onderzug nach Ham nover abgelajien,
9 Uhr in Hamburg
neben 16 auswärtigen Vereinen auch Besucher aus unseren Nachbardörfern sowie aus Marburg eingefunden. Gin wunder Punkt, der meistens den Besuch ländlicher
b. Darmstadt. Gen.- Stn. von Perbandt, der Kommandeur der Großh. Heff.( 25.) Div. wurde zum General- Inspekteur der Fußartillerie ernannt.
Neueste Nachrichten.
Eine neue Marine Vorlage ist in Sicht, welche nicht nur neue Auslandskreuzer, sondern ein neues Ausland- Geschwader von Linien
Derden in Frankfurt Festlichkeiten, besonders dem städtischen Publikum berarten nach Hamburg leidet, sind die mit ziemlicher Sicherheit vorkommenden Lagen ausgegeben Schlägereien. Auch unser Fest machte hiervon keine 40 Bewerbern 7 in die engere Wahl zu nehmen. Unter schiffen fordere.
Wyt auf Föhr, Bor Blüdsburg zur Ber
bargebieten.
des Arion. Sonntag glieder und deren An Saale des Restaurants ung, aus Anlaß des
t.
wurde insbesondere die
Ausnahme, denn schon gegen 6 Uhr gab es blutige Köpfe, und bald glich der ganze Festplatz einem auf Vor der Hettche'schen gescheuchten Bienenschwarm. Wirtschaft verübten 8-10 Mitglieder eines Gesangbereins eine Heidenthat, indem sie einen einzigen und wie man höct sonst ganz friedlichen Mann zusammenschlugen, der dann blutend im Chausseegraben liegen
blieb.
* Schotten, 23. Juni. Unter dem Vorsize des Herrn Geh. Regierungsrates Schönfeld fand heute auf dem„ Posthäuschen" die Generalfonferenz des Kreises statt. Nach einer furzen Begrüßungsansprache durch ben Vorsitzenden, ergriff Herr Kreisschulinspektor Bakes Schuljahr. Hieran anschließend, referierte Herr Lehrer
erntete für seine Arbeit den Dank der Anwesenden.
Mainz. Die städtische Theaterdeputation zur Wahl eines Theaterdirektors hat sich veranlaßt gesehen, von den den Ausgewählten befinden sich die Herren Peter Liebig, seither Leiter des Hoftheaters in Altenburg, Rainer Simons, früher Theaterdirektor in Mainz, Carl Schröder, seither Direktor des Stadttheaters in Augsburg, Adolf Steinert, Direktor des Stadttheaters in Barmen.
c. Weisenau, 23. Juni. Vor einigen Tagen ging der hiesige Schreiner H., der in Mainz beschäftigt war, über die sog. Esplanade, auf welcher gerade Arbeiter Gras abmähten. Plößlich stieg ein Schwarm Feldhühner auf und H. eilte darauf zu, um eines der Tiere zu fangen. Dabei stieß er mit einem Fuß gegen eine im Gras liegende Sense, die das Leder des Stiefels durchschnitt und tief ins Fleisch eindrang. Der Verletzte hinkte nach Hause, der Fuß schwoll in zwischen an und als der Arzt gerufen wurde, fonstatierte er hochgradige Blutvergiftung. Daran ist der Unglückliche nunmehr gestorben.
VVom Main, 23. Juni. In diesem Jahre giebt es
außergewöhnlich viele Rebhühner- Neſter mit 21 Eiern, ja 23
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Frankfurt a. M., 23. Juni. In der Bendergasse ſtürzte per 8 Jahre alte Sohn des Arbeiters Ernst Geibel aus dem 3. Stoc, ohne fich zu verlegen und Schaden zu nehmen. Schlimmer erging es dem 15 Jahre alten Dienst mädchen Anna Eiser, das aus dem Fenster des 3. Stocks eines Hauses in der Eppsteinerstraße einen Teppich ausschüttelte, dabei das Uebergewicht verlor und herabstürzte. Es erlitt einen Oberschenkelbruch und schwere in nere Verlegungen.
luftigen Weisen auf das Wort und erstattete Bericht über das abgelaufene zu einem guten Fort Linck- Rudingshain über das Thema:„ Die Kunst im Dienste der Erziehung". Redner zeigte während seines Durch Versicherung ge der Kinder schon in der Jugend wachrufen. Referent sind feine Seltenheit. burg 15-20 000 art für die Schule wohl geeignet sind und den Kunstsinn Stentsjeretär i. 18 tefte Arbeit war die bes Herrn Steuß- Freienſen defigen fſtädt. Dienſten uppite. Die neue Ortographie und ihre Ginhtag nachmittag das führung in die Schule". Auch diese Arbeit wurde mit hrenzeichen für lang: Beifall aufgenommen. Ein gemeinsames Mittagsmahl eisrat Fey im Bei schloß sich dem amtlichen Teile der Konferenz an. tt. Klein- Altenstädten, 23. Juni. Am gestrigen Sonnoße Freude herrschte tag fand in unserem Orte die Generalprobe des Sol mser es Schneidermeisters Sängerbundes und gleichzeitig das Fahnen weihzu empfangen, der fest unseres Gesangvereins statt. t. Um 1/23 Uhr bewegte er Militärpflicht in fich ein stattlicher Bug mit über 12 Fahnen- denn es - denn es waren auch zahlreiche Vereine aus der Umgegend gekommen, ngberein( gemischte die nicht dem Bunde angehören durch die Straßen. Lehrers Mohr hatte Ehrenjungfrauen trugen die neue Fahne. Fräulein Ra33 fen, seinem früheren vollzog mit einer poetischen Ansprache die Uebergabe der gen, dem sich ein Fahne, die Herr A. Haibach namens des Vereins entim„ Gemeindewirts gegennahm. Unter den Gesangsvorträgen ist vor allem uschte man den Gr on feinen Erlebnissen egszeit.( Die Heim Jm„ Roten Meere Organe so bedroht chaft gestellt werden em Lande der Zöpfe Brust auch die China ünschen wir demselben
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ein Massen chor zu erwähnen, an dem sich über 300 Sänger beteiligten. 8um Vortrag war das Lied Im Krug zum grünen Kranze" gewählt. Nach dem Schluß des Festaktes vergnügte man sich auf dem vorzüglich eingerichteten und reiche Abwechselung bietenden Festplatz. Nach den Mitteilungen * Darmstadt, 23. Juni. für Landesstatistik wurden im Großherzogtum Heffen im Jahre 1901 52 Gemarkungen von Hagelschlag betroffen und zwar insgesamt eine Fläche von 5921 Hektar. Geschädigt wurde dabei eine Fläche von 3591 Heftar. Der Schaden wurde auf 162,439 Mark veranschlagt. Versichert waren von den durch Hagel schlag beschädigten Flächen 1098 Heftar mit 396,904 Mark. In den vom Hagelschlag getroffenen 52 Gemarkungen warem im Ganzen unversichert 2940 Hektar mit 1,189,483 Mt. Ausgezahlt wurden im Jahre 1901 von Hagelversicherungsgesellschaften im Ganzen 35,331 Mart. z
Ein ganz gewaltige besuch fand heute hie e überfüßt waren, blikum herbei, um di Unglücksstätte zu ſeher Deilig nicht alle auf wächter das Horn mmen. Doch ist diese at bom Samstag au var der Nachtwächte nachtstunde zu End zucüdgehen, als ihm entrissen wurde. Der ald in der Dunkelhei ruchtlos. Gesangvereins ft, darüber wird de Beltershausen grigen Stiftungsfefte mania" hatten fic
ein gutes Wort für mich wär ich mit Di
10
Fort über's Meer- fein
eingeholt. leife.
armelt er noch einmal, die
auf, es ist bittersüß gewefen d Klagen und die Stimme aber hinter ihrer braunen Bedanken,
schon zu spät, ist Gine, Seerteerd- Du und
Laut.
dem Eiland und von dene
Blid so feltfam. Langfam
flingt es vor ihren Dh
Jo und Meerie zur Kir
d. Heißt's, daß Du e Glodentone Frig
aber diesmal bleibt ih
den Lippen zurüd, d Hand geschüttelt wird leide es nicht lieber- ja, lieber fe
it freut fie doch, obwohl ( Fortegung folgt)
tredt.
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Zur Trauer um König Albert erscheinen am Hessischen Hofe die Damen in schwarzen seidenen Kleidern mit weißem Kopfputz und weißen Handschuhen, die Herren tragen zur Uniform einen Trauerflor um den linken Oberarm.
F. Offenbach a. M., 23. Juni.( Auch ein Eisenbahnidyl). In einem Wagen 4. Klasse der Lokalbahn Sachsenhausen- Offenbach fand eine fürchterliche Schlägerei statt, so daß die Notleine gezogen und der Bug zum Stehen gebracht werden mußte. Mehrere der Raufbolde waren durch Messerstiche arg zugerichtet."
Dresden. Wie halbamtlich verlautet, wird im Ministerium ein Erlaß einer allgemeinen Amnestie des neuen Königs ausgearbeitet. Die Bekanntgebung derselben soll aus Gründen der Pietät erst nach Ablauf der Landessteuer erfolgen. König Albert hat legtwillig 1½ Million Mark Legate für wohlthätige und religiöse Zwecke ausgesetzt.
Der König von Italien hat 150 ha Land für 400 000 Dollar im Kohlengebiete von West- Virginia angekauft. von West- Virginia angekauft. Das betreffende Land soll sehr fohlenreich sein.
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Stonſlitt poischen Weiner Jub bezit es heißt, ift ein gebrochen. Einzelheiten über die Frage der Abschaffung der Verfassung haben eine Spaltung der LoyalitätsPartei hervorgerufen. Die südafrikanische Liga, welche den Jameson- Einfall seinerzeit inszenirte, hat diese Gegen- Agitation ins Werk gesetzt. Milner ist Anhänger der Abschaffung der Stap- Berfassung, obgleich er bei Beginn des Krieges den Kap- Holländern versprochen hat, daß am Ende Krieges ihre Verfassungsrechte nicht bez ingut de des
Die Kündigung der Handelsverträge
hat die österreichische Regierung dem ungarischen Ministerpräsidenten amtlich zur Stenntnis gegeben. Jezt kann nun Graf Bülow seine Waffe schärfen. DreibundesDie Unterzeichnung des
Vertrages soll, wie in diplomatischen Streisen zu Rom verlautet, bereits im Laufe dieser Woche erfolgen. Die Vublitation desselben werde zur Vermeidung einer parlamen tarischen Debatte erst nach Schluß des italienischen Parlaments erfolgen.
Marktbericht.
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Gießen, 24. Juni. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per Pfb. 80-90 Mt. Hühnereier 1 St. 6-7, Enteneier, St. 6-7 Gänseeier 1 St. 10-12 Pfg., Käse per St. 5-7 Bfa., Erbsen per Liter 19 Pfg., Linsen per iter 32 Pfg.. Tauben per Baar Mt. 0.80 bis 1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.50, Hahnen, per Stüd 0,09-1.00, Enten per Stud 2.40-2.60, Enteneier 6-7, Gänse p. Bfb. 0.60-0.75 Wt., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg. Rindfleisch per Pfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Pfd. 70-80 Bfg. Schweine
v. Arolsen, 22. Juni. Bei der gestrigen Feier der Grundsteinlegung des deutschen Erholungsheims für Lokomotivbeamte zu Hann- Münden waren anwesend die Herren Ministerial- Direktor WehrmannBerlin, Eisenbahn- Direktionspräsident Ulrich- Kaffel, Geh. Rat Prinnies und Eisenbahn- Direktor Vockroth- Kassel, Reg.- Rat v. Kunze- Münster, Reg.- Rat fleisch gesalzen per Pfund 0.84 Big.. Kalbfleisch ver Bfund 66-70 Herrmann- Göttingen, Geh.- Rat Wedding-Char- Big, Sammelfleisch per Pfd. 50-70 Pfg., Kattoffeln per 3tr Claus- Leipzig. 350-4,00 mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 7.00-7.50 Milch per lottenburg, Verbandsvorsitzender Claus-Leipzig. Die Pfa. drei üblichen Hammerschläge wurden von folgenden Liter 18 Herren unter eigens dazu gewählten Sprüchen ausgeführt: Minist.- Direktor Wehrmann: Ja, treu erdacht mit Mut vollbracht- Gott hab's in Acht". Bürgermeister Weisker- Münden: Dem Staate zur Ehr dem Stande zum Wohl der Stadt zur Zier." Neg.VollNat von Kunze:„ Der Mann Glück zu dampf voran." Geh.- Rat Prinnies: hier ruh" Verbandsvorsitzender Claus:„ Mit Gott beginns, mit Gott beends." Hieran schlossen sich Weihegefänge. Ein Kaiserhoch wurde ausgebracht. Nach der Feier wurde ein gemeinsames Festmahl eingenommen.
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ders kann
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Der Gesammta uflage der heutigen Nummer liegt ein Prospekt der Weidhaas'schen Gur- Methode bei, auf welchen wir besonders aufmerksam machen. Selbe bafirt, allzumenig
im Grunde, nur auf einem Faktor, der leider im Leben angeht
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zu Worte kommt, der Vernunft! Diejenigen, die follten nicht versäumen, sich mit dem Cur- Institut Spiro- Spero ( Paul Weidhaas) in Niederlösniß b. Dresden in Verbindung zu sez en.
Unregelmäßigkeiten
beim Zustellen der Zeitungen bitten wir fofort direkt uns melden zu wollen. Expedition der Gießener Neueste Nachrichten
Abonnements- Einladung.
Unser„ Glück auf", welches wir bei unserer Geschäfts- llebernahme am 1. Juni a. c. unseren gesch. Abonnenten, Inserenten, Leserinnen und Lesern, wie auch allen Freunden und Gönnern der
,, Gießener Neueste Nachrichten"
den
zuriefen und seit dieser Zeit dieser Herzenswunsch all unsere täglichen Nummern auf ihren Wanderungan begleiten, hat in allen Bevölkerungskreisen den erwarteten Widerhall gefunden. Es gereicht uns heute zur freudigen Genugthuung, fonstatieren zu können, daß man unsere Zeitung mit Interesse verfolgt und sie durch Inseraten- und Abonnements- Aufträge wie auch sonst redaktionell unterstügt, wofür hiermit allen unseren verbindlichsten Dank.
Was uns ferner nicht minder wichtig ist, ist die uns aus dem Publikum heraus gewordene Anerkennung, daß man mit unserer Schriftleitung zufrieden ist, und damit haben wir abermals gesehen, daß der Wunsch:„ die Beitung sie möge und soll der Stadt Gießen und seiner Umgebung erhalten bleiben" ein berechtigter ist. Die aufstrebende Industrie," der zunehmende Handel und Verkehr der Stadt und die rührige Landwirtschaft im Umkreis erfordert es, daß eine zweite Beitung, welche es mit dem allgemeinen Wohl, mit dem Aufblühen unserer Stadt wie mit dem national- wirtschaftlichen Aufschwung des deutschen Volkes wohl meint, furz, die eine beredte Stimme der ganzen Einwohnerschaft unseres großen Verbreitungsbezirkes sein soll und werde, ein unbedingtes Erfordernis ist. Für die allgemeinen Interessen einzutreten, die Bekämpfung aller Sonderinteressen, dem Handwerker und Mittelstand wie auch der arbeitenden Bevö kerung neben Anerkennung der Verdienste unserer hohen und höchsten Stände wollen wir mit geradem Auge, ohne nach rechts und nach links zu schauen, unſere Unterſtüßung widmen. Das im vollen Maße zu ermöglichen, bazu bebürfen wir aber auch der thatkräftigsten Unterstüßung aller unserer Freunde und Gönner aus allen Kreisen. Am besten kann uns das neben der redaktionellen Mitarbeit und Berichterstattung werden, daß man uns Abonnements, und Inseratenaufträge bei allen Gelegenheiten zuweist oder empfiehlt. Die Gießener Neueste Nachrichten" fosten im Abonnement
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