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N München, 23. Jan Infolge starker Schneever— sehungen und des immer dichter fallenden Schnees ist er Betrieb auf den Babnstrecken Landsberg Schongau, FNiaunstein Trostberg, Rotk⸗Greding, Schwaben-Erding
ud auf der Isarthalbahn für unbestimmte Zeit einge t worden. Sämmtliche Züge treffen mit großen sberspätungen ein. Die Schneemassen auf der Strecke Püänchen Freising liegen/ Meter hoch. München, 23. Jan. Wegen Schneeverwehung wurde letter eingestellt der Betrieb der Linien Hof-Marxgrün⸗ Steben und Neusorg Fichtelberg.
Augsburg, 23. Jan. Starke Schneeverwehungen forderten die Einstellung des Trambahnverkehrs. Hun— Urte von Personen sind beschäftigt die meterhohen Schnee— gassen fortzuschaffen, um die Bahngeleise fretzulegen. Mülhausen i E. Die von hier flüchtig ge⸗ gngenen Eheleute Bärenzung und deren Kostgänger, die egen Verdachtes der Ermordung der kleinen Blanche uhn verfolgt wurden, sind nach dem„Muͤlh. Tagebl“
as Belfort hierher ausgeliefert worden.
Dresden, 21. Jan. Der Mühlenbesitzer Müller
s Stolpen wurde auf dem Wege von Dresden nach tolpen erschossen und beraubt. Der Thäter ist noch cht ermittelt.
Nietleben, 24. Jan. Acht Personen sind neu er klankt, zwet gestorben. Die Gesammtzahl beträgt bis b. 92 und 32.
Leipzig, 23. Jan. Ein großes Feuer zerstörte die der Johannisallee belegene Buchdruckerei von Fischer
d Wittich, die Schriftgießerel von Nummrich und die ravtranstalt von Born.
Leipzig, 2. Jan. Seit Mitternacht wüthet ein fürchtbarer Schneesturm. Der Bahnverkehr stockt. Die . Leipzig⸗Magdeburg ist gesperrt.
Prag, 24 Jan Auf dem Schacht„Fortschritt“ bei ux fand heute eine Explosion schlagender Wetter statt sher wurden 4 Todte und 30 Verwundete heraufbe
fördert; über 100 Arbeiter sind noch im Schacht.
Budapest, 24. Jan. Heute Nacht stieß ein Wiener Pisonenzug bel Köbelkut mit einem Lastzug zusammen; vin dem letzteren waren 8 Waggon abgekoppelt worden,
s jedoch der Führer des Personenzuges infolge des
dschten Nebels nicht wahrnahm. Der Anprall war sehr
wmurden zertrümmert. Der übrige Viehtransport litt sqhwer. Brässel, 24 Jan. Das Brechen des Eises und
Alle
Mederungen im Becken von Lüttsch und Mons siad über⸗ schwemmt. Die unteren Stadttheile und die Kirche da— selost stehen 4 Meter unter Wasser.
Rom. Der Direktor ver hiesigen Filiale der Bank bon Neapel wurde als Priester verkleidet verhaftet. Rom, 23. Jan. Gestern, Sonntag Abead, sind zwei Hillenmaschinen vor einem Hause der Clandtusstraße
.
plodirt. Die Fenster und Möbel wurden zertrümmert. Die Ursache ist wahrscheinlich persönliche Rache.
New Nork, 21. Jan. Auf der Eisenbahnlinie Cleveland⸗Cinetnati stieß heute bei Alton ein Expreßzug mit einem Güterzug zusammen, der Oel in Reservolrs mitführte. Die Reservolrs wurden zerstört und setzten den Güterzug in Brand. Das Feuer ergriff ein Reservolr mit Gasölen, das gleichfalls zersprang. Etwa dreißig Streckenarbeiter erlitten schwere Brandwunden. Bei 10 Arbeitern sind die Verwundungen tödtlich.
Sumatra, 23. Jan. Aus Niederländisch Indien wird gemeldet: Eline Brücke der Sumatrabahn wurde infolge einer Ueberschwemmung weggerissen; ein Eisen bahnzug, welcher die Brücke passirte, stürzte ins Wasser, wobet 70 Personen den Tod fanden
Frostentzündungen, sogen. erfrorene Hände und Füße sind bet der jetzigen Witterung eine sehr häufige Plage; unter Umständen können sie auch gefähr— lich werden Es ist gewiß wünschenswerth sie zu ver— meiden. Dies ist in ziemlich ausgedehntem Maße mög— lich Hierfür nachstehende kurze Winke. Man vermeide im Allgemeinen während des Winters mit feuchten Händen zu arbeiten, trockene dieselben daher, soweit irgend möglich, nach jeder Befeuchtung ab und gehe auf keinen Fall mit feuchten Händen in die Kälte. Bei dem Abtrocknen ist Reibung nach Möglichkett zu meiden, denn es gilt die Oberhaut(die oberste Decke der Haut) zu schonen. Zum gleichen Zwecke darf man beim Händewaschen nur warmes Wasser nehmen und muß ohne Seife aus⸗ zukommen suchen. Wird die Haut empfindlich, so ist dtes ein sicheres Zeichen, daß die Oberhaut an einzelnen Stellen mangelhaft geworden ist, auch wenn man dies mit bloßem Auge nicht sieht, und dann ist es Zeit diesen Mangel durch künstliche Deckung zu heben. Dies ge⸗ schieht mit gutem Erfolge durch Bestreichen mit Güyeerin oder noch besser Vaseline, welches daher in keiner Küche fehlen sollte. Die Anwendung hindert bei der Arbeit gar nicht, da fast ausschließeich nur die Rückenflächen der Hände bestrichen werdenz sie muß nach j dem Abtrocknen und auch sonst durchschnittlich alle Stunden stattfinden Selbstverständlich hat dasselbe zu geschehen, wenn kleine Einrisse bereits sichtbar sind. Entstehen größere An- schwellungen oder Geschwüre, so ist der Arzt baldigst zu befragen. Aehnlich ist das Verhalten bezüglich der Füße und Zehen. Hter hat man außerdem nasse und drückende Schuhe zu meiden und für öfteres Anlegen trockener Strümpfe zu sorgen L
Stadtkirchenbau⸗Verein Friedberg.
Für den Stablkirchenbau Verein gingen bis Ende 1892 und zu Anfang 1893 wetter ein und werden mit herzlichem Dank bescheinigt: Vom Gerichtsschretber Feick 1,20 M., Zeugen gebühren; von F R. 10 M. Geschenk auf Weihnachten; von Fräulein L. Pr. 5 M. Um weitere Gaben wird recht dringend freundlich gebeten.
Friedberg den 21. Januar 1893.
Der Vorsitzende:
Der Rechner:
Für die Suppenküche gingen weiter folgende Gaben ein, deren Empfang wir mit bestem Dank bescheinigen: Ungenannt(II. Gabe) 50 M.; Frau Rentner Hill 12 N.; Frau Sch. 5 M.; W. A. S. 20 M.; Prof. Dr. Weiffenbach 5 M.; Ungenannt 2 M.; Kaufm. Häberle 10 M.; Apotheker Görtz 10 M.; Bürgermetster Stein⸗ häußer 5 M.; Ungenannt(II. Gabe) 2 M; Ungenannt 5 M.; Kaufmann Eisenmann 3 M.; Kaufmann Oppen⸗ heimer 2 M.; Ungenannt 10 M.; Professor Klein 3 M.; Frau Anna Bindewald 3 M.; Kaufmann F. Hecht 10 M.; K. 2 M.; N. B. 5 M.; Einige die durch den Schnee liefen 1,40 M.; L. N. 5 M.; Rentamtmann Roßmann 5 M; Fräulein L. 3 M.; Ungenannt 3 M.; Schulrath Schmidt 3 M.; zwei, die die Suppe ver⸗ suchten 2 M; Frau Fabrikant Altmannsperger 2 M.; Fräulein Dieffenbach 2 M.; Geschwister Preußer Weiß⸗ kraut und Wie sing; G. Hanstein II. 5 Pfd. Fett; O. v Helmolt! Sack Erbsen; J Betz J Sack Kartoffeln; Gebrüder Rothschild 2 Centner Erbsen und Bohnen; C. Windecker 2 Säcke Kartoffeln; K. Reichenberg 5 Pfd. Fett; A Neubof 5 Pfd. Fett; Direktor Schäfer 1 Paar Strobschuhe; Christ Blum 3 Pfd. Schmalz; Frau Math. Bernbeck 2 Körbe Kartoffeln. Um weitere Gaben wird freundlichst geveten.
Für die Armen⸗Commission: Velte, Pfarrer.
Briefkasten.
Jugendliche Dichter in Nieder-Florstadt. Gereimte Prosa Uist noch kein Gedicht. Vor allem aber muß denn doch das Versmaß eingehalten werden. Anonyme Sen— dungen werden außerdem so wie so nicht angenommen, so daß von dem Anerbieten„den Anzeiger in Zukunft mit Gedichten aller Art verherrlichen zu helfen“ vorläufig leider kein Gebrauch gemacht werden kann.
Die Redaktlon.
Israelitischer Gottesdieust in Friedberg. Sabbathfeier vom 28. Januar 1893. Beginn: Freitag Abend 4 Uhr 45 Min. Samstag Morgen 8 Uhr 30 Min. Samstag Nachmittag 3 Uhr. U Sabbathausgang 5 Uhr 35 Min. Wochengottesdtenst von Sonntag den 29. Januar an Morgens 7 Uhr, Abends 6 Uhr(Gemelndezimmer).
Gemeinnütziges. Auch solchen, denen nichts daran gelegen ist, rspacnisse am Schuhwerk zu machen, ist wöchentlich mindestens einmaliges Einfetten der Stiefel zu empfehlen, da ein ganz ausgetrocknetes Leder die Nässe beglerig aufnimmt, beim Trocknen äber so hart wird, daß das Tragen soscher hart gewordenen Stiefel für die Füße oft von üblen Folgen ist Das beste Fett für diesen Zweck ist anerkannter Maßen das„Schubfett Marke Büffelhaut“, das mit Recht immer allgemeiner Anwendung
und dem Hotel d'Angleterre in dee Via Borgogna ex Dr. W Weiffenbach. C. Heldt findet. Verkaufsstellen siehe Inserat. 376 8 Bauplätze Jagd⸗ Verpachtung. Palmkuchen, Napskuchen,'
inder neuen Ludwigstraße hat die Stadt ahhngeben und wollen sich Liebhaber hierzu glöbald bet der unterzeschneten Stelle ein— inen, um ihre Wünsche und Offerten gun zu geben.
1 zeiedberg den 23. Jandar 1898. SGroßh. Bürgermetsterei Friedberg.
38 Stein bäußer.
Fagd⸗ Verpachtung.
enstag den 7. Februar 1893, Nach J 1 Uhr, soll die der Gemeinde Münster zustehende Wald⸗ und Feldjagd u der Gemeindestube dahter auf weltere 9 habre verpachtet werden.
e den 21. Januar 1893.
Großh. Bürgermetsterei Münster. 364 Reineck.
Jagd⸗ Verpachtung.
Nittwoch den 1. Februar d. J., Nack⸗ lags 1 Uhr, wird die Gemeindejagd b Gemeinde Pohl Göns, umfassend 459 bar Feld und 231 Heetar Wald, in uhreren Abtheilungen in der Wirthschaft 06 Johannes Feldmann dahier auf 9 gahre verpachtet
Der Rehstand ist gut und liegt die be—
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Mittwoch den 8. Febraar 1893, Nach mittags 1 Uhr, soll auf hiesigem Gemeinde haus die der Gemeinde Fauerbach v. d. H zustehende, eirea 2962 Morgen Feld⸗ und und eirea 1308 Morgen Waldjagd auf weitere 6 Jahre verpachtet werden.
Es wird noch bemerkt, daß der Jagd bezirk etwa ½ Stunde von der Haltestelle Ostheim entfernt liegt.
Fauerbach v. d. H. den 24. Jan. 1893
Großh. Bürgermeisterei Fauerbach v. d. H. 391 Winter
Ankauf eines Faselochsen.
Die hlesige Gemeinde beabsichtigt einen zur Zucht tauglichen Faselochsen, Berner Rasse, anzukaufen.
Besitzer socher Thiere wollen dies, nebst Alter und Farbe derselben unterzeichneter Stelle anzeigen
Nieder⸗Florstadt den 23. Jan. 1893. Großh. Bürgermeisterei Nieder-Florstadt. 378 Alles.
Submission.
Nachbenannte, bet Erbauung eines neuen Wobnhauses nächst der Station Dortel⸗
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Danksagung.
Für die vielen Bewetse berzlicher Theil⸗ nahme bei dem Tode und der Beerdigung unserer guten Mutter, Großmutter, Urgroß— mutter und Schwiegermutter
Frau Magdalena Lanz sagen wir unseren tlefgefühlten Dank Groß Karben 970 Die trauernden Hinterbliebenen.
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