Ausgabe 
21.8.1902 Erstes Blatt
 
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Nr. 193.

Erstes Blatt.

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Donnerstag, den 21. August 1902.

Gießener

11. Jahrgang.

Infectionsvreis: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzei tungsliste No. 3032.

Redaktion und Expedition: Gießen, Neuenweg 28. Ferusprechanschluk Nr. 362.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Drud und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei,( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

Enthüllung des Kaiser Friedrich- Denkmals

in Gronberg.

Cronberg, 20. August. Heute fand hier die feierliche Enthüllung des vom Bildhauer Uphues in Berlin modellierten Kaiser Friedrich- Denkmals statt. Das 80. Infanterie- Regiment von Gersdorff hatte auf dem weiten Wiesenplan, auf welchem das Denkmal seinen Platz hat, Aufstellung genommen. Alle Zugangsstraßen waren für das Publikum abgesperrt. Nur Geladene und Ehrengäste, für welche Tribünen errichtet waren, fonnten passieren. Um 10 Uhr eine Viertelstunde vor der angesetzten Zeit- traf bereits das Kaiser= paar ein. Mit demselben waren erschienen: Der Kronprinz, der Großherzog und die Groß­herzogin von Baden, der Kronprinz und die Kronprinzessin von Griechenland, der Prinz

und die Prinzessin Adolf von Schaumburg­Lippe, der Prinz und die Prinzessin Friedrich Karl von Hessen und die Erbprinzessin von Sachsen- Meiningen. Ferner bemerkte man neben den Spitzen der staatlichen und städtischen Behörden noch den Herzog von Cambridge und auch den eng­lischen Botschafter am Berliner Hofe. Sir Frank Las­celles. Gleich nachder Ankunft des Kaiserpaares, welche durch Böllerschüsse und Trompeten- Fanfaren angekündigt wurde, schritt der Kaiser die Front der Ehren- Kom­pagnie ab. Sodann überreichte Frau Landrat Dr. von Meister der Kaiserin ein Bouquet, während Fräulein Kannengießer aus Wiesbaden der Großherzogin von Baden ebenfalls ein solches überreichte. Nachdem der Main- Taunus- Sängerbund mit Orchester Begleitung unter der Direktion des Kapellmeisters W. Geis aus Wiesbaden die Hymne:" Seht er fommt" aus Judas Maccabäus vorgetragen hatte, richtete Herr Landrat von Meister, der Vorsitzende des Denkmal- Ausschusses eine längere Ansprache an den Kaiser.

Der Feredner sagt etwa folgendes:

Wir stehen auf geweihtem Boden, auf einer Stätte, die geheiligt ist durch die Erinnerung an die erhabene Fürstin und Frau, welche hier ,, Friderici Memoriae", wie es die Inschrift über dem Schloß­portal ankündet, das Schloß Friedrichshof als ihren Wittwensiz errichtet hatte. Wenn schon lange im deutschen Volke der Gedanke rege war, dem Kaiser Friedrich außerhalb des Lärms und Treibens der großen Städte und nicht auf den Schlachtfeldern, auf denen sein siegreiches Schwert die deutsche Einheit

In eigener Sache Richter.

Roman von L. Haidheim. ( Nachdruck verboten.)

( Fortsetzung.)

Vor Schrecken vergaß er zu antwerten. Da wiederholte der Fremde schon genau mit dem verdrießlich gereizten Tone, den die Leute von Strapolno so oft von dem Seligen gehört: was cr gefagt. Ich weiß, er ist tot! Ich will den sprechen, der hier an seiner Stelle ist. Wo ist er?"

Der gnädige Herr ist im Kriege-", gab der Gärtner Auskunft. So ruft den Verwalter, oder jemand. Ich bin der älteste lebende Sohn des verstorbenen Grafen und gekommen mein Erbe anzutreten. So lauft, Mann, und ruft

Der älteste Sohn! Alle Welt wußte, der Verstorbene hatte seinen Aeltesten längst als tot betrachtet und sich nie um ihn gefümmert, nie von ihm gehört.

Der Gärtner rief den Hauslehrer. " Ja! Es war Thatsache um fein Erbe zu fordern;

der Verschollene kehrte zurück Ernst Nepomuk Graf von Ebern,

der in Südafrika große Landstrecken sein nannte. " Ich habe mich in Prag beim Statthalter erkundigt, es ist feine Tobeserklärung seitens meines Vaters für mich erlassen worden. Mein Erbrecht ist nicht verfallen", sagte der alte Herr. Der Hauslehrer hatte den verstorbenen Grafen nie gesehen; aber des Gärtners Miene sagte ihm deutlich genug, es bedurfte ber Papiere nicht und all der beglaubigten Atteste, die er ihm da binbtelt Sie haben natürlich nur zu befehlen, Herr Graf! Der Mandatar und Erbschaftsvollstrecker des seligen Herrn ist im Kriege und unter den jezigen Umständen seine Rückkehr wohl nicht sofort zu ermöglichen", hatte er endlich erklärt.

Natürlich, lassen Sie, bitte, mein Herr. Dienerschaft kommen, welche den Wagen abpackt und uns Zimmer anweisen." Dann war Ernst Nepomuk Graf von Ebern in seinem altmodischen, aber von gutem Stoff gemachten Rock an den Wagen getreten und hatte hineingerufen was wie holländisch, oder ein Gemisch von holländisch und deutsch flang: Kommt heraus, Jungen, es ist alles in Ordnung."

Sofort ftiegen zwei junge Burschen aus, bäuerisch, wie der Vater, gekleidet und in den Manieren ihm gleichend, sonst aber frisch und rundwangig und mit gutmütigem Lachen. Jest heißt Ihr hier Grafen!" jagte ihnen lachend der Bater. Das sind meine Jungen, Geerd und Willem", stellte er

fochten, ein Denkmal zu errichten, so lag es nabe, diese Pflicht der Dankbarkeit hier zu erfüllen. Hier in den Taunusbergen, in denen der Kaiser so oft und gerne verweilt, hier zu Cronberg zwischen Schloß Friedrichshof und der alten Stammburg derer von Gronberg", die auch in der Ahnenreihe des preußischen Königshauses einen Platz gefunden. So ist dieses Denkmal entstanden und aufgewachsen, begleitet von dem kunstverständigen Interesse der dahingeschiedenen Kaiserin, welche die erste Skizze für dasselbe ent­worfen, und unter der treuen Schirmherrschaft des Großherzogs von Baden. Der Redner dankte dem Großherzog und schilderte den unvergeßlichen Kaiser Friedrich, den Feldherrn im Losen und Brausen der Schlacht, den hochherzigen Förderer von Kunst und Wissenschaft, der bei der Bethätigung der Werke des Friedens im Gemüt und in der Seele seines Volkes einen unverrückbaren Plaz gefunden. Dieses Dent­mal mit seinem herrlichen Park soll vorzugsweise für unsere Nachkommen bestimmt sein. Es sei ein Zeuge des Dankes, den das deutsche Volk an der Jahrhundertwende einem seiner edelsten Fürsten entgegengebracht hat uns aber und allen, die heute und späterhin das Wohl des Vaterlandes zu schüßen und zu fördern haben, soll das Denkmal nicht nur zur Freude gereichen, sondern auch eine Mahnung sein. Es soll uns ermahnen, die Tugenden zu pflegen, die von jeher uns Deutschen eigentümlich gewesen: die Tapferkeit und die Pflicht­treue: Tugenden, die sich in dem hohen, reinen und idealen Sinne Kaiser Friedrichs in so herrlicher Weise wiedergespiegelt haben. Es soll uns aber dabei jetzt und immerdar vor Allem des gemeinsamen deutschen Geistes gedenken lassen, der das Wunderwerk der politischen Einigung unseres Vaterlandes zu Stande gebracht hat, nachdem Kaiser Friedrich hierzu die Brücke über den Main geschlagen. Ein frischer See­wind weht über unsere Stüsten. Er streicht über die großenen Ebenen des Binnenlandes und zieht hinein in die deutschen Gebirge. Er hat große und neue Aufgaben mitgebracht, die der deutsche Geist sieghaft lösen muß, der deutsche Geist der Einigkeit unseres teuren Vaterlandes, deren die heutige Erinnerungs­feier an den unvergeßlichen Kaiser Friedrich ein Zeichen ist.

Denkmal. Kaiser Friedrich ist in der Uniform der Nachdem der Redner geendigt, fiel die Hülle vom Pasewalker Kürassiere dargestellt, auf der Brust das Großkreuz zum Eisernen Streuz, den Orden pour le

sie dem Hauslehrer vor und Sefer hielt es nun an der Zeit, seine Stellung im Schlosse festzustel en als Erzieher der Wazlawschen- Wazlaw? Habe feinen Wazlaw gekannt, ist nicht mit uns verwandt", wurde er unterbrochen.

Die Komtesse Alir von Ebern heiratete den Baron von Wazlaw-."

" Alir?" schrie der alte Herr auf; die Alerandra? Lebt fie noch? Und Witwe? Die! Die hab' ich gekannt, die wird mich Sind denn die anderen alle tot? Mein Bruder-?

Und Cäcilie?- " Frau von Frohberg lebt, auch ein Sohn Ihres verstorbenen Bruders, Herr Graf."

Cäcilie lebt? Wo?- Na- habe fast vierzig Jahr ohne die alle fertig werden können und stand mich wohl dabei, da wird's auch jest zur Not gehen. Nur die Alir- die kleine Alir- sie war noch ein Kind als ich- Also geheiratet? Und hat noch so junge Kinder? Sehr spät geheiratet sagen Sie-? Muß doch eine Frau an Fünfzig sein? Etwa so alt wie meine Schwefter?" Inzwischen war der Wagen abgepackt, der Heimkehrende zahlte den Kutscher und bekam einen Wortwechsel mit ihm über eine Gelddifferenz, in der er nach Herrn Gürtlers Entscheidung Unrecht hatte, weil er den österreichischen und holländischen Gulden verwechselte.

Dann waren die Fremdenstuben aufgeschlossen.

Wie ein Schreckensruf halte die Kunde durch das Schloß und das Dorf, der Erbe" sei gekommen und genau das Abbild feines Vaters im Aeußern wie im Wesen.

Und das erwies sich wie in der ersten Minute, von da an Stündlich, täglich.

Klug und scharfsinnig, aber kleinlich und widerspruchsvoll, praktisch tüchtig, aber das wirkliche Leben durchaus verkennend, schnell von Begriff und doch mit dem engsten Horizont bäuerlicher Gewohnheiten, gierig und besorgt, sich fein Jota von seinen Rechten und feinen Kreuzer von seinem Gelde nehmen zu lassen, ruhte er feine Minute, sondern war unablässig bemüht, sich aus eigener Anschauung ein Urteil zu bilden.

Jedenfalls überſtieg der Reichtum, den er vorfand, seine Hoffnungen um das Vielfache. Als er ein nichtsnugiger blut­junger Bursche- damals in die weite Welt hineinlief, war sein Bater, wie er geglaubt, ein armer Gutsbesizer, dessen Geiz und Strenge ihm unerträglich dünften. Damals hatten sie auf dem Majorat gewohnt, das verfallen und verschuldet dem Vater zufiel. Klaino stand verkommen und auch ebenso verschuldet, Strapolno sah aus wie heute. Aber was hatte dieser geizige, strenge Bater aus dem Besiz gemacht?

mérite und die Kette zum Schwarzen Adlerorden. Ein gewaltiger Mantel wallt von den Schultern herab. Die Rechte hält den Marschallstab, die Linke stützt sich in der Hüste, der Blick des Kaisers wendet sich nach der Burg Cronberg. Das Standbild, von H. Gladenbed und Sohn in Berlin gegossen, ist etwas über 3 Meter hoch und in dem konventionell- militärischen Stil ge halten. Das mächtige Postament aus weißem Kalkstein trägt die Inschrift:

Friedrich III. Deutscher Kaiser. König von Preussen.

Rechts nnd links führen breite Aufgänge zum Denkmal, an einer Balustrade vorbei, aus deren Mitte ein Kopfrelief in eine Muschelschale und von ihr in ein tiefer liegendes Bassin Wasser sprudelt.

längerem Gespräch mit dem Baurat Ihme, welcher die Der Kaiser verweilte nach der Enthüllung noch in Umgebung des Denkmalsplages arrangiert hatte, und nahm dann auf der Hainstraße den Parademarsch des 80. Infanterie- Regiments ab. Hierauf begaben sie sich nach Schloß Friedrichshof, wohin ihm die Staiserin und die Großherzogin von Baden zu Wagen folgten. 1 Uhr fand im Schlosse Familientafel statt.

Um

3um Dreiflassen- Wahlsystem in Preußen. Preußen erregt ohne Zweifel ein weitgehendes In­Die Aufwerfung der Wahlrechtsfrage in teresse.

verfahren ist veraltet. Die Klassenwahl wird dem fort­Das ganze preußische Wahlgesetz und Wahl­geschrittenen politischen Empfinden unerträglich und das Wahlverfahren läßt sich technisch überhaupt nur noch unter den größten Schwierigkeiten ausführen, so daß die Drohung der Sozialdemokraten mit Wahlobstruktion bringt. Wird doch mit dem Anschein der Offiziösität die gouvernementale Seite in fichtliche Verlegenheit bereits eine Aenderung der Ausführungsbestimmungen zum Wahlgesetz angekündigt, wobei einstweilen wohl der Wunsch der Vater des Gedankens ist. kann durch derartige kleine Maßregeln die Frage nicht gelöst werden und wenn auch die Parteien bei der Be­ratung des Antrags Barth im Landtag noch glaubten, ausweichen zu können, wenn insbesondere das Centrum den Antrag von oben herab abthun wollte, so werden reform Farbe zu bekennen. sie sich doch bald gezwungen sehen, zur Wahlrechts­der Volkszählung von 1858! Inzwischen hat die Ein­Die Einteilung beruht auf wohnerzahl Preußens bedeutend zugenommen, aber sehr

Natürlich

Graf Eberns erster Beschluß war im Wege des Prozesses sich das von seinem Vater aufgegebene Majorat zurüd zu erstreiten. Sodann mußte er zu erfahren suchen, wie die Erbschaft sich ver teilte; er war durchaus nicht gesonnen, Erstgeburtsborrechte auf­zugeben, dazu tam er nicht aus Afrika herüber. Im übrigen fonnte er jegt aber seinen Vater als vorzüglichen Haushalter nicht genug loben und wenn auch nie ein Hauch von Liebe fiir denselben in seinem Herzen sich geregt, jest plöslich bedauerte er, den alten Mann nicht gekannt zu haben, dem sich seine ganze Achtung zuwandte, weil er verstanden hatte aus dem Heller einen Gulden zu machen."

Seine beiden Söhne hatte er notdürftig erziehen lassen; die gutartigen Jungen", vielleicht energielos von Natur, standen der Despotie des Vaters gegenüber wie unreife Stnaben; trog ihrer achtzehn und zwanzig Jahre, ohne jebe Regung eigenen Willens.

Aber sie freuten fich, wie der Vater, des ihnen zukommenden großen Befiges, hatten auch Verständnis für wirtschaftliche Fragen und amüsierten sich Grafen" zu sein; nannten sich gegenseitig aus Neckerei so, doch durfte der Vater dies nicht hören.

Dieser ritt und fuhr zunächst von einem Advokaten und einer Behörde zur anderen. Niemand war in diesen unbeschreiblich aufregenden Tagen und Wochen geneigt, fich um die viel besprochene Ebernsche Erbschaft den Stopf zu zerbrechen; der wenig fympathische, ältliche Mann, der sich allerdings vollauf genügend als Sohn des Erblassers auswies, fand eben um feiner Gleichgültigkeit gegen des Vaterlandes Not willen eher Mißwollen als Entgegen.

tommen. So rückte seine Sache nach feiner Seite hin vor; er brannte darauf in sein Erbe eingesezt zu werden und niemand beeilte sich damit.

Unterdes lastete auf dem ganzen Lande die tiefste Trauer, man sah nichts als decimierte Truppenteile, die sich auf dem Süd marsch befanden, Ambulanzabteilungen, Leichenbegängnisse, Trübsal um Gefallene und Verwundete.

Und in das alles hinein lachte der blaueste Julihimmel, bie Rosen blüten, und unzählige wandten davon die thränenmüben Augen verbittert ab. War ihnen nicht zu Mute, als lachte die

Sonne ihres Summers?

Eine Scheune bei Nachod hatte auch als Lazarett bienen müssen. Jest war man daran die transportfähigen Verwundeten fortzuschaffen, soweit Krankenwagen, oder ordinäre Leiterwagen bies möglich machten. Ach, und diese Sommerhige!- Das Jammern der Verwundeten wurde noch weit erhöht durch die unbeschreiblichen Mißstände, welche allein der Jult mit feiner Sonnenglut heraufbeschwor.

( Fortseßung folgt).

dem sie jetzt erwachen würde. fie sei das Opfer eines furchtbaren Alpdruckes gewesen, von

entsebliche Wirklichkeit. Zu ihren Füßen lag die mit Blu­unter den Rosen hindurch auf die Stufen hinaus. Gott, es war fein Traum, tein Alpdruck, sondern Frau, das faute Stöhnen ihres Ontels, und so schritt sie schon hörte fie den unterdrückten Schreckensschrei der alten Gerade innerhalb der Thür blieb sie stehen, aber

Tannen bestandene anhöhe, auf welcher Esmondhall lag;

men betreute Rai

wieder zu erlangen.

stalt ihres Herrn begab sie sich in das Haus zurück. auf, und mit einem mitleidigen Blick auf die gebeugte Ge­nen, aber verhüten Sie ja, daß Meta erschreckt wird." ,, mein armer Liebling," schluchzte die Alte wieder ( Fortsetzung folgt.)

,, Gehen Sie so rasch als Sie kön­

Zusammenleben

möglich gewesen wäre.

lachender Philosoph. furz: ein immer lachender Optimist oder richtiger: ein Regenschauern und Stürmen die Augen geflissentlich schloß, nur im Sonnenschein sah und sehen mochte und bor ben gutmüthige, etwas weich gerathene Natur, die die terit Er, eine

aber er hatte seinen Abschied aus dem mimic er eit fühlte er für dieſen allzu seriösen Be gewesen;

Dr. Henius war Jurist, warisanwalt erbeten,

biglich in

,, Es ist Zeit, daß wir fahren," sagte er turz und be­

ſtager steht eidung jebes, bertraulichen Beiwortes,

,, der

nicht bemerkt und glaubte sich allein. der Thür." ten Sie hatte den Eintritt ihres Gatten in ihr Gemach Die junge Frau schrat jäh zusammen bei dieſen Wor­welcher Wa­

der Wagen

der Wagen..

96 jo?!

sie sich umgewendet und halblaut, fast flüsternd hinzugesett: gen?" hatte sie rein mechanischmiederholt und dann, als

Gatten ansichtig ward, nur