Ausgabe 
3.7.1852
 
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ntelligenz-Blatt

fuͤr die

Provinz Oberheſſen

im Allgemeinen, den Negierungsbezirk Friedberg

im Beſonderen.

Sonnabend den 3. Juli

1852.

A: 1 zen Beilagen nzoffſchen Musa 1 der hieſſge un ubriWa

Amtlicher Theil.

Die Großherzoglich Heſſiſche egierungscommiſſion des Regierungsbezirks 1. Friedberg carte brug M die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks.

Aern ker

1 N Ketreffend: Den Ankauf von Remontepferden im Lande.

. Das in Abdruck nachſtehende höchſte Ausſchreiben laſſen 45 Wonen ir Ihnen zur Nachricht und mit dem Auftrage zugehen, an deſes alsbald zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Friedberg den 27. Juni 1852.

Aung u. f. f 17 Gelrauten, 0⁰*

ler LTaze(ger 4 Dette u dieſen Subrier.

ion. das Gr. Heſſ. Miniſterium des Innern an die Gr. Regierungs⸗Commiſſionen.

55 Schon ſeit einer Reihe von Jahren wird von Gr.

Kriegsminiſterium Klage darüber geführt, daß die Beſchaf⸗ ge ung von Remontepferde für die Reiterei im Inlande im⸗

her ſchwieriger werde. Als Haupturſachen wurden dabei 11 ingegeben, daß die jungen Pferde von den Züchtern allzu⸗ als der bel Fühe zur Arbeit verwendet würden, wodurch deren Körper bemse-Tunm begen zu großer Anſtrengung verbildet und fehlerhaft werde, dem beſten 0 und daß die gezüchteten Thiere, namentlich in der Provinz r fl. 4% pet Dberheſſen, ſchon als ganz junge Fohlen in das Ausland

gerkauft würden. Wir haben wiederholt die Pferdezüchter chepele! der Provinz Oberheſſen durch die Gr. Kreisräthe dieſer N. Provinz ermahnen laſſen, dieſem Uebelſtande abzuhelfen, je⸗ . dbcch wie es ſcheint ohne Erfolg. Schon ſeit längerer Zeit l. haben die Remontirungs⸗Commiſſionen, um nur den Bedarf when, gegen geh des Regiments zu decken, theilweiſe Pferde unter dem vor⸗ u W ſhriftsmäßigen Alter angenommen. Bei der letzten Re⸗ e vontirung im vorigen Jahre konnte aber ſelbſt in dieſer deen Peiſe dem Bedürfniſſe nicht entſprochen werden, indem als bberhaupt von 85 Pferden nur 56 Stück volljährige und 17 Stück 3 ½ jährige einigermaßen qualificirte Pferde an⸗ gekauft werden konnten, weshalb die noch fehlenden 12

feſt pferde von Pferdehändlern aus dem Auslande bezogen

Wüöldchen burden. Dabei muß beſonders erwähnt werden, daß bei gern eſen Remontemärkten keine Pferde wegen zu geringer

n ene bote von den Züchtern zurückgenommen wurden, daß viel⸗

alen ahl, kehr alle vorgeführten dienſttaugliche Pferde, zum Theil zu hohen Preiſen, angekauft wurden.

Da jedoch der Ankauf von jährigen Pferden nach den ſeitherigen Erfahrungen mit großen Nachtheilen für den Beritt des Regiments verbunden iſt, derſelbe auch den An⸗ forderungen der Bundeskriegsverfaſſung, welche natürlich nur die Bereithaltung von kriegstüchtigen Pferden voraus⸗ ſetzt, nicht entſpricht, ſo hat ſich Gr. Kriegs miniſterium ge⸗ noͤthigt geſehen, die Remontirung im Lande auf den Ankauf von volljährigen Pferden zu beſchränken, und inſoweit ſolche auf den Remontemärkten nicht zu erhalten ſind, den weite ren Bedarf durch Ankauf im Ausland beſchaffen zu laſſen.

Auf Erſuchen Gr. Kriegsminiſteriums beauftragen wir Sie, dieß mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß hiernach die Remontemärkte künftig nur mit volljährigen, d. h. mit bis 7jährigen qualificirten inländiſchen Pferden beſchickt werden können.

Darmſtadt den 16. Juni 1852.

Dal wigk. v. Lehmann.

e an die zum Rentamte Friedberg gehörigen Gr. Bür⸗ germeiſter des Regierungsbezirks. Betreffend: Die Beurlaubung des Gr. Domänenraths Buß zu Friedberg.

Sie werden zur Kenntniß Ihrer Ortsangehörigen bringen, daß der Gr. Domänenrath Buß auf 2 Monate beurlaubt ſei und während ſeiner Abweſenheit der Gr. Rent⸗ amtsvicar Lindeck den Dienſt verſehe.

Friedberg den 25. Juni 1852. Ouvrier.

Die Hirſchkeule.

Erinnerungen aus einem Jägerleben in Canada. Von Abel Log. (Fortſetzung.)

Schone Deine Schüſſe! rief er mir zu, aber ich hatte ſchon die Hand am Drücker, der Schuß knallte und ich ſah einen von den jungen Kriegern wanken. Mit der Strömung raſch flußabwärts treibend, waren wir den In⸗ dianern mindeſtens vierzig Schritte vorangeeilt, als mein Blick auf ein Kanot fiel, das unter den überhängenden Bäumen des Ufers halb verſteckt lag. Paul hatte es auch geſehen, und derſelbe Gedanke fuhr uns Beiden gleichzeitig