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27.11.1902 Erstes Blatt
 
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die

Giessener Neueste Nachrichten"

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and mitgeschleift wurde, in den Waggon gezogen haben, wo er halbtot und am ganzen Leibe zitternd, auf eine Bank niedersant. Eine Wette von 1000 mt. soll den St- denten zur Ausführung dieses tollkühnen Streiches ver­anlaßt haben.

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V Die Jagd auf die Humberts ist jetzt in Frankreich zu einem wahren Sport geworden. Die staatlichen Si­cherheitsagenten brennen darauf, die Scharte wieder auszuwegen, und das Gläubigersyndikat hat ganze Scharen von Privatdetektivs auf die Spuren der Flüch­tigen geheßt. Die Gläubiger wissen auch sehr gut, warum sie die großen Kosten daran wenden. Madame Humbert hat nämlich so ist jeẞt bekannt geworden- in einer unter ihrem Kleide verborgenen Ledertasche ein gewal­tiges Bündel von 1000 Francs- Billets mitgenommen, man spricht von einem Betrage von mehreren Millionen. Es ist flar, daß solche Summen in den Händen der ver­wegenen Flüchtlinge es ihnen leicht machen müssen, nach Belieben ihren Aufenthalt zu wechseln. Andererseits aber fönnen gerade diese vielen 1000 Francs- Billets für die Verfolger ein vorzügliches Mittel werden, um die Spur zu finden. In Südamerika, wo nach den zuverlässigsten Nachrichten die Humberts sich doch befinden sollen, sieht man nicht alle Tage 1000 Francs- Billets der Bank von Frankreich. Der arme" Romain Daurignac muß dort Mühe und Not haben, sich, ohne Aufsehen zu erregen, Kleingeld zu verschaffen.

:| Der Brand der Petroleumgruben zu Boryslaw in Galizien ist jeßt nach harter Arbeit auf 3 Schächte eingeschränkt worden, so daß ein weiteres Ümsichgreifen bes Feuers nicht mehr zu befürchten ist. Der angerichtete Schade wird auf 120 000 kronen geschätzt. Der Brand hat durch die Zerstörung der sogenannten Bohrtürme eine Einstellung des Betriebes verursacht, wodurch zahl­reiche Grubenleute arbeitslos werden. Leider sind dem Brande auch zwei Menschenleben zum Opfer gefallen. £ Ein beklagenswerter Held. In der Nähe von Grɔdno spielte sich auf einem Gute ein ergreifendes Drama ab. Dort weilte im Hause seiner Schwiegereltern ein junger Gelehrter, namens Jegor Milewitsch, dessen Hochzeit in diesen Tagen gefeiert werden sollte. Vor zwei Nächten brach in einem Bauerngehöft Feuer aus, und Milewitsch beteiligte sich wacker an den Rettungsarbeiten. Plöz­lich hörte er aus dem brennenden Gebäude das kläg­liche Wimmern eines Kindes. Er stürzte sich, unbeküm­mert um Qualm und Glut, in die Flammen, und es gelang ihm, das zweijährige Kind des Bauernhofbesizers ju retten. Dabei gerieten aber Funken in seine klei­ber, und während der beglückte Vater seinen Liebling aus den Armen des Retters an sich riß, stand der lettere plöglich in Flammen gehüllt da. Niemand der Um­tehenden wagte sich in seine Nähe, unter furchtbaren Schmerzen wälzte sich der Unglückliche auf der Erde und versuchte auf diese Weise die Flammen an seinem Leibe zu ersticken. Leider waren die Brandwunden, die er sich jugezogen hatte, so schwer, daß er am nächsten Tage tarb. Seine Braut ist vor Gram fast wahnsinnig ge porden.

Hus dem Gerichtssaal.

Der

Vermischtes.

Postzeitungsliste 3032.

Stadt für warme hulen zu berwen zur Erziehung in Lo Ginlage anzulegen, ein Weihnachtsgefch gefamten Ueberfchuff zu berteilen. 28 Weihnachtsfeiertag befcheerung abzu wünschen wir diefem folgenden Berein ein

Giessener Cagesneuigkeiten.

Philipps des Großmütigen: dem 1. Präsidenten

** Heffische Verein

** Der Großherzog hat zum 25. d. Mts. bund freudige Genugt liehen: das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstorde am 1. Weihna Kriegerfameradschaft Hassia, Ludwig Gramoliontag hielt die Oberstleutnant a. D. zu Darmstadt; das Ritterfes Café Ebe 2. Klasse desselben Ordens: dem Mitglied des Präsidiu Mitgliedern befuchte derselben Anton Bernhart, Stadtverordneter Strad eröffnete bi Mainz; das Komturkreuz 1. Klasse mit der Krone luftes gedachte, den Verdienstordens Philipps des Großmütigen: das Sinfcheiden thr Finanzminister Dr. Feodor Gnauth; das Ehrent beimrats bon Bedi des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: Berstorbenen erhoben Direktor des Haus- und Staatsarchivs Dr. jur. Bu Statt hat sein Am gemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift Für langjäben Bortrage über treue Dienste": dem Postschaffner Christian Pfafführte Herr Profeff Gießen, den Briefträgern Leonhard Müller in Miaus Ueber das ant stadt und Otto Helfrich in Offenbach, dem Ladie litterarien Den briefträger Leonhard Keßler in Büdingen, dem gut unterrichtet Die

)[ Der Bierstaat,] nur der Bierstaat sei es, in ihm liegt unser Heil allein, singt der feuchtfröhliche Bruder Studio. Erstaunt würde aber der Erzherzog Franz Fer­dinand von Desterreich sein, wenn er läse, daß er einen solchen in der habsburgischen Monarchie einzurichten ge­denkt. Bekanntlich wollte er seiner Zeit einen deutschen, einen ungarischen, einen tschechischen und einen polnischen Ehrenkavalier nach London mitnehmen. Ein Grazer Blatt brachte seiner Zeit einen scharfen Artikel darüber, be= prach den immer wachsenden Einfluß der Tschechen und Bolen, und schloß mit den sonderbaren Worten: ,, Alle diese Anzeichen weisen auf den kommenden Bierstaat hin." [ Der König von Italien als Schwimmer.] Aus Turin schreibt man dem Sportblatt Vélo": Viktor Ema­nuel III. machte gerade an Bord seiner Yacht einen Aus­flug nach Monte Christo, als er die Depesche erhielt, die ihm meldete, daß die Königin Helena, die bald darauf eine Prinzessin zur Welt bringen sollte, sehr leidend sei. Der König fuhr sofort nach dem kleinen Hafen Lorente zurück, wo ihn ein Automobil erwartete. Die Wogen des Meeres gingen sehr hoch, und als man sich der Küste näherte, erkannte der König, daß es ihm unmöglich sein würde, zu landen. Er ließ sich aber dadurch nicht beirren. Ohne biel zu überlegen, sprang er ins Meer und erreichte schwimmend den Strand. Wenn er nicht diesen Entschluß gefaßt hätte, wäre er im Quirinal nicht rechtzeitig genug eingetroffen, um dem Einzuge der Prinzessin Mafalda in das irdische Jammertal beiz wohnen.

§ Der Alkohol bildet das Leitmotiv einer Berliner Gerichtsverhandlung gegen den ,, Architekten", wie er sich selber titulierte, Alexander Kaste aus Halensee. Angeklagte hatte die raffiniertesten Schwindeleien ver­ubt, Rautionen unterschlagen, Kellerwechsel massenhaft in Umlauf gesezt u. dergl. Vor Gericht wollte er als Gewohnheitssäufer gelten, der durch übermäßigen Al­foholgenuß um seine geistigen Fähigkeiten gekommen sei. Um dies glaubhaft zu machen, gab er auf Fragen des Vorsitzenden unglaublich freche Antworten. In Bezug­nahme auf Briefe, die der Angeklagte geschrieben hatte und die der Vorsißende ihm vorhielt, sagte er: Die Richter, Staatsanwälte u. s. w. sind alle Bestien!" Aus die Ermahnung des Präsidenten, daß er sich durch sein Berhalten selbst schädige, sagte der Angeklagte: Schad' ja nischt! Ich bin ja doch ruiniert, meine Familie ist mir gestohlen worden!" Seinem Vater, dem früheren Klempnermeister Kaske in Berlin, der zehn Jahre lang als Rentier lebte, dann aber sein gesamtes Vermögen berlor und sich seitdem im städtischen Siechenhause be­findet und der über die Neigung seines Sohnes zum Alkoholgenuß Auskunft geben sollte, rief er zu: ,, Du mußt doch zugeben, daß du ein Säufer bist!" Nun entspann sich folgendes Zwiegespräch: Du mußt doch zugeben, daß in den zehn Jahren, wo du Rentier warst, Cognac und Sherry nicht vom Tisch gekommen ist!" Vater: Ja, den hast du und deine Mutter getrunken!" Angeklagter: ,, und du hast das Glas ausgeleckt!" - Die Gutachten der Sachverständigen lauteten dahin, daß der Angeklagte wohl erblich belasteter Alkoholiker, aber durchaus Herr seines Willens sei. Er wurde zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt.

[ Die Verschwendungssucht der Kaiserin Josefine,] der ersten Gemahlin Napoleons I. von Frankreich, wird durch eine eben erschienene Studie des bekannten Napoleon­forschers Frédéric Masson in ein erschreckliches Licht gesetzt. Für Modewaren, Seidenstoffe, Robenkonfektion und Gesell­schaftskleider wurden von ihr in sechs Jahren allein 1573 653 Francs ausgegeben; nicht mitgerechnet sind die Schulden, und nicht mitgerechnet sind die Toiletten für die Krönung oder für große Hoffestlichkeiten, denn dafür bewilligte der Kaiser besondere Kredite. Von jenen andert­halb Millionen Francs erhielt Leroy, der berühmte Schnei­der, in fünf Jahren mehr als die Hälfte: 766 476 Francs. Für Façon rechnete Leroy fast garnichts, 18 Franca für eine Robe, selbst für eine Hofrobe. Aber bei den Stof­fen, Zutaten usw. verdiente er ganz ungeheuer, und unter 2000 Francs war keine Robe zu haben. Nur so konnte es kommen, daß er von der Kaiserin pro Jahr 150 000 Francs zu fordern hatte. Er fand aber, daß dies noch viel zu wenig sei, und besaß die Keckheit, sich beim Kaiser darüber zu beklagen. Eines Tages," so erzählte Napoleon ,,, als ich eine von ihm gelieferte Ausstattung betrachtete, wagte er zutraulich zu werden, obwohl doch bei mir sicherlich kein Mensch aus der Hand fressen konnte. Er tat, was niemand in Frankreich zu versuchen gewagt hätte: er suchte mir mit großem Wortschwall zu beweisen, daß ich der Kaiserin Josephine nicht genug Geld gebe, und daß es fast unmöglich wäre, sie für diesen Preis ele­gant zu fleiden. Ich musterte ihn während seiner under­schämten Rede nur mit einem einzigen Blicke. Er war wie niedergeschmettert."

Kleine Gerichts- Chronit. Eine furchtbare Anschuldi­gung hatte der Fuhrherr Kuhnert in Köpenick gegen den dortigen Polizeiinspektor Jäckel erhoben, indem er von diesem in Wirtschaftsredereien behauptete, er habe bei den Krawallen im März des Jahres 1890 den Gendarmen Müller erschossen. Das Köpenicker Schöffengericht er­fannte gegen den Angeklagten wegen schwerer Beamten­beleidigung auf drei Monate und drei Wochen Ge­fängnis.

Der Klempner Obernhuber zu Frankfurt a. M. hat zahlreiche Heiratsschwindeleien verübt. Er verlobte sich mit einer Reihe von Dienstmädchen; er frug nicht nach Jugend und Schönheit, die Hauptsache war ihm, daß das Mädchen Ersparnisse besaß. Diese schwindelte er dann seinen Bräuten unter allerlei falschen Vorspiegelungen ab. In Anbetracht der frivolen Handlungsweise wurde der Angeklagte, der erst vor kurzem das Zuchthaus verlassen hat, zu fünf Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehr­berlust verurteilt.

Freiherrn Schenk zu Schweinsberg; das

Breidert den Vor

mittelten uns Terte b breibungen von Ber

schaffner Andreas Keßler in Gießen, dem Bri träger Joseph Schröder in Mainz; den Charaf allerdings nur eine als Oberbürgermeister": dem Bürgermeister de fonnten. Nun hat Provinzialhauptstadt Gießen, Heinrich Anton Mecum efügt, daß bei den

den Charakter als Sanitätsrat": den praktie Maus eines Zauberere Aerzten: Dr. Karl Becker zu Friedberg, Dr. Rauch einige bortre Köhl zu Worms, Dr. Friedrich Maurer zu Darden, die etwa der stadt, Dr. Heinrich Müller zu Mainz, Dr. Heinhunderts n. Chr. ange Pullmann zu Undenheim, Dr. Heinrich Rapp Bergamo Muſeum Pfungstadt; den Charakter als Defonomierat" demütlicher Größe zeig Gutsbesitzer Georg Friedrich Franz Ramae in Uebero tighten der gefunden Kreis Dieburg, dem Gutebefizer Jakob Walter und die Zauberschei zu Lengseld, dem Landwirtschaftslehrer Viktor Weiser Zaubertisch, eine dr zu Langen; die Krone zum Komturfreuz 2. Klasse dit dem Bild der Zaub Verdienstordens Philipps des Großmütigen: den Zwed, die Zauberf Provinzialdirektor der Provinz Rheinhessen Geheimen breimal acht Felder ein Marim lian Freiherrn von Gaaern zu Mainz; da fundet sich ein Buchsta Ritterfreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps deibe ließ der Baub Großmütigen: dem Oberkonsistorialrat D. Dr. Friedri in die Decke geschlage Flöring zu Darmstadt, dem o. Honorarprofessor timmten Zwischentäur der philosophischen Fakultät der Landes- Universität haben, die der Ring d Karl Fromme zu Gießen, dem derzeitigen Rektor u zufammengefeßt Landes universität und ordentlichen Professor in diß geben sollte. theologischen Faku'tät D. Dr. Gustav Krüger Daxitung der Geräte eine Gießen, dem evangelischen Oberpfarrer Ernst Vogt aus, an welcher berich Lauterbach, dem ordentlichen Professor in der much die geschilderte We zinischen Fakultät der Landesuniversität Dr. Adaliers zu fahren ju Vossius zu Gießen, dem Kreisrat Dr. Eduardten fanden sich no Wallau zu Lauterbach, das Ritterkreuz 2. letimmung hatten, des Verdienstordens Philipps des Großmütige pandlung vor bösen Di dem Vorsteher der Präparandenanstalt zu Lich Heinheten befchrieb ne Stein Wagner, die Silberne Medaill für Kunst, Wissensch gelegt, der dritte aber und Landwirtschaft; dem Gutspächter Karl Hahn aufgetragen werde, und Thiergarten bei Büdingen; das Silberne Kreuz des alte Broncetäfelchen, dienstordens Philipps des Großmütigen: dem Stadtgärlerden, um den Dämon Johannes Balser zu Gießen; dem Lehrer Heinrich Eifmachen. Die Muffchriften zu Gießen; dm Lhrer Bernhard Maurer zu Appenron eine Vermischung b dem Lehrer Johannes Rudert zu Großen- Buſtellungen mit jüdiſchen das allgemeine Ehrenz ichen mit der Inschrift: Fürtementen. So findet Dienſte": dem Feldschüßen Adolf Wenzel zu Gießem Zauberring und ä das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:" Für twendet worden, die teil Arbeit": dem Kreisstraßenwärter Heinrich Hermannheils von dieſen abgelei ( Kreis Gießen); dem Streisstraßenwicht mehr verständlich

A[ Reisekosten von Paris nach Peking.] Anjang nächsten Jahres wird die chinesische Ostbahn auf der ganzen Strecke in Betrieb gesetzt. Außer großer Zeitersparnis genießt von jeẞt an der Reisende durch diese neue Ver­bindung auch eine bedeutende Reduzierung der Fahrt­kosten. Diese belaufen sich heute für die Reise über Ameriko oder den Suez- Kanal von London oder Hamburg, Ver­Ueber pflegung einbegriffen, auf folgende Summen. Amerika: Nach den Häfen Schanghai, Nagasaki, Yoko­hama: 1. Klasse 1694-1867 Fr., 2. Klasse 1067-1227 Fr. Ueber den Suez- Kanal: Nach Schanghai, Nagasaki, Yoko­hama: 1. klasse 1974-2881 Fr., 2. Klasse 1094-1187 Fr. Auf dem Landweg durch Sibirien betragen nach dem heute in Kraft befindlichen Tarif die Kosten ungefähr 100 RbI.( 1067 Fr.) in erster Klasse und 330 Rbí.( 881 Fr.) zweiter Klasse, darin sind 5 R61.( 14 Fr.) für die tägliche Verpflegung eines Reisenden und sonstige Unkosten für die Schnellzüge einbegriffen. Die Unterschiede zu Gunster des Landweges betragen folglich in erster Klasse 260 Rubel ( 694 Fr.,) in zweiter Klasse 100 Rubel( 267 Fr.) oder bas Doppelte dieser Summen für die Hin- und Rückreise

De

Bunte Chronit. Der englische Dampfer ,, Warfield" ha in Geestemünde 4 Mann von dem im Atlantischen Ozear gesunkenen norwegischen Vollschiff ,, Telefon" gelandet, di übrigen 13 Mann der Besatzung sind ertrunken. belgische Dampfer Leopold" ist infolge hohen Seeganges auf den friesischen Inseln gestrandet. 26 Mann der Be sagung sind ertrunken, fünf werden vermißt.

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In dem Orte Hennen bei Schwerte wurde der Spar­kassenrendant und Gemeindeempfänger Braß, ein allge­mein beliebter und geachteter Mann, auf Requisition der Aufsichtsbehörde festgenommen. Angeblich fehlen aus der Kasse bedeutende Beträge, die aber durch einen Reserve­fonds von mehr als 200 000 Mark gedeckt werden.

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In Pilsen wurde ein Knabe geboren, der an beiden Händen je sechs Finger und an den Füßen je sechs Ze­hen hat. Das Kind befindet sich vollkommen wohl.

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Die Wiener Polizei vehaftete den internationalen Hochstapler Baez aus Naumburg a. S. und den inter nationalen Einbrecher Pourt aus Salzburg. Beide fand man im Besitze von ausländischen Wertpapieren in be trächtlicher Höhe, welche wahrscheinlich aus Einbrüchen in Frankfurt und München herrühren.

Durch einen hier wütenden Sturm sind in La Ro helle mehrere Fahrzeuge gefentert. Bier Personen ta­men bei dem Unwetter um.

In Banjaluka wurden zwei angesehene Bürger in der Nähe der Synagoge von 15 Personen überfallen und

ermordet.

Steinbach

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We plus den Funden reiche

Johannes Mohr zu Vezberg( Kreis dem Rechtsanwalt und Notar Justizrat Hermenere deutsche Volksku Jödel in Friedberg wurde der Charakter als den ber driftlich ge Justizrat" verliehen; das Komturfreuz 2. Kl. des unften, namentlid dienstordens Philipps des Großmütigen: dem deutlich Beeinfluffung

denten des Landgerichts der Provinz Oberhessen Ga Kullmann und dem Präsidenten des Landgeri der Provinz Starkenburg, Wilhelm Herzberg das Ritterkreuz 1. Kl. dieses Ordens: dem Landgerid direktor bei dem Landgericht der Provinz Oberbe Dr. Gustav Güngerich; das Silberne Streuz 2 dieses Ordens: dem Gerichtsvollzieher Dietrich Bo in Gießen; das Algemeine Ehrenzeichen mit der schrift: Für langjährige treue Dienste": den gerichtsmännern Joh. Andreas Habicht in und Karl Gerhard 3 in Steinbach; das Ritter 1. Kl. des Verdienstordens Philipps des Großmüt dem Oberfinanzrat Dr. Franz Knell; das Algen Ehrenzeichen mit der Inschrift Für treue Arbeit": Holzfezzer Heinrich Grün 3. in Nieder- Chmen; Charakter als Rendant": dem Bezirkskassierer Bezirkskasse Büdingen Heinrich Rapp.

** Vercin zur Hebung des Fremden- Verkehrs.

Allarkt

in Aussicht stehende öffentliche Versammlung Zwecke der Begründung eines Verkehrsvereins unsere Stadt, welche vom Vorstand des Wirteve Gießen einberufen ist, findet am Donnerstag 4. Dezember, Abends halb 9 Uhr im Scale des Ga Leib statt.

7

Fritz

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chenlampen

Stehlampen

Bringelampen

** Der Fechtverband Gießen Lahr am 19. d. seine außerordentliche Haupt sammlung ab, welche recht zahlreich besucht Herr Schiffnie, seitheriger Vorsitzender, lehnte Wiederwahl ab, und wurde zum Ehrenmitglied erna Herr Weisel, seitheriger 2. Vorsitzender, wurde als Borsigender einstimmig gewählt Der Jahresbe wurde mit einem reinen lleberschuß von über 500 veröffentlicht. Es wurde beschlossen, 50 Mt. ar

Bete abfolute

Chaifenlaternen,

Fetroleum

Elettrijde Schneider

fiehlt sich im Anferti

Busbessern bon lei

Abdice.

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