Ausgabe 
21.1.1852
 
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von der abier, auf ſteht, ge⸗

erhalten zu

85

Flurbuchs und den dazu gehörigen Garten Pag. 4. No. 19., als zweiten Einſatz ein Kapital von 450 fl. aufzunehmen um damit einen Theil des Hauskaufſchillingsreſtes abzutragen. Die ſelbekkann ihr Eigenthum an dem Unterpfand urkundlich nicht nachweiſen. Es ergeht daher, mit Ausſchluß des erſten Hypothekengläubigers und der Wilhelm Röder's Erben, an alle Die- jenigen, welche dingliche oder perſönliche Anſprüche an die Hofraithe nebſt Garten glauben gellend machen zu können, die Aufforderung, ſolche bin⸗ nen 60 Tagen bei der unterzeichneten Gerichts ſtelle anzumelden, widrigenfalls ſie damit ſtill ſchweigend ausgeſchloſſen, die Nachhypothek von 450 fl. aber gerichtlich beſtätigt werden ſoll. Rödelheim den 5. Januar 1852. a Gr. Heſſ. Landgericht Dr. Gilmer.

Bekanntmachung.

(87) Samſtag den 31. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll die Lieferung von 244 Stecken Buchenſcheitholz für die Garniſon dahier, in dem Büreau des Bataillonsverwaltungsraths auf dem Soumiſſionsweg an den Wenigſtverlangen⸗ den in Accord gegeben werden. Dieß den In tereſſenten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Lieferungsbedingungen von heute an in oben gedachtem Büreau eingeſehen werden können. Friedberg den 17. Januar 1852. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter.

Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn (88) Dienſtag den 27. d. M., Vormittags

9 Uhr ſoll auf dem hieſigen Bahnhofe die An-

fertigung einer Einfriedigung der Station Groß⸗ karben, öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden:

1) Schreinerarbeit, auf dem Bauplatz im Roſenthal dahier von vorhandenem Holze zu fertigen, der Arbeitslohn iſt veran ſchlagt zu 115 fl. 43 kr. 2) Schloſſerarbeit, veranſchlagt zu 45 Plan, Voranſchlag und Akkordsbedingungen können täglich auf dem Büreau des Unterzeich⸗ neten eingeſehen werden.

Friedberg den 17. Januar 1852. Der Großh. Heſſ. Sections Ingenieur

der Section Vilbel

Hochgeſand.

Bekanntmachung.

(89) Von der am 16. d. M. im hieſigen Auenwald abgehaltene Holzverſteigerung hat das Brennholz die Genehmigung erhalten und können

die Steigerer jeden Werktag ſolches abfahren.

Aſſenheim den 19. Januar 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Schmidt.

S Verſtei gerung.

(90) Montag den 26. d. M., Vormittags

9 Uhr, ſollen im hieſigen Auenwald 82 Bauholz⸗

ſtämme öffentlich meiſtbeitend verſteigert werden.

Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine wird

Credit bis den 1. September 1852 geſtattet.

Aſſenheim den 19. Januar 1852.

Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Schmidt.

Obligations-Verlooſung.

(91) Bei der dahier ſtattgebabten Verlooſung der Partialobligationen hieſiger Gemeinde iſt die No. 77 mit 200 fl. rückzahlbar geworden. Der Inhaber derſelben kann dieſe am 2. Februar J. J. entweder bei hieſiger Gemeindekaſſe oder bei dem Handlungshauſe Herrn Simon Lind heimer in Friedberg in Empfang nebmen, indem alsdann weitere Zinſen nicht vergütet werden. Rockenberg am 16. Januar 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Weiner.

20. Arbeits⸗Verſteigerung.

(92) Die Einfriedigung des hieſigen iorael. Kirchhofs, veranſchlagt: a) Zimmerarbeit 93 fl. 58 kr. b) Schloſſerarbeit 16 30 ſoll im Soumiſſionswege vergeben werden. Da rauf Reflectirende wollen ihre Soumiſſion, ver ſchloſſen, bis ſpäteſtens Mittwoch den 28. l. M. an den unterzeichneten Vorſtand einreichen. Vor anſchlag und Bedingungen ſind bei demſelben einzuſehen. Butzbach den 18. Januar 1852. Mayer Mayer. Der Vorſtand

Bekanntmachung,

betr.: Brenn⸗ und Bau-, Werk- und Nutzholz⸗ verſteigerung, vom 13. Januar 1852, 5 Revier Oberrosbach, Forſts Fried⸗ erg.

(93) Die obige Holzverſteigerung, an deren Schluſſe die höhere Genehmigung vorbehalten wurde, hat nun die Genehmigung der höheren Behörde erhalten, welches den Steigerern, nebſt folgenden Verordnungen, hiermit bekannt ge⸗ macht wird:

1) die inländiſchen Steigerer, deren Meiſt gebote nicht mehr wie 20 fl. betragen, haben, gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine, die Abfuhrſcheine Freitag den 23. d. M. bei Gr. Revierförſter zu Oberrosbach in Empfang zu nehmen;

2) am 26. d. M. geht von dieſem das Ver⸗ ſteigerungsprotokoll nebſt den noch nicht abgeholten Abfuhrſcheinen an Gr. Rent⸗ amt Friedberg ab und können die Stei gerer bei letzterem, von Donnerſtag den 29. d. M. an, die Abfuhrſcheine gegen Zahlungsleiſtung, oder auch von denjeni⸗ gen Steigerern, deren Meiſtgebote nicht mehr wie 20 fl. betragen, gegen vorſchrifts⸗ mäßige Bürgſcheine, in Empfang genom men werden;

3) das Holz derjenigen Steigerer, welche daſſelbe bis einſchließlich den 4. März weder bezahlt noch verbürgt baben, wird, wenn ſich dazu Gelegenheit findet, ander weit abgegeben, wo nicht, auf Koſten und Gefahr der erſten Käufer abermals ver ſteigert;

4) da eben die Witterung zur Holzabfuhr

ungünſtig iſt, ſo bleibt vorbehalten, den Anfang derſelben zu beſtimmen. Dies und der erſte Abfuhrtag, deren nach den Verſteigerungsbedingungen eilf ertheilt wer⸗ den ſollen, wird auf den Abfuhrſcheinen bemerkt und jeder Steigerer hat ſich daher zu beeilen, um alsbald auf die oben be zeichnete Weiſe in Beſitz ſeines Abfuhr ſcheins zu kommen. Oberrosbach den 17. Januar 1852. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bin gmann. 7

Holzverſteigerung.

(970 Dienſtag den 27. und Mittwoch den 28. d. M., jedesmal von 9 Uhr Vormittags bis 5 Uhr Nachmittags, ſoll in der Oppershofer⸗ Rockenberger Mark folgendes Gehölze, nämlich:

a) 1 Stecken Buchen⸗Scheitholz 1. Klaſſe, 108 r

4 159 22 0 Eichen⸗ 17 1 Kiefern⸗ 1 b) 60Buchen⸗Prügelholz, 15 1 Eichen⸗ 7 1 Kiefern⸗ 1 1KLarchen c) 8200 Stück Buchen⸗Wellen, 775 Eichen⸗ 294( Gemiſchte 83 Kiefern 50 Lärchen

d) 57 Eichen⸗Bau⸗ und Werkholzſtämme,

3233 Cubikfuß haltend,

13 Buchen⸗Werkholzſtämme, 1256 Cubik⸗ fuß haltend,

4 Eichen⸗Werkſcheitholzſtecken,

9 Kiefern⸗Bauholzſtämme, 211 Cubik⸗ fuß haltend,

12 Stück Lärchen⸗Stangenholz, 20 Cu⸗ bikfuß haltend,

verſteigert werden.

Der Zuſammenkunftsort iſt das Forſthaus. Der Anfang wird mit dem Bau- und Werk⸗ holz gemacht.

Oppershofen den 15. Januar 1852.

Weil, Markgegenſchreiber.

5 0 Gulden

(95) liegen in der Kirchenkaſſe zu Oberwöll⸗ ſtadt zum Ausleihen bereit. Veith, Kirchenrechner.

Privat- Bekanntmachungen. Einladung zum Abonnement.

454) Das früher bei Unterzeichnetem erſchienene Vereinsblatt ꝛc., erſcheint ſeit dem erſten

März d. J. unter dem Titel:

Anzeige⸗Blatt

mit gemein nu

tzigen Notizen

wöchentlich zweimal zu dem früheren Preiße von 54 kr. halbjährig. Es bringt außer den Kurfürſtlichen Ernennungen ꝛc., amtlichen Bekanntmachungen Kurfürfllicher Behörden, beſonders des hieſigen Landraths⸗Amtes, auch unterhaltende und belebrende Aufſätze, namentlich über Land wirthſchaft, Auswanderung, intereſſante Rechtsfälle ꝛc, wodurch es ſich dem Leſer angenehm und

nützlich macht.

Anzeigen aller Art erhalten eine ſchnelle und weite Verbreitung, indem dieſes Blatt ſowohl von den Behörden als Privaten ſowie auch in allen Gemeinden des hiefigen Kur- fürſtlichen Landraths- Amtes gehalten wird. Die Inſertions⸗Gebühren betragen für die geſpal tene Zeile, aus gewöhnlicher Schrift, 2 Kreuzer, bei mehrmaliger Inſertion wird Rabatt bewilligt. Auswärtige belieben bei den zunächſt gelegenen Poſtämtern zu abonniren. Der Poſtauf⸗ ſchlag beträgt im Umfange des Kurfürſtenthum Heſſen fürs ganze Jahr 3 Sgr.

Gelnhauſen im Dezember 1851.

J. C. Janda.

Gutta⸗Percha⸗Firniß in Töpfen mit Gebr.-Anw. 18 kr.

(23) Mitlelſt dieſer neuen Conapoſition, welche das Leder vorzüglich conſervirt und geſchmeidig

erhält, ſchnell trocknet, und nach dem Trocknen jede Wichſe annimmt, kann man alles Schuh⸗ werk vollkommen waſſerdicht machen, ſo daß man, ſelbſt bei größter Näſſe, ſtets trockne Füße

behält. Deuſelben empfiehlt 5 Friedberg. P. F. Schmittner.