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Trotzdem fönne er aber nicht für den Artikel 3, so wie er 1 vorliege, stimmen. Die Entscheidung für den Antrag Wolff müsse er sich noch vorbehalten. Jedenfalls sei klar, daß, wer dieses Gesetz wolle, das dirette Wahlrecht nämlich, der müsse suchen, daß es über Art. 3 zu einer Verständigung fomme, was er für seine Person durchaus wolle. Seine endgiltige Stellung müsse er sich für die zweite Lesung vorbehalten. Abg. Dr. Gutfleisch: Nach dem Anfang der Rede des Abg. Oriola sei wohl jeder der Ansicht gewesen, Graf Oriola würde für den Artikel 3 stimmen. Ihm würde der Antrag David am liebsten sein, denn er beseitige auch alle scheinbaren Gegensätze zwischen Stadt und Land. Aber die Durchführung dieses Antrages sei zu schwierig und würde die Verwirklichung des Gesezes hindern. Das gleiche Wahlrecht gebiete, daß die Ungleichheit nicht länger bestehe, unter der die Städte gegenüber dem platten Lande bisher zu leiden hatten. Er halte den Gedankengang der Regierung für vollständig richtig. Er sei für den Art. 3, nicht im Interesse der Städte und nicht gegen die Interessen des Landes, sondern im Interesse der Gerechtigkeit.
Bu Artikel 2 beantragt Abg. Weidner, daß von den| 12 ausgezeichneten Staatsbürgern, die nach diesem Artikel in die erste Rammer berufen werden sollen, die Hälfte Bewohner des Landes sein müßten. Abg. Dr. David ( Soz.) wünscht, daß dem Antrag nicht Folge geleistet wird, weil man einem absterbenden Drganismus wie der ersten Raminer nicht neues Blut zuführen solle, um sein Ende länger hinauszuschieben. Wenn das aber doch geschehen solle, so wünsche er, daß unter den 12 ausgezeichneten Staatsbürgern", die in die erste Kammer tommen sollen, dann auch Vertreter aus den Tiefen des Voltes ernannt würden. Wenn aber ausgezeichnet" hier so viel heiße, als mit Orden versehen, so könne man denen ja auch erst Orden geben.( Heiterkeit). Staatsminister Rothe - Staatsminister Rothe erflärt, die strenge Auswahl müsse hier der Regierung unbedingt vorbehalten bleiben. Abg. Weidner beharrt auf seinem Wunsche. Es käme darauf an, daß es ländliche Bes wohner seien, wenn auch nicht Bauern, Leute, die das Land kennen und deshalb auch in der Stadt in der ersten Rammer die Interessen des Landes vertreten würden.
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Artikel 2 Position 1-8 wird gegen die Stimmen der Sozialdemokraten angenommen.- Der Antrag Weidner zu Position 9 wird mit 26 gegen 15 Stimmen abgelehnt. Die Regierungsvorlage Bofition 9 betr. wird mit 21 gegen 20 Stimmen abgelehnt. 10 wird angenommen.
Abg. Schönberger( fr. Bgg.) macht der Regierung den Vorwurf, daß sie mehr den städtischen Interessen diene als den ländlichen.
Abg. Haas- Mainz wendet sich auch gegen den Abg. Darauf wird die Sigung abgebrochen. Nächste Sigung Morgen 9 Uhr mit der gleichen Tagesordnung.
Position Weidner.
Hierauf kommt es zu einer längeren Geschäftsordnungsdebatte darüber, ob schon bei der ersten Lesung dieses Gesetzes die Zweidrittelmajorität bei der Abstimmung nötig sei. Da man sich darüber nicht einigen tann, wird ein Antrag des Abg. Gutfleisch angenommen, der dahin geht, die Stzung eine halbe Stunde auszusetzen, um über diese zu einer Einigung zu ge= langen.
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im Zweifel darüber sein wird, wenn er sich in diesem Kreise umblickt, daß Ihr dem Himmel dankbar sein könnt für alle die Männer, die aus dem Corps heroorgegangen sind, von denen ein jeder an seinem Ort, in seinem Stand und in seinem Amt dazu beiträgt, unser Baterland groß und glücklich zu machen, und dabei die Ehre unseres Bandes und Corps zu verherrlichen. Euch ist es beschieden, Fürstensöhne unter Euch zu sehen, sie vorbereiten zu helfen und sie einzuführen in das Leben. Möge ihnen nicht nur die heitere, sondern auch die ernste Seite des Lebens flar gemacht werden. Ich aber spreche von ganzem Herzen meine Freude aus, daß es mir vergönnt ist, wieder einmal unter den jungen Borussen zu weilen, denn die Jugend hat Wagemut und Thatkraft und folgt dem Rufe, während das reifere Alter zuweilen zweifelt
* Darmstadt. Der Bericht des ersten Ausschusses der zweiten Kammer über den Antrag des Abg. Backes ist erschienen. Dieser Antrag geht dahin, die Regierung zu ersuchen, möglichst bald den Ständen eine Gesezesborlage zu machen, welche die Ausbildung der isNach Wiedereröffnung der Sitzung bemerkt der raelitischen Religionslehrer, sowie deren Anstellung und Besoldung zeitgemäß regelt. Die Regierung ist dazu bereit, da sich schwere Mißstände gezeigt haben, und glaubt, dazu auf Grund des Kirchensteuergesetzes befugt zu sein. Der Ausschuß ist ebenfalls mit der prinzipiellen Regelung der Frage einverstanden und beantragt deshalb, dem Antrag Backes zuzustimmen.
Präsident Haas, daß position 9 und Position 10 des Artikels 2 abgelehnt sind.
Die Kammer tritt darauf ein in die Beratung des Artikels 3( Vermehrung der städtischen Abgeordnetensiße) der Wahlrechtsvorlage.
Abg. Wolff( freie Bgg.) nimmt das Wort zur Verteidigung seines Rompromißantrages, der dahin geht, daß Darmstadt, Mainz und Offenbach je einen Abgeordneten mehr erhalten sollen, aber nicht Gießen und Worms.
Abg. Dr. David( Soz) zieht, um die Abstimmung nicht zu verwickeln, seinen Antrag auf neue Einteilung der Wahlfreise( auf 20,000 Einwohner je ein Abgeordneter) zu Gunsten der Regierungsvorlage zurück. Den Gegensat zwischen Stadt und Land dürfe man nicht, wie der Abg. Röhler Langsdorf gesagt, zu einer Machtfrage machen. Man verlasse damit den Boden der Verfassung, da die ländlichen Abgeordneten die Interessen aller, also auch der städtischen Bewohner ihrer Kreise zu vertreten hätten. Bei der Zusammensetzung dieser Kammer seien die ländlichen Interessen sogar mehr als die städtischen betont worden.
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Abg. Bremer( fr. Vgg.) verteidigt den Standpunkt seiner agrarischen Freunde. Sie handelten aus Notwehr. Er stimme nach wie vor gegen den Artikel 3.
Abg. Weidner: Er und seine Freunde wollten durch ihre Stellung zu Artikel 3 nur der rapiden Zunahme der Städte steuern. Er fönne sich nicht davon überzeugen, daß die Bevölkerungszahl in dieser Frage entscheidend sei.
Zum Jubiläum der Bonner„ ,, Borussia".
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und zögert, dem Rufe zu folgen. Ich wünsche, daß alle, die aus dem Corps hervorgegangen sind und das schwarzweiß- schwarze Band tragen, stets dem Gelöbnis des ersten Chargierten des Corps getreu sind und dem Rufe des Königs gern folgen werden, sei es im Innern zum Wohl des Vaterlandes, sei es nach außen zu seiner Verteidigung. Wir, die alten Herren, erheben aber die Gläser und hoffen, daß bis in die Ewigkeit sich stets ein junger Nachwuchs finden möge, der aus diesem Corps auch ferner solche Männer hervorbringt, wie hier unter den alten Herren fißen. Ich wünsche Ihnen namentlich bis in das höchste Alter denselben Schneid, dieselbe frische fröhliche Thatkraft und Freude am Leben und Vaterlande, wie sie zum Beispiel Excellenz v. Lcë zeigt. Und nun die Gläser hoch und donnerndes Hurrah dem Corps, ein vivat crescat floreat in alle Ewigkeit Hurrah! Hurrah! Hurrah!"
* Die ,, Borussia" zählt nur 12 Aftive, fernec 10 Renoncen, 4 Konfneipanten und 8 Inaktive. Erster Chargierter ist von Bentivegni, zweiter von Schubert, dritter Graf Dönhoff, als Fuchsmajore walten v. Stryf und von Saldern. Unter den Aktiven befindet sich Prinz Ratibor. Der vornehmste ,, Stonkneipant" ist, wie man weiß, Kronprinz Wilheim, seine Kollegen in dieser feucht- fröhlichen Eigenschaft sind Fürst v. SchönburgWaldenburg, Graf v. Francken- Gierstorpff und Freiherr von Uerfüll. Das Korps hat ein eigenes Haus in der Kaiserstraße zu Bonn.
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Am Abend war Festkommers. Der Kaiser, der die Uniform der Leibhusaren mit Stürmer und Band trug, ergriff den Schläger, eröffnete den Kommers und behielt das Präsidium. Im Verlauf des Kommerses hielt Generaloberst von Loe als ältestes, 112 Semester zählendes Mitglied, eine Rede, in der er dem Kaiser Namens des Korps für sein Erscheinen dankte und daran erinnerte, daß die jungen Borussen stets zu den Fahnen geeilt seien, deren Farben sie trügen. Rede schloß mit einem Hoch auf den Kaiser. Hierauf kommandierte der Kaiser das Semesterreiben und ers nannte unter großem Jubel den Kronprinzen zum Fuchs major, der sogleich mit den Füchsen einen Salamander auf die Kaiserin rieb.
Bonn, 18. Juni. Nach einem Umzug durch die Stadt, welchen das Corps Borussia" in Wagen unter Voranritt eines berittenen fostümierten Musitkorps veranstaltet hatte, fand um 3 Uhr Nachmittags im Saale der Lesegesellschaft das Festmahl zur Feier des 75jährigen Bestehens des Corps statt. In der Mitte der langen Tafel saß der Raiser in Couleur zwischen dem Generaloberst v. Loë und dem Ersten Chargierten des Corps, von Bentivegni; gegenüber hatte der Erbgroßherzog von Baden Blaz gegegenüber hatte der Erbgroßherzog von Baden Blag genommen. Studiosus v. Bentivegni dantte dem Kaiser für sein Erscheinen und gelobte namens des Corps, daß es dessen Biel bleiben solle, für den König und das Vaterland brauchbare Männer zu bilden, ebenso wie sie auf der Mensur eine schneidige Klinge zu schlagen versuchten. Der Trintsp uch tlang in ein begeistert aufgenommenes Hoch auf den Kaiser aus. Der Kaiser antwortete mit folgendem Trintspruch: Von ganzem Herzen danke ich Ihnen als erstem Chargierten der Borussia" für die Worte, die Sie mir soeben namens der jungen Generation, die jezt das Corps ausmacht, entgegengebracht haben. Sie sehen um sich versammelt, der Einladung des Corps folgend, aus allen Gauen und Teilen des Vaterlandes herbeigeeilt, die alten Herren, ein Beweis, wie fest und innig das schwarzweiß schwarz Band uns umschlingt. Ihr Jungen, die Ihr noch das Leben vor Euch habt, und den hoch schäumenden Becher mit Freude zum Munde führt, möget mit all.r innigen Fröhlichkeit und aller überschäumenden Kraft der Jugen doch der Tage gedenten, auf die Ihr Euch vorbereiten müßt, denn das Leben ist ein ernstes und das Vaterland bedarf der Männer. Die Jugend bedarf aber vor allen Dingen der Vorbilder, und ich glaube, daß Niemand von Euch
Abg Graf Oriola: Das allgemeine Wohl sei in erster Linie zu berücksichtigen. Man solle nicht das Land gegen die Stadt ausspielen und umgekehrt, sondern man solle Rücksicht auf einander nehmen. Er für seine Person stelle ja oft scharfe agrarische Forderungen, aber während der ganzen nun 15 jährigen Thät gleit in der hessischen Kammer, das müsse er ehrlich und offen sagen, wenn er und seine Freunde in dieser Zeit mit bedeutenden agrarischen Forderungen getommen wären, so hätten die städtischen Abgeordneten niemals gesagt: Ihr bekommt nichts, weil es uns nichts nüßt. Er würde sich nur freuen, wenn dem anderen Volksvertretungen so viel Entgegenkommen für die agrarischen Wünsche sich fände, wie in der hessischen Kammer.
Geerteerd. Novelle von E. Vely.
( Nachdruck verboten.)
Wie sie lange ausgeblickt hat, drückt sie die Hand auf's Herz das weiß sie, daß jene Wellen sie begraben hätten, wenn Jo ein Opfer der See geworden wäre aber plößlich steht es wie eine große, brennende Frage über den grauen Wogen:
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Wenn Jo wiederkam, wie es geschehen ist, aber nicht zu ihr zu einer Andern?
Ihre dunkelrothen Lippen theilen sich, die spitzen, weißen Zähne blizen daraus hervor. Jo
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Jo, murmelt sie, und das seltsame Leuchten ist in ihren Augen, ihres Vaters Wort von dem Veränderlichsein fällt ihr ein büßen hättest Du's sollen. Dann macht sie eine abwehrende Bewegung. Hat er nicht gestern auf dieser selbigen Stelle von Meerie Möllers gesagt:
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Die soll ich und Dich will ich! Sie fürchtet das hellängige, blonde Mädchen nicht, das so dienstbar um Reick Toben herum ist.
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meist unverrichteter Sache von ihrer Sechundsjagd heim zu tommen. Jetzt ist keiner da, der mit der Flinte herbeieilen kann. Sie denkt daran, Jo zu rufen bis sie aber in's Dorf gelangt ist, mag der seltene Strandgast wieder das Weite ge= sucht haben.
Sie zieht das schwarze Tuch, welches sie über den Kopf gehängt hat, fester zusammen und geht weiter am Strande entlang. Was auch von jung auf ihr Herz bewegt hat, immer hat sie hierher gemußt. Wenn es dann recht um sie rauscht und braust, ist's ruhiger in ihr geworden.
Giessener Cagesneuigkeiten.
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* Eine deutsche Gesellschaft zur Befämpfung der Geschlechtskrankheiten" soll demnächst in's Leben gerufen werden. Eine konstituirende Versammlung wird im Herbst nach Berlin einberufen werden.
Wie prüfend streckt sie die Arme von sich Muskeln hat sic, hat der Vater oft gesagt, wenn er sie mit hinaus genommen hat zum Fischfang- und fast zornig ist's dabei nachgekommen: Wärst ein Junge geworden recht wär's!
Sie hat ihre Mutter nicht gekannt, neben ihr ist Niemand ge= sessen, der ihr wunderliche, schwermüthige Lieder gesungen hat, wie sie's andere Frauen hat thun hören. Aber das Meer singt, das wird nicht müde und die Weise wird ihr nicht leid, immer wieder zu hören.
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* Bom Handwerk. Eine Entscheidung, die weite Kreise des Handwerts interessieren wird, hat vor kurzem die Königliche Regierung Hannover in der Frage der Gefellenprüfung getroffen. sellenprüfung getroffen. Die Handwerkskammer in Stralsund hatte auf Grund des Berichtes eines Innungsvorstandes angeordnet, daß ein Lehrling, der die Fortbildungsschule nur ganz ungenügend besucht hatte, gemäß den Vorschriften der Gesellen prüfungsordnung vorläufig von der Prüfung zurückzuweisen sei. Diese An ordnung hatte jedoch der Innungsvorstand nicht b. folgt, vielmehr hatte der Prüfungsausschuß der Innung die
Eine eigene, wilde Lust kommt sie an wenn sie ein Mann wäre, so würde die Seefahrt und das Jagen an der Küste ihre Lust sein aber sie ist ja nur ein Weibsbild
Plöglich bleibt sie stehen und blickt scharf aus, in der Ferne bewegt sich etwas auf dem Sande.
Ein Lachen geht über ihr Gesicht, als sie jetzt zu ihren Füßen eine Planke gewahrt, die von den Wellen angeschwemmt ist. Hastig rafft sie das Brett empor und schleicht in die Nähe des Thieres. Der Richtung, aus welcher sie kommt, abgewendet, liegt es behaglich im Sande.
Ein Seehund, sagt sie. Dann lacht sie spöttisch. Viele von den fremden Leuten, die ihr in den heißen Monaten den Strand verleiden, fahren tagelang hinaus nach den Balgen und waten durch die Watien und liegen stundenlang im Sand, um
Nur ein Weibsbild, murmelt sie und hebt das Brett und führt drei wuchtige Schläge ein Blutstrahl springt gegen ihre linke Hand das Thier ist verendet.
Just, entgegnet Edo und läßt Anne noch immer nicht davon und dann, als bedürfe er der Entschuldigung: Weil Du's gesagt hast, Geerteerd.
Nun wirft sie das Brett von sich und fühlt, nachdem die wilde Kampflust von ihr gewichen ist, einen leisen Schauder. Einem wehrlosen Wesen hat sie das Leben geraubt aber das ist doch nur während der Dauer einer Secunde. Dann schleppt sie ihre Beute höher nach den Dünen hin, geht zurück und faßt in die Wellen, um die Spuren von ihren Händen zu vertilgen, und sagt: Weil ich nur ein Weibsbild bin, deshalb freut's mich.
Ist gut, wenn sich Einer rathen läßt, spricht sie. Zur Hochzeit laden wir Dich! ruft Edo.
Wenn Anne will wie Du! sagt Geerteerd.
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Was soll sie nicht? fragt der Matrose. Denn sieh, weil Du's gesagt hast, darum wird Hochzeit. Anne läßt plötzlich die Hand sinken und guckt empor, der Sinn von dem, was die Beiden reden, ist ihr nicht verständlich. Geerteerd bleibt nicht, damit Edo eine Erklärung geben fann. Sie ist froh im Herzen und guckt zum Himmel empor. Die Freude am Glück Anderer ist ihr auch ein Gefühl kann es nicht ganz in ihren Gedanken zurechtlegen, was sie empfindet, eigenes Glück macht weichherzig.
Dann eilt sie dem Dorfe zu. Vor dem unscheinbarsten, abseits liegenden Hause stehen ein Bursche und ein Mädchen. Als sie näher kommt, erkennt sie Edo Finnink und Anne. Das Mädchen will davon, der Matrose hält es aber am Arm fest und lacht halb verlegen, halb sich ermuthigend. Ist nur die Geerteerd, spricht er dann.
Anne schlägt die freie Hand vor die Augen und kichert und wehrt sich. Geerteerd hebt fröhlich den Kopf. Seid Ihr eins? fragt sie den Burschen.
Die! sagt Anne und sieht ihr nach.
Edo nickt. Das ist eine Deern!
Betroffen verzieht das Mädchen den Mund.
Der geht Reiner nach die ist zu schwarz.
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Der Matrose schleudert seinen Hut in die Luft. Deern
für die ist ein Kapitän gerade gut.
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Anne starrt ihn an, er schüttelt sie leicht an der Schulter. So ein Donnerwetter, das ab und an die Weibsbilder regieren muß, vor dem hat sie keinen Respekt.
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Das bringt Anne über einen aufsteigenden, argwöhnischen Gedanken weg. wie ein
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Die sandige Dorfstraße ist öde, wie zuvor Steinbild sitt Maniel neben seiner hölzernen Aphrodite. Geerteerd legt die Hand über die Augen und blickt scharf nach ihm aus. Aber freilich, das wetterharte, faltige Gesicht ihres Vaters läßt nichts von sich ablesen. Jo muß längst bei ihm gewesen sein- sie hat ja gar nicht so lange am Strande bleiben wollen. Wenn er sie jetzt dort sucht? Was schadet'sdas ist der letzte vergebliche Weg, zu einander kommen sie schon, tann nichts so gewiß sein, als das.
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( Fortsetzung folgt.)
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