Die
Bouverneur von Wahl verübte, zum Tode verurteilt und am 10. d. M. hingerichtet worden sei.
Engländer und Buren.
* London, 12. Juni. Der" Standard" meldet aus Durban vom 10. ds.: Schalk Burger teilte den Blättern den Wortlaut der Resolution mit, welche die in Vereeniging versammelten Burghers am 31. Mat angenommen haben. Die Resolution spricht ihr Bedauern darüber aus, daß die englischen Bedingungen genau, wie sie sind, angenommen oder abgelehnt werden müßten, und beklagt ferner, daß England das Unterhandeln auf der Grundlage der Unabhängigkeit oder die Erlaubnis, mit den Burenvertretern in Europa in Verbindung zu treten, verweigert habe. Die Resolution bemerkt sodann, es bestehe kein angemessener Grund mehr für die Erwartung, daß die Weiterführung des Krieges die Unabhängigkeit sichern werde, und feine Berechtigung mehr für die Verlängerung der Feindseligkeiten. Die Resolution spricht daher die Annahme der gestellten Bedingungen und die Zuversicht aus, daß sich die Bage bald bessern und die Bevölkerung in den vollen Genuß der Privilegien treten werde, auf welche sie Anspruch habe.
Gine Proflamation besagt, daß alle Aufständischen, die nicht Feldkornets oder Friedensrichter find, wenn sie sich vor dem 10. Juli ergeben, nur mit der Entziehung des Stimmrechts für Lebens
zeit bestraft werden. Die Feldkornets oder Friedens
richter unterliegen irgend einer anderen Strafe, die Todesstrafe ausgenommen. Bedingung ist in beiden Fällen, daß die Betreffenden sich nicht des Mordes oder irgend welcher anderen gegen die Kriegsbräuche verstoßenden Handlungen schuldig machten. Aufständische, welche sich nicht bis zum 10. Jult ergeben, unterliegen der Strenge des Gesetzes.
Preussischer Landtag.
80
von der Anleihe des Jahres 1902
Nr. 150, 112, 41. 64, 65. 47, 48, 7. 44. 1.
3 St. Lit. F. à 2000 Mt.
G. à 1000
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H. à 500
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I. zu 300
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K. zu 200
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Die Gesamtsumme ist auf 1. Oftbr. 1902 gekündigt. Baugesuche.
Dispense: Dem Gesuch der Firma Büttner u. Damm für die Ederstraße stimmt die Versammlung auf Vorschlag der Baudeputation zu, dagegen nicht dem Gesuch des Gastwirts Albert Rahnefeld in der Schanzenstraße, der auf sein zweistöckiges, aus Fachwerk bestehendes Haus einen dritten Fachwerkstock bauen lassen wollte. Die Absicht Rahnefelds widerspricht den Baupolizeivorschriften.
Berlin, 12. Juni. Das Haus hat heute den Gesetzentwurf betreffend die umlegung von Grundstücken in Frankfurt a. M.,( Lex Adickes) in britter Lesung
nach den Beschlüssen der zweiten Beratung angenommen.
Drogisten Herrn Otto Schaaf für den Seltersweg Sonstige Ablehnungen: Ein Baugesuch des findet keinerlei Unterstützung. Der Firma Kaufmann u. Co. war im Jahre 1897 die Erbauung eines Fabrikgebäudes am Schiffenbergerweg unter der Bedingung gestattet worden, daß sie bis zum Jahre 1900 ein Vorderhaus errichtet haben müsse. Eine Verlängerung dieser Frist um 2 Jahre wurde seiner Zeit auf das Ersuchen von Kaufmann u. Co. beschlossen, allein die Baudeputation kann einem abermaligen Verlangen nach 2 jähriger Verlängerung nicht zustimmen. Das Plenum ebenfalls nicht.
Im weiteren Verlauf der Sizung wurde der Gesezentwurf betr. die Unfall- Fürsorge für Gefangene in zweiter Lesung in der Fassung der Regierungs- Vorlage angenommen. Sodann wurden Petitionen beraten. Morgen Fleischbe schaugesetz.
Sihung der Stadtverordneten.
Bürgermeister war nicht dafür. Andere erblickten in der Angelegenheit eine offenbare Pflicht der A gemeinheit, für die Einzelnen einzutreten, sodaß Stadt Krumm es sich nicht entgehen ließ, auf diese Wendung in den Anschauungen sarkastisch hinzuweisen. Di ganze Frage bleibt vorläufig noch in der Schwebe. Remuneration.
Firma Levi auf dem Seltersweg 5,3 Qm. à 100 Mr. Genehmigungen. Die Stadt fauft von der Tbm. Mauern am Riegelpfad für 43,24 Mt. zum Abbruch überlassen. Gegen eine geringe Vergütung von Seiten der Stadt verlegt er dagegen auf eigene Kosten einen störenden Zaun.
Gießen, 13. Juni 1902. Die gestrige, ganz borzüglich besuchte Versammlung wurde kurz nach 4 Uhr von Herrn Bürgermeister Mecum eröffnet.
Den Gießener Schußleuten werden 300 Mt. Re muneration für ihre gewissenhafte Aufnahme des Per sonenstandes gewähren. Vom Theater.
Der Pachtvertrag zwischen Direktor Kruse unb dem Gastwirt Noll wird blos auf ein Jahr genehmigt, da allerlei Bedenken, weiter zu gehn, vorliegen.
Anfragen: Bei Erörterung dieser Angelegenheiten fragt Stadtv. Krumm an, wie es mit den Arbeiterwohnungen stehe, die Herr Kommerzienrat Gail erbauen will. Der Bürgermeister erwidert, daß dieser Punkt auf der nächsten Tagesordnung erscheinen werde. Stadtv. Ju ghardt erkundigt sich, wie die städtische Behörde sich zu dem projektierten Neubau des Apothekers Schwieder verhalte. Der Bürgermeister erklärt, es sei bis jetzt überhaupt noch nichts von der beteiligten Seite beantragt. Was die neue Konzession zur Verlegung der Apotheke anlange, so sei überall in dieser Fruge nicht die Stadt, sondern das Kreisamt zuständig.
Vergebung von Lieferungen und Arbeiten.
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Der Steg über die oberhessische Bahn abfließt, repariert werden. Eine Verpflichtung hierzu muß, da der Regen von ihm auf die Schienen ständig besitzt die Stadt zwar nicht, allein der Bürger meister hält ein entgegenkommendes Verhalten gegenüber der Eisenbahn für angebracht, weil beide Behörden sehr oft auf einander angewiesen seien. Sein Antrag wird genehmigt.
Die Lieferung von Fußbodenöl wird dem Herrn Kaufmann Gustav Walter, der im Gegensatz zu andern für 100 kg. 1. Qual. 50 mt. fordert, übertragen. Nickel und Pfeffer aus Annerod liefern 40-50 Cbm. Pflastersteine 2. Qual. zn 18,50 Mark.
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Realgymnasium.
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steigt den vorigen wegen der Erweiterung der RealDer diesmalige Voranschlag, für 1903/04 über sandten Ihne steigt den vorigen wegen der Erweiterung der Realschule zur Oberrealschule, insbesondere auch wegen der Gegen die Verbindungsstraßen zwischen Westen Anstellung verschiedener neuer Lehrer recht beträchtlich richtet sich eine Anzahl Eingaben, die sämtlich als unbegründet abgewiesen werden.
und Norden.
Eine zweite Verbindung längs der Wieseck werden. Doch bleibt es den interessierten Anliegern zwischen Frankfurter- und Bahnhofstraße soll abgelehnt freigestellt, eine solche Straße auf ihre eigenen Kosten auszuführen.
Der Frau des Herrn Straßenwärters Werner wird die Reinigung und Heizung der Schulbaracke am Hamm auf ihr Angebot aufgegeben. Den Rahmen um die Pritsche der Lastwage am Neustädterthor wird Herr Schlossermeister linke für 170 Mf. erneuern. ( Es that aber auch sehr nötig.)- 550 Mt. werden zur Freilegung des Lagerhauses von Bär und Wetterhahn auf der Wargaretenhüttte gemäß dem Vorschlag der Baudeputation bewilligt.
Von den Stadträten waren anwesend die Herren: Brück, Emmelius, Guler, Jaber, fe Flett, Grüneberg, Hanau, Haubach, Heichelheim, Helfrich, Huhn, Jann, Jughardt, Keller, Kirch, Krumm, Leib, Loos, Drbig, Pier, Petri, Schaffstädt, Schäfer, Schmall, Wallenfels; entschuldigt: Fuhr, Gafffy, Georgi, Heiligenstädt, Löber,
Schieie.
Der Bürgermeister teilte zuerst mit, daß Herr Assessor Schlosser, ein Sohn des hiesigen Stadtpfarrers Schlosser, zunächst als juristischer Beirat der städtischen Behörden an den Versammlungen teilnehmen werde, daß aber Herr Assessor Kurschmann vom 1. Oftober ab die ihm bekanntlich neulich übertragene Stellung eines Magistratsassessors" versehen wolle.
Sodann spricht der Bürgermeister Herrn Weber und seinen Mitarbeitern für eine Veranstaltung, die für die Schulkinder, bes. zum Zweck der Beschaffung von warmen Frühstücksspeisen und dgl. ins Leben gerufen worden war und einen Reinertrag von 85 Mark ergab öffentlich seinen herzlichen Dank aus.
Henselstiftung.
Die Witwe C. Hensel aus Giesen hat u. a. der Stadt Gießen eine Summe von 25 000 f. vermacht, deren Zinsen hiesigen bedürftigen Bürgersleuten über lassen werden sollen. Außerdem hat sie 600 Macf für Jugendfeste hinterlassen. Laut ihres Testaments sollen ferner 31% Proz. Zinsen von 20 000 Mt. Kap tal ihrer Bediensteten Margarete Becker bis zu deren Tode ausgezahlt werden.
Arbeiten auf dem uenen Friedhof.
Giessener Cagesneuigkeiten.
Gießen, 13. Juni.
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63 Jahre alt, der Geh. Doerschalrath a. D. Professor ** In der Nacht auf Donnerstag ist in Leipzig, Hermann Schiller gestorben. Der Konflikt, in den er durch seine Kritik des hessischen Schulwesens 1899, die an die Affaire Dettweilec anknüpfte, mit der hessischen Regierung geriet, wird wohl noch in frischer Erinnerung sein. Weit übec Hessen hinaus machten damals die Sch.llerschen Artikel, die zuerst in der Frants. Zig." und dann im Sonderabdruck erschienen, allgemeines Aufsehen. Die Folge war für Schiller dec Ruhestand, den er in Leipzig verlebte. Vor furzem hatte er auf einer Reise in Tunis seine Frau durch den Tod verloren.
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* Ueber das Vermögen des Emil Wagner, alleinigen Inhabers der" Firma Wagner und Hause", wurde 9. Juni das Kontursverfahren eröffner. Der Kaufmann Jean Boed ist Kontursverwalter. Kontursforderungen sind bis zum 1. Juli 1902 bei dem Geriate anzumelden. gs. Die beste stenographische Aufnahme der Festrede des perrn Dr. phil. Gantter- Frankfurt auf dem abelsberger Stenographentage in Weglar neferte Herr stud. phil. Caesar aut nihil" versehene Arbeit mit dem vom Handels= Kart Döpfer Gießen, dessen mit dem Motto ,, aut verein Weglar gestifteten Preise ausgezeichnet wucoe.
des Bürgermeisters über die Gärtnerarbeiten auf Eine recht lebhafte Debatte erregen die Vorschläge dem neuen Friedhof. Dem Gärtner Herrn Karl Becker sollte nämlich die einmalige Herstellung von besseren Blumenbeeten für den Preis von 397 Mark und ihre jährliche Unterha tung für den Preis von 310 Wit. nach dem Gutachten der Baudeputation und des Bürgermeisters überlassen werden. Dagegen nun erhoben sich von vielen Seiten Einwendungen. Die Stadtv. Hanau und Haubach vertreten die Ansicht, daß es Aufgabe des Friedhofsaufsehers sei, ordentliche Blumenbeete heranzuzüchten. Stadtv. Loos kann nicht begreifen, warum man die übrigen Gärtner Gießens nicht nach ihren Preisen gefragt hat, sondern nur den einen. Der Bürgermeister erklärt gegenüber diesen Angriffen, am besten wäre und für Gießen durchaus nötig würde wohl doch eine städtische Gärtnerei werden, die auch unsere Anlagen mit schönen Blumenbeeten bepflanzen könne. Er spricht unter anderm von dem Zünstlergeist, der noch allzusehr in Gießen an der Tagesordnung sei und wird in dieser Meinung von Stadv. Krumm ziemlich drastisch unterstützt.( Strumm spricht sogar von Gießener Strähwinkelei.) Deigegenüber weist Stadtv. über weist Stadtv. Schaffstadt auf die sosten eines solchen Unternehmens und mit ihm Stadtv. Schmall auf den Standpunkt hin, daß man die Entwicklung der Stadt auch auf andre Art nach bestem Wissen betreiben könne, als es besonders Stadv. Krumm wolle.
3000 Mart sind für ihr und ihres Mannes Begräbnisstätte zu verwenden. Die FinanzDeputation empfiehlt die Annahme der Stiftung in allen ihren Teilen und die Versammlung beschließt demgemäß. Einige juristische Bedenken des Herrn Landgerichtsrats Dr. Schäfer wegen des Begriffs eines Gießener Bürgers" zerstreut der Bürgermeister mit der Entgegnung, daß die juristische Kommission über solche Fragen schon hinwegkommen werde.
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Feldbereinigung.
Dem Vorschlag der landwirtschaftlichen Kommission über die Meliorationspläne rechts der Lahn stimmt die Bersammlung gleichfalls zu.
Auslosung von Obligationen.
Es gelangen zur Verlosung: von der Anleihe des Jahres 1900 4 St. Lit. A. à 2000 Mf. Nr. 32, 113, 37, 112.
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129, 138, 146, 73, 88, 29. 150, 293, 46, 43, 202.
B. à 1000
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C. à 500
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447, 137, 8, 54.
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26, 115, 143.
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93, 57, 56.
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Arbeiter aus einem Walzwert zu Dillenburg, der durch p. Kleine Unfälle. Vorgestern Nachmittag wurde ein glühende Eisenstücke Brandwunden eruuten hatte, in die Klinik gebracht. Gestern Nachmutag fiel eine Dame Nähe befindliche Personen leisteten the Hufe uno brachten in der Schloßgasse in Krampfe. sie in ein Haus, wo sie sich bald wieder ergolte.
Von Neuanschaffungen auf dem Friedhof werden vorläufig nur genehmigt: Die Herstellung eines dichten Fußbodens durch Schreiner G. H. Müller zu 364 Mt. und der Eisenbeschlag der Holzthore durch Herrn Schlosser Wigand.
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zweite Abonnementstonzert war sehr gut besugt. -* Das gestrige von schönem Wetter begünstigte Das ist zu verwundern, wenn man bedentt, wie viele Konzerte hier in einer Woche dem Publitum geboten werden wählte Programm thut und der schneidigen Ausführung - nicht zu verwundern, wenn man einen Blick in das geunter der bewährten Leitung des Herrn Munikoirettor Krauße einmal gelauscht hat.
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Die Bleiche im Open der Stadt. Dem seitherigen Pächter Herrn Schmall war von der städtischen Verwaltung der befannte Bleichplatz an der Wieseck zum Pachtpreis von 80 Mt. angeboten. Allein Schmall hat das Angebot ausgeschlagen. Gegen die Beibehaltung dieses Bleicht lages überhaupt hat sich nun eine Reihe von Anwohnern mit Eingaben gewandt, die besonders auf die gesundheitlichen und folche Fehler hinweisen, die in schönheitlicher Hinsicht die sämtlichen dort liegenden Straßen schädigen. Auch über diesen Punft entspinnt sich eine lange Diskussion. Die einen waren dafür, daß der Osten einen besonderen Bleichplatz haben solle, die anderen dagegen. Der
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Wetterkunde w.ht seit einiger Zeit ein frischerec Wind. Es ** Wetternachrichten. Auf dem Gebiete der praktischen Allgemeinheit nußbarer zu machen. Dagin gehört vor allem gilt, die Ergebnisse der meteorologischen Wissenschaft für die dec vielfach ausgesprochene Wunsch, allen Juteressenten gin reichend zuverlässige Wettervoraussagen für den folgenden Tag rechtzeitig zugänguch zu machen. Was die Zuvers lässigkeit der Voraussagen anvetrifft, so hat man allgemein die Erfahrung gemacht, daß dieselbe auf ein fleineres Gebiet besgrantt, heute schon Voraussagen für den folgenden Tag aufstellt, welche mit 85-90 Proz eintreffen. Auf wiederholte Anregung des deutschen Lanowirtschaftsrates geht man deshalb jegt seitens der preußen Regierung mit dem Plane um, ganz Preußen in fleece Bezirke zu teilen, welche erfahrungsgemäß ziemlig gleiches Wetter haben und in jedem solchen Bezirk eine Wetterdienststelle einzurichten, welche diefen mit aden Notizen vecsorgt. Seit dem 1. Wai werden auch von Wenourg aus Wettervoraussagen täglich versandt. Ueber die Ergebnisse werden wir berichten.
auch im Brachmonat, im sonnigen Juni, alljährlich D. Kälterüdjall. Es ist zumeist nicht bekannt, daß ein sogenannter Kälterückfall eintritt, der zumeist weit heftiger ist, als seine so gefürchteten Vorgänger im Mai. Indessen, da die mittlere Temperatur des Mat 11,8 Grad Celsius beträgt, bedarf es in diesem Monat nur einer Temperaturerniedrigung von 12 Grad unter die normale, um Frost herbeizuführen. Anders im
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