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und billiger leidernacher, gebäude.
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am nächſten
zur Stunde Gerlach,
ir die Preiſe
5 2 ö zu 12 kr. nichtlich hierher anzuzeigen.
am Markt.
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heute an bei Naskenbällen
buch. chleuning.
eee daß ſie endlich Saint Croir erreichten.
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Lebensmittel begannen allmählig knapp zu werden.
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Intelligenz-Blatt
fuͤr die
Provinz Oberheſſen
im Allgemeinen,
den Regierungsbezirk Friedberg
im Beſonderen.
Sonnabend den 31. Januar
1852.
Das„Jutelligenz-Blatt für die Provinz Oberheſſen“ erſcheint jeden Mittwoch und Samſtag. Der Abonnementspreis, welcher
ſtets bei der Beſtellung zu entrichten iſt, beträgt, bei der Expedition 1 fl. 12 kr., für J Taxisſchen Verwaltungsbezirke gehörigen Poſtämtern nach der neueſten Verfügung pr. Jahr 1 fl. 30 kr. und ntelligenzblattes“ finden Anzeigen der verſchiedenſten
Durch die ſehr ſtarke Auflage des„
Verbreitung. Die Einxückungsgebühren betragen für die geſpaltene Petitzeile, werden mit 7 kr. und ein Beleg mit 2 kr. berechnet.
Friedberg.
Jahr 40 kr.— bei allen zum Fürſtl. Thurn und br. Semeſter 45 kr. Art die vortheilhafteſte oder deren Raum 2 kr., die beiden erſten Zeilen zuſammen aber
Die Expedition des Intelligenzblattes.
Amtlicher Theil.
Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an ſämmtliche Gr. Bürgermeiſter resp. Beigeordneten
und Polizei-Commiſſaͤre des Regierungsbezirks. Betreffend: Die Landgeſtütsanſtalt, insbeſondere die Bedeckung der
Stuten durch die Landgeſtütsbeſchäler für 1852.
Sie haben binnen 8 Tage den muthmaßlichen Bedarf an Bedeckſcheinen und Verzeichniſſen für laufendes Jahr be—
Friedberg den 26. Januar 1852. i ier.
Bwei harte Steine mahlen ſelten reine.
Eine Geſchichte von W. O. v. Horn. (Fortſetzung.)
Widrige Winde, heftige Stürme hatten den Lauf des Schiffes gehemmt und die Ankunft verzögert. Die Das geringere Maaß derſelben empfing zuerſt Leonhard. Er war, wie man zu ſagen pflegt, der„Sündenbock“ auf dem Schiffe. Die Arbeit blieb dieſelbe, aber bei der ſchmalen Koſt konnte er ſie kaum mehr verrichten. Seine Beine konnten ihn kaum mehr tragen. Es war ein großes Glück, Gewißlich wäre
50½51½ er auf dem Schiffe geſtorben.
5— Als ſie landeten, ließ ihn der erſte Schiffslieutenant
— 7 zu ſich rufen. Burſche, ſagte er in hartem, unfreundlichen 4% Tone, daß ich dich Laudſtreicher bis jetzt auf dem Schiffe
e hielt und nicht, wie du es verdienteſt, in die See werfen
% ließ, magſt du meiner Barmherzigkeit zuſchreiben. Jetzt — dber dulde ich dich keine Stunde mehr länger auf dem
Schiffe. Es ſind Leute mit einem Boote an's Schiff ge⸗ kommen, die uns Lebensmittel verkauft haben. Mach', daß du mit dem Boote an's Land und mir aus den Augen kommſt!
In gebückter, demüthiger Stellung hörte Leonhard dieſe Worte an! Als der Befehlhaber geendet hatte, ver— beugte er ſich tief und ging. Aus Mitleid nahmen ihn. die Leute in ihrem Boot ans Land mit.
Aber wie ſah er aus! Der gute Schiffscapitän hatte ihm, als ſeine feinen Kleider zeriſſen waren, andere, auch einige Hemden gegeben; aber was davon gut war, behielten die Matroſen und in Lumpen gehüllt, ohne einen Kreuzer Geld, ſtand er nun am Ufer des fremden Landes, wo er keine Seele kannte. Dazu quälte ihn ein uner— mäßlicher Hunger und ſeine magere Geſtalt, ſein todt— bleiches Ausſehen, ſeine eingefallenen Augen zeigten klar, wie es ihm auf dem Schiffe ergangen war.
Der einzige Umſtand, den man ein Glück für ihn nennen konnte, war der, daß er der franzöſiſchen Sprache mächtig war, wodurch er doch im Stande war, mit den Leuten auf der Inſel zu reden.
Der Schiffmann, mit dem er an's Land gekommen war, ſelbſt ein blutarmer Menſch, fühlte Mitleid mit ihm. Er nahm ihn mit in ſeine Hütte, ſtillte ſeinen Hun— ger, gab ihm Nadel und Garn, daß er die Lappen ſeiner Kleidung flicken konnte und ließ ihn die Nacht in ſeiner Hütte ſchlafen. Morgens aber ſagte er zu ihm: Nun geh' und ſieh', daß du Brot verdienſt. Ich habe ſelber nichts, als meine Hütte und mein Boot und was ich mühſam verdiene. Leonhard dankte ihm mit Thränen für ſeine Wohlthat und ging nun hin, ſich Unterkunft zu ſuchen. Er hoffte, das ſollte ihm wohl nicht ſchwer fallen, da er gerne arbeiten wollte; darin aber hatte er ſich ent⸗ ſetzlich betrogen. Er lief die Stadt auf und ab; allein Niemand mochte den ſchrecklich ausſehenden Bettler auf⸗ nehmen. Der Tag verging. Bettelbrod ſtillte ſeinen Hun— ger, aber kein Obdach blieb ihm, als das Vordach einer


