Ausgabe 
25.10.1902 Erstes Blatt
 
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mit Stöcken angriffen. Die Finanzwache machte von dem Säbel und dem Bajonnet Gebrauch und schoß in die Luft, worauf die Gegner flüchteten. Das Bezirksgericht Mori hat mehrere Verhaftungen vorgenommen.

|: Pistolenduell mit tödlichem Ausgang. Zu Kalnok im ungarischen Komitat Alt- Sohl bewarben sich der Ge­meindelehrer Gustav Bilek und der Gemeindenotar Lud­wig Hawran um die Gunst der Lehrerin Ilona Tury. Bilet war der Bevorzugte und feierte seine Verlobung mit dem jungen Mädchen. Hawran verbreitete nun aus Rache allerlei üble Nachreden über das Paar. Bilek stellte Hawran deshalb zur Rede und versetzte ihm meh­rere Peitschenhiebe. Es kam zu einem Duell mit ge= zogenen Pistolen auf 15 Schritte Distanz. Beide Geg­ner schossen zugleich, Bilek sank, in die Brust getroffen, zu Boden; er war sofort tot. Notar Hawran hat sich selbst der Gendarmerie gestellt.

Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde.

zwei Drittel dieser sogen. Schüßlinge". Daß diese| mädchen, worunter einige nach auswärts, 4 landwirt. Schüßlinge im Gramen durchgedrückt werden oder ir schaftliche Mägde nach auswärts, 1 Küchenmädchen, 1 Köchin. gend welche Vergünstigungen hätten, ist, wenn auch der Lehrlinge: 1 Spengler, 1 Kellner, 1 Buchbinder, Herr Verfasser bejagten Artikels dieser Meinung sein sollte, nicht der Fall. Diesen Kandidaten wird durch 1 Bäcker. den Repetitionskursus nur Gelegenheit geboten, ihre gesammelten Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern. Was schließlich die Aeußerung des Herrn Verfassers fragl. Artikels: Dieser Unfug, anders kann man es nicht nennen, bildet eine hübsche Illustration zu dem Kapitel: Wie man das Finanzeramen besteht", anlangt, so möchte ich diesem Herrn dringend empfehlen, mit derartigen Aussagen in Zukunft etwas zurückhaltender zu sein, denn jedenfalls wird er sie nicht verantworten

Eine reisende Falschspielerfamilie hat seit vielen Wochen auf dem Paris- Konstantinopeler Expreßzug ihr Unwesen getrieben, bis es jetzt dem Arzt der Expreß- Eisen­bahngesellschaft gelungen ist, die gefährliche Gesellschaft zu entlarven. Ein angeblicher belgischer Großindustrieller, ein bejahrter Herr von distinguirtem Aeußern, dessen an­gebliche Gattin, eine elegante Dame, und deren angebliche Kinder, ein 17- bis 18jähriges Mädchen und ein 15jähri­ger Knabe, bereisten häufig die Strecke Budapest- Kon stantinopel und retour. Sie schlossen mit den zumeist vor­nehmen Passagieren des Expreßzuges rasche Bekanntschaft und der Schluß war eine Einladung zum Kartenspiel. Zumeist wurde Baccarat und Macao gespielt. Dr. Wie­ser, der häufig dieselbe Strecke bereiste, war es aufgefal­len, daß der angebliche Großindustrielle stets größere Summen im Kartenspiel gewann. Er beobachtete dieser Tage unauffällig den glücklichen Spieler, dessen Partner der holländische Leinenfabrikant van der Withe und der Proturist einer Stahlfabrik in Solingen waren. Da be= merkte Dr. Wieser, daß die Frau, die Tochter und der Sohn, welche ,, fibigten", verschiedene Bewegungen mach­ten. Die Frau zog wiederholt an ihrer Halskette, das Mäd­chen spielte mit den an ihrem Armband befestigten Jou­joux, der Knabe hingegen knöpfte den Rock auf und zu. Dr. Wieser beobachtete den Vater, welcher auf die gegebenen Zeichen reagierte und sich orientierte, ob er bleiben" oder eine weitere Karte ziehen sollte. Dr. Wieser beschul­digte den belgischen Fabrikanten des falschen Kartenspiels. Leßterer ,, legimierte" sich mit Dokumenten und ging in seiner Unversvorenheit so weit, von dem Arzt Genug­tuung mit den Waffen zu fordern. Die Herren tauschten ihre Visitkarten aus, und als sie in Budapest den Bahn­hof verließen, teilten sie sich gegenseitig ihre Wohnungs­adressen mit. Dr. Wieser erwartete aber vergebens die Se­fundanten. Die Familie war gleich wieder nach Konstan­tinopel abgereift. Jest hat die Polizei hinter den Falsch­spielern einen Steckbrief erlassen.

Giessener Cagesneuigkeiten.

** Der Großherzog hat am 22. Oktober den von Sämtlichen Riedesel Freiherrn zu Eisenbach auf die evangelische Pfarrsielle zu Nieder- Moos, Dekanat Lauterbach, präsentierten Pfarrberwalter Heinrich Linc zu Maar für diese Stelle bestätigt.

fönnen.

A Anläßlich des 70. Geburtstages des Staats­ministers von Thielen ist von dem Personal der bereinigten Preußischen und Hessischen Staatseisenbahnen und der Reichsbahnen eine Sammlung veranstaltet worden zwecks Gründung einer Stiftung zur Unter­stüßung von Töchtern verstorbener Beamten und Arbeiter in den betreffenden Bahnverwaltungen. Die Sammlung hat im Ganzen über 100 000 Mark ergeben. Die Stiftung hat ihren Sitz in Berlin und trägt den Namen Eisenbahn- Töchterhort". Ihren Satz­ungen hat der Kaiser bereits seine Genehmigung erteilt.

** In den Ruhestand murde verseßt der Kanzleidiener am Landgericht der Provinz Oberhessen Heinrich Nahr­gang auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner lang­jährigen treuen Die ste mit Wirkung vom Dienstantritt fines Nachfolgers. Aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand erhielt er die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdienstordens Philipos des Grof mütigen.

Wie wir erfahren, gedenkt der hiesige Eisen= bahnberein zur Feier des Geburtstages unseres Großherzogs am 25. November in der Turnhalle einen Bierabend mit Gesangsvorträgen und Theateraufführ ungen zu veranstalten.

Am 22. Sonntag nach Trinitatis, den 26. Oktober Gottesdienst.

In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Scheunemann. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Scheunemann.

Nachmittags 5 Uhr: Siehe Johanneskirche.

Die Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthausgemeinde fällt am Montag aus. Donnerstag, den 30. Oktober, Abends 8 Uhr im unteren Ron­firmandensaal( Kirchstraße 9) Bibelstunde. Marcus 1.

Nächstkünftigen Freitag, den 2. Nov., als am Reformations­feft, findet Beichle und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde gemeinsam im Abendgottesdienst statt. Gemeinde­glieder, die daran Teil nehmen wollen, werden gebeten, fich vorher bei ihrem Pfarrer anzumelden.

In der Johanneskirche. Vormittags 9.30: Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukas­gemeinde. Pfarrer Euler. Nachmittags 5 Ubr: Pfarrer Dr. Naumann.

Sonntag, Abends 8 Üür, Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Phil. 1, 1-11. Montag, den 27 Oktober, Abends 8 Uhr. Bibelstunde im Kenfirmandensaal der Johaneskirche. Text: Psalm 111. Pfarrer

Euler.

Die für Dienstag den 28. Oktober verabredete Vereinigung der konfirmierten Mädchen der Lukusgemeinde wid auf Dien8= tag, den 4. November verschoben. Pfarrer Euler.

Nächstfolgenden Sonntag, den 2. November, Feier des Reformationsfeßes An diesem Tage nach allen Gottes­diensten Sammlung für di sustav Adolf- Stiftung.

Am Reformationsfest findet Beichte und heliges Abendmahl für die Lukas- und die Johannesgemeinde im Abendgottesdienst statt. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Katholische Gemeinde. Nachmittags um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur Samstag, 25. Oft.

heiligen Reichte. Sonntag, 26. Oft.

23. Sonntag nach Pfingsten.

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7 Uhr: Die erste heil Messe,

vor und in derselben Austeilung der heiligen Kommunion.

u. Der Jaddhund- Club für Gießen und Umgegend hält Sonntag, den 2. November ein großes Preisschliefen für Dachshunde ab. Zu diesem Zwecke hat der Verein auf seinem Schliefplatze zur ,, schönen Aussi t" einen ganz neuen Kunstbau, genau nach den Bestimmungen des Teckel- Clubs angelegt. Die Schliefen sind offen für Dachshunde im Besitze von Mitgliedern und Nichtmitgliedern und es werden hohe Vormittags von 6.30 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Geldpreise und Ehrenpreise gegeben. Im Jugend­schliefen 1. Preis 25 Mt., 2. Pr. 15 Mt., 3. Pr. 10 Mart, Neulingsschliefen ebenso, offenes Schliefen 1. Pr. 40 Mt., 2. Pr. 25 Mf., 3. Pr. 15 Mt. In den Sieger­schliefen erhalten die Sieger filberne Becher. Als Preis­richter sind drei Herren gebeten und zwar: Förster Budde- Schwanheim, Förster Noggendorf- Wetzlar und Ernst Brösler- Frankfurt. Es laufen zahlreiche Meld­ungen von außerhalb ein, der Meldeschluß ist auf 27. Oftober festgesezt und sind Programme und Anmelde­scheine beim Schriftführer des Clubs, Herrn Hermann Förster, hier Grednerstraße 14 zu haben.

** Das Verordnungsblatt für die evangelische Kirche des Großherzogtums Hessen Nr. 9 enthält: 1. Ausschreiben Nr. 13 bom 30 September 1902, betr. die Stempelfreiheit der Pfarreien bei Pachtverträgen und Versteigerungen. 2. Bekanntmachung vom 4. Sep­tember 1902: Mit Genehmigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs wird vorbehältlich der Zu­stimmung der Landessynode das Filial 3eilbach von dem Kirchspiel Ober- Ohmen losgetrennt und der Pfarret Ermenrod zugeteilt. Diese Einrichtung tritt einstweilen in Kraft. 3. Aufforderung zur Bewerbung. ** Es geht uns folgendes Schreiben zu: Der Herr Verfasser des Artikels betr. die letzten Finanz­examen I. Kategorie im Großherzogtum Hessen führt unter anderem aus, daß den Kandidaten von einem Rechnungsbeamten zur Vorbereitung für das Examen ein Buch gegen eine Gebühr von ca. 45 Mt. zur Ver: fügung gestellt( nur geliehen wird), in welchem fast alle Fragen und Antworten, welche bei dem Finanzeramen in Betracht kommen, ausführlich enthalten seien. Diese lettere Behauptung ist grundfalsch und liefert einen guten Beweis dafür, daß der Herr Verfasser besagten Artikels mit dem Inhalt dieses Buches absolut nicht vertraut ist. Wenn seine Behauptung wirklich zu Recht bestünde, so wäre es wahrlich ein leichtes, das Examen zu bestehen. Aber so einfach ist die Sache doch nicht. Das Werk ist lediglich eine systematisch geordnete Zu­sammenstellung von Gesetzen und Verordnungen pp, ( wie jedes andere Lehrbuch) deren Kenntnis für das Finanzeramen erforderlich ist. Einzelne Kapitel hier Herauszugreifen liegt nicht in meiner Absicht, vielmehr möchte ich dem Herrn Verfasser fragl. Artifels raten, gen. Buch sich einmal gründlich anzusehen, er wird als­dann wohl zur Ueberzeugung gelangen, daß er sich in seiner Behauptung geirrt hatte. Dem Werk ist aller­dings eine Fragensammlung eine Zusammen­stellung der in früheren Examen vorgekommenen Fragen - beigefügt, deren Ausarbeitung, d. h. Beantwortung den Kandidaten anheimgestellt ist. Von gelöst en Fragen, die in der Sammlung enthalten sein sollten, fann jedoch keine Rede sein. Die Aussage, daß bei seinen Schüßlingen", denn so bezeichnet der Herr Die­jenigen Kandidaten, welche an einen Repetitionskursus unter Leitung des gen. Nechnungsbeamten teilnahmen, selten ein Durchfall" zu verzeichnen sei, ist ebenfalls unzutreffend. Jm letzten Frühjahr bestanden höchstens

Von dem reichen Inhalt der

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A Touristisches. Unser höchster Punkt im Vogels­Gebirge, der Taufstein, entbehrt eines Aussichtsturmes, nachdem beide Holztürme auf dem Gipfel des Berges bau­fällig geworden und daher nicht mehr besteigbar sind. Vogelsberger Höhenflub beabsichtigt auf dem Taufstein einen massiven Turmbau zu errichten, der den Namen Bismarcks­turm erhalten soll. Zwar ist schon ein ansehnliches Bau­fapital vorhanden, aber doch noch lange nicht groß genug, um den Bau damit in Angriff nehmen zu können. Wir hören, daß die Sektion Gießen des Vogelsberger Höhenklubs beabsichtigt, sich durch einen Aufruf an die Freunde des Vogelsberges, an die Bewohner des großen Mannes dessen Namen der Turner tragen wird, wenden will, und daß man hofft, dadurch Mittel mobil zu machen und unser heimisches Gebirge zu einer Zierde zu verhelfen.

** Die für morgen angesetzte Promenadenmusik findet Vormittgs 1/212 Uhr auf der Südanlage mit folgendem Programm statt: 1. Ouverture Stradella". Flotrw. 2. Sechs niederländ. Volkslieder". Valerius. 3. Judra- Walzer". Lincke. 4. Finale a. d. Oper " Aida". Verdi.

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Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße Nr. 2( Bürgermeisterei­

gebäude) Zimmer Nr. 14.

Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern( Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehr­lingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln.

An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 3 bis 6 geöffnet.

Angebot der Arbeitnehmer:

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8 Uhr: Die zweite heil. Meffe.

9.30 Ubr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags 2.30 Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranz- Andacht mit Segen. An den Werktagen ist täglich des Abends um 6.30 Uhr Rosen­franz- Andacht mit Segen.

1 Friseur, 1 Maler und Lackierer, 1 Maschinen­schlosser, 2 Maschinenschlosser oder Heizer, 1 Herrschafts­diener, 1 Packer, 8 Pferdefnechte, 5 Hausburschen, 1 Herrschaftskutscher, 4 Taglöhner, 2 landwirtschaftliche nechte, 2 landwirtschaftliche Arbeiter, 1 Einkassierer, 1 Bureaudiener, 2 Kutscher, 2 Schreibgehilfen, 2 Dienst mädchen, 1 Haushälterin.

Nachfrage der Arbeitgeber:

1 Friseur, 1 Bau- und Möbelschreiner, 3 land­wirtschaftliche Senechte, 1 Schweizer, 2 Hausburschen, Herrschaftsfutscher, 1 Stutscher, 2 Lauffrauen, 10 Dienst­

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Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen.

Aufgebote.

Am 21. Oft.: Carl Emil Zinker, Sprkassediener dahier mit Emilie Alter hierselbst. Am 22.: Heinrich Bachmann, Kutscher dahier mit Emma Keßler in Weil­burg.

Eheschließungen.

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Am 18. Oft.: Carl Ernst Nolting, Fabrikant in Herford mit Marie Antonie Julie Johanna Petri dahier; Georg Karl Hüttenberger, Kaufman dahier mit Johanna Flavia Marie Nenzel hierselbst; Otto Adolf Beinert, Kutscher dahier mit Elise Männche hierselbst. Am 21. Louis Euler, Metzger dahier mit Barbaca Göbel in Gundersheim.

Geborene.

Am 13. Oft: Dem Bäcker Heinrich Friedrich Müller ein Sohn, Karl Wilhelm. Am 16.: Dem Oekonomen Heinrich Weber ein Sohn. Am 17.: Dem Kaufmann Gustav Stein ein Sohn, Hans Wilhelm; dem Forst­assessor Jakob Weber ein Sohn, Werner Jakob. Am 19.: Dem Schtosser Wilhelm Otto ein Sohn; dem Bierbrauer Wilhelm Rentmeister ein Sohn, Karl Wil­helm Friedrich Mar.

Gestorbene.

Möbel

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Am 19. Oft.: Kunigunde Veronika Christ, 1 Jahr, 8 Monate alt, Tochter des Taglöhners Kaspar Christ. Am 20.: Theodor Jünger, 19 Jahre alt, Hausbursche. Am 22.: Karl Döring, 2 Jahre 5 Monate alt, Sohn des Taglöhners Konrad Döring; Marie Mathilde Elisabeth Grebe, 1 Jahr alt, Tochter des Cigarren­machers Heinrich Grebe. Am 23.: Kaspar Kuhl, 44 Jahre alt, Megger; Admam Fegbeitel, 37 Jahre alt, Fuhrmann. Am 24.: Karl Vogt 2. 54 Jahre alt, Ge­werbebank- Controleur. Sämtlich dahier.

Marktbericht.

Sonn

Feie T

Bu jab

Geld

Samstag

Gieken 25. Oft. Auf dem beutigen Wochenmarkt lofteten Butter per Pfd. 85-1.00 Mt. Hühnereter 1 St. 7-8 Bfg., Enteneier St. -00 Pfa., Gänseeier 1 St. 0-0 Pfg., Käse per St. 5-9 Pfg. Mr. 0.60-0 80, Hühner per Stüd Mt 100-130, Hahnen, per

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Erbien per Liter 19 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfa., Tauben per Baar Die träftigste

Stüd Mr. 0.70-1.50, Enten per Stüd 2.00-3.00, Gäne b. Bid.

50-60 Pfg. Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg., Rindfleisch per Bfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Pfo 70-80 Bfa. Schm ine­fleisch gesalzen per Bfund 0.84 Bfa., Kalbfleisch per Pfd. 68-72 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Bfg., Kartoffeln per 100 kilo 380-4.30 mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 3.30-3.50, Milch per Liter 18 Pfa.

Gießener Neueste Nachrichten

wenn man auf dieselben

zur Probe pro November für 60 Pfg.

überzeuge man sich,

abonnirt.

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