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der Verſteigerung bekannt gemacht, ſie können aber auch vorher auf dem Bureau der unter- zeichneten Behörde und dem der Großberzog— lichen Oberforſterei Oberrosbach eingeſehen werden.
Der Großberzogliche Förſter Schnauber zu Winterſtein und die Großberzoglichen Forſtwarte Blecher zu Oberrosbach und Schlitz zu Nieder- moͤrlen ſind angewieſen, den Kaufliebhabern die Schläge, in welchen die Rinden geerndtet wer- den, auf Verlangen vorzuzeigen.
Rodheim den 12. März 1834.
Großherzogliches Forſtamt Friedberg.
Rübſamen,
Forſtmeiſter.
Obligations-Verlooſung. (381) Bei der heute ſtattgefundenen Ver— looſung der rückſtändigen Partialobligationen der Gemeinde Petterweil wurden Nro. 5 A 500 fl. und Nro. 64 à 100 fl. gezogen, und es können dieſe Capitalbeträge gegen Einhändi— gung der Obligatiouen bei bieſigem Gemeinde— einnehmer bis zum 30. April d. J., von wo an die Verzinſung aufhört, in Empfang ge—
nommen werden. Petterweil den 7. März 1854. Der Eroßberzogl. Bürgermeiſter . Bekanntmachung. (382) Donnerſtag den 30. März l. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, ſoll in dem Freiherr— lich von Ritter'ſchen Walde bei Hof Haſſelheck nachſtehendes Holz öffentlich an den Meiſtbie— tenden unter den vorber bekannt gemacht wer— denden Bedingungen verſteigert werden: 1½ Stecken Eichen- u. Birken⸗Scheitholz, 17„ 8„ Prügelholz, 19.„ Ascpen- u. Nadel⸗„ 6038 Stück Eichen⸗ und Birken⸗Wellen, 1488—„ Aspen- und Nadel⸗„
Die Zuſammenkunft iſt auf Hof Haſſelheck.
Friedberg den 15. März 1854. In Auftrag:
Faatz. Mobiliar-⸗Verſteigerung. (383) Mittwoch den 22. d. M., von Vor⸗ mittags 9 Ubr an, läßt Heinrich Wilhelm Hübner zu Reichelsbeim in ſeiner Bebauſung daſelbſt Tiſche, Stühle, Bänke. Bütten, Fäſſer, Züber, Eimer, einen Waſchkeſſel und ſonſt allerlei Haus- geräthe, ſowie auch zwei vollſtandige Zimmer— bandwerksgeſchirre, durch den Unterzeichneten
freiwillig meiſtbietend verſteigern.
Reichelsheim den 11. Marz 1854.
Schmid, Bürgermeiſter. Bekanntmachung. (384) Mittwoch den 22. März l. J ſollen in der Behauſung des verlebten Matthäus Schnei— der II. in Oſtheim nachſtehende Gegenſtände meiſtbietend verſteigert werden:
1) 5 Malter Weizen,
2) 3„ Korn,
10 Gerſte,
491„ Erbſen,
5) 1½ Fuder Roggenſtroh,
6) 3„ Weizenſtroh,
7) 2½%„ Gerſten⸗ und Haferſtroh,
8) 12 Körbe voll Spreu,
9) 15 Centner Heu und 2 Centner Kleeheu,
10) 10„ Ohmet,
11) einen vollſtändigen Wagen und etwas
Pferdegeſchirr,
12) einen vollſtändigen Ochſenkarrn,
13) 2½ Ohm Branntwein,
Die Großherzoglichen Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt ma⸗ chen zu laſſen.
Oſtheim den 14. März 1854.
In Auftrag Großherzogl. Ortsgerichts: Winter.
87„ Privat- Bekanntmachungen.
Die Union, allgemeine deutſche Hagel-Verſicherungs-Geſell— chaft in Weimar. Grundkapital 3 Millionen Thaler.
(369) Dieſe Geſellſchaft verſichert gegen Hagelſchaden Bodenerzeugniſſe aller Art, wie Halmfrüchte. Hülſenfrüchte, Oelgewächſe, Handelsgewächſe u. ſ. w.
Dem Verſicherten ſteht es frei, ſeine Bodenerzeugniſſe ganz oder theil— weiſe verſichern zu laſſen.
Die Prämien ſind feſt, ſo daß unter keinen Umſtänden Nachzab⸗ zahlungen zu leiſten ſind.
1 Die Verſicherungen können ſowohl auf ein als auf mehrere Jahre ge— ſchloſſen werden.
Bei Verſicherungen auf fünf Jahre iſt den Verſſcherten ein An— theil von zwanzig Prozent an der für dieſe Periode verbleibenden Divi— dende zugeſichert, ohne daß ſie darum zu dem etwaigen Verluſte beizutragen haben.
Die Schäden werden ſchnell und loyal regulirt.
Jede weitere Auskunft kann bei den unterzeichneten Agenten empfangen und der Abſchluß von Verträgen eingeleitet werden.
Friedberg und Laubach im März 1854.
Georg Friedrich Nau in Friedberg. Joh. Mart. Zöckler in Laubach.
Agenten der Union.
Strohhüte und Sonnenſchirme
(353) nach neueſter Façon ſind in großer Auswahl angekommen bei Friedberg. S. G. Simon jun., Putz— und Modehandlung, neben dem Gaſthaus zu den drei Schwerdtern.
Gebr. Born in Frfurt empfehlen ihre Gemüse-, Feld- und Blumen- Sämereien, verschiedene Hnollen und Pflanzen.
(385) insbesondere empfehlen sie den Herren Oekonomen den Riesen- Roggen als etwas ganz ausgezeichnetes.
Zur Bequemlichkeit für alle Diejenigen, welche die Herren Gebrüder Dorn in Erfurt mit Aufträgen auf selbst erzeugte Sämereien ete, beehren wollen, haben dieselben Unter zeichneten beauftragt, die Bestellungen und Gelder anzunehmen. Porto dafür trifft demnach die resp. Abnehmer nicht, sondern nur dasjenige fur die Zusendungen, was auch niedrig sein wird, weil stets mehrere Sendungen zusammen expedirt werden. Gewiss wird diese Erleichterung Anerkennung finden und zu reich- haltigen Aufträgen veranlassen. Cataloge stehen gratis zu Diensten.
Die Zufriedenheit ihrer geehrten Abnehmer zu erwerben, ist das Ziel, wonach die Producenten streben.
Nauheim im März 1851.
Herm. Auffarth.
(886) Für die wegen ihrer vorzüglichen Leiſtungen rühmlichſt bekannte
Heilbronner Bleiche
. 15 1 bei Wimpfen am Neckar
werden fortwährend Aufträge angenommen und beſorgt.
Friedberg im März 1854. Eduard Ruths.
5. D 8 4 Höhere Töchkerſchule zu Friedberg. (387) Anfang des neuen Curſus: 24. April.
Prüfung: 20. und 21. April.
Für eine Penſionärin habe ich Raum. Friedberg den 14. März 1854.
K. Kärſt,
Vorſteher der hoͤheren Töoͤchter-Schule.


