Ausgabe 
29.4.1854
 
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Einzelnen und im Ganzen oͤffentlich an den Melſtbietenden verſteigert werden.

Dieſelben beſteben aus einer Hofraithe mit zwei Häuſern und den erforderlichen Oeconomie⸗ gebäuden, ſodann 13,20 1% Klafter Gelände in vorzüglicher Lage.

Die Bedingungen konnen bei mir eingeſehen werden.

Aſſenbeim den 20. April 1854.

Großherzogliches Ortsgericht Aſſenheim Schmidt, Ortsgerichtsvorſteher.

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5 8 Privat- Bekanntmachungen. Zu deer mei gene

(561) Zwei möblirte Zimmer, welche ſogleich bezogen werden können, hat zu vermiethen

Friedberg. Heinrich Gerth.

Kaptzalſen

(5810 von verſchiedenen Größen bis zu 18000 fl., am liebſten in den Kreiſen Vilbel und Friedberg, große Gütereinſätze zu 4 pCt., find in Auftrag auszuleihen bei

Friedberg. Jakob Finkernagel.

Gartenkugeln (628) empfiehlt in dem beliebten weiß ver ſpiegelten ſtarken Glas von 18 Zoll Durch meſſer den Herren Gartenbeſitzern Carl Bender, Zeil, neben der Konſtablerwache in Frankfurt a. M.

Zu ve mei he n. (615) Wegen Abzug des Beſitzers iſt das Grau'ſche Haus im Ganzen oder getheilt zu vermiethen.

Friedberg. 3. K. Walther, Schreinermeiſter.

Verſteigerung.

(657) Montag den 1. Mai, von Morgens 9 Uhr an, ſollen auf dem Teichbauſe bei Nau⸗ heim eine Parthie Wirthstafeln, Stühle und Bänke, Gartentiſche und Stüble, ein Schrank, einiges Porzellan, Küchengeſchirr und andere Wirthſchaftsutenfilien, 2 Kronleuchter und 12 Wandleuchter, endlich eine friſchmelkende Kuh nebſt Kalb, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Nauheim den 25. April 1854. Henkel.

bder kaufen.

(638) Eine faſt neue Waſſerpumpe, die ſich auch zur Pfuhlpumpe eignet, hat in Auftrag zu verkaufen Polizeidiener Appel in Wölfers heim. Zu verkaufen. (639) Wegen Auflöſung des hiefigen Geſang⸗ vereins ſoll Mittwoch den 3. Mai l. J., Vor- mittags 10 Uhr, das dem Verein zuſtehende, noch gut gehaltene und erſt einige Jahre ge⸗ ſpielte Klavier öffentlich meiſtbietend auf hieſigem Schulſaal verkauft werden. Wölfersheim den 24. April 1854. Bangel, Gr. Schullehrer.

e ſu ch t. (660) Eine Perſon von geſetztem Alter, die bürgerlich kochen und Hausarbeit verrichten kann, ſowie gut empfohlen iſt, wird für Auswärts geſucht. Näheres bei der Expedition. Gefu ch t. (661) Ein braves Hausmädchen wird geſucht. Zu erfragen bei der Expedition dieſes Blattes. Ge fen, ch.

(662) Ein evang. Schulcandidat ſucht eine Stelle als Hauslehrer. Wo? ſagt die Exped.

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Anzeige und Empfehlung.

(621) Mit Bezugnahme auf meine Anzeige vom 1. Januar d. J. mache ich meinen geehrten Geſchäftsfreunden die ergebenſte Mittheilung, daß ich Herrn Hermann Schimpff, durch ſeine frühere Thätigkeit in meinem Hauſe wie durch ſeine ſpäteren Stellungen beſtens empfohlen, fuͤr mein Geſchäft gewonnen und demſelben unter Ertheilung der Procura die Leitung des Geſchäfts übertragen habe. Indem auch Hr. Vogt meinem Geſchäfte verbleibt, glaube ich von dem gemeinſamen regen Wirken beider Herren die erfreulichſten Reſultate erwarten zu dürfen und hoffe durch pünktlichſte Ausführung aller dem Geſchäfte freundlichſt zugewandten Aufträge das früher allſeitig geſchenkte Vertrauen und Wohlwollen bald wieder gewonnen zu ſehen.

l Meine Buchhandlung empfehle ich daher zur Beſorgun literariſchen. welche in wöglichſer 11 Wange werden konnen, ſoferne dieſelben nicht vorräthig ſein ſollten und bitte um gefal⸗ lige Aufträge für meine Buch- und Steindruckerei, deren pünktlichſte und billigſte Ausführung die Sorge meines Geſchäftsführers ſein wird.

Friedberg. Erneſtine Bindernagel, geb. Helmolt.

Kolniſche Feuer⸗Verſicherungs⸗Geſellſchafk Colonia.

(622) Folgendes ſind die Reſultate der in der am 3. April d. J. ſtattgehabten General-Verſammlung abgelegten Rechnung für das Jahr 1853: Grund⸗Capital 1% ee Geſammte ReſervTen. oi 5 Prämien-Einnahme für 1853. 1,391,274 Zinſen-Einnahme e 438,507 1,529,781 Die am 31. Dezember 1853 laufende Verſicherungs-Summe betrug 709,454,312 Gulden. Vollſtändige Abſchlüſſe liegen bei den Unterzeichneten zur Mittheilung an Jeden, der ſich für die Anſtalt intereſſirt, bereit. Friedberg den 15. April 1854.

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Die Special⸗ Agenten: P. F. Schmittner und F. Frick.

* H. B. Groedel in Friedberg (663) empfiehlt ſeine große Auswahl in Thybets, Cashemires, Lustres, Orleans, Napolitaines und Cattunen, ſowie Cassinets und Sommerbukskin, nicht minder Strohhüte für Herren und Damen, und Sonnenſchirme zu ſehr billigen Preiſen.

Gold⸗ und Silberwaaren gut, ſchoͤn und billig.

(664) Durch neue Einrichtungen und Anfertigung großer Quantitäten bin ich im Stande, meine ſolid und nach neueſtem Geſchmacke gearbeiteten

Gold und Silberwaaren

zu äußerſt billigen Preiſen zu erlaſſen.

L. Hanau, Goldarbeiter und Uhrmacher.

Zur Beachtung!

Katharina Quandt in Friedberg

(665) Einem geehrten Publikum, und ins⸗ beſondere meinen Kunden mache ich hiermit die Anzeige, daß ich meine bisherige Wohnung in Fauerbach II. verlaſſen und nach Fried- berg übergezogen bin und bei Hrn. Schuhma⸗ chermeiſter Jacob Heß in der Metzgergaſſe

wohne. Gottſchalk Simon.

(6660) empfiehlt ſich im Seiden⸗ und Wollen⸗ waſchen, ſowie im Moiriren und Appretiren.

Gefunden.

(667) Ein Zögling der Blindenanſtalt bat auf dem Wege nach Altenſtadt ein großes Um⸗ ſchlagtuch gefunden und kann dasſelbe in der Blindenanſtalt in Empfang genommen werden.