ungleich, so daß z. B., wie die„ F. 3tg." schreibt, Berlin statt 9 Abgeordnete deren 24 za entsenden hätte, wenn auf je 50 000 Seelen ein Abgeordneter kommen soll. Nun beruft sich die konservative" Post" auf die Steuerleistung. Auch dieser Maßstab würde gegen die Agrarier ausfallen, denn Berlin mit seinen 9 Abgeordneten zahlt 3. B. mehr Steuern als die sämtlichen Wahlkreise, in denen die 140 konservative Abgeordnete gewählt sind. Mag auch das Dreiklassen- Wahlsystem seine Lichtseite haben; auf alle Fälle steht aber fest, daß das Gros der Wähler durch dieses System politisch immer mehr
und mehr einschläfert.
Politische Nachrichten.
Der deutsche Kaiser will in den Karpathen auf Steinböde jagen. Bu diesem Zwecke wird der Monarch demnächst in Jawolzina eintreffen.
-
Prinz Eitel Friedrich ist mit Gefolge in Pontresina eingetroffen. Der Prinz wird einige Wochen in der Schweiz verweilen.
-
den evangelischen Dekan des Dekanats 8wingenberg, Friedrich| ist perfekt geworden und folgende Herren tamen in den VorAnthes zu Bensheim, auf sein Nachsuchen unter An- stand: Carl Valentin, Th. Nebe, Hr. Koch, A. Nebing, erkennung seiner ersprießlichen Geschäftsführung von diesem Joh. Becker, Gg. Trinkaus und Hr. Rausch. Es ist hiermit Amte entbunden. der längst ersehnte Wunsch der Schweinebesizer zu Gießen erfüllt. Neue Mitglieder wollen sich bei dem Direktor C. Valentin, Schüßenstr. 15, melden, welcher zu diesbezüglicher Auskunft gern bereit iſt.
** Der hessische Fechtverein Waisenschutz, Verband Gießen, hielt vorgestern Abend eine Sitzung in der„ Ludwigsburg" ab. Zunächst wurde der Ertrag der Sammelbüchsen, welche in den Wirthschaften aufgestellt sind, zusammengezählt und das Resultat ergab 76 Mt. 9 Pfg. Die Gelder kommen an Halbwaisen zur Verteilung, eine spätere Versammlung beschließt noch näheres darüber. Ueber die alljährlich stattfindenden Winterfestlichkeiten wurde nachdem beraten und man einigte sich dahin, das erste Vergnügen Anfang November abzuhalten, nahestehende Vereine werden dazu eingeladen. Zum Schluß wurden noch mehrere Herren als Mitglieder aufgenommen.
- Der König von Italien wird bei seinem Aufent-Der halte in Potsdam und Berlin auch das Mausoleum in Charlottenburg und die Friedenskirche in Potsdam besuchen, um an den Grabstätten Kaiser Wilhelm des 1. und Kaiser Friedrich des II. Kränze niederzulegen. Die zum Ehrendienst bei dem König von Italien fommandirten Offiziere fahren dem König bis Magdeburg entgegen, wo der Monarch am 27. August nachmittags 3 Uhr eintrifft. Bei dem Empfange in Potsdam werden alle in Berlin und Potsdam anwesenden königlichen Prinzen, die im Gardekorps dienenden Prinzen aus regierenden Häusern, das kaiserliche Hauptquartier, die Generalität von Potsdam und eine Ehrentompagnie vom Gardejägerkorps anwesend sein.
Zur Stichwahl im Reichstagswahlkreise Kulmbach- Forchheim. Die Parteileitung der deutsch freisinnigen Partei richtet an die deutsch freisinnigen Reichstagswähler des Wahlkreises Forchheim- Kulmbach die dringende Aufforderung bei der Stichwahl Mann für Mann für den liberalen Fabrikbesizer F. Faber zu stimmen.
"
-
r. Was ist eine Frechheit? Wenn Herr K.- wie sich das vor wenigen Tagen hier ereignete, am hellen lichten Nachmittag auf das Feld des Nachbars geht und ruhig seinen Korb Kartoffeln ausmacht! Was ist aber Pech? Wenn, wie das dem Langfinger passierte, die Besitzerin des Ackers hinzukommt, und der " Kartoffelausmacher" umsonst gearbeitet und sich gebückt hat.
Aus Hessen und Nachbargebieten.
Aren
Alles
Na
In di Berge Oder find
Vor
Drin
flöße
Alle
Taufen
fig ge
mild
an die
Ohne
sans m
wird entschieden bestritten, daß, wie einige Blätter ** Darmstadt, 20. August. In eingeweihten Kreisen bereits meldeten, Generalmajor v. Viebahn, Kommandeur der 50.( 2. großh. hess.) Infanteriebrigade, nach einer scharfen Kritik Sc. Majestät des Kaisers über einen von Viebahn am 16. August auf dem Großen Sande bei Mainz geleiteten Gefechtsangriff sein Entlassungsgesuch eingereicht habe.
r. Der verhängnisvolle Name.( Eine wahre Geschichte.) Es mag etwa 7-8 Jahre her sein, da hatte sich in der Meusenstadt Gießen auch ein Studiosus Ruich angesiedelt Wie bei vielen Musensöhnen, so kam es auch bei ihm auf dem Nachhauseweg einst vor, daß ein wandelndes Auge des Gesezes sich erfühnte, so neugierig zu sein und sich nach seinem Namen zu erkundigen. Es war in der Nähe des ehemaligen, nun leider auch der Vergangenheit angehörenden Steges über die Wieseck am Eisenbahnviadukt. Ob er nun seinen Begleiter für schwerhörig gehalten hatte und in der wohlmeinendsten Weise ihm seine Gedanken durch das in diesem Falle auch bei Studenten so häufige laute Rufen suggeriren wollte, oder ob er durch seine letzte Unterhaltung mit einem über die Steuern schimpfenden Spießbürger zu dem hoch herzigen Entschluß gefommen war, die kommunale Sparsamfeit, so weit es in seinen schwachen Kräften stand, zu unterſtüßen zu diesem edlen Zwed kann man sich als Student sehr nüßlich machen, wenn man durch Ausdrehen der Laternen der Stadt das teuere Gas spart furz und gut, Bruder Studio wurde vom Herrn Wachtmeister nach seinem Namen gefragt." Ruich!" ruft er ihm sehr vernehmbar entgegen. gefragt." Ruich!" ruft er ihm sehr vernehmbar entgegen. Der Herr Wachtmeister denkt: Erst macht er dumme Streiche un) nachher schnauzt er mich auch noch an„ ruhig", da hört doch verschiedenes auf. Barsch fährt er den mit der un schuldsvollsten Miene Dastehenden an: Ich frage Sie noch einmal, wie Sie heißen? Noch um eine Nüance barscher tönt es unerschütterlich zurück:" Ruich". Als auch zum dritten Mal dieselbe niederschmetternde Antwort kommt, wird der Herr Wachtmeister ungemütlich, redet von Widerstand gegen die Staatsgewalt, Beamtenbeleidigung u. s. w. und gegen die Staats gewalt, Beamtenbeleidigung u. s. w. und schreit den Studio an:" Entweder temmen Sie jest mit zur schreit den Studio an:„ Entweder kommen Sie jetzt mit zur Wache oder sie zeigen mir ihre Studentenkarte!"„ Mit Vergnügen fönnen Sie die haben. Da ist sie schon." Hastig Vergnügen fönnen Sie die haben. Da ist sie schon." Hastig greift der Herr Wachtmeister danach und will den Namen greift der Herr Wachtmeister danach und will den Namen des Sünders abschreiben. Das Gesicht, das der Mond zu sehen bekam, soll, wie der Augenzeuge berichtet, unbezahlbar gewesen sein. Da stand sie auch noch gedruckt, die Beamtengewesen sein. Da stand sie auch noch gedruckt, die Beamtenbeleidigung Ruich!
Persönliche Verunglimpfungen des Herrn Löhning sind in lezter Beit das Mittel gewesen, mit denen man von Bosen aus die Situation der Finanzverwaltung in Sachen Löhning zu verbessern gesucht hat. In diefes Kapitel gehörte eine vom Reichsboten" veröffentlichte Bofener Korrespondenz, die Herrn Löhning's privateste Angelegenheiten in äußerst gehässiger Weise an die Deffentlichkeit zu zerren unternahm. Gegen diese niedrige Art der Verheßung wendet sich jeßt Herr Löhning in einem Schreiben an die Germania", aus dem man ersehen kann, was alles über diesen Mann in der Korrespondenz des Reichsboten" zusammengelogen worden ist. Herr Löhning schreibt an die Germania":
"
"
Wie ich erst jetzt erfahre, hat der Reichsbote eine Zuschrift eines sauberen Herrn aus Posen veröffentlicht, in der es heißt:„ Herr Löhning ist 58 Jahre alt und besitzt aus seiner ersten Ehe eine mindestens 30jährige Tochter, die ihm den Haushalt führte. Bei dieser Sachlage mußte die Art und Weise, in welcher der an der Schwelle des Greisenalters stehende Mann nach dem Tode seiner zweiten Frau in dem letzten Winter auf der Schlittschuhbahn und in Gesellschaften jungen wohlgebildeten Mädchen den Hof zu machen pflegte(!) Lächeln und Kopfschütteln hervorrufen. Noch mehr Befremden erregte is, als allmählich die Art des Verkehrs des Herrn Löhning im Verein deutscher Katholiken bekannt wurde. Die Art, in welcher der bald 60jährige Mann dort mit hübschen Töchtern dieser Familien bis in die Nacht hinein tanzte, wurde als mit den Rücksichten, die er seinem Amt und seinem Alter schuldete, nicht verträglich empfunden
" Diesem aus leicht erkennbarer Quelle stammenden Schmähartitel, welchem sich ähnliche der seit einiger Zeit nicht mehr unabhängigen Bosener Zeitung" anreihen, entgegenzutreten, fönnte nicht angebracht erscheinen; doch will ich hier Folgendes anführen:
"
-
** Lich, 20. August. Die hiesige Stadtverwaltung erwarb heute den an der Buzbacher Straße gelegenen Garten der Geschwister Melchior. Sicherem Vernehmen nach soll auf dem Grundstück ein Wohnhaus für den Oberförster errichtet werden.
** Marburg, 20. August. Der Physikus Dr. Hildebrand in Hamburg ist zum außerordentlichen Professor in der medizinischen Fakultät der hiesigen Universität ernannt worden. Demselben sind die Obliegenheiten eines Kreisarztes für die Kreise Marburg und Kirchhain übertragen worden.
** Büdingen, 19. August. Als heute Morgen der hier stationierte Wachtmeister L. seinen Bezirk begehen wollte, gelangte er bis vor den Ort Wolf. Hier wurde dem Mann plöglich unwohl und er verstarb nach einigen Augenblicken auf dem Weg.
Der H
nimm
Der eilt,
was
tidifd
Босел
-
ohn
Nur di „ Sui,
Unfre
flüchter
Weile d
ziehen b
werfen j
fangen a
Hand' un
und die Biele Elter Ferien"!
Erft das warf man Muß so'n Aleid fchon Und der V
2
fest betnei
** Wetzlar, 20. Aug.( Straffammer.) In Oberlemp gerieten in der Nacht vom 8. zum 9. Juni d. I. einige junge Burschen, die Hüttenarbeiter Wilhelm Sch. und Heinrich Sch. nach einer spaßhaften Balgerei und nachdem Beide auf die Straße gekommen waren, ernsthaft aneinander und versetzte der erstere dem Heinrich Sch. einen Hieb mit einem Wellenprügel über den Kopf, sodaß diesem Hören und Sehen verging. Der Schädel wies eine etwa thalergroße Vertiefung( Schädel- Impression) auf, durch welche Bewußt= lofigkeit, Erbrechen und eine geringe Gehirnerschütterung herbeigeführt wurden. Sch. blieb 3 Wochen arbeitsunfähig. Der ungeklagte bekam 3 Monate Gefängnis.
z. Aus dem Kreise Wetzlar. ie landwirtschaftliche Provinzialtierschau für dheinland, welche zu Düsseldorf vom 12. bis 15. September vorgesehen ist, wird sehr zahlreich beschickt werden. Es sind angemeldet 349 Pferde, 558 Rinder, 52 Schweine, 10 Schafe und 92 Biegen. Auch das Vogelsberger Rind wird durch Aussteller aus dem Kreise Weglar in 35 Exemplaren vertreten sein. Die Summe der Prämien, welche diesen Viehzüchtern winken, beträgt nahezu 3000 Mart. Darunter auch ein Ehrenpreis von Se. Durchlaucht dem Prinzen Friedrich zu Solms- Braunfels mit 200 Mt., welcher der besten ausgestellten Kuh Vogelsberger Rasse aus dem Kreise Wetzlar zufallen soll.
o. Hohenjolms. Sonntag den 24. August findet auf unserer stattlichen Berges höhe Missionsfest statt. Bei günstiger Witterung wird die Feier auf dem sogenannten Hals der kleinen Bergeslehne in unmittelbarer Nähe des Schlosses abgehalten. Herr Pastor Dr. Busch- Elberfeld und Missionar Jung- Sumatra sind zu Festpredigern ausersehen.
** Frankfurt a. M., 20. August. Durch eine bei dem Lotteriekollekteur Frank hier vorgenommene Haussuchung wurde eine große Anzahl von Spielern der in Preußen berbotenen Darmstädter Schloßfreiheits Lotterie ermittelt. selben sehen ebenso wie Franke gerichtlicher Bestrafung entgegen.
r. Der„ Schiplapaß" feiert sein 25. Jubiläum eigentlich erst heute oder vielmehr die ganze Woche. Die berühmte Schlacht am Schipkapaß, die den Anlaß zu seinem Namen gab, begann nämlich erst am 21. August. August. Im russisch- türkischen Krieg 1877 waren die Russen aus Ostrumelien vertrieben worden. Es gelang ihnen, unter dem Feuer der Türken den Schipkapaß, diesen 1330 Mtr. hohen Felsenweg zwischen Bulgarien und Ostrumelien, zu erklimmen und sich oben zu befestigen. Am 31. August versuchten die Türken einen Sturm auf diese Stellung. Doch all' ihr Bemühen war erfolglos. erfolglos. Beiden Parteien hatten schließlich keine Munition mehr, und so wurde denn mit Baumstämmen, Steinen 2c. gefämpft. Im September versuchten die Türken abermals einen Sturm wieder vergeblich. Im Januar des nächsten Jahres wurden die Russen aggressiv und umzingelten schließlich das 32000 Mann starke türkische Heer. Zum Andenken an die heldenmütige Beſtürmung und Verteidigung wurde das altbekannte Gießener Lokal an der Ecke BahnhofstraßeKaplansgasse 3um Schipfapaß" genannt. Diese Bezeichnung war übrigens damals auch in lofaler Beziehung durchaus gered, tfertigt. Es waren an jener Stelle nur alte Häuser und Sackgassen. Man vollzog auch gerade den Durchbruch der Bahnhofstraße zur Neustadt. Neben dem Schipkapaß fließt noch jetzt ein kleines Bächelchen. Es wurde damals, wie sich noch mancher alte Gießener erinnert, das schwarze Lamm" genannt. Dieses mußte auch überbrückt werden. Ringsum abgebrochene Häuser, Trümmer und Schutt, in der um abgebrochene Häuser, Trümmer und Schutt, in der Mitte als Paß von hüben nach drüben der schwankende Steg. So verdiente die Wirtschaft ihren Namen. Der damalige Besitzer des Schipkapasses hieß Lony mit dem Spitznamen„ Atlich". Nach ihm kam Abel, dann Ulbrich, schließlich der jetzige Besitzer Herr Ihring, der im vorigen Jahre das Restaurant zeitgemäß umbauen und verschönern ließ. Zur Erinnerung an die geschichtliche Vergangenheit hat der rührige Wirt, Herr Arnold, einige Wandgemälde im Saal von dem hiesigen Maler Herrn Weller herstellen lassen. Sie zeigen den Aufmarsch einer russischen Proviantfolonne auf den Paß hinauf unter türkischem Feuer, eine Scene aus der Schlacht selbst Balken und Steine sausen von oben herab auf die Köpfe der Türken, ferner die Portraits von Suliman Pascha und Osman Ghazi und schließlich noch ein Bild von der Beratung, die in Berlin unter Bismarcks Vorsitz über die Schlacht stattfand. Gestern fügte es nun der Zufall, daß eine Festlichkeit des Gesangvereins„ Heiterkeit" mit dem Jubelfest des Restaurants zusammenfiel. Ein Mitglied des Vereins gedachte in einer schwungvollen Rede dieses Zusammentreffens des silbernen Jubelfestes mit der Festlichkeit eines mit der Wirtschaft so gut befreundeten Vereins.
Die Schlittschuhbahn habe ich nicht nur nach dem Tode meiner zweiten Frau, sondern auch bei ihren Lebzeiten, und und zwar seit meiner Jugend jeden Winter regel mäßig besucht. Jungen wohlgebildeten Mädchen habe ich auf dem Eise in Posen niemals den Hof gemucht. Den Eissport treibe ich für mich allein. Ebenso wenig habe ich in Gesellschaften in Bosen jemals jungen Mädchen den Hof gemacht. Den tatholischen deutschen Verein habe ich im ganzen 3 Mal besucht und zwar bloß auf Bitten und Wunsch meiner erwachsenen, noch lange nicht dreißigjährigen Tochter. Ich bin fein Mitglied des Vereins gewesen und bin auf wiederholte Einladung als Gast daselbst erschienen. Bei dem ersten Besuche im September v. Is. schloß eine bei mir zu Besuche weilende Nichte Bekanntschaft mit einem jungen Arzte in Bosen; einige Tage darauf fand die Verlobung statt. Getanzt habe ich nicht. Das zweite Mal besuchte ich den Verein, und zwar wiederum nur auf Bitten meiner Tochter im November v. J. Getanzt habe ich nicht. Das dritte Mal im Januar d. I. und zwar wiederum auf Bitten meiner Tochter. Dieses Mal habe ich eine einmalige Runde mit den Töchtern des mit mir an einem Tische sißenden Steuerrats und des Gymnasialdirektors Schroer getanzt und einmal mit meiner jezigen Frau. Dies mag genügen zur Abfertigung eines Bubenstücks. Es ist bedauerlich, daß anständige Zeitungen solche Schmusartitel aufnehmen.
Berlin, den 19. August 1802. Löhning. Geheimer Oberfinanzrat und Provinzial- Steuerdirektor a. D.
Giessener Cagesneuigkeiten.
** Pfarrstellenwechsel. Der Großherzog hat am 17. August dem Pfarrer Adolf Heussel zu Alsheim die evangelische Pfarrstelle zu Dienheim, Dekanat Oppenheim übertragen,
Die
** Straßenreinigungsmotore. Das Frankfurter Tiefbauamt stellt bei der Straßenreinigung eine Anzahl Motore in Dienst, welche das Sprengen, Kehren, Schuttaufladen usw. selbstthätig besorgen und nur einen Mann zur Bedienung nötig haben.
** Am letzten Samstag fand beim Wirt Rahnefeld eine Versammlung betr. Gründung einer Schweineversicherungs- Kasse zu Gießen statt. Die Sache
** Niedernhausen, 18. August. Die Sitte, bei Beerdigungen die Leidtragenden festlich zu bewirten, besteht in manchen Gegenden immer noch. Anläßlich eines Todesfalles hatte ein hiesiger Bäcker, dem„ Nass. B." zufolge, 70 Kuchen nach Ober- Seelbach zu liefern.
** Offenbach a. M., 20. August. In der Halle eines Bürgeler Ringofens wurde gestern Abend der 22 Jahre alte ledige Ziegelarbeiter Friedrich Schlink aus Lage ( Lippe- Detmold) vom Blig erschlagen.
** Darmstadt, 19. Aug. Dem Regierungsbaumeister Heinrich Kaiser aus Darmstadt ist auf Grund seines ausgezeichneten Examens von dem Preuß. Minister für öffentliche Arbeiten eine Reiseprämie bon 1800 Mark verliehen worden. Herr Kayser hat an der hiesigen Hochschule studiert, war auch während zweier Semester Assistent an der Abteilung für Ingenieurwesen.
** Mainz, 20. Aug. Der Verband der hessischen Viehhändler hat heute eine Bekanntmachung. erlassen, nach welcher der Boykott des hiesigen Viehmarktes nächsten Montag wieder aufgenommen wird, wenn eine Verständigung zwischen den Viehhändlern und Meggermeistern bis dahin nicht stattgefunden hat, bezw. wenn die Bestimmungen über die Fleischbeschauung nicht in derselben gelinden Form, wie in unseren benachbarten Städten gehandhabt werden.
mit dem
fam er n Wenn do Alles ge
- Die
fonnte des Qu
Koich
Unfe
haben
beim Va
und dem
Drum fin
Dreie def Als Chro Daß wir
Biefe
Mit de
baben
Swe
20 Leut
-Aün Von Ba
wenn m
B
Bir hingen der flädtische Fried Ottober von Mor
bleibt, und daß di
telftunde vor Schl
zeiden anfmerksam
Gießen, am 1 Gro
Be Serr Stadtr Auguft 1.38. beur
Durch den ersten S
Bießen, 19. Gro
H
Nachdem di Gibung vom 15. Formadehydde Die dazu erforderl fettionsfolonne in worden. Die For
bisher hier gebräu
Vorteil, daß die werden brauchen, da зи Stunden beendigt if
Möbel und Stoffe n
Wenn es auch
Belteile, Wäsche un
Aliniten zur Verfüg
reinigen zu Laffen,
baraglid geeignet bungefagrlidhen Indem mir
tn wir die E Hender Arant


