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Bekanntmachung.
(82) Die im Jahre 1836 gegründete, Allerhoͤchſt beſtätigte
Berliniſche Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft
hat ſich, 7 5 Ablauf der erſten 17 Jahre ihres Beſtehens, zu einer Reviſion ihres urſprünglichen Geſchaͤftsplans veranlaßt geſehen.
Durch die während dieſer Zeit, ſowohl von ihr ſelbſt gemachten, als durch die anderweitig zu ihrer Kenntniß gelangten Erfahrungen, hat ſie die Ueberzeugung gewonnen, daß die Sterblichkeits-Verhältniſſe in Deutſchland, wo es früher an umfaſſenden Mortalitäts⸗Tabellen faſt durchaus mangelte, eine, vorzugsweiſe den jüngern Altersklaſſen bis zum 42ſten Jahre günſtige, Veränderung der bisher von ihr zu Grunde gelegten Praͤmienſätze rechtfertigen und bedingen.
Wir haben dieſelben daher dieſer Erfahrung gemäß abgeändert und ſie zugleich, nach dem mehrfach laut ge⸗ wordenen Wunſche des Publikums, für diejenigen Perſonen ermäßigt, welche es vorziehen, ſtatt der Theilnahme an dem Gewinn der Geſellſchaft, lieber vom Anfang der Verſicherung an geringere Prämien zu entrichten. Gleichzeitig haben wir noch zu einigen, mannigfachen Lebensverhältniſſen entſprechenden Modificationen in Beziehung auf die Entrichtung 3 1 der Prämien inſofern Gelegenheit geboten, daß letztere für die erſten 15 Jahre der Verſicherung in von 5 zu 5 Jahren 6 11 ſteigenden oder fallenden und vom 15ten Jahre ab gleichmäßigen Raten entrichtet werden konnen; und endlich Spar⸗ A 0 kaſſen⸗Verſicherungen auch in der Art zugelaſſen, daß das verſicherte Capital vor dem Ablauf der beſtimmten Zeit, bei— dem frühern Ableben des Verſicherten zahlbar wird. Dieſer revidirte Geſchäftsplan, in dem, außer den oben erwähnten Punkten, noch mehrere ſonſtige, theils das A
Intereſſe des Verſicherten befördernde, theils die Erleichterung des Geſchäftsverkehrs der Geſellſchaft bezweckende Aende—
rungen und Ergänzungen aufgenommen ſind, wird, nachdem er durch die Allerhöͤchſte Ordre vom 31ſten Oktober d. J. N von Sr. Majeſtät dem Könige beſtätigt worden, den von der Geſellſchaft vom 1ſten Januar 1854 ab zu ſchließenden Verſicherungs-⸗Geſchäften zum Grunde gelegt werden und mithin für alle dieſe Geſchäfte die vertragsmäßige Entſcheidungs⸗ Kre 1 norm für ihre und der Verſicherten gegenſeitigen Rechte und Verpflichtungen bilden. an ſümmtl 1 Daß durch dieſen neuen Geſchäftsplan in den Rechten und Pflichten der bis jetzt bei der Geſellſchaft Verſicherten 1 1795 nichts geändert wird, verſteht ſich von ſelbſt. aieſſan. 1 Abdrücke dieſes revidirten Geſchäftsplans, ſowie Antragsformulare können hier in dem Geſchäftslokale der Ge— 5 ſellſchaft und bei jedem ihrer Agenten in Empfang genommen werden. Dodure Berlin im Dezember 1853.— ö„„ 2 277. daſſelbe nicht Direction der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft.— 11 E. Baudouin. Broſe. v. Lamprecht. v. Magnus. Lobeck. amt Gießen! 161 Vorſtehende Bekanntmachung bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß. Auſtände ein ö f Friedberg und Laubach den 31. Dezember 1853. Umverſtätsbe 141 Die Agenten der Berliniſchen Lebens, Verſicherungs-Geſellſchaft. geben.
G. F. Nau in Friedberg. Zöckler in Laubach. Dabei
1 1 1 Ein vollſtändiges Schmiedegefchirr 7 ainween, i. i 5 Geſuch. zu be (71), ſteht wegen beabſichtigter Auswanderung Ia Stear inlichter Ir,(78) Ein Gut von 80 bis 200 Morgen wird 4 Sie 1 e* S(76) gebe ich wegen allzugroßem Vorrathe[in der Wetterau bald gegen Comptant zu kaufen 3 1 ohnbach. Georg Sittig, billig ab N geſucht.— Briefe franco.— Durch Louis* . fi Schmitedmeiftr. Guſt. Dieffenbach.[Breidert in Darmſtadt. Geſindepraͤmie. 5. bis 600 Gulden R 0 2 1(72) Diejenigen Mitglieder des hieſigen Hülfs⸗ 77) liegen gegen gerichtliche Hypothek zum Eiſenbahn⸗ Frachtbriefe 19 dereines, welche beabſichtigen, für ihre Dienſt. Ausleihen bereit bei(79) ſind ſtets vorräthig bei ö boten die dießjährige Geſindeprämie nachzu⸗ Bauernheim. Joh. Treudt. Friedberg. E. Bindernagel.
1 ſuchen, wollen die betreffenden Zeugniſſe lang⸗ 1 ſtens bis zum Ende des Monates Februar bei
1 g f— Nicks dem Vorfitzenden, Profeſſor Dr. Dieffenbach, S W'᷑̃ 4 d einreichen, widrigenfalls ſie keine Berückſichti⸗ 0 nungsverän erung. D dummer für 1 nd önnen. 22- 2 0 3 0 Ach, di leder en.(So) Zur größeren Bequemlichkeit meiner verehrlichen Kunden wohne ich von udn 11 Dr. Sell. heute an ebener Erde in dem J. Weckerling'ſchen Hauſe neben dem Rathhauſe. due Gäu.
2 2 hülle 0 1 Friedberg den 17. Januar 1854. H. Diehl, Heilgehülfe. um kam ud) Ein e ee ſchwarzer Wachtelhund leben, wenn' ann gegen die Inſeratgebühren in der Blinden— Liter i i 1 Anſtalt zu Friedberg in Empfang genommen 1„ Stic. 1 werden. N. e 10(81) Von der ſammen!
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N 5 9 5 a 5 ee„Allgemeinen Muſter zeitung, — 1 dad
il 1. ee i een den de. Album für weibliche Arbeiten und Moden, Duarte f.
habe ich Nr. 3 bereits ausgegeben.
Zu vermiet hen. 5 Bar 0 4785) Ein volfndiges Logis ebener Erde hat Beſtellungen auf das laufende Quartal, ſowie die fruheren Jahrgänge, l ern; al zu vermiethen nehme ich fortwährend an. ain und de Friedberg. G. F. Schweitzer. Friedberg. C. Bindernagel 18 und z 8 3 ö Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. ſchn. 1


