wenn er fich in diefen mel dankbar sein ton Corps hervorgegang einem Drt, in feinen eiträgt, unfer Baterlan dabei die Ehre unfere hen. Euch ist es be zu sehen, fie vorbereites Das Leben. Möge ihnen uch die ernfte Seite de Fah aber sprede bon , daß es mir vergönnt nd Thatkraft und folgt Alter zuweilen zweifelt Ich wünsche, daß alle find und das schwarz Dem Gelöbnis des ersten nd und dem Rufe des im Innern zum Wohl zu feiner Berteidigung aber die Gläser und
Brüfung abgenommen, dann aber dem Prüfling antgeblich auf Anordnung der Handwerkskammer die Ausdie Aushändigung des Prüfungszeugniſſes verweigert, ſodaß er noch bei seinem bisherigen Lehrherrn weiter arbeiten mußte. Auf eingelegte Beschwerde hat nun der Regierungspräsident entschieden, daß die an die Innung gerichtete Anordnung der Handwerkskammer voll begründet und die Innung ver pflichtet gewesen wäre, der Unordnung zu folgen. Da aber inzwischen der Lehrling die Brüfung angeblich bestanden habe, so könne ihm die Innung das Prüfungszeugnis nicht länger vorenthalten. Ferner hat der Regierungspräsident feine ernste Mißbilligung über das Verfahren der Innung in Zukunft die betr. Vorschriften recht genau zu beachten. e. Besigwechsel. Die Dr. A. Mettenheimersche Mineralwasserfabrik in der Sonnenstraße ging mit dem heutigen Tage durch Kauf von Herrn Louis Benz auf Herrn Restaurateur Weidig, den Besitzer des„ Andres" über. Herr W. rundet damit sein Be3tum( Restaurant und Brauerei) ab.
en Boruffen zu weilen, und des Prüfungsausschusses ausgesprochen und aufgefordert,
* Gießen. An der juristischen Fakultätsprüfung fið, stets ein junge des laufenden Sommersemesters haben sich 30 Rechtslandidaten hiesiger Universität beteiligt. Hiervon haben 18 bestanden, und zwar vier mit der Note" gut"( 2), Some bier unter best ber note zum ganzen gut( 3), acht mit„ se nügend"( 4). Die Prüfung eines Kandidaten steht
Schneid, dieselbe frisch Leben und Baterlande,
Durrah dem Corps, ein
noch aus.
* Ueber rechtsgültige Unterschriften im Handelsverkehr senat vom 7. Dezember v. Js.( I 385. 1901), daß die
tce zeigt. Und nun befagt eine Entscheidung des Reichsgericht 1. Zivilgkeit Hurrah! Hurrah Bestimmung des§ 51 des Handels- Gesetzbuchs, wonach ur 12 Attibe, ferne: ber Brotura andeutenden Zusage beizufügen habe, 6.8 Inattive. Erſte lediglich eine Ordnungsvorschrift ſei und daß die Weg weiter von Schubert laffung dieses Zuſages die Gültigkeit der Zeichnung ore walten v. Stry nicht beeinträchtige, habe der Broturiſt das Accept Attiben befindet sich auf einen Wechsel lediglich mit der Firma gezeichnet, Ronneipant" ift, wie fp werde lettere dadurch wechſelmäßig berpflichtet. ne Kollegen in dieser Dieses Gerichtserkenntnis steht also in Widerspruch Fürst v. Schönburg: mit der Auffassung, die in Geschäftskreisen über die Herstorpff und Frei Rechtsgültigkeit von Profurar- Zeichnungen bisher at ein eigenes Haus berherrschte, indem man annahm, daß ein die Prokura andeutender Zusatz zu der Firma mit der NamensDer Kaiser, der die unterschrift des oder der Proturisten erst eine verbindmer und Band trug, liche Zeichnung der Firma darstelle. Auf die Kollektivprofura scheint das Urteil dabei keine Rücksicht genommen zu haben. Denn wie soll die dafür erfor derliche Doppel- Unterschrift ohne Namenszeichnung beider Prokuristen vollzogen werden? Das Zusammenwirken der beiden Prokuristen, die durch gemeinsame
Prokurist der Firma seinen Namen mit einem
Kommers und be
des Kommerses hielt eftes, 112 Semester der er dem Kaiser scheinen dankte und
zu
Mit den gestrigen Mittagszügen und zu Fuß famen eine große Menge Neugieriger aus Hungen und den Ortschaften der Umgegend, aus Lich, Gießen, Nidda usiv: auf der Brandstelle an, um den Brand in Augenschein zu nehmen. Zeichner für illustrierte Zeitungen, Photographen, Berichterstatter mehrerer Blätter waren auf dem Plaze. In dent Komptoir fanden die Voruntersuchungen seitens des Amtsgerichts Hungen und seitens der Bergwerksgerichtsbarkeit statt. Vom Hessisch- Rheinischen Bergbauverein in Berlin ( Befizer des Werks) war bis mittag noch kein Mitglied da.
Das Unglück ist durch eine Staub- Explosion entstanden. Die Explosion wurde verursacht dadurch, daß eine Transmissionswelle heiß geworden war, diese den Staub in Brand setzte und sich nun der Brand im Nu dem ganzen oberen Raume über den Preſſen mitteilte. Der Staub brennt so rasch wie Gas. Dadurch entstand eine gewaltige Explosion, die Decke wurde teilweise heruntergeschleudert und eine Wand schief gedrückt. Alle Fenster im ganzen Werk sind in Scherben. Die Version, daß der Arbeiter Baumbach über der Presserei herausgeflogen sei, ist nicht zutreffend, er muß die Treppe herunter und auf| den Lagerplatz gelaufen sein. Da alles staubgefüllt und brennbar ist, erreichte die Flamme leicht die großen Vorräte.
Kirchenkonzert in der Stadtkirche. Gießen, 19. Juni 1902. Am gestrigen Tage gelangte in unserer Stadttirche durch den hiesigen akademischen Gesangverein unter Zuziehung auswärtiger Stünſtler die Missa solemnis von Ludwig van Beethoven vor einem zahlreichen Auditorium zur Aufführung; jenes gewaltige imposante Werf, das im Jahre 1823 sechziger Jahren immer mehr Gemeingut der musikalischen
endet wurde, und, anfänglich nicht recht verstanden, seit den Welt Deutschlands geworden ist. Es ist das hohe Lied des Ewigen", wie man es wohl öfters genannt hat; alle
Stimmungen und Gefühle, die des Menschen Gemüt und Geiſt bewegen, von Schauer des Erhabenen bis zum Schmerz
der Verzweiflung, vor anbetenden Sich versenken in den Geist des Ewigen bis zum Rufe nach Frieden und Erlösung finden in ihm einen Ausdruck. Höchst geschulte Kräfte in Chor- und Orcheſter gehören dazu, um das Werk nach jeder Richtung hin zur vollen Geltung zu bringen.
Mit hochgespannten Erwartungen sahen wir der Aufführung entgegen. Hatten wir doch auf unsere Erklärung Städten in fünstlerisch sehr vollendeter Weise gehört hätten, hin, daß wir die herrliche Schöpfung schon öfter in anderen
* Alzey. Postsekretär Marbach wurde nach Deutsch. Avricourt mit Wirkung vom 1. September 1. als Postmeister versetzt.
Diez, 18. Juni. Der Landrat des Unterlayne freises erläßt eine Bekanntmachung, in der er vor dent Tragen von Strumpfbändern unter dem, nie warnt. Eine Folge dieser Unfitte sei die Er weiterung der Blutadern( Krampfadern). Balduinstein, 18. Juni. Königin Wilhelming von Holland begiebt sich Ende August auf 4 Wochen nach Schloß Nathsfeld im Thüringischen.
TRONDI
Darmstadt, 18. Juni. Prinzessin Elisabeth bleibt während der Abwesenheit ihres Vaters auf Schloß Wolfsgarten.
210
** Raunheim, 18. Juni. Seit dem 9. Junk ist der Lehrer Wenzel von hier flüchtig. Es war eine Untersuchung gegen ihn eingeleitet wegen Vornahme un ſittlicher Handlungen an Schulknaben und jüngeren Mitgliedern des Gesangvereins. Wenzel ist verheiratet
und Vater von 2 Kindern.
** Bad Ems, 18. Juni. Zur Kaiser- Regatta hat der Rowing- Klub de Paris für den Einser Malbergpreis" und den Dopellzweier Preis von der Bäder ley" gemeldet. Im Einser startet Graf D'Heilly, der auch schon in Frankfurt gefahren hat.
GUS
Frankfurt a. M., 18. Juni. Der Mechaniker Felix Müthlein dahier, der mit seinem Schwager, einem Agenten, in lnfriede lebt, schrieb an diesen eine offene Postkarte, auf der geschrieben stand:" Du und der deutsche Kaiser seid die größten Spizbuben"! Wegen wurde heute Müthlein von der Frankfurter Straffammer Majestätsbeleidigung und Beleidigung seines Schwagers zu 4 Monaten und 1 Woche Gefängnis veturlett. Mer Antrag des Staatsanwalts auf Ausschluß der Deffentlichkeit wurde vom Gericht abgelehnt.
Neueste Nachrichten.
B
17:
König Albert ernstlich erkrankt. Sibyllenort, 19. Juni. Gestern Abend haben dies
Aerzte die feste lleberzeugung gewonnen, daß das Ab
leben König Alberts nur eine Frage weniger Tage ist. Die Schwäche des hohen Patienten ist groß. Er vermag nicht mehr durch das Zimmer zu gehen, will auch nicht mehr in den Stuhl oder auf das Schlaf Sopha. Er wünscht im Bett zu bleiben. Trotzdem ist Lage, hofft vielmehr, daß seine gute Natur wie bisher der König guten Mutes und ahnt nicht den Ernst der auch jetzt über die Krankheit siegen wird. Nur die
Den Kaiser. Hierauf oder bekundet werden. Eine Ergänzung dieses höchsten derselben der anderweitig stattgehabten nicht im Geringsten äußerst sorgfältige ärztliche Ueberwachung erhält ihned
mesterreiben und er Richterspruchs erscheint daher im Interesse der Rechtsronprinzen zum sicherheit im Handelsverkehr sehr erwünscht. den Füchsen einen
cuigkeiten.
ur Belämpfung der Ge tin's Leben gerufen ersammlung wird im rden.
eidung, die weite Kreiſe
hat vor kurzem die Der Frage der Ge Handwerkskammer in richtes eines Innungs rling, der die Forts genügend bejut Sefellenprüfungsordnung uweisen sei. Diese Un Dorftand nicht b.folg huß der Innung die
Die Brandkatastrophe auf Grube
115
Friedrich" bei Hungen. " bei
Die Namen der Verunglückten sind:
=
Wihelm Baumbach- Trais- Horloff( verstorben) Fr. Lot- Inheiden( verstorben) Lind- Berstadt( verstorben)
Bö bel Berstadt( verstorben)
Ferner verwundet: Wilhelm Schreiber- Trais- Horloff, der Bruder des verstorbenen Lind- Berstadt; Ludwig StrebSteinheim, Wilhelm Filsinger Steinheim, beim Sprigen Armbruch erlitten.
Die ersten Nachrichten, die über den Brand befannt wurden, enthielten vielfach unrichtigteiten. So wurden in den Gruben keine Leute gefährdet, sie wurden alle zu Tage gefördert. Um den Leseran ein Bild von dem Brande zu geben, lassen wir folgende Mitteilungen unseres bortigen Correspondenten folgen:
Hungen, 17. Juni, Abends 102 Uhr. Heute Abend
e noch immer nicht davon 8 Uhr langte hier die telephonische Meldung ein, daß digung: Weil Du's geſagt die Brikettfabrik und Grube Friedrich in Trais- Horloff in Flammen stehe, es wurde Hilfe verlangt. Sofort eilt man zur Brandstätte. Im raschesten Tempo eilten wir mit der Hungener Sprize dem Brandherde entgegen. Alles glich einem brennenden Haufen. Beim Natroſe. Denn ſieh, we inkommen auf dem Brandplaß ſteht man vor einer engenden Glut, das Fabrikgebäude brennt in
äßt, spricht fie.
Edo.
Beerteerd.
it.
nachstehen würde. Und wir dürfen bekennen, daß wir in unseren Erwartungen nicht getäuscht worden sind. Mit geradezu erstaunlicher Präcision und Sicherheit, mit liebevollstem, verständnisinnigstem Eingehen auf des großen Meisters Intenſionen wurden die einzelnen Partieen zum Meisters Intensionen wurden die einzelnen Partieen zum Vortrag gebracht. Das Orchester, von dem zuweilen das Menschenmöglichste verlangt wird, das Passagen von einer Schwierigkeit zu überwinden hat, das in technischer Hinsicht Klippen und Untiefen vermeiden muß, von denen der Laie gar feine Ahnung hat, stand in jeder Hinsicht auf der Höhe seiner Aufgabe. Besonders sind die verschiedenen Bläser zu
rühmen, die, wie bekannt, in dem Werke überhaupt bevorzugt werden.
Auch die Orgelbegleitung, welche den bewährten Händen des bekannten hiesigen Lehrers Herrn Otto Görlach anvertraut war, war ganz vortrefflich.
Das höchste Lob verdient auch der Chor, der nur bei
ausgezeichnetster Schulung seiner schwierigen Aufgabe gerecht zu werden vermag. Die hohe Anerkennung, die seinen Leistungen einstimmig von Herzen gespendet wird, wird die Mitglieder des Vereins gewiß reichlich entschädigen für die vielen Opfer an Zeit, die sie zu bringen gezwungen waren, um bis zu der künstlerischen Vollendung zu gelangen, die gestern alle Hörer entzückte.
Die Solopartieen wurden von sehr tüchtigen auswärtigen Künstlern vorgetragen. Nur wollte uns scheinen als ob manchmal die ganze Schönheit und Klangfülle ihres stimmlichen Organs infolge des stark besetzten Orchesters nicht recht zur Geltung gekommen wäre.
Die meiste Anerkennung und den innigsten Dank verHerr Universitätsmusikdirektor Trautmann, der mit Einübung
dient jedoch sicherlich der Dirigent des akademischen Vereins
ten und gudt empor, der wendig in allen Ecken, brennendes Holz fällt herab, des Touwertes eine wahre Riesenarbeit zu erledigen hatte, n, ist ihr nicht verständ aus allen Fenstern flackern die Flammen. Es ist kein Foo eine Erklärung gebet hochaufschlagendes Feuer, sondern eine verzehrende, Monate hindurch nebst seiner ausgezeichneten Leitung an gudt zum Himmel empor en gende Glut mit 1 bis 2 Meter hohen Flammen, die r auch ein Gefühl- alles Eisen und was sonst nicht brennbar" ist, schmel- wenn die Missa solemnis in vollendetster Weise zum Vornken zurechtlegen, was zen muß. Unsere Sprize wird als erste auswärtige trag fam. Möge der Verein, der unter seiner Leitung eine
erzig.
ach.
den Mund.
it zu fchwarz.
Out in die Luft. Deern
fie leicht an der Schulter
bilfeleistung aufgefahren. Es ist nicht rasch genug Baffer zur Hand. Die Teiche liegen zu weit. Mehrere leere und beladene Waggons stehen auf dem Geleise total in Flammen. Der Wind treibt die Flammen dem großen Brifettlager entgegen. Um 10 Uhr standen außer der Fabrik für ca. 60,000 Mark Briketts in Flammen."
Der Schaden an Maschinen die mit
an die Weibsbilder regieren 400 000 Mt. zur Versicherung stehen, ist verhältnis
t
mäßig höher als man annahm und beträgt ungefähr
und dessen unermüdlicher Thatkraft die vergangenen Wochen und dem gestrigen Tage es ganz besonders zu verdanken ist,
Höhe erklommen hat, wie nie zuvor, auch fernerhin wachsen, blühen und gedeihen.
die Konzerte des Vereins häufig mit einem Defizit abschließen. Sehr bedauert haben wir, zufällig zu erfahren, daß Wir glauben, daß Jedermann gerne ein höheres Eintrittsgeld entrichten wird in der Gewißheit, daß ihm unsere gebracht werden. schönsten Meisterwerke in herrlichster Weise zum Vortrag
uffteigenden, argwöhnischen 200000 Mt. An Gebäuden 2c. dürfte der Schaden unter den Zuhörern gestern die Kirche ohne tiefe innere Er
wie zuvor
hölzernen Aphrodite.
wie ein
30 000 Mt. betragen. Der Brandschaden an Briketts wird noch weit über 200 000 ft. geschäßt.
ie Augen und blidt fcharbeiter der Grube, widmeten den Verstorbenen einen
wetterharte, faltige Gefid
lefen. Jo muß langft be
Die Bergwerksdirektion, die Beamten und die herzlichen ehrenden Nachruf. An 250 Arbeiter sind twtlos, wenn nicht seitens der Gesellschaft, deren
nicht so lange am Strand bauptbeteiligter bekanntlich Sternberg in Berlin ist,
rt fucht? Was schabet's
u einander fommen fie fon
( Bortfegung folgt)
to as geschieht. Einige Tage wird der Brand noch dauern, dann wird man die Abräumungsarbeiten begin.nen fönnen.
Jedenfalls darf der akademische Verein, dürfen Alle, die mitgewirft haben, das Bewußtsein haben, daß niemand hebung und Erbauung verlassen hat.
N.
Aus Hessen und nachbargebieten.
Fritzlar, 18. Juni. Die Molkereigenossenschaft Züschen, deren Mitgliederzahl 341 beträgt, erzielte im vorigen Jahre einen Reingewinn von 17253 f. Kirchhein, 17. Juni. Zum heutigen Rindviehmarkte waren ca. 450 Stück Nindvieh aufgetrieben. Die Preise für Schweine waren sehr hoch.
Das Herz wird bei der geringsten Bewegung, wote est das Aufrichten im Bett mit sich bringt, so unruhig ,. daß der König schleunigst wieder eine bequeme Bage im Bett aufsuchen muß und nur durch längeres unverändert ruhiges Liegen ist eine Beruhigung des Herzens herbeizuführen. Die Schlafsucht hat einen bez drohlichen Charakter angenommen, die Kräfte verfallen immer mehr. Das Befinden des Kranken war so un ungünstig, daß der Grbprinz und die Erbprinzessin von Meiningen nicht an sein Lager treten konnten. Auch die Königin konnte sie nicht empfangen. Gestern Abend fuhr Prinz Georg in Begleitung der Prinzessin Mathilde zur Kirche. Am späten Abend sind bei dema König die bedrohlichen Herzenserscheinungen wieder eingetreten. Die königliche Familie ist um den Kranken versammelt. Die Beamten des Dresdener Oberhofs marschallamtes haben gestern zum ersten Male während der Dauer der Krankheit die Diensträume nicht bee lassen..
London, 19. Juni. Eine große Anzahl Offiziere, darunter auch General Walter Kitchener, haben sich Das
geſtern in Stapstadt nach England eingeschifft. Kriegsamt teilt mit, daß sämtliche militärischen Gefangenen, welche am Tage der Krönung noch einen Monat abzubüßen haben, freigelassen werden.
Revolution in Spanien in Sight.
* Valencia, 19. Juni. Canalejas erklärte gestern in einer Versammlung, daß man zur Revolution greifen müsse, falls loyale Mittel bei der Regierung nicht genügten. * Madrid, 19. Juni. Gestern nachmittag 4 Uhr wurde in Cartagena ein Erdbeben verspürt, welches jedoch keinen Schaden verursachte.
Großer Gelddiebstahl in Frankreich.
In der hiesigen Zweiganstalt der Bank von Frankreich zu Rochet sur Yon wurde lezte Nacht eine Summe von 250 000 Francs in Gold gestohlen. Die Diebe drangen durch ein Kellerfenster ein. Bis jetzt fehlt jede Spur von ihnen.
Komplott in Südafrika.
od ipand
In Pretoria wurden 45 Personen, darunter mehrere Burenführer verhaftet, welche eine Verschwörung gegen Kitchener und dessen Vernichtung beschlossen hatten. Die Mine, durch welche das neue Haus Kitcheners in die Luft gesprengt werden sollte, war bereits bis in eine Nähe von 6 Meter fertig gestellt.
Gestorbene.
Am 18. Juni: Marie Kreiling, geb. Franke, 67 Jahre alt, Lauffrau dahier.
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