Einzelbild herunterladen

Betreffend: Reichstagswahlen.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Mit dem heutigen Tage läuft die Frist für Offenlegung der

Vollständigkeit alsdann nicht mehr erhoben werden.

Wir beauftragen Sie daher, unverzüglich und spätestens bis Montag den 29. l. Mts. an uns zu berichten, listen nach vorausgegangener vorschriftsmäßiger Bekanntmachung von schließlich, offen gelegen haben und daß Erin

erledigt worden sind. Soweit jedoch etwaige

sind gleichfalls bis spätestens

Die bei Unterhaltung der Kreisstraßen im J. und II. Baubezirk Friedberg pro 1893/94 vorkommenden

wege vergeben werden, nämlich:

nerung Erinnerungen gegen den J. l. Mts. die gesammten Acten mit

Montag den 29. 5 Be 4 N lichen Inhalt den Nachweis der ordnungsmäßig erfolgten Offenlegung zu enthalten.

Begleitbericht hat außer dem auf die Reclamation bezüg

Bekanntmachung.

Maurerarbeit mit Materiallieferung, veranschlagt zu

Schlosserarbeit Weißbinderarbeit Erdarbeit Lieferung von Kies

Liefern eines gu eisernen Deckels mit Rahme 5 5. 2 5 5 7 f l 15 2 5 dem Büreau des Bezirksbauaufsehers Zörb II. zu Friedberg bis zum 31. d. Mts. zur Einsicht offen, woselbst

Kostenüberschlag und Bedingungen liegen auf

auch die Offerten bis zum 1. Juni l. J. eingereicht werden können.

Friedberg den 25. Mai 1893.

betreffend die amtlichen Bezirks Conferenzen der V

Die nächsten betreffenden Conferenzen 1. für den Bezirk 2. 7 7. 2 55

77 77 77

Einladun

(die 1. in 1893ù14) sollen abgehalten werden: Butzbach Mittwoch den 31. Mai Friedberg Mittwoch

Vilbel Montag

Donnerstag den 18. bis Donnerstag den 25. l. Mts., en gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit der Listen a nhalt der Wählerlisten von Ihnen nicht erledigt werden

Friedberg den 25. Mai 1893.

Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 3 Wählerlisten ab und können Einsprachen gegen deren Richtigkeit u

daß die Wähler⸗

beide Tage ein⸗ nicht erhoben bezw. von Ihnen Begleitbericht an uns einzusenden. Der

Dr. Braden.

Arbeiten und Lieferungen sollen auf dem Submissions⸗

19

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.

e und Jubiläumsfeier.

l. J. zu Nieder⸗Weisel, 7. Juni l. J. zu Schwalheim(Brunnen), l. J. zu Harheim

und zwar beginnend an jedem Orte mit einem Probeunterricht in einer der Schulklassen daselbst, gegen 8 Uhr, bald nach Ankunft der da eintreffenden Eisenbahnzüge der nächsten Stationen.

Tagesordnung, wie auf der letzten Conferenz festgesetzt. jubiläumsfeier statt: a. des Herrn Oberlehrers Leithäu b. des Herrn Lehrers Quirin zu Harheim,

Es ladet unter dem Anfügen, daß zu den J

Friedberg den 25. Mai 1893.

Die Provinzial⸗Fohlenweide bei Mer lau beginnt in diesem Jahr wegen seitheriger allzutrockener Witterung erst am 15. Juni. Die Fohlen müssen an diesem Tage zwischen 10 und 1 Uhr Mittags daselbst mit gezeichneter Halfter und Kette, sowie mit Gesundheitsschein von Großh. Bürgermeisterei oder Veterinärarzt abgeliefert und den 15. Oktober d. J. um dieselbe Tageszeit abgeholt werden, wobei der

Besitzer beim Einfangen behilflich sein muß.

Die Fohlen erhalten, neben Behandlung und Weidefutter auf circa 34 Heklaren, bei trockenem Wetter Kleegras oder bei nassem

Wetter Heu und außerdem pro Tag und Stück der Vereinskasse. Jeder Besitzer kann jedoch oder durch Selbstzahlung geben lassen.

Das Weidegeld für bezeichnete Zeit von vier Monat beträgt pro Fohlen 39 M. 04 Pf. oder pro Tag 32 Pf.

die mit einer

Unmittelbar nach der 1. und 3. Conferenz findet die 50jährige Dien st ser zu Butzbach, im Saale des Hessischen Hofes daselbst, gegen 11½ Uhr; kirchlichen Feier kurz vor 11 Uhr eröffnet wird. f f

übiläumsfestlichkeiten auch andere Herrn Freunde der Jubilare willkommen sind, hierzu ein.

Der Großherzogliche Kreisschulinspektor.

Bekanntmachung.

geschlossen werden.

Pfund Hafer aus Haferzusatz in Natur

und muß die Hälfte

Schmidt, Schulrath.

beim Eintrieb und die andere Hälfte vor dem 1. August l. J. an die Verwaltung resp. Großherzoglichen Baurath br. Dieffenbach in Grünberg bezahlt werden. der Eigenthümer bezahlen. Letzterer kann wegen begründeter Verhält⸗ nisse sein Fohlen zu jeder Zeit zurücknehmen und bezahlt dann nur die benutzte Weidezeit. 1 Jahr alte Hengste, welche die anderen Thiere stören, können aus⸗ Sonstige Auskunft ertheilt der genannte Großh. Baurath Dieffenbach. Bei weiter anhaltender trockener Witterung kann die Weide auch früher geschlossen werden. Laubach den 20. Mai 1893. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. Friedrich Graf zu Solms-Laubach.

Allenfallsige Kurkosten der Fohlen muß

Kranke und bösartige Thiere, sowie über

Deutsches Reich.

Darmstadt. Der Kreisassistenzarzt ber. Linden born zu Ulrichstein wurde zum Kreisassistenzarzt in Offenbach, der prakt. Arzt ir. Königer zu Büdingen um Kreisassistenzarzt in Ulrichstein, der Amtmann(oe.

allau in Friedberg wurde zum Amtmann in Gießen, und der Amtmann br. Göttelmann in Büdingen zum Amtmann in Friedberg, der Amtsrichter Kullmann in Gießen zum Landgerichtsrath bei dem Landgericht der Prov. Oberhessen, der Amtsrichter Dornseiff in Alsfeld zum Amtsrichter in Gießen, der Gerichtsassessor Strein aus Reichenbach zum Amtsrichter in Fürth, der Ge richtsassessor Fritz aus Daxmstadt zum Amtsrichter in Alsfeld und der Gerichtsassessor Krämer aus Alzey zum Amtsrichter in Höchst ernannt, der Steuerkommissär Nicklas in Homberg nach Wörrstadt versetzt; der Steuer kommissariatsassistent Dietrich in Darmstadt zum Steuer kommissär in Homberg ernannt, der Pfandmeister Vetter in Wald-Michelbach nach Groß-Gerau versetzt, der Steueraufseher Roth zu Worms zum Pfandmeister in Worms ernannt.

Berlin. DasBerl. Tagebl. meldet aus Paris, der Minister des Aeußeren habe Herbette versichert, die französische Regierung habe keinen Moment an die Möglichkeit ge glaubt, er könne auf eine so indiserete Frage, wie diejenige Baumbachs überhaupt geantwortet haben. Herbette bleibt auf seinem Berliner Posten.

Wie dieKreuzzeitung meldet, wird sich am 7. Juni eine Usambara Kaffeebau Gesellschaft hier constituiren.

Der Hauptgegner der deutschen Schutz herrschaft in Südwestafrika, der Häuptling der Namahottentotten Henrik Witbooi, hat seine vernichtende Niederlage erlitten. Seine Veste

Hornkranz wurde am 12. April von den Schutz truppen erstürmt, wobei er bedeutende Verluste an Todten und Verwundeten erlitt.

Ausland.

Oesterreich-Ungarn. Wien, 25. Mai. Der heute zusammentretenden Delegationen wird der gemeinsame Staatsvoranschlag pro 1894 vorgelegt. Nach Abzug des Zollüberschusses von 44,370,180 fl. verbleibt ein Gesammterforder niß von 100,878,320 fl., d. h. gegen das Vor jahr ein Plus von 4,104,106 fl. Das ordent liche Heereserforderniß wuchs um 5,276,800 fl., das außerordentliche verminderte sich um 1,274,800 fl., das reine Plus des Heereser fordernisses beträgt daher 4,002,000 fl. Von dem Gesammterforderniß des gemeinsamen Staatsvoranschlages erfordert das gemeinsame Heer 127,003,828 fl., die Marine 12,477,680 fl.; das außerordentliche Erforderniß für die Truppen des Occupations-Gebietes beträgt 3,610,000 fl., somit 2000 fl. weniger als im Vorjahre. Die Isteinnahme der Zölle stellt sich gegen den Voranschlag um 7,127,934 fl. günstiger.

Schweiz. Bern. Der Chef des land wirthschaftlichen Departements, Bundesrath Deucher, wird ein gemeinsames Vorgehen der Bundes- und Kantonal-Behörden veranlassen zur Bekämpfung der Nothlage der Landwirth schaft im kommenden Winter. Insbesondere wird durch gemeinsame Ankäufe überseeischer

Kraftfuttermittel, namentlich von Preßheu und Preßstroh Vorsorge getroffen werden.

Belgien. Brüssel, 24. Mai. Nachdem

die Regierung die Ausweisung der französischen Sozialisten Basly und Lamendin beschlossen hatte, mußten dieselben gestern Abend 8 Uhr trotz der eifrigsten Bemühungen bei den maß gebenden Behörden Belgien verlassen. 24. Mai. Die Resolution über den Achtstundentag wurde vom Arbeiterkongreß fast einstimmig angenommen, nur die Vertreter Nordenglands widersprachen, da von dieser Maßregel nichts zu erwarten sei.

Italien. Rom. Der PariserMatin sucht nachzuweisen, Cardinal Ledochowski sei nicht ohne höhere Ordre für die Militärvor⸗ lage eingetreten, und wirft dem Papst vor, daß er zu Gunsten der deutschen Regierung intervenirt habe.

Nach einer Meldung desReuter'schen Bureaus aus Tripolis vom 21. d. haben die dortigen Lokalbehörden dem französischen Konsul Genugthuung gegeben für die der Familie desselben während einer Spazierfahrt am 16. d. von einer Schaar Eingeborener zugefügten Insulte.

Spanien. Madrid, 25. Mai. Die Krisis ist unvermeidlich. Nach einer längeren Unter⸗ redung Sagastas mit Canovas reichten Montero Rios und Domingnez ibre Demission ein. Die Wahl der Nachfolger wird von Sagasta ge⸗ heim gehalten. Angesichts der Opposition der

konnten,

9

1 1 1

1

5

Abe

E Iriedl . Crong. U drren⸗ N

b. denn f 1028 Mofef ung hat

n das J

7 sumigkeit

b enge 0 1 Vortre i Abend Vereine ie herzl

Aumer. I. d das vos