1 Buchdruckereibefizer, 2 Rentner, 1 Bureaugehilfe, 1 Bauassistent und 1 Gastwirt. ** Ausgrabung auf dem Trieb. Bei den jüngsten im November d. J. vorgenommenen Ausgrabungen auf dem Trieb, welche vom oberhessischen Geschichtsverein bei dessen beschränkten Mitteln nur von Zeit zu Zeit, dann aber mit großer Sorgfalt und Sachkenntnis vorgenommen werden, hat man die interessante Thatsache festgestellt, daß unser Trieb im siebenjährigen Kriege einem größeren mili­tärischen Lager( wahrscheinlich Franzosen) gedient hat. Außerdem hat man dabei einen wundervollen Fund gemacht. Nach Abschürfung einer hügelartigen Bodenerhöhung stieß man in mäßiger Tiefe auf etwas Festes, das sich nach wei­terer Freilegung als eine fesselartig angelegte Feuerstelle er wies. Die dabei gemachten Funde, bestehend aus Eisenteilen, lassen unschwer erkennen, daß es sich um die Feuerstelle eines früheren militärischen Lagers handelt. Da der Hügel einmal geöffnet war, forschte man weiter und fand direkt unter der Feuerstelle, nur ein wenig tiefer einen Celt( Art) und einen Dolch, beides aus der Bronzezeit, wunderbar er­halten und prachtvoll mit Platin überzogen. Etwa 100 Meter von der Fundstelle entfernt wurde ein dort befind­licher ähnlicher Hügel abgegraben und fand man auch dort eine fesselartige Feuerstelle, welche der zuerst aufgedeckten glich. Die Vertiefung war, jedenfalls durch die Hiße des

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nach seinen Verhältnissen, am Einkauf oder Verkauf von Losen beteiligt und wird dies hiermit bestens empfohlen. Diese Lotterie hat 2490 Geldgewinne im Betrage von 41 000 Mt., Haupttreffer 15000 Mt., 6000 Mt. 2c. Da der Einsatz nur 1 Mark beträgt, so empfiehlt es sich Lose von dieser Lotterie zu erwerben und zwar nicht nur, weil es sich um ein edles Werk handelt, sondern weil man auch mit der geringen Ein­lage von 1 Mf. eine ansehnliche Summe erwerben fann. Die Ziehung erfolgt bereits am 17. Januar 1903. Alles Nähere besagen die Annoncen und Beilagen. Marktbericht.

Helpershain. Von hier nach Köddingen soll eine| Dieses Mittel wird sicher helfen, wenn sich Jeder, je neue ,, mustergiltige" Kreisstraße, möglichst unter Beibehaltung des alten Weges gebaut werden. den alten Weg mit seinen Steigungen und vielen Un­ebenheiten fennt, wird hierüber erfreut sein. Die Straßenlinie ist bereits durch Blöcke markiert. Dieselbe geht einigen Grundbesitzern von Helpershain mitten durch ihre Aecker und Wiesen, oft sogar in Diagonal­richtungen. Hierdurch entstehen den Betroffenen links und rechts der abgesteckten Streisstraße kleinere und größere Flächen, in Gestalt von Dreiecken und Streifen, die für den Besitzer keinerlei Wert haben, weil er sie dann nicht mehr bebauen kann oder sie des Bebauens überhaupt nicht mehr wert sind.

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Wehlar, 27. Dez. Auf dem hiesigen Wonmarkt kostete das

Gestorbene.

Wißmar, 27. Dezember. Der Verein ,, Bürger- Pfund Butter 1.10 Mt., Eier 2 Stüd 19 Bfg. Casino" feierte am 2. Weihnachtsfeiertag sein dies­jähriges Weihnachtsfest, daß in allen seinen Nummern äußerst gut verlaufen ist. Den größten Teil zur Ver­herrlichung des Festes trug der in den Gießener Vereinen so beliebte Humorist Herr Spanier bei, dessen Vorträge, ohne Ausnahme vortreffliche Schlager, jedes­mal einen nicht enden wollenden Beifall erweckten.

** Grünberg. Dr. Karl Busch, Rektor des hiesigen Progymnasiums, der zum Besuche von Verwandten nach Berlin gereift war, wurde während einer Fahrt auf der

Am 28. Dez.: Marie Elise Müller, 78 Jahre alt, Rentnerin dahier. Beerdigung: Dienstag, 30. d. Mts., nachmittags 3 Uhr vom Sterbe­hause Bahnhofstraße 42, aus.

Drud und Berlag der Gießener Berlagsbruderei, für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.