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einen Angriff der Company auf seine Leute

fordert, die Anerkennung einer jeden Grenze ablehnt und seine Absicht kundgibt, eine neue Streitmacht auszusenden, um sein Vieh aus Mashonaland zu holen.

Aus Stadt und Land.

Friedberg. Die gelegentlich des Kreisfeuerwehr⸗ tags abgehaltene Uebung unserer freiwilligen Feuer⸗ wehr vollzog sich, wie wir sind, außerordentlich exact und rasch; die Genauigkeit, mit der sämmtliche Funktionen verdient das höchste Lob. Eine zahllose Menschenmenge hatte sich zu dem Schauspiele eingefunden. Die Stadt hatte ihr Festgewand angelegt.

. Friedberg. Das in Nr. 95 des Anzeigers angekündigte Damen⸗ Schwimmen verlief, wie wir dies erwarten durften, auf's Glänzendste. Sämmtliche Uebungen wurden seitens der betheiligten Schwimme⸗ rinnen schön und präcise ausgeführt und ernteten den ungetheilten Beifall der zahlreich erschienenen Zuschaue⸗ rinnen. Besondere f

Anerkennung fand und verdient auch wohl in hohem Maaß das von den jungen Damen ausgeführte Dauerschwimmen, bei welchem recht schöne Resultate erzielt wurden. Es schwammen von Schüle⸗ rinnen im Alter von 11 17 Jahren bei normal fließen⸗ dem Wasser Frl. Elsa Bindernagel 1360 Meter in

49 Minuten, Frl. Kalbfleisch 1040 Meter in 45 Minuten, vom 6. bis 12. August 96 resp. 22; im Ssamara vom

Frl. Aug. Seyd 960 Meter in 42 Min., Frl. Meline

Nieß aus Worms 780 Meter in 38 Min., Frl. Minna vom 10. bis 12. August 317 Erkrankungen und 157

Kreuter 720 Meter in 36 Minuten. Kathinka u. Dora Burck und Marie Lüdtke je 560 Meter in 31 Min. Genannte Strecken wurden ohne Pause und ohne auf

den Rücken zu wenden geschwommen und bieten somit konstatirt worden.

eine ganz respektable Leistung der jungen Damen, von denen Frl. Bindernagel sicher eine noch größere Strecke geschwommen wäre, wenn nicht noch andere Programm- nummern zur Ausführung hätten kommen müssen. Sehr bübsch und interessant war auch das von den Damen Burck, Lüdtke u. Kreuter ausgeführte Schwimmen im vollständigen Promenadeanzug und Abspringen in demselben von dem drei Meter hohen Sprungbrett, was sich überaus komisch ausnahm und die Lachmuskeln aller Anwesenden in Bewegung setzte. seien hier auch die Tauchübungen von Marie Lüdtke und Dora Burck, welche eine Strecke von ca. 12 Meter unter Wasser zurücklegten. Das Schwimmen, welches von Badeanstaltsbesitzer Walter geleitet wurde u. bei dem

Frau Bindernagel, Frau M. Dörr und Frl. Gauterin die Strecken- und Zeitcontrole in liebenswürdigster Weise

übernommen hatten, erreichte gegen Uhr Nachmit

tags sein Ende und zeigte, wie sehr der Schwimmsport 9 seren 9 4575 zin Ansehe 0 5 2 2 5 1 5 bel unseren Damen gepflegt und in Ansehen gehalten daß die eine Partei eine Strecke zurückfuhr und

0 l stattgefundenem Damen-Schwimmen noch in dieser Saison ein größeres

wird. Voraussichtlich wird sich dem Herren Schwimmen anreihen. rr. Friedberg.

sparkasse in dem Schmitt'schen Gartensaale

Jahr 5 stellen verabreichte und daß bei Letzteren am 31. Mai v. J 5929 Stück vorräthig waren. Verkauft wurden in dem Geschäftsjahr marken à 10 Pfg., gleich M. 1190.50. Bei der Haupt sammelstelle liefen 560 voll beklebte Karten mi 11,200 Sparmarken ein, welche den Einzeleinlegern be der Sparkasse des Vorschuß⸗ und Credit Vereins ver zinslich gutgeschrieben wurden. Am 31. Mai, den Ende des Geschäftsjahres, waren noch 1527 Sparmarker

auf nicht vollständig beklebten Karten im Umlauf. Der angesammelte Reservefonds des Instituts erreichte die

Höhe von M. 593.89. Während der letzten 9 seitdem das Sparmarken System eingeführt ist, wurden 133,976 Sparmarken verkauft, oder M. 13,397.60 er spart und theilt sich der Verkauf in die 5 Sammel

olle 1e WM Ber 0 3.428 S. ke 2 f 2 2

stellen wiefelgt: W. Bernbeck 5 428 Sparmarken neben den Häusern wegreißen ließen und also

M. 4342.80, H. Flaschenträger 38,286 Sparmarken], ae Ausweiche schaff e

= M. 3828.60, Ed. Oppenheimer 38,106 Sparmarken Platz zum 2 uswei gen schafften. Stolz fuhren

M. 3810.60, C. Bindernagel, seit 1. Januar 1888 nun die Herren Gesandten an einander vorbei.

Franz Stamm 10,639 Sparmarken= M. 1063.90. Kaiser Leopold J. schickte einst eine große Freiburger Jean Huber, seit 1. Januar 1891 3517 Sparmarken[Ges 1 35 8 4 1878

Jean Pubs, Jet. 33 968 Sparmarken Gesandtschaft von 354 Personen mit dem 1878

M. 351.70, zus. 133,976 Sparmarken M. 13,397.60. 8 85 Detti 5 der ae

Daß eine so ansehnliche Summe, von meistens weni Grafen Oettingen an er Spitze nach der

bemittelten Leuten pfennigweise gespart wurde, ist das Institut hoch erfreulich und für die Verwaltung de schönste Dank, indem hierdurch deren den Sparsinn zu erwecken u. zu pflegen, ihre Anerkennun gefunden haben.

Friedberg. wahrscheinlich durch herumlungernde halbwüchsige Bur

schen, aus einem Gartenhäuschen vor dem Mainzerthor

einige Pfund Zwetschen und Mirabellengestrenzt' Wir wuͤrden der Sache gar keine Erwähnung getha haben, wenn nicht aus obiger Thatsache in auswärtige Blättern einEinbruch in eine Villa den wäre.

r. Bad Nauheim.

sigen Villa eingebrochen. Der Dieb entwendete aus der Waschküche eine Anzahl seiner Handtücher und sonstiger Der Friedberger Polizei gelang es am anderen

Wäsche.

dies ja nicht anders gewohnt kranken sind der Arbeiter Kynal am 5. d.

durchgeführt wurden, hat eine Quarantänestation eingerichtet.

Lobend erwähnt

Am vorigen Dienstag fand die diesjährige Generalversammlung der hiesigen Pfennig 0 0 statt und entnehmen wir dem Geschäftsberichte, daß die Haupt⸗* sammelstelle, der Vorschuß- und Credit Verein, in diesem 12,000 Stück Sparmarken an die 5 Sammel⸗

oder erspart f 1892/93 11905 Spar⸗

Jahre, 2

Bemühungen,

Vor einigen Tagen wurden Abends,

gemacht wor

Kürzlich wurde in einer hie

Allerlei.

Nordhausen, 17. Aug⸗ DerNordh. Cour. meldet, daß ein hiesiges Ehepaar unter dem Verdacht der Ermordung seiner 4 Kinder und seines Vaters ver⸗ haftet worden sei. Berlin, 17. Aug. Auf einem Holzplatz am Tempel⸗ hofer Ufer brach heute Vormittag eine Feuersbrunst aus, wobei durch eine einstürzende Mauer 3 Feuer⸗ wehrleute und ein Civilist schwer verletzt wurden. Berlin, 16. Aug. Von den drei hiesigen Cholera⸗

5 Mts., die unverehelichte Mideralska gestern gestorben. Die Charité Gleiwitz, 16. Aug. In Folge Durchbruchs von Grubengasen auf den Königin Luise⸗Grube wurden gegen 50 Bergleute betäubt. Den nachgeschickten Ret⸗ tungsmannschaften gelang es, dieselben herauszuschaffen. Danzig, 17. August. Das hiesige pyrotechnische Laboratorium ist in die Luft geflogen. Der Inhaber wurde schwer verletzt. Memel, 15. Aug. haben viele Unglücksfälle verursacht. ertrunken, 5 werden noch vermißt. Petersburg. In Moskau wurden vom 1. bis 12. August 166 Choleraerkrankungen, 67 Todesfälle gemeldet; in Warschau vom 5. bis 10. August 1 Er⸗ krankung, 1 Todesfall; in den Gouvernements Lomscha am 14. August 1 Erkrankung, 1 Todesfall; Grodno

Große Stürme auf der Ostsee 21 Fischer sind

30. Juli bis 5. August 134 resp. 39; im Dongegebiet Todesfälle.

Wien. Cine Lokalcorrespondenz berichtet, unter den Mannschaften im Brucker Lager sei ein Cholerafall

Budapest, 16. Aug. Der Strickwaarenhändler Mandl wurde in seinem in der inneren Stadt gelegenen Geschäftslokal ermordet und beraubt.

Vom Etikettenkram früherer Zeit

gibt der erschienene 7. Band derBibliothek des Humors von E. O. Hopp(Berlin, Pfeil⸗ stücker) mancherlei Proben. Im Jahre 1658 begegneten sich im Haag der französische und der spanische Gesandte in ihren Staatskarossen, die zu jener Zeit bekanntlich von mächtigem Umfange waren, von Gefolge begleitet, auf offener Straße. Da diese eng war, wurde es den Beiden unmöglich, an einander vorbeizu

fahren, und es blieb nichts anderes übrig, als

dadurch der anderen Platz machte; aber gegen solche Nachgibigkeit empörte sich auf beiden Seiten der Gesandtenstolz. Man wich nicht, und da es hier wie dort zu lebhaften Erörte⸗ rungen kam und das Gefolge auch nicht müßig blieb, mußte sich ein holländischer Offizier von Beyerwerden mit hundert Mann dorthin be geben und diese zwischen die Hartnäckigen auf⸗ stellen, um nur die Dienerschaft von Thätlich⸗ keiten abzuhalten. Weiter aber konnte auch er nichts erreichen; die Herren blieben standhaft iin ihrem Stolze und wären wohl niemals mit [den Wagen gewichen trotz Wind und Wetter, isie wären vielleicht gar an Ort und Stelle gestorben, wahrlich seltsame Märtyrer für die Ehre des Staats, wenn nicht die Generalstaaten selbst eingeschritten wären. Sie machten dem Streit dadurch ein Ende, daß

8 Türkei.

Zu Salankemen erwarteten ihn die Türken. Beide Botschafter stiegen in einem Tempo vom Pferde. Graf Oettingen aber blieb seine Altersschwäche war wohl schuld daran im Steigbügel hängen. Und nun hielten die Türken auch ihren Gesandten so lange aus dem Sattel in freier Luft, als der deutsche im Steigbügel zappelte. Pufendorf als der Zar Iwan 1687 einen Ge⸗ sandten nach Berlin s Kurfürst gerade krank und wollte, als ein wahrhaft großer Mann über allen Formenkram

9

N* n erzählt

Darauf aber begehrte der Moskowite beim

3. sie die Ein- jetzt ist es zu einem Versuche noch nicht zu spät. fassungen der Straße, die schützenden Geländer Dies gilt auch für die ungern im

chickte, war der Große

hinwegsehend, den Russen im Bette empfangen.

Morgen den Einbrecher abzufassen und ihm sämmtliche Stücke, die noch vollständig durchnäßt waren, abzunehmen. Der Dieb war ein Taubstummer, welcher mit einem in

der betr. Villa bediensteten Mädchen eine Liebschaft hat.

Empfan

Zum G

geauch in einem

Bette zu liegen

und zwar mit Kopfbedeckung und gestiefelt.

lück wurde der Kurfürst wieder gesund

und konnte den wunderlichen Gesellen auf dem Stuhle empfangen. So ging es überall

peinlich genau und förmlich her. Ein kaiser⸗ licher Gesandter, der zufällig nur ein Auge hatte, wurde in Paris von einem General bewillkommt, der gleichfalls einäugig war; und als König Friedrich II. den Obersten Cremus, der nur einen Arm hatte, nach Paris sandte, schickte man ihm einen Gesandten wieder mit nur einem Fuß!

Anbau von Spinat.

Ein Freund unseres Blattes schreibt uns: Von Jahr zu Jahr füllen sich die deutschen Gebirge mehr und mehr mit Sommergästen aus den Großstädten. So dankbar dieselben fast ausnahmslos für die sich darbietenden Naturschönheiten sind, so vermissen sie doch meist eines, was das materielle Wohl angeht: das Gemüse, dies ganz besonders in den höher gelegenen Luftkurorten und Hotels. Sehr häufig walten hier schon, wie z. B. im Riesen⸗ gebirge, dem Schwarzwalde u. s. w., Höhen⸗ verhältnisse ob, welche den Anbau gewisser Gemüsearten nicht mehr gestatten. Da muß dann der Bedarf oft von meilenweit wohnenden Handelsgärtnereien der Thalstädte herbeige⸗ schafft werden, was ebensowohl Zeit wie große Kosten verursacht. Und doch könnte hier wesent⸗ lich abgeholfen werden, wenn man sich eines ebenso schmackhaften wie dankbaren Gemüses in betreffenden Kreisen erinnern wollte, des Spinats. Derselbe nimmt mit jedem Boden und jedem Klima vorlieb, verlangt weder Sonne noch besonders viel Wärme und kann zu jeder Zeit während des gesammten Frühlings und Sommers gesäet werden. Auch der möglichst dünn und deshalb mit Erde oder Sand per- mischt auszustreuende Same ist außerordentlich wohlfeil und die Pflanzen bedürfen so gut wie keinerlei Wartung; ihre Anspruchslosigkeit geht sogar so weit, daß sie kaum des Unkrautjätens bedürfen; ebenso kommt ein Mißwachs gar nicht vor. Auch kann auf ein und demselben Beet, bei mäßiger jährlicher Düngung mit möglichst verrottetem alten Kuhdünger mehrmals gesät und geerntet werden. Und wo nur eine Erdschicht von wenigen Centimetern vorhanden ist, lohnt der Anbau reichlich. Ueberall wo Gras wächst, gedeiht auch dieses schmackhafte Gemüse. An überflüssigen Stückchen Bodens aber fehlt es ja im Gebirge nahe bei den Häusern nicht. Wir empfehlen den Interessenten, Besitzern kleiner Ackerstückchen im Gebirge, Forstleuten u. s. w. dringendst, einschlägige Versuche zu machen und sind überzeugt, daß sie ihrerseits nicht nur Nutzen daraus ziehen, sondern auch vielfach den Sommergästen den Aufenthalt im Gebirge noch angenehmer ge stalten werden, denn der Gemüseverzehr nimmt von Jahr zu Jahr an Beliebtheit zu. Auch

Taunus und Vogelsgebirge.

Verloosung.

gormitta Zotlesdie

von 10 Gänse Cuten,

1

Ein lich, Hana von!

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10 Fre.⸗Loose vom Jahre Ziehung am 14. Aug. 1893. Gezogene Serien. Nr. 70 230 549 673 675 721 824 1028 1032 170 1860 1920 2260 2491 2640 3048 3296 3993 4165 4206 4440 4456 4577 5161 5498 6160 6255 6280 6380 6680 6771 6838 6908 6976 7857 7989 811 8343 8894 8932 9727 10799. Die Prämien-Ziehun! findet am 15. September statt.

Briefkasten. F. S. Heldenbergen. Nicht geeignet. N Die Redaction.

In Amerika verstorbene Hessen und Hessen · Nassauer. New⸗ Mork City. Elisabethe Häfelein, geb. Ostertag, 66 Jahre alt, aus Gedern.

Alleghany, Pa. 8 Regina Hiebner. geb. Reeg, 32 Jahre alt, aus Hembagz Buffalo, N. M. Johann Sauer, 66 Jahre alt, aus Offenheim. Philadelphia, Pa. Peter Schimpf, 49 Jahre alt, aus Heubach i. O.

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