Der Aufstand in China nimmt nach den aus Port Arthur einlaufenden Rachrichten immer mehr zu. Elf Provinzen sind davon erfaßt. Die gegen die Aufrührer entsandten Regierungstruppen gehen zu den Boxern über. Der Aufstand bezweckt die Entfernung der Euröpäer, hauptsächlich der Missionare.
Giessener Cagesneuigkeiten.
** Der Großherzog empfing am Samstag im Clarencehouse( St. James- Palast zu London) eine Abordnung des deutschen Militär- Vereins in England, dessen Protektor er ist. Die Abordnung überreichte eine Adresse.
* Die Erfte Kammer tritt am 10. Jult zu einer voraussichtlichen ein bis zweitägigen Beratung zu sammen.
Ehrenjungfrauen unter Borantritt der Musikkapelle einen Umzug auf dem Festplatz und begab sich dann auf den zum Spielen reservierten Tanzboden. Nach Beendigung der verschiedensten Spiele bekamen die Kleinen, die ihre Sache gut gemacht hatten, ein kleines Geschenk. Auch im übrigen war für Abwechselung genügend Sorge getragen. Gegen Abend begann ein flottes Tänzchen.
Wirkungen von irgendwelchen Belang nachweisen können. Professor Liebreich hat eine Reihe von Tierexperimenten angestellt, welche die Harmlosigkeit des Salzes darthun. Das Präservesalz erhalte dem Fleisch die frische, rote Farbe und macht es ansehnlicher und appetitlicher. Auf unsichere Beobachtungen einzelner Gutachten hin dürfe man nicht eine seit Jahren eingeführte und als brauchbar befundene Ernährungsmethode unterbinden.
** Schwimmverein. Nachdem wir vor etwa 14 Tagen Gelegenheit hatten im Voltsbad den Frankfurter Schwimmverein zu bewundern und uns davon zu überzeugen, zu welchen erstaunlichen Leistungen man es auch in der Schwimmfunst durch methodische Schulung und Uebung bringen fann, hatten sich einige junge Herren gefunden, die diesem edlen Sport reges Interesse entgegen brachten. So tam Beratung zusammen über die Gründung eines Schwimmman denn am Samstag Abend im Hotel Schüß zu einer vereins in Gießen. Herr Dunge Frankfurt legte in einer längeren Rede, Zweck, Ziel und Vorteile solcher Schwimmvereinigungen dar. Die Versammlung beschloß daraufhin einstimmig als Schwimmverein Gießen" schon über 30 Mitglieder an. Viele hochgestellte Beamte ins Leben zu treten. Dem Schwimmverein gehören bis jetzt und Bürger u. A. auch Geheimrat Prof. Dr. Onken haben sich mit in die Liste der unterstützenden Mitglieder eingeschrieben.
** Der Provinzialdirektor, Herr Geh. Nat Hermann bon Bechtold ist gestern Nachmittag infolge eines Schlaganfalles im Alter von 66 Jahren 4 Monaten aus diesem Leben geschieden. Mit ihm ist ein grader und vortrefflicher Charakter, ein liebenswürdiger Herr und ganz besonders ein umsichtiger Beamter aber auch ein erfolgreiches Leben dahin gegangen. Wer den alten Herrn noch dieser Tage so munter die Gartenstraße dahingehen sah, glaubte nicht, daß er sobald das Zeitliche segnen würde. Geboren war er am 6. März 1836 zu Darmstadt als Sohn des nachmaligen Minister präsidenten Friedrich von Bechtold. Seiner Ehe mit Carolina geb. Engelbach entstammt ein Sohn, der jezt Kreisamtmann in Friedberg ist.
* Geh.- Nat Professor Dr. Onten hatte infolge eines erlittenen Schlaganfalles seine Vorlesungen an der Universität eingestellt. Glücklicherweise hat sich der hochverdiente Lehrer sehr schnell wieder soweit davon erholt, so daß er schon in den nächsten Tagen seine Lehrthätigkeit wieder aufnehmen kann.
** Prof. Dr. Beling hat den an ihn ergangenen Ruf als Strafrechtslehrer nach Tübingen ange:
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** Weber den Begriff des Betriebsunfalles auf dem Wege nach und von der Arbeit kommen immer noch wichtige neue Gesichtspunkte zur Geltung. So hat jezt das Reichsversicherungsamt einen Arbeiter, der ein Betriebsgerät mit sich führte, das er auftragsmäßig nach der Arbeitsstätte zu schaffen hatte und dabei verunglückte, die Unfallrente zugeKläger mit dem ziemlich schweren Gerät auf der Schulter sprochen. In der Begründung wird ausgeführt, wie der den Weg nach seiner auf freiem Felde belegenen Arbeitsstätte angetreten habe und in Folge Glatteises gefallen sei. Nach der Natur der Sache müsse daher angenommen werden, daß das Tragen des schweren Gerätes, sowie die dadurch bedingte Belastung und Behinderung des einen Armes eine wesentlich mitwirkende Ursache für den Sturz gewesen ist. In Folge des Zusammentreffens zweier Umstände, der Zweckbestimmung des Weges und Einflusses des Gerätes auf den Sturz, sei der Unfall unbedingt als bei dem Betriebe erfolgt anzusehen.
Der Zweck des Vereins ist, junge Leute zu einem strammen, den Forderungen der Gesundheit entsprechen. den Schwimmen methodisch auszubilden. Es soll also keiner sich dadurch vor dem Beitritt in den Verein zurückschrecken lassen, daß er vielleicht noch kein hervor ragender Schwimmer ist oder noch gar nicht schwimmen Jahresbeitrag ist so niedrig, daß jeder junge Mann fann im Gegenteil im Gegenteil er soll es lernen. Der beitreten kann. Für jüngere Mitglieder wird eine besondere Zöglingsabteilung eingerichtet. Nächsten Donnerstag abend hat der Verein im Hotel Schütz seine erste gesellige Zusammenkunft und wer Lust und Interesse am Verein hat, ganz gleich ob er aktiv oder als unterstüßendes Mitglied der Sache dienen will, ist freundlichst für diesen Abend eingeladen.
rn. Zur Feier seines 50. Geburtstages gab Herr Fabrikant Fried. Krogmann seinen sämt Itchen Arbeitern am Samstag abend im oberen Saale des Schipkapaß" ein kleines Fest. Bei einem opulenten Mahl vergnügte man sich bis gegen Mitternacht. Der erste Arbeiter Herr Otto sprach dem Jubilar in einer wohlgelungenen Ansprache die Glückwünsche und Anerkennung seiner Mitarbeiter aus, worauf Herr Krogmann mit bewegten Worten dankte. Die ganze Feter legte Zeugnis ab von dem guten Einvernehmen, das hier erfreulicherweise zwischen Arbeitgeber und Arbeitern besteht. Die ganze Feier zeugte aber auch ferner, daß ein Geschäft durch gute Arbeiter zu Ansehen und Aufschwung gelangen fann.
* Finanzeramen. Dem im Frühjahr dieses Jahres zu Darmstadt abgehaltenen Finanzeramen 1. Kategorie unterzogen fich 68 Kandidaten, von welchen nur 29 die Prüfung bestanden. Von hier bestanden mit gutem Erfolg die Herren Emil Kinkel, Gustav Mosig und Hermann Noll.
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Aus Hessen und Nachbargebieten.
P. Großen Linden, 6, Juli. Gestern verunglückte auf dem Thonwert Hüttenberg der Arbeiter Velten aus Leihgestern. Derselbe wurde von der Transmission erfaßt und nach Gießen gebracht. Man zweifelt an seinem Aufkommen. herumgeschleudert. Schwerverletzt wurde er in die Klinik
Aufsehen erregt in Gießen ein Vorkommnis, welches zu beweisen scheint, daß bei der hessischen Regierung der Groll über die vor einigen Jahren erfolgten Angriffe Herman Schillers auf das System„ Knorr Soldan" auch über das Grab hinaus fortbesteht. Der Nachfolger Schillers und jezige Leiter des Gymnasiums Geheimrat Schädel hat nämlich, so wird der Frff. 8tg." von hier geschrieben, einem Antrage seines Lehrerkollegiums gegenüber unter ausdrück licher Berufung auf die Regierung es rundweg abgelehnt, der Theilnahme der Anstalt, die der Verstorbene über 20 Jahre lang mit seltener Auszeichnung geleitet hatte, durch die Uebersendung eines Kranzes offiziellen Ausdruck zu verleihen. mind
Durch Kabinets- Ordre ist bestimmt worden, daß die Rekruteneinstellung, soweit deren Festsetung noch vorbehalten war, bom 21. bis 23. Oktober d. J. zu erfolgen hat.
** Die neue Fahne des Vereins Edelweiß", welche am letzten Sonntag anläßlich des 10. Stiftungs. festes geweiht wurde, ist für die nächsten Tage im Schaufenster des Herrn Fuhr, Sonnenstraße, aus gestellt.
Wir erhalten folgendes Schreiben betr. den Passus " Jugendfest" in legtem Stadtverordnetenbericht: Verehrl. Redaktion!
** Aus Darmstadt wird uns gemeldet, daß der offizielle Landtagsschluß am Freitag, den 11. Juli stattfindet.
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P. Großen- Linden, 6. Juli. Auf dem Gauturnfest des Gaues Hessen in Buzbach errang unser hiesiger Turn- Verein im Musterriegenturnen, Zöglingsturnen den 2. Preis. Musterriege der Turner den 6. Preis. 24 Riegen turnten. Möge dies unserem Verein ein Ansporn sein, mit ersten Preisen heimzukehren.
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k. Garbenteid, 7. Juli. In unserm sonst so stillen Orte hatte sich am Samstag und Sonntag eine große Anzahl Festgäste zur Feier des 25jährigen Stiftungsfestes des Gesangvereins Frohsinn eingefunden. Schon am Samstag veranstalteten die drei hiesigen Gesangvereine Frohsinn, Liederblüte und Viktoria eine kleine Vorfeier. Der Hauptfesttag war am Sonntag, nicht weniger als 14 auswärtige Gesangvereine waren vertreten. So fonnte sich denn am Musit durch den Ort bewegen. Auf dem Festplatz angeNachmittag ein recht stattlicher Festzug mit Vorreitern und kommen wurde die Ve sammlung durch den Präsidenten begrüßt. Die Festrede hielt darauf Herr Pfarrer Sommerlad. Hierauf wurde dem Jubilarverein eine von Jungfrauen gestiftete Fahnenschleise überreicht. An die offizielle Feier schloß sich ein flotter Tanz, der bis tief in die Nacht hinein die Festteilnehmer in lustigster Stimmung zusammenhielt. Der Besuch von Fremden war sehr stark. Heute schließt das Fest mit nochmaligem Festzug, Tanz und Volksbeluftigungen
E. Aus dem Ohmthale. Nunmehr ist die Heuernte in hiesiger Gegend beendet und besonders gut in unserem Thale ausgefallen. Wie uns geschrieben wird, hat die Gemarkung Bürgeln unter all den Gemeinden den reichsten Ertrag und besten Erfolg.
** Marburg, 6. Juli. gestern den Bürgermeister a. D. Dichaut aus Schrecksbach Die Straffammer verurteilte im Kreise Ziegenhain wegen Amtsvergehens zu 100 Mart Geldstrafe. Dickhaut hatte sich von Alters- und Unfallrenten eine Gebühr von 20 Pfg. für die Beglaubigung der Quittungen geben lassen. Dies ist nicht erlaubt.
* Die Blizgefahr hat sich in Deutschland gegenüber der ein halbes Jahrsundert zurückliegenden Zeit nahezu versechsfacht, woran, neben zahlreichen anderen Dingen, wohl namentlich die ausgedehnten Abholzungen eine Schuld tragen. Gerade die Nähe von Wald vermindert, besonders in wasserreicher Umgebung, die mit den Gewittern verbundenen Gefahren. Die eigentüm lichen Erscheinungen, daß wir den Blizz früher bemerken als den Donner, erklärt sich bekanntlich aus der weitaus größeren Geschwindigkeit, mit der sich das Licht gegenüber dem Schall fortpflanzt. Am gefähr lichsten sind die Gewitter, die sich in der Luft schnell vorwärts bewegen, und bei denen das Geräusch des Donners fast unmittelbar dem Aufblizen folgt. Ein einfaches Mittel zu bestimmen, in welcher Entfernung sich ein Gewitter befindet, besigt man in dem Messen der Zeitabstände zwischen Blizz und Donner nach Sefunden. Beträgt dieser Unterschied z. B. 22 Sekunden, so kann man annehmen, daß das Gewiter eine Meile entfernt ist. Auf jede Sekunde des Zeitabstandes entfällt eine Entfernung von etwa 340 Meter. Der größte derartige Zeitraum, der btsher beobachtet wurde, war 1% Minute; das Gewitter stand mithin über einer Gegend, die ungefähr 242 Kilometer entfernt war. Wenn man auf den Sekundenanzeiger der Uhr blickt, fann man auch deutlich wahrnehmen, mit welcher Geschwindigkeit das Gewitter sich nähert oder abzieht. Die Fortbewegung der Gewitter ist eine sehr verschiedenartige, die Schnelligkeit schwankt zwischen 10 und 80 Kilometer in der Stunde; im Durchschnitt wird sie auf 40 Kilometer geschätzt. Das ist etwa die gleiche Geschwindigkeit, mit der ein Güterzug oder ein Schnelldampfer modernster Art fährt.
In Nr. 153 Ihres geschäzten Blattes schreiben Sie mir in einem Bericht über die Verhandlungen in der Stadtverordnetenfigung vom 4. d. M. bezüglich des Jugendfestes die Aeußerung zu: Nein, nicht die Kinder und ihre Eltern sind es, die den Zwie spalt hervorgerufen haben, sondern einzig und allein die Lehrer der Höheren Mädchenschule."
Ich habe diese Aeußerung nie gethan und bitte den Irrtum in der nächsten Nr. Ihres Blattes gefälligst berichtigen zu wollen. Gießen, 7. Juli 1902.
Achtungsvoll Jann.
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Kaffel, 2. Juli. Wegen angeblicher Schädi gung des Eisenbahnfiskus um dreißig Pfennige in Verbindung mit Urkundenfälschung hatte sich der 34 jährige Landwirt Heinrich Schöne= wolf von Hasselbach vor hiesigem Schwurgericht zu verantworten. Am 12. Januar hatte Sch. auf der Station Hasselbach eine Fahrkarte 3. Kl. nach Fürstenhagen für 30 Pfg. gelöst. Er konnte aber dann den fragl. 3ug nicht benutzen. Statt nun die Fahrkarte zurückzugeben und sich den Betrag wieder erstatten zu lassen, benutzte Sch. dieselbe Fahrkarte am 20. Februar zu der gleichen Streckenfahrt. Um aber die Ungültigkeit der Karte zu vertuschen, hatte er den Eindruck des Lösungstages umgeändert. schon beendet war, wurde die Fälschung entdeckt. ZuErst, als die Fahrt nächst mußte Sch. eine Geldstrafe von 6 Mark zahlen und dann wurde noch ein Verfahren wegen Urkundenfälschung und Betrugs gegen ihn eingeleitet. Die Geschworenen bejahten die Hauptschuldfrage, jedoch nur unter der Vorausseßung, daß die Eisenbahnfahr karte eine Privaturkunde ist; die übrigen Schuldfragen werden verneint, die mildernden Umstände aber bejaht. Der Gerichtshof verkündete sodann die Freisprechung des Angeklagten, weil die Fälschung einer Privaturkunde nach§ 267 des Str.-G.-B. nur strafbar sei, wenn sie zum Beweise von Rechten und Rechtsverhältnissen von Erheblichkeit ist; das sei aber von den Geschworenen nicht ausgesprochen worden. Frankfurt a. M., 6. Juli. Der hiesige Landwirtschaftliche Verein beabsichtigt vor dem mit Brämiierung verbundenen großen Herbstpferdemarkt im Oktober, im August einen Arbeitspferdemarkt abzuhalten.
** Radrennen. Bei dem gestrigen Rad- Rennen flegte bei dem ersten Fahren( 2000 m) A. Hahn-!! Vorsicht bei Annahme von Goldstücken. Als KonGießen 1. Ehrenpreis( Vorsprung 100 m.), A. Rhein- furrenten unserer deutschen Goldstücke treten seit einiger Zeit länder- Launsbach 2. Ehrenpreis( Vorsprung 70 m), die österreichischen Behn- und Zwanzig- Kronenstücke auf, die E. Seipp- Gießen dritter( Vorsprung 50 m), A. Schaum- wegen ihrer Aehnlichkeit in Größe un Prägung mit den Klein- Linden vierter( Vorsprung 40 m). Im Haupt- deutschen Goldstücken sehr leicht verwechselt werden können. fahren( 3500 m) B. Tenter Frankfurt erster( Vor- Da das Kronenstück nur einen Wert von 8.55 Mr. und sprung 250 m), A. Schaum- Klein- Linden zweiter( Vor- das Zwanzig- Kronenstück einen solchen von 17.10 Mt. hat, sprung 200 m), E. Wilde- Weilburg dritter( Vorsprung so bringt die Annahme eines österreichischen Goldstückes 160 m), N. Bendum- Marburg vierter( Vorsprung 130 m). einen nicht unerheblichen Verlust mit sich. p. Der Maschinenbauergesangberein p. Das Präservesalz der Mezger. Die Frage, ob der feierte gestern nachmittag auf der Liebigshöhe ein wohl Busaß von Präservesalz zum Hackfleisch gesundheitsschädlich gelungenes Sommerfest mit Mufit, Tanz und Spielen. ift oder nicht, beschäftigt bekanntlich seit Monaten weite Stadttheater. Morgen Dienstag und übermorgen Kreise. Die Gerichte sind in ihren Entscheidungen bald zu Mittwoch finden die beiden ersten Operetten- Gastspiele einer Verurteilung bald zu einem Freispruch der angeklagten im Abonnement seitens des Ensembles vom Emser Megger gelangt, mit Rüdsicht darauf, daß die gerichtlichen Sturtheater statt. Zur Aufführung fommen, wie schon Sachverständigen selbst verschiedener Ansicht in dieser Anangezeigt, die Operetten- Nobitäten„ Die Puppe" gelegenheit sind. Der bekannte Berliner Pharmakologe, ( am Dienstag) und„ Die Landstretcher"( am Beh. Medizinalrat Prof Liebreich nahm in der Mittwoch Hoffentlich läßt der Besuch der Vor- Sigung der Berliner medizinischen Gesellschaft ganz ent stellungen nichts zu wünschen übrig. schieden die Methode der Fleischkonservierung durch Zusatz r. Auf der Schönen Aussicht herrschte gestern Nach- von Präservesalz in Schuß. Die Anschauung, daß der mittag wieder ein buntes Leben und Treiben der Wohl- Busaz von schwefligsaurem Natron unter allen Umständen thätigkeitsverein Contentia feierte Sommerfest. Gegen schäbliche Folgen nach sich ziehe, sei vollkommen unhaltbar. 5 Uhr machte eine große Kinderschaar mit festlich geschmückten Man habe weder bei Menschen noch bei Tieren nachteilige
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Nachmittag auf der Rückkehr von London hier ein und fuhr Groß- Gerau, 6. Juli. Der Großherzog traf heute direkt nach Schloß Wolfsgarten.
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Reinheim, 6. Juli. Bei einer Felddienstübung zwischen hier und Ober- Ramstadt schoß sich der Dragoner Schloffer vom 23. Dragonerregiment aus Morchhheim eine Blazpatrone in den Unterleib. Der Schwerverletzte wurde per Bahn nach dem Garnisonlazareth in Darmstadt gebracht.
Main wurde dieser Tage ein großes Vereinsfest gefeiert, - Vom Main, 4. Juli. In einem Städtchen am ein Keller- Kontrolleur erschien, der sein Amt so zu dem neben vielen anderen auswärtigen Gästen auch
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