Ausgabe 
15.7.1902 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen
  

|

Lärm im Saale wird jetzt unbeschreiblich. Der Präsident| stadt mitgeteilt wird, sind die Lose der Darmstädter Guillain bedeckt sich und erklärt die Sigung für aufge- Schloßfreiheitslotterie an die Kollektöre vollständig auss Da aber bei einigen der letzteren hoben. Der Tumult dauert fort und droht zu Thät- verkauft worden. lichkeiten auszuarten. Schließlich werden die Tribünen noch eine Anzahl unverkauft geblieben ist, so ist die geräumt; nur die Deputirten bleiben noch im Saale Ziehung erster Klasse auf den 14. August verschoben zurück. Nach Wiederaufnahme der Sigung ergeht worden. Bei dem Termine für die Ziehung der 2. Auffray sich in Schmähreden gegen das Ministerium. Klasse bewendet es. Präsident Guillain verlangt die Anwendung der Gensur gegen den Redner. Das Haus beschließt demgemäß. Der Ministerpräsident versucht abermals zu sprechen, die Rechte hindert ihn aber durch großen Lärm daran. Endlich gelingt es ihm, sich Gehör zu verschaffen und er erklärt, die Maßregeln gegen die congregonistischen Niederlassungen seien durchaus berechtigt. Die Regierung werde dem Geseze Achtung verschaffen und sich durch Drohungen nicht einschüchtern laffen. Nachdem Aynard geantwortet, beschließt die Kammer mit 328 gegen 218 Stimmen über die Interpellation Aynard nach der Tagesordnung zu verhandeln.

Giessener Cagesneuigkeiten.

* Das Amtsblatt des Ministeriums der Justiz Nr. 18 vom 30. Juni enthält ein Ausschreiben an die Amtsgerichte, betreffend die staatliche Betriebs­frankenkasse, hier den Beitritt der Amtsgerichtsdiener­Substituten.

p. In der Bezechtheit! Gestern Abend gegen 11 Uhr wurde ein schon öfters wegen Trunkenheit ver­haftetes Frauenzimmer im Mittelweg von 2 Männern in unfittlicher Weise angehalten. Auf Hilferufe von Seiten des Frauenzimmers gingen die zwei Männer, als ein Schußmann auf der Bildfläche erschien, ohne erkannt zu werden querfeld durch, das Frauenzimmer, welches sehr betrunken war, wurde in Haft genommen. Auch ein fremder hier zugereister Handwerker welcher gestern Abend nach 9 Uhr in der Wallthorstr. durch seine Trunkenheit einen Menschenauflauf ver­ursachte, mußte in Haft genommen werden.

-

Errichtung und selbstständigen Leitung einer solchen Bank befähigt sind. Nach Art. 4 des Gesezes, die Errichtung einer Hess. Hypothekenbank betr. haben die Beamten der Bant die Rechte und Pflichten der unmittelbaren Staats­beamten, auch übernimmt im Falle der Auflösung der Aktien­Gesellschaft der hessische Staat die Pensions-, Wittwen- und Waisen- Versorgung der Beamten und deren Hinterbliebenen. dt. Pfungstadt, 14. Juli. Am Sonntag fand hier das 26. Gauturnfest des Main- Rheingaues statt. Zirka 300 Wettturner traten zum Wettturnen an. Erster Sieger in der Oberstufe wurde Adolf Herbert ( Turngem. Darmstadt) mit 6112 Punkten.

p. Hoffnungsvolles Früchtchen. Ein kaum 14 jäh­riger junger Mensch von hier, welcher schon seit 4 Wochen die elterliche Wohnung meidet, ob da ch- und arbeitslos sich in der Stadt umhertreibt, wurde gestern Abend wegen Diebstahl in Haft genommen. Derselbe entwendete vergangenen Sonntag nachmittag in einem Laden auf dem Kreuzplatz einen wertvollen Stazierſtock, mit dem er sich auf dem Turnfest im Philosophenwald dadurch verdächtig machte, daß er ihn im Rockärmel versteckt trug.

p. Gefährlicher Spaziergänger. Heute Morgen ent­sprang im hiesigen Schlachthause ein zum Schlachten bestimmter Stier, als er in der Schlachthalle zur Schlachtbank geführt werden sollte, und lief auf dem Fußwege der Westanlage entlang, bis man ihn wieder einfangen konnte.

Aus Hessen und Nachbargebieten.

Lorsch, 13. Juli. Die Starkenburger Getreide verkaufsgenossenschaft hielt heute Mittag eine sehr stark besuchte Generalversammlung ab. Im abge­laufenen 1. Geschäftsjahr wurde in das Lagerhaus Getreide eingeführt 33106 3tr. im Werte von 335 000 Mt., wozu noch ein Kassenumsatz von 407000 Mt. fommt, sodaß sich also ein Gesamtumsag von 742 000 Mt. ergibt. Die Bilanz schließt mit einem Fehlbetrag von 6016 Mt. ab. In Anbetracht des Umstandes, daß man sich im ersten Geschäftsjahre befand ist dieser Ver­lust für unbedeutend.

* Leihgestern. Unsere Kirchweih war auch gestern recht gemütlich, Alt und Jung vergaß dabei des Lebens Schatten feite und ergab sich ganz dem Vergnügen. Die Festwirte hatten für das leibliche Wohl bestens gesorgt; sodaß die drückende Hize die Stimmung nicht erlahmen konnte.

** Personalveränderungen im Bezirke der Kaiserlichen Oberpostdirektion Darmstadt. Versetzt sind der Post­sekretär Henning von Gießen nach Ohlau, der Postpraktifant List von Friedberg nach Alsfeld, der Postassistent Oberndorf von Mainz nach Gerns heim unter Ernennung zum Postverwalter, die Post­assistenten Bill von Lörrach. nach Offenbach( Main), Kleinschmidt von Auerbach nach Friedberg, Krell von Darmstadt nach Beusheim, Mundschenk von Bensheim nach Darmstadt, Poths von Alsfeld nach Langen, Neiz von Langen nach Auerbach, Steinmetz von Mücke nach Lauterbach, Stromsfy von Breslau nach Gießen, Thörle von Offenbach nach Müllheim.- Angenommen sind zum Post anwärter der Feldwebel Weber in Mainz; zum Telegraphen anwärter der ehemalige Reugfeldwebel Papstein in Mainz; zu Postgehilfen die Realschüler Brück­bauer in Monsheim, Hechler in Eberstadt, Imbescheidt in Mainz, Melzer in Lindenfels; zu Telegraphen gehilfen die Realschüler Göz in Darmstadt und Bonderschmitt in Mainz; zu Telegraphengehilf­innen: Agnes v. Klein und Luise Schenk in Bad Nauheim, Katharina Christmann in Bingen, Dora Chantre, Katharina Heil, Ella Karg, Ella Kunze, Anna Lippert, Karoline Uge, Mathilde Winter in Darmstadt, Emilie Arheilger, Lina Dauber, Magdalena Klinger, Margaretha Kloos, Sophie Stard, Anna Werle in Mainz, Sophie Lohnes in Offenbach, Anna Rück in Worms; zu Postagenten der frühere Postbote Hinkel in Dittelsheim, Elisabeth Walldorf in Parten­heim. Etatsmäßig angestellt sind der Post­assistent Hild in Darmstadt, die Postanwärter Breu­ning in Gießen, Erbeldinger und Müz in Mainz, Nemniz in Lauterbach, Ringenwald in Oppenheim, Stüßel in Bennsheim. Ernannt ist zum Ober­postsekretär der Postsekretär Schmidt in Alzey.- Be= standen haben die Postsekretärprüfung die Oberpost­assistenten Habicht in Butzbach, Heußlein in Mainz, Weiß in Gießen. Freiwillig ausges schieden sind der Postgehilfe Muschke in Gernsheim, die Telegraphengehilfinnen Delp in Worms und Seeger in Darmstadt, der Postagent Walldorf in Partenheim ( Hessen). Gestorben ist der Postgehilfe Höreth in Dieburg.

-

-

-

Be

*

**

m Pfeddersheim, 4. Juli. Der Großherzog ber­lieh am 11. Juli dem Landtagsabgeordneten Guts­befizer Möllinger das Ritterkreuz 1. Klasse mit der Krone des Verdienstordens Philipps des Groß­mütigen.

** Alzey, 14. Juli. In Langenlonsheimer Gemarkung wurde in 2 weiteren Distrikten die Reblaus aufgefunden. In der Tasche eines bei der Beobachtungsfommissin be­schäftigten Arbeiters fand man übrigens unter verdächtigen Umständen eine von der Reblaus infizirte Wurzel eines Weinstocks.

Herr

Go Er g

An

Der

Wic

Bei

Die

Wi

St

He

ber

Den

Ste

Nuc

Im

* Di

passierte d

tellung. dürfte dan

Allerdings cheinischer Landen mit so u Er

Ein eigen

3. Beg

Bald na

ides Groß

prach fein

jja!" Ber fogar ein

reagierte

brochen w

* Fi

* Aus der Pfalz. Was für polizeiwidrig schlechte Begriffe zu weilen in den Köpfen der Kinder ſpufen, mußte dieser Tage ein Lehrer in Oggersheim erfahren. Er unterrichtete in der Heimatskunde und wollte den Schülern von der Gemeindeverwaltung ein ungefähre Vorstellung beibringen. Auf die Frage: Wozu ist also der Stadtrat da? antwortete ein Knirps:" Der Stadtrat thut die Stadt verraten!" Zum Glücke ist der Bösewicht noch nicht 12 Jahre alt.

Lollar, 15. Juli. Am gestrigen Montag ist von dem Gesangverein Liedertafel" noch eine kleine Nachfeier zu seinem 15. Stiftungsfest in recht netter und gemütlicher Weise ge­halten worden. Ganz unter sich mit ihrem" Kümmel ließen es sich die Sänger beim frischen Glas Bier wohl schmecken und manches Liedchen wurde dabei gesungen. Dazwischen fonnte es Herr Kammermusiker Kümmel nicht über's Herz bringen, seinem Piston auch einige Stückchen zu entlocken, die natürlich wie am Tage vorher reichen Applaus fanden. Wezlar,[ 14. Juli. Am Sonntag hatte die Wettrudermannschaft des hiesigen Ruderklubs einen schönen Erfolg auf der Emser Kaiser- Regatta. Nachdem sie im Vorrennen schon die Frankfurter Rudergesellschaft " Germania" und den Offenbacher Ruderverein ge­schlagen hatten, gingen unsere Wettfahrer im Haupt­rennen in Konkurrenz mit dem schon geschlagenen Frankfurter Klub bei einem Vorsprung von 4 Sekunden als Erste durchs Ziel, trotzdem sie einen ausgesucht schlechten Start hatten. Dieser schöne Sięg trug der wackeren Mannschaft den Lahnpreis ein. Der Weglarer Ruderklub wird sich auch am 27. Juli bei der Gießener Regatta beteiligen.

** Die Doktor- Ingenieur- Würde wurde auf Grund seiner Doftor- Ingenieurprüfung dem Regierungsbau­führer und Diplomingenieur Philipp Völker Darm­stadt verliehen.

** Marburg, 14. Juli. Gestern hielt der Verband der Gemeindebeamten des Regierungsbezirks Kassel seine vierte Bezirksversammlung hier ab. Als Ort der nächsten Hauptversammlung wurde Hersfeld gewählt.

*

"

Haßloch, 12. Juli. Der Landwirt Johann Groß in Haßloch wohnend und verheiratet, tam gestern gegen 3 Uhr mit einer Holzfuhre aus dem Hinterwald. Sein Gefährt wurde bei dem Bahnübergang zwischen Muß­bach und Haßloch von dem um 2 Uhr 45 Minuten in Neustadt abgehenden Motorwagen erfaßt und zer­trümmert, Groß wurde getötet, das Pferd etwa 300 Meter weit geschleift und furchtbar ver­stümmelt. Groß trägt feinerlei äußere Verstümmel­Er soll ungen, er scheint erdrückt worden zu sein. eigenmächtig die Barriere geöffnet haben.

* Vilbel, 14. Juli. Auf einem hiesigen Hofe warf ein Hahn ein spielendes 2jähriges Kind um und pickte ihm mit dem Schnabel in die Augen. Das eine Auge lief aus.

fc. Frankfurt a. M., 14 Juli. Glück im Unglück hatte heute morgen der Streckenarbeiter Konrad Müller von hier. Er wurde auf der Strecke Hauptbahnhofe- Backenheim von einem vorbeifahrenden Buge erfaßt und die Böschung hinunter­geschleudert, erlitt jedoch nur geringe Verlegungen am Kopf und an der Schulter.

fc. Frankfurt a. M., 14. Juli. Am Samstag und Sonntag fam n hier 3 Fälle von Hizschlag vor.

fe. Frankfurt a. M., 14 Juli. Der Schußmann Hartl transportierte in der vergangenen Nacht auf der Oberen Bergerstraße einen Festgenommenen nach dem nächsten Polizei­revier. Wie immer sammelte sich dabei Janhagel an. Blöglich erhielt der Schußmann von hinten einen Messer­stich, der 10 Zentimeter tief zwischen den Schultern eindrang, aber nicht lebensgefährlich sein dürfte. Der Beamte versette sofort seinen Angreifer, dem 20jährigen Fahrburschen Philippi einen wuchtigen Hieb über den Kopf, Philippi, der schwer betrunken war, brach sofort bewußtlos zusammen und dürfte taum mit dem Leben davonkommen.

** Die nächste Stadtverordnetensizung findet kommenden Donnerstag, den 17. Juli, nach­mittags 4 Uhr mit folgender Tagesordnung statt: 1. Mitteilungen. 2. Gesuch der Firma Kauffmann u. Go. um Fristverlängerung zur Aufführung eines Vorder­hauses am Schiffenbergerweg. 3. Baugesuch des August Scheppelmann dahier für den Großen Steinweg; hier: Vorgartenanlage. 4. Baugesuch der Johann Georg Weber Erben für die Neuenbäue Nr. 20; hier: Dispens. 5. Vergrößerung der Fabrikanlage des Oskar Gutmann, Frankfurterstraße 114; hier: Dispens. 6. Neubau von Kreuder, Neustadt; hier: Dispens. 7. Baugesuch von Ernst Bloedner, Plochstraße 4; hier: Dispens. 8. Flucht linienplan für Ecke Marktplatz und Schulstraße. 9. Her­stellung eines Bürgersteigs auf der westlichen Seite der berlängerten Bismarckstraße. 10. Lieferung von Pflaster­flinkern für die Befestigung der Bürgersteige in der Blockstraße. 11. Vergebung von Arbeiten. 12. Dekretur bon Rechnungen. 13. Geländeerwerb für den Ausbau des Riegelpfad". 14. Verpachtung von Gelände aus der Margaretenhütte. 15. Versorgung der Fabrik von Dern u. Co. mit elektrischer Energie. 16. Uebersicht über die wirklichen Einnahmen und Ausgaben des Großh. Realgymnasiums und der Realschule zu Gießen für 1901/02. 17. Beschaffung eines Fahrrades für die Beamten der Baupolizei. 18. Wahl der Zuchtrichtung für Rindvieh. 19. Bildung des Wiesenvorstandes. 20. Gesuch des Vereins Reichsdeutscher in Budapest um Unterstügung. 21. Gesuch der Wilhelm Kaltwasser Ehe­frau zu Gießen um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Frankfurterstraße 7.

** Die diesjährige erste Prüfung der Schulamts­Aspirantinnen des Großherzogtums Hessen wurde von dem Großh. Ministerium, Abteilung für Schulangelegen­heiten, in die Zeit vom 19. bis 23. September verlegt und als Prüfungs- Kommission das Lehrer- Kollegium des Seminars zu Bensheim bestimmt.

** Wie uns von der Lotterie- Direktion zu Darm­

Birkenau( Kreis Heppenheim), 14. Juli. Hier spielte ein 2jähriges Kind mit Streichhölzern. Diese entzündeten sich, und die Kleider des Kindes fingen Feuer. Tas Kind starb an den erlittenen Verlegungen.

p. Birkenau, 14. Juli. Die seitherige Oberförsteret Rimbach wird wegen Verlegung des Wohnsitzes derselben nach Birkenau für die Folge Oberförsterei Birkenau" amtlich benannt.

Erbenheim, 14. Juli. Tod den Hamstern! Um dem Ueberhandnehmen der Hamster zu steuern, beschloß der hiesige Gemeinderat, für jeden erlegten Hamster 20 Pfg. Fanggeld zu bezahlen.

Darmstadt, 14. Juli. Das Ministerium der Finanzen schreibt soeben die Stelle eines faufmännischen Direktors der Hessischen Landes Hypothekenbank aus. Bewerber wollen sich unter Vorlage von Lebenslauf und Zeugnissen und unter Angabe sowohl ihrer derzeitigen Bezüge an Gehalt, Tan­tiemen, etc. als auch ihrer Gehaltsansprüche für die obige Stelle bis 25. Juli d. Js. melden. Nur solche Bewerber fönnen berücksichtigt werden, welche sich bereits in leitender Stellung befinden und nachweisen, daß sie in allen Zweigen des Hypothekenbank- Geschäftes durchaus erfahren und zur

bon 1500 von 10000 in der Bild

dings bor

diefer Ring

wir einen 2

ben deutsch him weiter nach Deut der Beme ttarif geb

Der

Der Kieler

große Bab

ginn des

ILY

Simpliziff

und in der

Kreuz und quer durch Gießen. Am Sonntag herrschte große Hize. Die armen Turner mußten ,, schwize", Die nachmittags um halber viere Die Kehle schmachtend nach dem Biere Mit schneid'ger Regimentskapelle, Mit Paufen, Zimbeln und mit Schelle, Im Schritt und Tritt die Stadt durchzogen, Und dann in fühlen Wald einbogen. Bald sah man sie im Barren wippen Am Recke flimmen, schwingen, fippen, Sich an der Stange hoch im Schwunge Zum Himmelheben, sah auch junge Zöglinge an der Stang' zu fünfen Sich üben, hörte auch mal schimpfen, Denn drei Studenten angeheitert, Die sich im Ult ,, zu sehr verbreitert" Die mußten gab man zu versteh'n- Das Fest von außen sich ansehn. Am Abend schöne Pyramiden, Wie man sie selten sie hinieden. Und dann das Turn- Tanz- Bein geschwungen, Das Fest war schön und wohlgelungen. Nach Heuchelheim war man im Bieber­lieschen gefahren um so lieber Als dort ein großer Kirmeßrummel Sich bot mit seinem Rummel- Bummel. Am Montag auch darauf dem blauen, Konnt man noch Kirmeßgäste schauen. Man sagt, daß bis die Nacht um zweie, In schlimmen Fällen auch bis dreie Die Gießner sich dort amüsieret" Um nicht zu sagen grad poussieret". Nach Lollar ist man auch zu Rade, Zu Fuß, per Eisenbahn's ist schade, Daß es noch nicht elektrisch gehet Geeilt, was man auch gleich verstehet, Wenn man sich klar macht, daß die Lieder­Tafel in diesem Jahre wieder Ihr Stiftungsfest ff. begangen. Drum die paar Groschen drangehangen! Auch unsre Heiterfeit" war drüben Und was könnt' da ein Fest noch trübeu? Der Kammermusiker Herr Kümmel, Lollarer Kind, doch im Getümmel Des Lebens viel umhergezogen, War da, man war ihm sehr gewogen. Man bracht' ihm fräftige Applause. Und wenn man später dann zu Hause Die Feier rekapitulieret,

So war man wohl etwas tüpieret Von einer sogenannten Leere Im Portemonnaie und Kopfesschwere, Doch freut man sich und sagt mit Lachen Tas fönnten's öfter einmal machen. Doch jetzt die Späße mal beiseite! Ich muß auch ernste Dinge heute In meiner Chronika erwähnen.

der Vorfiz Dr. Schube

ber Schl

fei ein f

fährdendes ! berantwo brangen

Studenter

und Litte Abends, Beitfchrift

wurde vo

Führer bei

boten.

feiner An

nachdem

ftänden hi

den Namer

Litteratur

wird die

Berlin

Tung mußt

info foloff

bor dem Lof

harifdhe Scen

00 übe

Rohrieffe

Bompla

Vollstän

Mozo Eige

abzugeben.