Ausgabe 
4.8.1902 Zweites Blatt
 
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Nr. 178.

Zweites Blatt.

Montag, den 4. August 1902.

Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel­jährlich Mr. 1 50.

Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberhessische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Gießener

11. Jahrgang.

Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für Gießen, wie ganz Oberheffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 fgl sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3032.

Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernſprechauschluß Nr, 362.

Nenelle Nachrichten

( Gießener Tageblaff)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberhessen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

Neue Marineforderungen, welche außerhalb des Flottengesetzes stehen, werden seit einiger Beit in verschiebenen Streisen laut. So wird in den Berl. Pol. Nachr." aufgezählt, daß im nächsten Etat weitere Raten für 6 Linienschiffe, 2 große Kreuzer und 6 fleine nfarbe Bimmerwohnung Rueuzer verlangt werden. Die Bemessungen dieser Raten Teten, per 1. Geptember Räuber noch mit feft, fie dürften aber ſo eingerichtet werden,

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daß diese Bauten möglichst schnell gefördert werden können. Ferner würden weitere Raten für den Umbau der Schiffe der Siegfriedklasse und zu baulichen Verbesserungen an den Linienschiffen der Brandenburgklasse eingestellt werden. Der Umbau der Siegfriedklasse ist auf nahezu 15 Millionen Mark veranschlagt, wovon rund 1012 Millionen bewilligt sind, die Berbesserung an den Linienschiffen der Brandenburgklasse die Berbesserung an den Linienschiffen der Brandenburgklaſſe auf 3 Millionen Markt, wovon 1 Millionen bewilligt sind. Auch für ein Kanonenboot und eine Torpedoboots division

sollen weitere Raten eingestellt werden. Das ist mehr als genug für einen Marineetat und würde ein Verlangen nach mehr nicht verständlich erscheinen lassen. Dabei ist besonders bemerkenswert, daß der Marineverwaltung das Drängen ge­5- Zimmerwohn- isser Kreise auf eine Ueberhastung des Bautempos an g mit allem Zubehör, so er Eckladen, elekt. Licht scheinend selbst schon unbequem wird. Nauticus" wendet zu verm. Löwengasse 27. sich gegen ein allzu stürmisches Vorgehen mit der ganz Bohnung, bestehend ausichtigen Ausführung, daß, abgesehen von finanziellen Zimmern u. Kabinett zu Schwierigkeiten, durch eine wesentliche Beschleunigung des It Löpengaffe 20. Bautempos eine ungesunde sprunghafte Entwickelung der Marine gezeitigt werden würde, mit welcher weder die Aus gestaltung der Schiffe in technischer Beziehung noch die Schaffung des nötigen Personais und dessen Ausbildung Schritt halten könnten.

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Politische Nachrichten.

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Berlin, 2. Aug. Der siebente deutsche Steno graphentag der Gabelsberger" wurde heute abend mit einem Festlommers in der Philharmonie" eröffnet. An­wesend sind etwa 8000 Teilnehmer aus dem Intande und Auslande, darunter der Vertreter des österreichischen Kultus­minist riums, Hofrat Kummer- Wien. Nach einer Ansprache des Präsidenten Dr. Neubert hielt der Stenographen­Bundesvorsitzende Direktor Gaster- Antwerpen die Begrüßungs­rede.

-Ueber den Fall Löhning wissen die berufenen offiziösen Organe Nordd. Allg. 3tg." und" Berl. Corr." noch immer nichts zu sagen. Dagegen bemühen sich freiwillig gouvernementale Blätter fcampfhaft, den

Sachverhalt zu verschleiern durch ostentative Hervor hebung von Nebensächlichkeiten, zeigen aber dabei ein

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In eigener Sache Richter.

Roman von L. Haidheim. ( Nachdruck verboten.)

( Fortsetzung.)

Marias unaufhörliches Verlangen nach Erlebnissen, nach Zer­ftreuungen reizte ihn und ihre jugendfrohe Gewißheit, daß das Leben ihr noch alles bringen mußte, fani ihn wie eine Ver­höhnung vor. Er war ja fertig mit der Welt; wenn der Groß­bater ihn enterbt hatte, mußte er als armer Retter ja doch ewig bierbleiben! Was brauchte sie ihm alle Tage diese Erinnerung zu wecken?

Da faut se eines Tages, als er eben das Familienzimmer betrat, auf ihn zugeflogen, einen großen Briefbogen in der Hand, jirahlend vor Glid.

Lesen Sie, Vetter, lesen Sie!" bat sie atemlos." Ah, hat ber alte Herr" endlich von sich hören lassen?" schaute Graf Joseph nach den ersten Worten, die er gesehen, überrascht auf. Maria hörte seine Frage garnicht.

Was sagen Sie nun? Was sagen Sie, Vetter Joseph?" Ja, wahrhaftig, da stand es-" Im Auftrage Ihrer f. f. Soheit der Frau Erzherzogin Iſabella fragt deren Hofmarschall an, ob die Baronesse Maria von Wazlaw- empfohlen durch den Kammerherrn Baron Gorzberg geneigt jei die Er= laubnis der Frau Baronin Mutter vorausgesezt eine Hof­damenstelle bei Prinzeß Ilona, ihrem Mündel, anzunehmen? Die Baronesse werde im Bejahungsfalle ersucht, sich zu Anfang des tommenden Monats in Karlsbad vorzustellen." Endlich ein Sonnenstrahl! Ein erster Strahl, dem jezt ein Leben in vollem Licht folgen mußte. O, wie war das Jest so dunkel und die Bufunft plöglich fo hell!

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Mutter und Tochter jubelten in einer Weise, die in Graf Joseph bitteren Neid und den schlimmsten Hohn wedte. Ja, er beneidete Maria plöglich um ihre Aussichten, auch ihm kam ein ähes, fieberndes Verlangen nach dem Glanz des Hoflebens. Warum forgte nicht auch einer der einflußreichen Freunde der Gberns ihm eine Stelle zu verschaffen, bestimmt arme Kavaltere zu versorgen? Und wie auch er das Leben in Krapolno plöglich umerträglich öde fand!

In dieser Stimmung widersprach er der Freude Marias heftig, schilderte, entgegen ihren Juufionen, die Dienstbarkeit an den Höfen mit den schwärzesten Farben und fand ein boshaftes Vergnügen daran, ihr möglichst viel Unerfreuliches auszumalen, biis Maria, nachdem sie sich erst lachend, dann erbittert gewehrt, weinen begann. Martas Thränen vermochte er dann wieder

geradezu bemitleidenswertes Ungeschick. Die Tägl Rundschau" paradiert zur vermeintlichen Entlastung der Berliner verantwortlichen Stellen mit der funkelnagel­neuen Version- und andere Zeitungen drucken sie es habe schon lange die Absicht be­gutgläubig nach standen, den Provinzialsteuerdirektor seiner politischen Gesinnung und Stundgebungen wegen zu berabſchieden

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oder doch mindestens zu verseßen. Daß Herr Löhning selbst, wie aus seiner zusammenfassenden Darstellung des Sachverhalts hervorgeht, wiederholt um Versetzung in einen anderen Bezirk ersucht hat, hat das freiwillig offiziöse Blatt dabei im Eifer des Gefechts ganz über­sehen. Die Berl. N. Nachr." wieder behaupten kühn­lich:" Da ſelbſt regierungsseitig bestritten zu werden ſcheint, daß die ominöse Berlobung den eigentlichen An­laß zum unfreiwilligen Ausscheiden des Herrn Löhning aus dem Amte gegeben habe, so könnte die akademische Diskussion über den Kastengeist vorerst einigermaßen zurücktreten." Mit Verlaub! Uns ist von einer regie­rungsseitigen" Erklärung zu der Affaire bisher nichts befannt geworden. Gerade dieses Schweigen der offiziösen Presse ist aber nur zu sehr geeignet, die ver­antwortlichen Regierungsstellen nur noch empfindlicher bloßzustellen.

Herr Bebel und der Vorwärts" finden die für den sozialdemokratischen Parteitag aufgestellte Tagess ordnung zu trocken, zu zahm, zu wenig agitatorisch. An Stelle der Arbeiterversicherung und Kommunal­politik schlägt deshalb der Vorwärts" vor, die Wahl­rechtskämpfe in den Einzelstaaten und die Zentrums­frage auf die Tagesordnung zu setzen und hält zur Begründung dieses Vorschlages dem Zentrum einen Spiegel vor, aus dem ihm folgendes von der Sozial­demokratie gezeichnete Charakterbild entgegen­schaut.

" Seit den letzten Wahlen hat das Zentrum seine reaktionäre Entwickelung vollendet. Als stärkste Partei des Reichstags übt es den bestimmenden

Einfluß auf die Regierung und die Richtung der Politif. Der Klerikalismus ist auch bei uns der Hort des Stillstandes und das Hemmniß jeder freieren und reineren Entwicke= Iung. Unsere öffentlichen Verhältnisse ersticken in der Klosterluft des Zentrums. Indem das Zentrum alle herrschenden Mächte mit seinen Spenden besticht, indem es Junfern und Großindustriellen dient, Mittelständlern und Arbeitern listige Köder hinwirft,

nicht zu ertragen; Rührung, Reue und Zärtlichkeit ergriffen ihn, auch die Ueberzeugung, daß Krapolno durch ihr Fortgehen wirklich unerträglich für ihn werde. Und impulsiv wie er war, in der Angst sie zu verlieren, überkam es ihn, daß er ihre Hand ergriff und ihr dies alles sagte in einer Erregung, die er eine Stunde früher für unmöglich gehalten. Maria stand sprach los vor Erstaunen. Eine Sekunde durchblißte es sie: Ah! Auch er! und dann sprach der Herzenston, über den er verfügte und der ihm so viel Glück bei den Frauen gebracht, sie an. Armer Joseph! Sie sagte das nicht, aber sie herchte mitleidsvoll auf seine Worte, seine Angst sie verlieren zu sollen und er war doch wirklich ein lieber, eleganter Mensch, er füßte ihre Hand so feurig, wie noch nie jemand sie gefüßt, er war der Erste, der ihr eine Art Liebeserklärung machte. Eine Art nur-. Oder war es doch eine richtige?

Da flog die Thür weit auf und Burkard stand darin in dem Moment, wo Graf Joseph begann völlig den Kopf zu ver­lieren.

Derselbe flog empor, er war auf's nie gesunken. Wütend, wortlos, unsäglich erbittert starrte er Frohberg an, der geiſter­bleich wie versteinert dastand. Plößlich fuhr er aus seiner Er­starrung auf und auf das Paar zu, Marias Hand, die sie Joseph in ihrer Betäubung gelassen, entriß er dem Better und führte sie zornbebend zur Thür, in welcher soeben, ganz ahnungslos, Frau yon Wazlaw erschien, die man zu ihrem jüngsten Stinde gerufen hatte.

Sie würden wohl thun, Baronin, wenn Sie Ihre Tochter nicht allzu sorglos in der Gesellschaft müßiger junger Herren ließen!" herrschte er die erschrockene Frau an.

Maria?" schrie diese auf.

" Burkard? Was fällt Ihnen ein? Was nehmen Sie sich beraus?" rief gleichzeitig Maria in ebenso loderndem Zorn. Mutter, Mutter!" und freidebleich sich von Frohberg losreißend, umflammerte fie dieselbe.

Vetter Frohberg, das Wort sollen sie mir bezahlen!" war Graf Joseph aus seinem momentanen Schrecken aufge­fahren.

Mit Ihnen rechne ich schon noch ab. Ich bitte, Baronin, gehen Sie, nehmen Sie Maria mit sich, sie kamen hoffentlich noch früh genug

Uber um aller Heiligen willen, was ist denn geschehen?" rief ratlos und entsegt die Mutter.

Das will ich Dir sagen, Mama, komme mit", drängte Maria fie von der Thür fort. Das Mädchen behte wie Espen= laub an allen Gliedern. Plöglich aber, da die Mutter willenlos

erkauft es sich den Ablaß für seine ungezählten Sünden. Es trägt die Hauptschuld am Militaris­mus, Marinismus, an der Welt- und Kolonialpolitik, es ist verantwortlich für die Flickschusterei der Sozial­politik, es macht unter Verrat aller seiner früheren Grundsätze die ausschweifenden Forderungen der Zollwucherer mit, es ist auch auf dem Gebiete der politischen Volksrechte keineswegs mehr zuverlässig - man denke an das erzreaktionäre Verhalten in den Landtagen es fördert jede kulturfeindliche Unterdrückung geistiger Freiheit und fünstlerischer Schöpferkraft..."

Zur Bekämpfung der Maul- und lauenseuche hat der Landwirtschaftsminister eine acht Paragraphen an, daß der Viehbefizer Erkrankungen Verordnung verfügt. Die Verfügung ordnet in sofort der Polizei meldet, welche schnellstens den Kreis­tierarzt verständigt und die notwendigen Sperren ber­Der Landrat hat einen Gensdarmen an den hängt. Seuchenort zu stationieren; aus dem Seuchengehöft oder der Sammelmolkeret, wohin die Milch geliefert wird, darf diese nur abgekocht weiter abgegeben werden. Das auf dem Seuchengehöft vorhandene Federvieh ist zu isolteren. Die Hunde sind festzulegen.

- Zur Simplicissimus- Affäre an der Kieler Universität bringt die Schlesw.- Holst. Volksztg." einige genauere Mitteilungen über das noch­notpeinliche Verfahren gegen den relegierten Studenten. Es heißt darin:

... stud. jur. G. ist in erster Linie deshalb ver­urteilt worden, weil er dem sozialdemokratischen Blatte, der Schleswig- Holsteinischen Volkszeitung" das Material über die Simplicissimus- Angelegenheit zur Veröffent­lichung übergeben hat. Außerdem ist er als Verfasser fität in der Volkszeitung" erschienenen ſatirischen Ge­des unter dem Titel Die Freiheit an der Kieler Univer­dichtes unter Anklage gestellt worden. Sieben Stapital­anklagen waren vom Untersuchungsrichter gegen ihn er­

hoben worden. Er sollte sich einer schweren Verlegung der den Professoren gebührenden Achtung schuldig ge­macht haben:

1. wegen Veröffentlichung einer internen, nur die Universität angehenden Angelegenheit;

fessor v. Schubert gegenüber, der über seine Aeußerungen, 2. wegen eines Vertrauensbruchs dem Herrn Pro­den Simplicissimus" betreffend, Schweigen bewährt wissen wollte;

der Tochter folgte, riß diese sich von ihr os und flog zurück, por Burford Frohberg hin, der ein Bild namenloser Wut am Thür­pfeiler lehnte und nach Fassung rang.

Bildschön wie eine zürnende Göttin sah sie aus, und ihre blauen Augen funfelten wie Stahl: Ich bin fein Mann, der Sie vor die Pistole fordern und niederschießen kann, Herr Better", zifchte sie ihn an, aber wenn je ein Mann von einem beleidigten Mädchen gehaßt wurde, gehaßt und verachtet ob feines brutalen, blinden Argwohns, so sind Sie es. Und lassen Sie sich doch sagen, gestrenger Herr, daß ich niemand, niemand auf der Welt brauche mich zu behüten, das thue ich schon selber und be: daure Sie, daß Sie so vor mir stehen, wie in dieser Minute. Alles was Sie uns Freundliches erwiesen haben, das löscht Ihr abscheulicher Verdacht aus. Ich bin mir selbst zu schade, um mich Ihnen gegenüber zu verantworten." Und nun noch einen lesten Blid, der wie eine gut gezielte Delchspiße ihn traf und dann wandte fie fich mit stolzer Gebärde ab und schritt, gefolgt von ihrer schreckensstarren Mutter, die Treppe hinauf.

Burkard Frohbergs wahnsinnige Eifersucht ebbete unter Marias Worten zurück; jedes derselben erleichterte sein Herz und Darüber blieb momentan ihr 3orn ohne Wirkung; o, wie er sie liebte! Heute mehr als je zuvor. Aber Ebern, dieser Leise­treter, dieser Nichtsthuer, der seine müßige Zeit mit einer Liebelei auszufüllen gedacht, er blieb. Und mit von neuem aufflam­mender Hize fuhr er nach Graf Joseph herum, der in seinen leichten, eleganten Stiefeletten lautlos an das Fenster getreten war und dort jezt lehnte mit unausstehlich gelassener Miene den " Gegner" beobachtend und falt lächelnd seinen Angriff erwartend.

,, Und jest hätten wir beide wohl ein Wörtchen miteinander zu sprechen, Better! Ich, der Sie vor Maria knieen jah, frage Sie, was follte diese Komödie bedeuten? Aus der Antwort, die fie mir gab, schöpfe ich die volle Beruhigung, daß das Spiel ein einseitiges war: die junge Dame fühlte sich Ihnen gegenüber feineswegs in Gefahr. Aber ich möchte doch wissen, wie Sie es verantworten wollen, daß Sie es wagen, Ihre-?"

Stein Wort weiter! Den Ton ertrage ich nicht. Sie wissen allzugut, Better Burkard, daß Sie mir gegenüber im Vorteil sind und ich fann von Ihnen erwarten, daß Sie darauf Rücksicht nehmen. Jedenfalls ist Ihr heutiger Grimm ein sehr persönlicher;- lieber Bott, ich bestreite Ihnen das Vorrecht nicht, sich zum besonderen Beschüber unserer holden Verwandten aufzuwerfen Aber ebensos wenig fönnen Sie mir verwehren, daß ich ihr sage, wie fahl und öde es uns ohne sie in Strapolno vorkommen wird. Und wenn man sich dabei ein wenig erwärmt und der Schönheit tribut pflichtig wird, so-"

( Fortseßung folgt.)