Ausgabe 
18.2.1854
 
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MWain⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Gießen.

(2200 Mittwoch den 22. d. M., des Vor⸗ mittags um 9 Ubr, ſollen auf dem Sections- bureau dabier die bei Erbauung einer Brücke üder die Lahn bei Ruttersbauſen erforderlichen Maurer- und Steinbauer-Arbeiten, veranſchlagt zu 1664 fl. ſowie die Lieferungen von 5970 Cubik Hauſteinen aus Lungſtein- oder Sandſteinbruchen, 17 Quadratklafter Schichtenſteinen und 330 Büuen Waſſerkalk, durch öffentliche Verſteigerung in Accord gegeben werden. Voranſchläge und Steigbedingungen konnen auf genanntem Bureau eingeſehen werden. Gießen den 12. Februar 1854. Der Großb Sektions-Ingenieur Eickemeper

Güterverpachtung. (221) Samſtag den 25. Februar, Vormit⸗ tags 10 Ubr, ſollen in bieſigem Rathbauſe auf freiwilliges Anſuchen des Lehrers Beck zu Gießen, nachbenannte Guterſtücke:

Gemarkung Fauerbach II.:

Mrg. Btl. Ruth.

1 2 2 binter dem Herrngarten, 3 Aepfelbäume, 2 19 obig der Niederweid, 1 6% zwiſchen der Bachhohl und Eier tragerweg, 3 37½ zwiſchen den Hoblen, 2 13% in der oberſten Elach, 1 24 obig dem Hobhlwaſen, 3 Aepfel⸗ baume, 1 34 auf dem Hirſchrain, 2 12% vor der Mark, 2 39% vor der Mark am Holzberg, 1 21 vor der Mark, 1 11 Baumgarten über der Wehrbach, 1 13 Garten am Schloß, 1 16 Wieſe im Sauplacken, Oſſen⸗ heimer Gemarkung, 2 2 236 in der dunklen Gewann, 1 10 zwiſchen den Hohlen, 3 9 am Bachbohlchen, Baumſtück, 1 33 auf dem Dünheimerpfad, 1 28 in der Oſtrelützei an der Fried⸗ berger Grenze, 1 1 1 im großen Wartfeld, Friedberger

Gemarkung, nach den bei der Verpachtung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Fauerbach II. den 15. Februar 1854. In Auftrag: Der Vorſteher des Großh. Ortsgerichts Holler. Holzverſteigerung. (222) Mittwoch den 22. und Donnerſtag den 23. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem bieſigen und Rockenderger Markwald, Wirthſchaftstheil II, II, V und VII, nachver⸗ zeichnetes Holz, als: 23 Eichen Bau-, Werk- und Nutzholz⸗ ſtämme, 2184 Cubikfuß haltend, 17 Stecken Eichen-Werkſcheit,

945 Buchen⸗Scheitholz 21 Klaſſe, N Prügelholz, 2946 Wellen Reisbolz,

46% Stecken Eichen⸗Scheitholz,

13 5 Prügelßolz, 758 WellenReisholz, 1500 1 Gemiſcht⸗ 1.

500 Kiefern- vffentlich meiſtbietend verſteigert werden.

Bemerkt wird, daß das Bau- und Werkholz den erſten Tag zur Verſteigerung kommt und der Zuſammenkunftsort am Forſtbaus iſt.

Oppershofen den 11. Februar 1854.

Der Markgegenſchrelber We il.

2 355

Jagdverpachtung. (223) Die der Gemeinde Fauerbach II. in bleſiger Gemarkung zuſtebende Jagd ſoll künf- tigen Montag, als den 20. d. M., auf hie ſigem Rathhauſe öffentlich meiſtbietend verpachtet werden.

Jauerbach II. den 14. Februar 1854. Der Großberzogl. Bürgermeiſter ler.

1 Stecken Buchen-, Stockholz,

15½ Hundert Wellen Buchen-, 30 ¼ Hundert Wellen Eichen- und Birken ⸗Relſerholz,

10 Wagen Schlagabraumholz,

122 Eichenſtammabſchnitte zu Bau- u. Werk. bolz, bis zu 22½ Zoll Durchmeſſer und 50 Fuß Länge; 5 Stück Eichen, Buchen und Birken zu Werkbolz.

Die Verſteigerung beginnt um 9 Uhr mit

dem Brennbolze.

Oberrosbach den 14. Februar 1854.

Der Großb. Oberförſter der Oberförſterei Oberrosbach Bingmann

114 Stecken Elchen⸗

Bekanntmachung, detreffend Brenn-, ſodann Bau-, Werk- und Nutzholzverſteigerung in dem Doma nialwald Kellerberg der Ober- förſterei Oberrosbach. (224) Donnerſtag den 23. d. M. ſollen in dem oben gedachten bei Oberrosbach gele genen Walddiſtrikte an die Meiſtbietenden öffent- lich verſteigert werden: 6 Stecken Buchen-, ½ Stecken Birken, 51 Stecken Eichen⸗Scheitbolz, 3 Stecken Buchen-, 36 Stecken Eichen- und Reichelsheim den 13. Februar 1854. Birken-, ½ Stecken Aspen-Prügelbolz, Schmid, Bürgermeiſter.

Privat- Bekanntmachungen. (226) Verſchiedene Kleiderzeuge, Halstücher, Weſten zc. habe ich

zurückgeſetzt und erlaſſe ſolche, um damit aufzuräumen, zu anſehnlich herab⸗ geſetzten Preiſen.

Garnverſteigerung. (225) Obngefähr 60 Pfund aus feinem Braunſchweiger Flachs durch die hieſigen Orts⸗ armen gut geſponnenes Garn, ſollen Dienſtag den 21. d. Mts., des Nachmittags um 1 Uhr, im Rathhauſe dahier meiſtbietend verſteigert werden.

(227) Regelmäßige Beförderung über Bremen nach Newyork, Balti⸗ more, Philadelphia, New⸗Orleans und Galveſton in Texas am 1. und 15. jeden Monats.

Die Paſſagiere werden bis Bremen begleitet. BGüupßt A gninr

Ehriſt. Hecht.

Zum Abſchluß von Ueberfahrts⸗Verträgen empfiehlt ſich beſtens Chriſtoph Funk,

conceſſionirter Agent in Hungen.

Empfeblung.

(228) Zettel-, Einſchlag⸗Maſchinen⸗Garne ſind am billigſten zu haben in Friedberg bei H. B. Groedel.

Kunſt Hufeiſen.

(229) Vier Hufeiſen ſchärft man bequem in 3 Minuten an jedem Ort und an jeder Stelle, obne ſie dem Pferde abzunehmen. Einen dabei nicht außer Acht zu laſſenden Nutzen gewährt die Einrichtung derſelben, daß ſo geſchärfte Pferde, deim Aufſteben, Niederlegen und Hintenausſchlagen im Stalle(wodurch ſchon vielfacher Verluſt und manches Unglück berbeigeführt iſt) weder ſich noch andere beſchädigen können.

Reflectanten belieben ſich in portofreten Briefen an das Büreau Nr. 3 zur Verbreitung ötonomiſcher Entdeckungen in Bienenbüttel, Königreich Hannover, zu wenden, das Beſtellungen auf ſauber gefertigte Kunſthufeiſen und Modelle, die zu ſoliden Preiſen zu baben find, für Luxus-, Reit- und Wagenpferde annimmt und Zeugniſſe aus beachtungswertber Feder, landwirtbſchaft⸗ lichen und Gewerbevereinen über den rühmlichſt anerkannten großen Wertb dieſer neuen ſich als praktiſch erwieſenen Erfindung ſofort gern und unentgeldlich ertheilt. Einige dieſer Zeugniſſe ſind bereits in der Zeitung für Norddeutſchland zu Hannover in der Nr. 1319 vom 21. November d. J. veröffentlicht.

Liebhaber der Kunſt und der Pferde werden freundlichſt erſucht zur Verbreitung dieſer Annonce beizutragen.

ur gefälligen Beachtung diene:

daß die qu. Schärfung ſelbſt in den bekannten Schraubſtollen nicht beſteht.

NB. Modelle der Kunſt⸗Hufeiſen liegen bei der Expedition d. Bl. zur Einſicht bereit.