Ausgabe 
17.4.1852
 
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Soolbad Nauheim.

(607)

Sonntag den 18. April

Eröffnung des Kurgartens. Großes Concert,

ausgefuͤhrt vom Muſik⸗Corps des Garde⸗Chevauxlegers⸗Regiments.

Der Kurhauspaͤchter.

Kirchliche Anzeigen. Sonntag den 18. April Quaſim. Pfarramtswoche:

Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Sell: 1 Nachmittags; Hr. Stadtpfarrer Scel. 1

Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur.

Nachmittag fällt aus.

Empfehlung. (608) Bei Unterzeichnetem iſt ſehr ſchöner deutſcher Kleeſaamen, à 18 kr, per Pfund, und Luzerner, ſowie weißer, à 16 kr., zu haben, auch habe ich noch ſchöne fliegenreine Erbſen und Wicken abzugeben.

Marcus Strauß in Vilbel.

Zu verkaufen. (609) 2 ausgezeichnete gute Pferde, Braun und Fuchs, 4⸗ und Sjährig, ſind aus freier Hand zu verkaufen bei E. J. Grünwald in Nauheim.

Anzeige. (610) Sonntag den 18. April l. J. wird

meine eee bei günſtiger Witterung eröffnet. Wilhelm Schmidt. Veoſteigerung. (611) Unterzeichneter will den 21. April d. J. . einer Verſteigerung ausſetzen, als: 2 Schergkühe, friſchmelkend,

1 einjähriges Rind,

1 Wagen, 1 Pflug, 1 Egge,

3 Fuder Waizenſtroh,

1 Roggenſtroh,

1 Gerſtenſtroh und

eine Parthie Kartoffeln. Aſſenheim. Konrad Fertig.

Anzeige. (612) Eine friſche Sendung Herrn⸗, Damen⸗ u. Kinder⸗Strohhüte, nach neueſter Fagon, ſowie 5 neueſte ſeidene Sonnenſchirme, habe ich in großer Auswahl und zu ſehr dil⸗ ligen Preiſen erhalten. G. Simon jun., 8 und Modehandlung, neben den drei Schwerdtern

Zu vermiethen.

(613) Eine vollſtändige Wohnung im zweiten

Stock nächſt dem Bahnhofe iſt zu vermiethen

und kann im Anfange Juli bezogen werden. Johannes Storck.

Anzeige. (614) Einem geehrten Publikum die Anzeige, daß ich ſehr billige Sonnenſchirme verkaufe und

eben ſo billig reparire. Friedberg. Garde, Schirmmacher. Lebewohl.

(6155) Allen Freunden und Bekannten, welche wir bei unſerer Abreiſe nach Amerika nicht per⸗ ſönlich geſprochen, ſagen wir ein herzliches Lebe⸗ wohl. Weta Ludwig Pätter, Conrad Dönges.

Zu dermit hen. (616) Ein vollſtändiges Logis, beſtehend aus 3 Zimmern, Küche, Mitgebrauch der Waſch⸗ küche, Keller und Holzplatz, hat zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden bei Friedberg. Friedrich Netz.

Anzeige. (617) Da ich ſeit kurzem meinen Wohnſitz

hier, in Friedberg, genommen, daher zu ſchrift⸗ lichen Arbeiten hinlänglich Zeit und Muße habe, ſo eröffne ich hierdurch, daß ich für die Stadt⸗ und Landbewohner ſtets bereit bin, die Aufſtel⸗ lung von Vormundſchafts⸗Rechnungen, Erbver⸗ theilungen, Verwaltungen und andere dahin einſchlagende Arbeiten, wie auch die Fertigung von Blttſchriften und Vorſtellungen, wozu ich von Großh. Heſſ. Staatsminiſterium autoriſirt bin, zu übernehmen und pünktlich und gewiſſen⸗ haft zu beſorgen.

Meine Wohnung iſt bei Schneidermeiſter Joh. Heyl bei der Stadtkirche.

Friedberg den 10. April 1852.

Chr. Freſenius, geweſener Bürgermeiſter.

Tanz⸗Unterrichts⸗Anzeige.

(618) Von Großherzoglichem erſten Hoftanz⸗ und Fechtmeiſter Herrn Lepitré hierher em⸗ pfohlen, Tanz⸗ und Anſtands⸗Unterricht zu ertheilen, erlaube ich mir die geehrten Eltern und Vormünder, wie auch die Herren und Damen, welche mich mit ihrem Zutrauen be⸗ ehren wollen, höflichſt einzuladen, mir ihre gü⸗ tige Anzeige durch die Expedition dieſes Blat⸗ tes oder auch durch die herumgehende Liſte bal⸗ digſt machen zu wollen.

N den 15. April 1852.

Auguſt Hainfeld,

Tanzlehrer im Inſtitute des Großh. erſten

Hoftanz⸗ und Fechtmeiſters zu Darmſtadt.

Dankſagung.

(619) Nachdem es dem Allmächtigen gefallen hat meinen Mann, den Dachdeckermeiſter Chri⸗ ſtoph Fiſcher von hier, in ſeinem noch nicht vollendeten 47. Lebensjahre nach mehrmonatli⸗ cher Krankheit von dieſer Welt abzurufen, fühle ich mich gedrungen durch die Wahrnehmung der großen Theilnahme, die der Verblichene bei ſei⸗ nen Mitbürgern während ſeiner Krankheit und bei ſeinem geſtern Mittag ſtattgehabten Leichen⸗ begängniſſe gefunden hat, Allen meinen verbind⸗ lichſten Dank abzuſtatten, mit der Bitte, das

Vertrauen, das mein ſeeliger Mann genoſſen hat, nunmehr auf mich übertragen zu wollen,

da ich das Geſchäft ohne Unterbrechung durch tüchtige und ſolide Geſellen fortbetreiben laſſen werde.

Dem Wohlwollen meiner verehrten Kundſchaft halte ich mich in vorkommenden Fällen beſtens empfohlen.

Friedberg den 15. April 1852.

Margaretha Fiſcher, geb. Wagner.

Frankfurter Cours vom 14. April 1852.

555 fl. 9 46-47 riedrichsd' or9 38 ½+-59 Holländiſche 10 fl. Slice 9 55/ 56½ Rand⸗Ducaten 1 5 38⸗39 20 Frankſtücke 1 932 33% Engliſche Souverains. 12 2 à 3

Preußiſche Thaler. 5 Frankenthaler Preußiſche Caſſenſcheine

1 45% 78 1 223-23 ½ 145/676

Fru ſchtpreiſe.

14. April 9. Aprilf 1. April

Gattung.[Fried⸗, Gerns⸗ berg Mainz heim

f fl. Tr. f. fr, Af. cr. Waizen pr. Malterſ 1130 12 144 n, 75 81451 9 481 Ger; 7 45 1 318. Safe 31501 434

Polizei Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 17. bis zum 23. April.

a Fried⸗ Butz⸗ Brod ⸗Preiſe. berg. bach. 8 kr. pf. kr. pf. 11Leib⸗Roggenbrod 3 1˙3 2 21 7. 66 1 f 44 7 12 2 l Lth. Lth. Milchbrod 14 14% Waſſerweck 1144 Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 145ſ½ 16 Fleiſch-Preiſe. ö 0 pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 111 2112 Kühfleiſch, gemäſtetes 9 8 Rindfleiſch, gemäſtetes 2a Kalbfleiſch 5 5 2 17 1 gemäſtetes 1 ls 9 Schweinenfleiſch 1412 12 [ Hammellleiſch 8 8 Schaaffleiſch 5 Wurſt v. blos Schweinen 14 14 57 Bratwurſt 16 15 Schwartenmagen 16 15 Geräucherter Speck 22 22 Schinken 16 16 Doörrfleiſch. 16 16 Schweinenſchmalz, 5 ausgelaſſen 20 21 unausgelaſſen 20 19 Nierenfett 18 18 Hammelsfett 16

16 Die e Heſfiſchen Pee Ben d Krauß.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. 5

Hr. Diaconus Baur.

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