Ausgabe 
4.10.1902 Erstes Blatt
 
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Ein Hochdruckbehälter bei Annerod( 60 m Druckhöhe über Marktplaßpflaster) von 3000 kbm Fassungsraum speist vorherrschend die höher liegenden Stadtteile und der allmählich von 150 kbm auf 1000 kbm Jnhalt der= größerte Niederdruckbehälter am Lutherberg speist die

niederen Stadtteile.

Dankbar erinnern wir uns heute wieder des that­fräftigsten Urhebers unserer wohlgelungenen Wasser­versorgungsanlage, des damaligen Herrn Oberbürger­meisters Gnauth, der uns eine Anlage geschaffen, die uns mit vortrefflichem Trinkwasser versorgt und welche erfreulicherweise noch ausdehnungsfähig ist bis in ferne Zeiten. Redner teilte noch die folgenden interessanten Zahlen der jährlichen Gesamtförderung unseres Wasserwerks einschließlich der älteren Anlagen mit boll 600 kbm täglichen Ergusses mit, seit der Zeit von dessen Militärverwaltung durch das Gaswerk.

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Die in 1887/88 Dd. 170 000 kbm. betragende Jahresabgabe stieg bis 1893/94 allmählich auf 205 000 Wie oben bemerkt, wurde das Queckborner Kbm. Werk am 1. Dezember 1894 eröffnet und betrug die Jahresabgabe von da ab in

1894/95 1885/96

223 000 bm.

334 000

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1896/97*)

582 000

" 1

1897/98

616 000

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737 000

739 000

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1898/99.

sde 1899/1900

1900/1901

1901/1902

*) In diesem Jahre Bahnhofs Gießen.

Hausanschlüsse besißen wir 3. 3. in Gießen 1574 in Queckborn 115. Der tägliche Wasserverbrauch be­trägt pro Kopf der Bevölkerung mit Ginrechnung des Bahnhofsbedarf 82 Ltr., ohne Einrechnung desselben 57 Ltr. Das Anlagefapital des Wasserwerks betrug am 1. April 1902 1 281946 Mt.

der Reinheit und Klang. Das Instrument steht im Restaurant 8ur Richshalle."

** Stadttheater. Die Sonntags- Vorstellung bringt uns das beli bte Volksstück Mein Leopold", in welchem Fräulein Sieg zum ersten Male in der Soubrettenrolle der" Emma" auftritt.

Aus Hessen und nachbargebieten.

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Hattenrod, 4. Oktober. Kirchweihe mit Schuleinweihung. Nächsten Sonntag findet die Einweihung unser neu erbauten Schule statt. Einweihung unser neu erbauten Schule statt. Die Dekoration wurde von der Gemeinde gestellt resp. von den Schulkindern angefertigt. Das Gebäude steht an einem sehr schönen und praktischen Platz, welcher auf Vorschlag der Behörde angeordnet wurde. Vorschlag der Behörde angeordnet wurde. Um halb 3 Uhr findet ein Festzug stait, anschließend deran be­fommt Herr Lehrer Römer das neue Gebäude unter den üblichen Geremonieen behördlicherseits übergeben Die Kirmes beginnt um 4 Uhr.

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Frankfurt a. M., 2. Oftober. Dem verstorbenen Landtagsabgeordneten Prediger Karl Sänger soll auf dem hiesigen Friedhofe ein Denkmal errichtet werden. Es hat sich zu diesem Zwecke ein Komitee von 10 Herrn gebildet.

** Obstmarkt zu Frankfurt a. M. Der diesjährige Frankfurter Obstmarkt findet am Donnerstag den 9. Oktober in der Stadthalle, Klostergasse 14, statt. Wie in den Vor­731 000 jahren läßt die Marktordnung ausschließlich in Deutschland 748 000" gezogenes Obst usw. zu und zwar: sortiertes Tafelobst, ge­erfolgte der Anschluß des pflücktes Wirtschaftsobst, gewöhnliches Wirtschafts- und Most­obst, gedörrte und eingekochte Obstfrüchte, Obstweine, Obst­branntweine, Obstliqueure, Mus, Marmelade, Gelé usw., ferner gedörrte und eingefochte Gemüse, sowie Verpackungs­material. Der Verkauf geschieht nach Proben. Die Proben von sortiertem Tafelobst und gepflücktem Wirtschaftsobst Wirtschaftsobst bis 25 Kilogramm betragen Obst- und dürfen bis 5 Kilogramm brutto, diejenigen von gewöhnlichem Wirtschaftsobst bis 25 Kilogramm betragen Obst- und Gemuse- Produkte sind mit Ausnahme der flüssigen, die in Gemuse- Produkte sind mit Ausnahme der flüssigen, die in Flaschen zu liefern sind, in Originalpackung auszustellen. Jeder Probe ist ein Begleitschein beizugeben, der folgende Angaben enthält: Name der Sorte, Breis per Kilogramm bezw. per 100 kilogramm ab nächster Bahnstation, das zur Verfügung stehende Quantum, den Namen des Verkäufers, Verfügung stehende Quantum, den Namen des Verkäufers, die ungefähre Lieferzeit. Die Proben sind am Tage vor Abhaltung des Marktes franko Marktlokal( Stadthalle) zu liefern, oder an das Obstmarkt- Romitee, Gneisenaustraße 15, einzusenden. Alle Verkäufe auf dem Obstmarkte finden durch vom Markt- Komitee unentgeltlich ausgefertigte Schlußsteine statt. Begleitscheine sind vom Obstmarit- Komitee erhältlich, das auch jede weiter gewünschte Auskunft erteilt. Zum Schluß sei noch darauf aufmertsam gemacht, daß das Komitee ( Zentralstelle für Obstverwertung) auch sonst vor und nach dem Markt den An- und Verkauf von allen Sorten Obst

Im Anschluß an die Ausführungen des Herrn Direktors Bergen machte sodann Herr Assistent Frahm einige technische Mitteilungen über die vorgeschlagene Erweiterung der Anlage. Er wies darauf hin, daß es in den Sommern der letzten Jahre verschiedentlich nötig gewesen sei beide vorhandenen Pumpmaschinen zu gleicher Zeit in Betrieb zu nehmen um das für die Versorgung der Stadt benötigte Wasser zu fördern. Solange dies nur an einzelnen, nicht aufeinander­folgenden Tagen vorkomme, sei dies im Hinblick auf die im Hochdruckbehälter aufgespeicherte Wassermenge unbedenklich, tritt jedoch der Fall ein, daß an mehreren aufeinander folgenden Tagen ohne Maschinenreserve gearbeitet werden muß, wie es 3. B. in diesem Sommer mehrere Wale an 3 auf einander folgenden Tagen der Fall war, so sei die Schaffung einer neuen Maschinenreserve nicht weiter hinauszuschieben. Auch die Fassung der z. 3. noch un­benugt in Queckborn abfließenden 2900 tbm. Quell­wasser sei in Aussicht zu nehmen, da die größte tägliche Wasserförderung in diesem Sommer nur um einige Rubifmeter unter der Ergiebigkeit des z. 3t. vor­

handenen 3300 kbm. in 24 Stunden leistenden Saug­brunnens geblieben sei. Deshalb sei es notwendig, die Erweiterung der Maschinenanlage im nächsten Jahre durch Aufstellung einer neuen Dampfpumpe bon 120 tbm stündlicher Leistung, die Erweiterung der Quellfassungen im Jahre 1904 zur Ausführung zu bringen.

Dadurch, daß man durch die neue Pumpmaschine, entsprechend den in den legten Jahren im Pumpenbau gemachten Fortschritten, eine Umdrehzahl von 80 bis 100 pro Minute zählt,( die Umdrehzahl der beiden im Jahre 1894 beschafften Pumpen beträgt 60 pro. Minute) wird sich ermöglichen lassen, für die neue Waschine bor­aussichtlich fein größeres Anlagefapital aufzuwenden, als für eine der vorhandenen Maschinen der Fall war, trotzdem die neue Waschine pro Stunde ca. 30 kbm. Wasser mehr fördern wird als eine der erstgenannten Pumpen.

Nach diesen Mitteilungen fand ein reger Gedanken­austausch bezüglich der gepianten Erweiterung statt.

Giessener Cagesneuigkeiten.

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Die Freiwillige Gailsche Feuerwehr hält morgen Sonntag nachmittag 3 Uhr ihre diesjährige 9. Haupt- und Schlußübung ver= bunden mit einem den Mitgliedern unbekannten Brand­angriff ab. Es ist dies die letzte Ucbung in diesem Jahr, möge dieselbe gut gelingen, damit: Ende gut Alles gut wird. Das Korps fann mit Stolz auf seine diesjährigen zahlreich besuchten Uebungen zurückblicken. Nächsten Samstag den 11. Oftbr. findet das 47. Stift­ungsfest verbunden mit Konzert, Theater und Gesangs­borträge eines nahstehenden Gesangvereins statt.

** Gestern Abend brachte der Bauersche Gesang­Verein seinem ersten Präsidenten Herrn Georg Azbach und Gemahlin anläßlich ihrer silbernen Hochzeit ein gelungenes Ständchen. Möge das Jubelpaar dereinst das goldene mit erleben und dem Verein sein Oberhaupt noch recht lange attiv erhalten bleiben.

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Heute hatten wir Gelegenheit einen verbesserten Phonograph( Gramophon) zu hören. Dieser Apparat giebt Operetten, Gesangs- und Deklamationsstücke in überraschen­

vermittelt.

** Hanau, 1. Oktober. In einer gestern Abend stattgehabten Magistratssitzung wurde zum Inspektor freiwillig von diesem Amte zurückgetretenen Töchter­der hiesigen Volks- und Mittelschulen an Stelle des freiwillig von diesem Amte zurückgetretenen Töchters schuldirektors Bungenstab der Rektor Lorenz aus

Tempelhof bei Berlin gewählt. Um die Stelle hatten

sich über 100 Herren beworben.

** Mainz, 2. Oktober. Vom Schwurgericht wurde heute der Ausläufer Johann Keller wegen Totschlags zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt. Keller hatte in der Nacht zum 9. Juni den Lackierer Friedrich Re ch, der seit Jahren mit der Frau Kellers in unerlaubten Be­ziehungen stand, erstochen. Die Frau Keller fuhr ziehungen stand, erstochen. heute in einer Droschke vor dem Gerichtsgebäude vor, um der Verhandlung gegen ihren Mann beizuwohnen. Bei der Urteilsverkündung fing die Frau zu lachen an. Darüber geriet das Publikum in solche Wut, daß es sich an den Wagen, der noch vor dem Gerichtsgebäude hielt, ansammelte und die Frau nachdem sie kaum eingestiegen war, gewaltsam herausholte und auf sie einhiebt. Die Frau mußte flüchten und wurde auf der Polizeiwache längere Zeit zu ihrem Schuße in Ge­wahrsam genommen, bis sich die Menge wieder ver­laufen hatte.

Aus dem Gerichtssaal.

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Schwurgericht.

Gießen, 4. Oktober.

In der gestrigen und in der heutigen Sigung war wegen Gefährdung der öffentlichen Sittlichkeit die Oeffentlich­teit ausgeschlossen. Gestern erhielt Anna Lind aus Villingen 9 Monate Gefängnis. Heute bekommt der wegen Notzuchtversuchs angeklagte Fr. Wilhelm Nast aus Neu­dorf 1 Jahr Gefängnis.

Oeffentlicher Sprechsaal.

( Eingesandt.)

In der letzten Stadtoerordneten- Versammlung ist meine Beschwerde, die Vergebung von Weißbinderarbeiten an der städtischen Realschule betreffend, zur Sprache gebracht worden. Der Herr Bürgermeister Mecum erklärte, daß er bezüglich der Qualität meinec Arbeitern anderer Meinung sei, als die Aussteller der von mir vorgelegten Zeugnisse, welche sich über meine Arbeit aussprechen. Eines dieser Beugnisse ist ausgestellt von Herrn Geh.Oberbaurat v. Welẞien u. betrifft die von mir ausgeführten Arbeiten am neuen Siechen­

| hause hierselbst. Ein anderes Beu gnis rührt her von Herrn Baurat Reuling hierselbst her und betrifft von mir an hiesigen Universitätsgebäude ausgeführte Arbeiten. In beiden Beugnissen wird fonstatiert, daß die betr. Arbeiten in jeder Wenn also der Herr Beziehung gut ausgeführt find. Bürgermeister anderer Ansicht ist als diese Herren, so möchte ich ihn hiermit bitten, demnächst der Stadtverord neten- Versammlung die Gründe für seine Ansicht mitzuteilen. Nur in diesem Falle bin ich in der Lage, mich gegen un bewiesene Behauptungen des Herrn Bürgermeisters, welche meine Arbeit herabseßen und mich bei meiner übrigen Kund­schaft schädigen, wirksam zu schüßen.

Was meine Angelegenheit mit dem Herrn Baurat Schmandt betrifft, welcher ohne irgend welchen Grund an läßlich der Vergebung der Weißbinder arbeiten am hiesigen Siechenhause den betr. Beamten auf eine diesbezügliche Frage wörtlich erklärte: Launspach ist nicht zu empfehlen", so bemerke ich, daß ich ihm nichts nachtragen will, weil ich trotzdem berücksichtigt worden bin und er den für ihn ehren­vollen Ruf nach Köln angenommen hat. Heinrich Launspach, Weißbindermeister.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße Nr. 2( Bürgermeisterei­gebäude) Zimmer Nr. 14. hat die Der Arbeits nachweis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern( Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehr­lingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln.

Aufgabe

An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 3 bis 6 geöffnet. Angebot der Arbeitnehmer:

1 Krankeupfleger, 1 Anstreicher, 4 Maschinenschlosser, 1 Bau- und Möbelschreiner, 2 Knechte, 2 Hausburschen, 2 landw. Arbeiter, 1 Taglöhner, 1 Einkassierer oder Bureaudiener, 1 Pferdeknecht, 3 Lauffrauen, 2 Dienst­mädchen, 1 Wäscherin.

Nachfrage der Arbeitgeber:

3 Bau- und Möbelschreiner, 4 Pferdeknechte, 2 landw. Knechte, 1 Hotelhausbursche, 1 Schweizer, 7 Dienstmädchen, 2 Laufmädchen, 1 Hausmädchen, 1 Kinderwärterin, 1 Köchin, 1 Frau zum Brödchen­austragen.

Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Spengler, 1 Kellner, 1 Buchbinder, 1 Bäcker.

Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen.

Aufgebote.

Am 29. Sept. Wilhelm Leib, Taglöhner, mit Elisabethe Jost. 30. Johann Ernst Ludwig Rumpf, Gr. Registrator, dahier, mit Elise Wilhelmine Weisel in Buzbach. 1. Oktober. Johann Wilhelm Rinn, Schlosser, mit Juliane Schmidt. Philipp Senfler, Meßger, mit Anna Christiane Katharine Johanna Schönhals. 2. Wilhelm Reinhardt, Stationsgehilfe, mit Karoline Marie Elisabethe Pfeiffer. 3. Karl List,

Megger, mit Louise Dina Friederike Christine Rinn.

Eheschließungen.

Am 27. Septbr.: Georg Löhr, Kellner dahier mit Katharine Margarethe Steller in Annerod; Philipp Wilhelm Walther, Drechsler mit Anna Karoline Beib, geb. Berthel. 2. Oftbr.: Karl Gustav Hammig, Kauf­mann mit Adele Christine Johanna Gublik.

Geborene.

Am 21. Sept. Dem Fuhrmann Wilhelm Decher eine Tochter, Johanna Katharina. Schlosser Konrad Bonarius ein Sohn, Arthur Georg Konrad. 23. Bremser Heinrich Hofmannn ein Sohn, Heinrich. Schmied Christoph Schmidt ein Sohn, Richard Heinrich. 26. Lokomotivheizer Karl Wittich ein Sohn, Karl Philipp. 27. Wirt und Spezereihändler Ludwig Gräf eine Tochter, Elsa Elisabeth Katharine Marie. 29. Schußmann Martin Erb eine Tochter, Katharina Lina Anna Maria. Schneider Karl Hofmann ein Sohn. 30. Glasermeister Geodg Hofmann eine Tochter. d no

Gestorbene.

Am 26. Septbr.: Johannes Eidmann, 51 Jahre alt, Schneider. Am 27.: Karoline Krämer, geb. Bast, 70 Jahre alt, ohne Beruf. Am 29.: Anna Marie Fischer, 2 Monate alt, Tochter des Wirts Wilhelm Fischer 3r; Pauline Wenzel, geb. Jäger, 66 Jahre alt, Ehefrau des Kaufmanns Karl Wenzel. Am 30.: Wilhelm Block, 76 Jahre alt, Forstmeister i. P. Am 1. Oftbr. Heinrich Karl Böß, 60 Jahre alt, Prukucist. Am 2.: Walter Horny, 2 Monate alt, Sohn des Fuhr fnechts Adam Horny. Am 1.: Philipp Stiehl, 62 Jahre alt, Rangiermeister i. P. Sämtlich dahier.

Marktbericht.

Gießen, 4. Oft. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per Bd. 1.05-1.20 Mt. Hühnereier 1 St. 7-8 Pig., Enteneter St. -00 Pfg., Gänseeter 1 St. 0-0 Pfg., Käse per St. 5-9 Pfg. Mt. 0.60-0.80, Huyner per Stud Mt. 100-130, Hahnen, per Erbsen per Liter 19 Bfg., Linjen per Liter 32 Bfg. Tauben per Paar

Stüd Mt. 0,60-0.85, Enten per Stüd 2.00-2.30, Gänje p. Pfd. 60-65 Pfg., Ochenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Pfo. 70-80 Big. Schweine­fleisch gesalzen per fund 0.84 Bfg., Kalbfleish per Bfb. 68-70 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 4.50-5.50 mt., Zwiebeln per St. Mr. 3.30-3.50, Milch per Liter 18 Pfg.

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