eimer en. (946) Ein vollſtändiges geräumiges Logis im mittleren Stocke meines Hauſes iſt zu vermie— then und kann ſogleich bezogen werden. Friedrich Staubi, dem Bahnhofe gegenüber. Ein Logis (984) bat zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden M. Bauer. Ein freundliches Zimmer (985 nebſt Cabinet, mit Möbel, zu vermietben. Friedberg. Ed. Ruths. Eine Ladeneinrichtung, (986) insbeſondere: Schränke mit Glasthü⸗ ren, Ladentiſch, Glaserker ꝛc., iſt zu verkaufen. Die Exped. d. Blts gibt nähere Auskunft. Zu e ern (987) eine halbe Scheuer bei Fr. Hanſtein, Glaſermeiſter.
Eiſenbahn⸗Frachtbriefe (988) ſind ſtets vorräthig in C. Bindernagel's Buchhandlung.
Zu ver hauen. (989) Bei Unterzeichnetem find nachſtehende, ſich im beſten Zuſtande befindende Gegenſtände billig zu verkaufen: acht Kleiderſchranke, worunter drei eichene, ein Sopha nebſt ſechs gepolſterten Stühlen und zwei Seſſeln, fünf Kommode, worunter 2 kleine, ein runder nußbaumener Tiſch, eine nußbaumene, eine eichene und mehrere tannene Bettſtellen, große und kleine Kiſten, ein ein- und zweiſpänniger Wagen mit eiſer⸗ nen Achſen, desgleichen ein gebrauchter. Friedberg. Salomon Schwab.
Subſeribentenſammler
(990) können vom nächſten Monat an lohnende Beſchäftigung finden durch C. Seriba's Buchhandlung
in Friedberg.
erkaufen.
(991) Ene Ziegelhütte mit zwei Brennöfen, einem Wölb⸗ und einem Hafnerofen, nebſt zwei Wohnhäuſern, Scheuer, Stallung und Garten, hat freiwillig zu verkaufen
Jacob Richter, Zieglermeiſter
in Niederweiſel.
Landwirthſchaftliches. Sociales.
Sprachliches.
(Eingeſendet.)
(993) Ein Flegel iſt bekanntlich ſo einge- richtet, daß der Kolben an den Schaft mit einer ledernen Kappe befeſtigt iſt, welche letztere von dem Flegel nie abgenommen wird, ſo lange er eben ein Flegel iſt.— So gibt es auch Men- ſchen, die die Kappe(oder den Hut) nie her⸗ unterkriegen können und wegen dieſer ihrer Aehnlichkeit mit dem oben genannten landwirth⸗ ſchaftlichen Geräthe heißt man ſie auch Flegel. Aus der großen Maſſe Derer, die auf dieſen ſocialen Ehrentitel gegründeten Anſpruch baben, kann man nun auch noch eine Anzahl beraus— ſortiren, Diejenigen, welche z. B. auch dann ihre Kappe nicht abthun, wenn der Fürſt ihres Landes grüßend an ihnen vorüberfährt; ſolche nennt man im geſellſchaftlichen Leben Sorten- flegel. Ob es deren wirklich gäbe?———
Schönſten Dank (992) für die blühenden K... ö... I. Der heitere Scherz hat freudig überraſcht und wie gewünſcht der jungen Frau Pf. n ein frohes Lächeln abgewonnen. Dürfte man recht bald auch die freundlichen Geberinnen mit ähn⸗ lichen Hausfreunden in erſehnte Nüh⸗ rung verſetzen können! 8
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135. Jahrgang. f Einladung Auflage 4000.
zum Tägliche Ausgab albſührl. Ab 115 auer Mena Ahonnemenf v Se 2 fl. 30. auf das
Fukelligenz⸗Blattf
der freien Stadt Mankfurt verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hieſigen Staatsbehörden, für das Semeſter vom 1. Juli 1854 an.
(994) Das Intelligenz⸗Blatt is das verbreitetſte und geleſenſte Blatt in hieſſger Stadt und Umgegend, und eignet ſich deßhalb ganz vorzüglich zu Inſeraten aller Art. Der Inſertionspreis für die geſpaltene Zeile in Garmondſchrift beträgt 3 kr., für die ganze Zeile 6 kr. en der Inſerate wird durch die Eiſenbahnen für die Umgegend Frankfurts bedeutend erhöhet.
Das Amtsblatt wird dreimal wöchentlich, als: Dienſtags, Donnerſtags und
Samſtags, mit dem Intelligenz-Blatte ausgegeben, und bringt die neueſten amtlichen Verordnungen, das Verzeichniß der täglich Aufgebotenen, Copulirten, Geborenen, Verſtorbenen, die Polizei— Taxen ꝛc. ꝛc. zuerſt und im Original-Abdruck. 1 Das Kaleidoskop, welches jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag mit dem Intelligenz Blatte erſcheint, enthält: Beiträge zur Tagesgeſchichte Frankfurts; Neueſte Nachrichten, Zeitungsauszüge, wodurch diejenigen Leſer, welche einen ſchnellen Ueberblick zu haben wünſchen, ſtets von dem Wichtigſten, welches ſich in der Politik und in Frankfurt ereignet, Nachricht erhalten; Kunſt-, Literatur-, Mode- und Theater-Notizen; Aſtronomiſche Notizen, Bürger- Aufnahmen, Eiſenbahn- und Dampfſchifffahrten⸗Tabellen und Anzeigen, Fruchtmarkt-Berichte und Fruchtmarktpreis⸗ Tabellen, Courſe der Staatspapiere, Wechſel und Geldſorten(täglich?) nach dem Coursblatte des hieſigen Wechſel⸗Syndicats; als Extra-Beilage in jedem Semeſter: Poſtenlaufliſten für Perſonen, Briefe und Päckereien; Angabe der Eröffnungsſtunden der bieſ. Anſtalten und Sehens würdigkeiten, neuausgeſtellte Gegenſtände des hieſ. Städel'ſchen Kunſt-Inſtituts und Kunſtvereins; Theater- Anzeigen; Serien-Nummern der gezogenen Staatslotterie-Anlehen, die Angabe der höheren Ge⸗ winne der hieſ. Stadt⸗Lotterie; Artikel von allgemeinem Intereſſe, Nachrichten von neuen Exfin⸗ dungen; Begebenheiten vermiſchten Inbalts; auch zuweilen etwas Poetiſches, Räthſel ꝛc. Das Feuilleton für Gegenſtände der Technik, Land-, Garten- und Hauswirtbſchaft liefert dahin zweckende Artikel. Dreimal wöchentlich erſcheinen im Intelligenz-Blatte„Ueberblicke der Er⸗ eigniſſe im Gebiete der politiſchen und materiellen Intereſſen“, die der Tages- geſchichte zur Folie dienen.
Der letzte Jahrgang hat die Stärke von 7160 Seiten in Quarto.
„) Der Abonnementspreis für Auswärtige erleidet nach dem neuen Poſtregulativ nur geringen Poſtaufſchlag, und bitten wir, Beſtellungen bei der dem Beſteller nachſtgelegenen Poſtanſtalt vor Ende Juni zu machen, um com⸗ pletter Exemplare gewiß zu ſein.
8 4 Frankfurt a. M., im Juni 1854.
Die Redaetion.
Bekanntmachung. (938) Herr Emil Wilhelmj dahier, welcher die E. Bindernagel'ſche Buchhandlung ſammt der mit ſolcher verbundenen Buch- und Steindruckerei vom 1. Januar 1849 bis dahin 1854 für ſeine Rechnung gepachtet hatte, hat ſeine ſämmtliche Buchausſtände an Herrn Theodor Ebenau zu Frankfurt a. M. abgetreten und dieſer hat mich mit deren Einkaſſirung beauftragt. Ich erſuche hiernach, unter dem Bemerken, daß mit Gultigkeit nur an mich Zahlung geleiſtet werden kann, und daß Herr Eben au nur die an mich geſchehen— den Zahlungen anerkennt, ſowie daß die früher von Hrn. Wilhelmj ertheilten Vollmachten hiermit widerrufen werden, ſämmtliche Schuldner des Hrn. Wil— helm; innerhalb der nächſten 14 Tage um ſo gewiſſer Zahlung an mich leiſten zu wollen, als ich dem mir ertheilten Auftrag entſprechend, mit Ablauf der be— merkten Friſt, gegen die Säumigen zu klagen genöthigt ware. Friedberg den 10. Juni 1854. Ludwig Seyd,
Gr. Hofg.-Advocat.
9 * Ausgezeichnete Tapeten! (639) Unterzeichneter erlaubt ſich einem verehrlichen Publikum ſein reichhaltiges Tapetenlager in einer Auswahl von mehr als 600 der verſchiedenſten Sorten nach dem neueſten Geſchmacke, ſämmtlich von beſter und unſchädlicher Farbe und vorzüglichſtem Papier, zu auffallend billigen Preiſen anzuempfehlen. Muſterkarten gebe ich gerne zur Einſicht ab. Friedberg. Louis Weis.


