Ausgabe 
25.10.1902 Zweites Blatt
 
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Nr. 249 Zweites Blatt.

Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel­jährlich Mr. 150.

Gratiebeilagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obit- nud Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erideint an allen Werktagen nachmittags.

Samstag, den 25. Oktober 1902.

Gießener

11. Jahrgang.

Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Weßlar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3032.

Redaktion und Erbedition: Gieken Neuenweg 28. Ferusprechanschluk Nr, 362.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreiſe Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großherzog ichen Bürgermeisterei Gießen.

Aus Hessen und Nachbargebieten.

** Alsfeld. Im Landtagswahlbezirk Alsfeld ( Stadt) wurde von den Nationalliberalen laut ,, Darmst. Tägl. Anz." Lehrer Rudolf als Kandidat aufgestellt.

H. Hohensolms, 23. Oft. Auf eine s Itene Feier blickt das zu dir Grafschaft Hohenfolms am äußersten Ende des Kreises Wezlar gelegene Törfchen Ah dt zurück In Gegen­wart Seiner Durchlaucht des Fürsten Karl zu Solm- Hohen­fo: me- 2 ch, begleitet von Joren Durchlauchten den Pein= zessinnen Eleonore und Dorothea von Solms- Hohensolms Lich, die im Auftrage Ihrer Durchlaucht des Fürsten Hermann erschienen waren, wurde in dusen Tagen das neue Schul­haus eing wht. Durch Jahrhunderte hindurch ist die Grafschaft Hohensolms und ihre Bewohner mit dem fürst­lich n Hause eng verbunden, wofür das Erscheinen der hohen Gäste on innigen Beweis liefert.

Vermischtes.

Berlin, 23. Oft. Das Berliner Tageblatt" meldet aus Rom: Das Blatt" Italie" will wissen, der deutsche Kaiser werde, falls es seine Zeit erlaube, zum 35jährigen Regierungs- Jubiläum des Papstes am 2. März 1903 in Nom sein. Bei der Fahrt vom Quirinal zum Vatikan würde er sich von 50 preußischen Garde- Kürassieren esfortieren lassen, die zu diesem Bwed an der Romfahrt teilnehmen werden.

* Von einem sozialistischen Schwaben= stretch wird der Augsb. Abendztg." aus Stuttgart berichtet:" Die hiesigen sozialistischen Gemeinderäte haben bei der Eröffnung des Interim- Theaters wunder­boll ihren Männecstolz vor Königsthronen bewiesen. Da die Stadt Stuttgart zu dem Bau des Theaters einen ansehnlichen Beitrag bewilligt hatte, sprach der Stönig hierfür seinen Dank aus und lud die Mitglieder ber bürgerlichen Kollegien zur Eröffnungsfeier ein. Der Einladung wurde vollzählig Folge geleistet, auch die dier Genossen" fanden sich ein. Als aber nach Er­scheinen des Königs im Theater der Oberregisseur Weery ein Hoch auf den König ausbrachte und das Orchester die Königshymne spielte, verließen jene bier Herren den Saal, um nachher erst wieder zu erscheinen und weiterhin die Gastfreundschaft des Königs zu genießen."

15]

Dr. Numschs Patient.

Noman von Dr. Halifar und T. L. Meade Autorisierte Bearbeitung von C. Weßner.

( Nachdruck verboten.)

Du bist Zeuge des Schwures, Hetty, den ich jest leisten werde. Es geschieht alles um der Herrschaft willen. Was sind wir armseligen Menschen, unser Gewissen und unser ganzes Leben im Vergleich zu den Audreys! Jezt werde ich schwören: Ich, Fanny Armitage, schwöre zu Gott, dem Allmächtigen, daß ich nie einer Menschenseele die Wahrheit über den Mord verraten will! Dazu helfe mir Gott, der Allmächtige! Amen!"

Als sie diese Worte gesprochen, füßte auch sie das Testament und gab es dann ihrer Nichte.

Du schwörst ießt dasselbe."

Hetty gehorchte. Ihre Worte kamen abgerissen, von Schluchzen unterbrochen, über die bleichen, zuckenden Lippen. Die Tante nahm ihr darauf das Buch aus der Hand und legte es auf dte Kommode.

" Gott sei Dant", murmelte sie aufatmend, sich den Schweiß von der Stirn wischend, das wäre vollbracht! Wir haben feierlich geschworen, das Geheimnis nicht zu verraten. Reden wir jest nicht mehr davon. Ein anderer Mann wird für den Mord büßen müssen. Laß ihn büßen. Ach, er ist ein so netter Mensch. Kürzlich zeigte er mir die Photographie seiner Mutter; fie bat ganz weißes Haar und Augen, genau wie die seinen; jeder Boll an ihr die vornehme Dame. Herr Everett sagte dabei: Ich bin ihr einziges Kind, alles, was sie auf Erden liebt"; babei lachte er so glücklich. Er hat überhaupt ein so Liebes Gesicht! Armer Junge er thut mir so leid! Wenn es nicht die Herrschaft wäre, der ich treu sein muß, dann würde ich ihn nicht verurteilen lassen. Und die Leute sagen, die Beweise prechen alle gegen ihn!"

Vielleicht können sie ihn der That doch nicht überführen!" warf Hetty ein.

Ach, was verstehst Du davon! Ich sage Dir, fie können es, wenn sie wollen. Doch genug davon. Wir haben fortan nur eins zu thun: treu und fest zu den Audreys zu halten; wir ge­hören zu ihnen, damit basta!- So sese Dich doch, Mädchen, und laufe nicht so hin und her. Eigentlich möchte ich Dich von hier fortschicken, aber das geht ja nicht; Du wirst jedenfalls als Reugin vernommen werden. Nimm Dich nur in acht, daß Dein

gleich oder Weihnachten gesucht Geficht Dich nicht verrät, wenn man Dich ins Kreuzperhör nimmt."

Näh. Ebelstraße 32

Ich werde mich zusammennehmen", sagte das junge Mädchen.

* Wiederholung des Foucaultschen Bendelverjugs. Jm Pantheon zu Paris wurde unter Leitung des Ministers Chaumié der berühmte Foucaultsche Pendelversuch zum Beweise der Umdrehung der Erde von Westen nach Osten wiederholt. Der französische Physiker Léon Foucault hatte 1852 ein 67 Meter langes Pendel, das bekanntlich seine Schwingungsebene nicht verändert, im Pantheon aufge­hängt und konstatiert, daß die Schwingungen nicht im­mer gegen dieselben Punkte an der Wand gerichtet blieben, sondern daß sich die Schwingungsebene von Osten nach Westen zu drehen schien. Dadurch ar die Umdrehung der Erde von Osten nach Westen bewiesen. Der jeßige Versuch ist wieder vollkommen gelungen. In Deutschland hat man übrigens auch mehrfach derartige Versuche ge­macht. Bekannt sind die von Schwerd im Dome zu Speyer und von Garth im Kölner Dome angestellten.

Tod einer Tochter Gambettas. Aus San Francisco wird berichtet: Aussehen erregte im Bureau des Coroners die französische Hebamme Frau Sattler- Simon; diese be­hauptete, ihre Tochter Viktoria Marie, die vor kurzem starb, und von welcher man annahm, daß sie Selbstmord be= gangen habe, sei ihres Geldes wegen ermordet worden. Wie sie sagt, war der Vater ihrer Tochter der berühmte französische Staatsmann Leon Gambetta. Sie beschuldigt einen Grundbesizer, mit welchem das Mädchen ein Liebes­verhältnis unterhalten haben soll, den Tod der Viktoria Marie herbeigeführt und sich ihr bedeutendes Vermögen durch ein gefälschtes Testament verschafft zu haben..

[ Ein Musterpräsident.] Ein Familienvater, der für seine Familie sorgt, ist der Präsident der Argentini­schen Republik. Nicht zufrieden damit, die Zukunft seiner Schwiegersöhne und seiner Söhne gesichert zu haben, indem er ihnen fette Sinecuren im Lande verschaffte, will er jezt einen seiner Söhne als bevollmächtigten Gesandten nach Italien schicken, obwohl besagter Sohn von der Di­plomatic auch nicht den Schimmer einer Ahnung hat. Die Argentinier haben denn auch gegen das Favoriten- System ihres Präsidenten lebhaft protestiert. Ob es ihnen etwas nüßen wird, ist eine andere Frage. Am Ende entbrennt jezt aud, noch in Argentinien ein Bürgerkrieg, weil der Präsident sich seiner Vatersorgen auf Kosten des Staates entledigen will.

Könige der Mode.

Ein Kapitel männlicher Eitelkeit.-

In der Regel sind es die Frauen, von deren kostspte­ligen Toiletten man viel zu erzählen weiß. Daß aber auch Männer bisweilen ein Vermögen in ihrer Garderobe anzulegen wissen, belegt eine englische Zeitschrift durch bas Beispiel des in der Londoner City allgemein bekann­ten, soeben verstorbenen Börsenmannes Mr. Panmure Gordon, der jedes Jahr 750 Paar Hosen kaufte, für jeden Tag ein Paar und die übrigen für besondere Gelegenheiten.

Jeßt stehst Du mir ja zur Seite, Tante. Ich kann wenigstens dann und wann darüber sprechen, mein Herz ist ein wenig erleichtert. Tante Fanny, glaubst Du wirklich, daß Baron Robert alles vergessen hat?"

Ob ich es glaube ich weiß es! Ich weiß es ganz beſtimmit! Es liegt ihnen im Blute, sage ich Dir, die Dinge, an welche sie sich am deutlichsten erinnern müßten, sind aus ihrem Gedächtnis wie ausgelöscht, so wie man etwa eine Schiefertafel auslöscht. Meine Mutter war Köchin in der Familie, meine Großmutter und Urgroßmutter ebenfalls. Das Amt als Köchin hat sich sozusagen in meiner Familie fortgeerbt. Und da sollte ich nicht in alles eingeweiht sein! Ach, ich könnte Dir schaurige Dinge erzählen. Dunkle Thaten find lange vor unserer Zeit be­gangen worden, und die Menschen, die ste begingen, hatten feine Ahnung von ihrer schweren Sünde. Da war der eine Baron

es mag wohl siebzig Jahre her sein meine Großmutter kannte ihn der hatte einen Sohn. Die Mutter starb im Wahnsinn doch, wozu soll ich Dir das alles mitteilen! Sturz und gut, es ist eben das Verhängnis der Audreys- den Fluch Gottes nennt es das Volk- daß infolge irgend einer gewaltigen Aufregung ein Audrey eine schreckliche That begeht und das Gedächtnis dafür vollständig verliert. Nicht die leiseste Spur einer Erinnerung daran bleibt zurück. Aber nachher, da welken sie hin dem Grabe entgegen. Der junge Baron wird auch früh sterben, wie feine vom Verhängnis betroffenen Vorfahren. Warum weinst Du, Kind? Deine Thränen können ihn nicht von dem Fluch reinwaschen er muß jung sterben! Gott wird das Leben feines armen Opfers von ihm fordern! Blut um Blut- Leben um Leben! Er fann nicht entrinnen, es ist das Familienerbteil. Aber er soll wenigstens nicht verurteilt werden, dafür werden wir beide sorgen. Wir überliefern ihn nicht dem Beil des Henkers. Nun erzähle mir alles, was Du gesehen hast!"

Ach Tante, es ist so grauenhaft, es ist wie mit glühenden Buchstaben in meine Seele gebrannt. Ich kann nichts anderes denken- ich sehe nichts anderes als des Barons Gesicht, bleich und verzerrt, wie er sich über den Toten beugte er sah aus wie ein Greis. Und heute abend sah ich ihn wieder, Tante, da waren seine Züge jung, schön, heiter und sorglos. Man sagt, er sei heute nachmittag lange allein mit Fräulein von Schönburg spazieren gegangen. Die Wildensteins hielten ein Picknick auf der Ebene ab, die Audreys und viele andere Gäste waren dabei. Baron Robert hat Fräulein Margarete nach Hause gebracht. Als er von Wildensteins zurücfam, traf ich ihn. Ihm schaute das Glück aus den Augen. Alle Leute sagen, er berehrt Fräulein von Schönburg, er wird sie gewiß beiraten, Tante.

Wie viel seine Kleidung ihn kostete, erhellt aus der Tat­sache, daß seine persönlichen Ausgaben sich nach seinen eigenen Angaben auf 10 000 mt. wöchentlich beliefen.

In dieser Extravaganz tam Panmure Gordon viel­leicht nur der junge Franzose Mar Lebaudy gleich, der bor wenigen Jahren in Paris Aufsehen erregte. Als Sieb­zehnjähriger erbte er ein Vermögen von 25 mill. Mr. and als er großjährig wurde, hatte er schon 16 Mill. Mr. aus­gegeben. Er hatte den Ehrgeiz, als der bestgekleidete Mann seiner Zeit angesehen zu werden, und zu diesen Zwecke gab er den besten Schneidern dreier Hauptstädte ,, carte blanche". Er bezahlte oft für einen Anzug mehr als 600 Mt. und trug ihn nie länger als eine Woche. Zu je dem Anzug, den er taufte, hatte er sieben Paar Hosen. Ganz besonders wählerisch war der junge Dandy in Hand­schuhen. Diese wurden aus besonders gegerbtem Leder angefertigt und von einem Arbeiter zugeschnitten, dessen Wochenlohn 200 mr. betrug. Lebaudy's Handschuhrechnung betrug in einem einzigen Jahre 24 000 Mt. Ebenso wähle­risch war er in Kravatten. Oft wurde ein Dußend verdor­ben, ehe eine zu seiner Zufriedenheit gebunden war, und die weggelegten wurden nicht wieder berührt. Einer seiner Kammerdiener, der als Nebenverdienst die abgelegten Klei­der seines Herrn erhielt, setzte sich nach einem halben Jahre mit einem Vermögen zur Ruhe.

Ein anderer Pariser Dandy erregte durch seine Schnei­derrechnungen ebenso großes Erstaunen wie durch andere Methoden, seine Tausende zu verschwenden. Er kaufte alles, was nur kostspielig genug war. So gab er 200 Mr. für ein Paar Stiefel aus und besaß hunderte von Phanta siewesten, für die er 100 bis 300 Mt. das Stück bezahlt hatte. Als sein persönlicher Besitz zum Verkauf fam, hatte Ser Auktionator mehr als zwei Tonnen abgelegter Klei­dungsstücke unter den Händen.

Eine der größten Garderoben hat König Eduard von England. Schon ehe er König wurde, war das ,, Brush Room" in Marlborough House ganz und gar mit seiner Garderobe gefüllt und zwei Kammerdiener unter der Lei­tung eines Oberdieners waren stets beschäftigt, um die verschiedenen Kleidungsstücke auszubürsten, auszuschütteln und wieder zu falten. Der König ist aber nie extravagant in Bezug auf Kleidung gewesen. Den Hauptbestandteil seiner Garderobe bilden Uniformen und Staatsroben. Na­türlich muß er daneben Zivilkleidung für alle möglichen Gelegenheiten haben. Anzüge für die Jagd, den Fischfang, zum Reiten, für den Gebrauch auf dem Lande usw. Außer­Sem bekleidet der König Stellungen in der Marine und dem Heere in zwölf fremden Ländern. Dazu sind immer je drei Uniformen nötig, dazu Ueberröcke, Degen usw. Die Roben des Strumpfband-, St. Patrick, Distel- Or­dens und anderer sind kostspielig, aber nötig, und außer neun britischen Orden gehört er fünfzig fremden an. Der König hat auch die Abzeichen verschiedener Grade der Freimaurer.

Voll banger Angst schaute Hetty die Tante an.

" Ja, das wird er wohl thun- es ist das beste für ihn. Sie ist ein schönes, vornehmes Mädchen und vaßt zu ihm, fie ift ja seinesgleichen. Glücklich sah er aus, meinst Du? Nu, eine Zeitlang wird er das Glück genießen, aber dem Fluch verfallen ist er troßdem- nichts und niemand fann ihn von dem Verderben zurückhalten, das auf ihn lauert. Was drückst Du meine Hand fo, Betty?"

Tante, ich fann den Gedanken nicht ertragen, daß Robert Fräulein von Schönburg heiratet!"

Du dummes Ding! Solchen Unsinn zu schwagen!", schalt Frau Armitage. Was kann Dir der Baron anderes sein, als ein Gebieter. Du bist sozusagen seine Dienerin, bleib Du nur hübsch, wo Du hingehörst, Hetty, und sieh nicht über Dich. Wenn Du meinen Nat nicht beherzigst, dann wirst Du eines Tiges traurige Erfahrungen machen. Doch es ist spät geworden. Wir müssen irgend einen Entschluß fassen. Also erzähle mir, wie der Mord stattfand."

" Der Baron rannte auf Herrn Franzius los und durchbohrte mit der Spiße seines Spazierstodes deffen Auge." Und was that er mit dem Stod?"

" Er ging ein Stüd weiter und warf ihn ins Erlengebüsch. Dort liegt er sicher genug!"

" Sicher im Gegenteil! Wer sagt Dir denn, daß man nicht eines Tages die Erlen fällt und den Stock findet? Baron Roberts Stock ist für jedermann leicht erkenntlich an dem silbernen Knopf mit dem eingravierten Wappen der Audreys. Es fann Jahre dauern, ehe man den Stod findet, es kann durch Zufall schon morgen geschehen- in jedem Falle wird man sofort wissen, wem er gehörte. Komm, Hetty, wir haben eine große Aufgabe zu erfüllen.

Welche?"

" Bevor der Morgen graut, muß der Stock begraben sein, an einem Ort, wo niemand ihn finden fann."

Tante, nur das nicht! Ich kann die Ebene nicht wieder

betreten!" " Du kannst und Du mußt! Ich würde allein gehen, aber ic tenne ja die Stelle nicht, wo er liegt. Erst will ich noch einmal hinuntergehen, dann komme ich wieder."

Frau Armitage schloß leise die Thür auf und ging erst in ihre Stube, wo sie sich das Geficht mit faltem Wasser wusch bann rieb fie es fräftig mit einem groben Handtuch, um die Spuren ihrer Aufregung zu verwischen. Darauf ging fie sachte die Treppe hinunter. Ihr Mann befand fi im Gafzimmer. Su öffnete bie Thür und rief ihn heraus.