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Oberhessischer Anzeige
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Dienstag den 11. Juli.
N 30.
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Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigef
Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗
ügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen.
Betreffend: Den Termin zur Einsendung der Kirchen—
Das Großh. Kreisamt Friedberg an die Kirchen—
für 1892,93) also spätestens Ende August an 2. Abtheilung abgegeben werden.
Nachweise, von deren Aufstellung und Einsendung nur die
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vorstände wiederholt hinzuweisen sind.
rühzeitig Mittheilung machen müssen, damit diese Zuschüs tachträglich in dieselben aufgenommen zu werden brauchen. besonderen Fällen gerechnet werden, wo eine Verzögerung in der
1
N gesetzlichen Fristen dadurch nicht unterbrochen. 14 Friedberg den 7. Juli 1893.
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1 Gießen den 3. Juli 1893.
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Personen, bezüglich deren Ne begehrt wird: Johann Anton Has ax Fleck von otthilf Eckert, geboren am 18. Juni 1872 zu Jäglack(B. 321/93);
2. August 1875 in Hainchen(B. 270/93); Erledigungen. Friedberg den 8. Juli 1893.
1. Wie in früheren Jahren sprechen wir auch jetzt wieder die Erwartun g, bestehenden Termine(vergl. Minist.-Amtsbl. Nr. 14 vom 16.
Die ev. Kirchenvorstände machen wir hierbei noch auf die Vorschrift im Obercon 1 und erwarten, daß darauf gesehen wird, daß die dieser Vorschrift ents 0 einkommen an den Centralkirchenfond abzuliefernden Uebers
echner der Pfarrorte abzuliefern haben, haben die Kirchenvorstände nach er Uebereinstimmung mit den Rechnungen uns vorzulegen. den Rechnungen als an den evang. Centralkirchenfond abgeliefert verausgabt
Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nach ð 1 her Zeit vom 21. Juli bis 1. September Ferien hält. Während dieser Ferien können in öffentlicher Sitzung nur s
Amtlicher Theil.
und Stiftungsrechnungen und Voranschläge.
Friedberg den 7. Juli 1893.
und Stiftungsvorstände des Kreises. g aus, daß die für Aufstellung und Abgabe der Rechnungen August 1881) pünktlich eingehalten werden, die Rechnungen(hier diejenigen
Sie und spätestens Ende September von Ihnen an Großh. Ober-⸗Rechnungskammer⸗Justifikatur
Gemeinden entbunden sind, die
Die Pfarrbesoldungsüberschüsse,
Es
8 Bekanntmachung.
sistorial⸗-Amtsbl. Nr. 14 vom 17. Juni 1884 auf⸗ prechend aufgestellten Nachweise über die aus den Pfarr— chüsse gleichzeitig mit den Rechnungen an die Kirchenvorstände gelangen. Diese
die Pfarrbesoldungsüberschüsse an die Kirchen—
Prüfung derselben und Beifügung der vorgeschriebenen Bescheinigungen
insoweit sie in Baarvorrath bestehen, müssen in
ö sein, worauf die Rechner der evang. Kirchen durch die Kirchen— Bei Prüfung der Nachweise ist darauf zu sehen, daß die Verausgabung der Ueberschüsse in den
lung der Rechnungen liegt schon im Interesse der rechtzeitigen Aufstellung der chläge muß schon aus dem Grunde so viel wie möglich zu vermeiden gesucht erden, weil diejenigen Fonds, die auf Zuschüsse der Gemeinden angewiesen sind, über die Höhe dieser Zuschüsse den Gemeindevorständen so se bei Aufstellung der Gemeindevoranschläge berücksichtigt werden können und nicht kann daher auf eine Fristertheilung zur Einsendung der Rechnungen nur in Rechnungsstellung nicht zu vermeiden sein sollte.
Dr. Braden.
10 des Regulativs vom 26. Februar 1875 der Kreisausschuß während
chleunige Sachen zur Verhandlung gelangen, dagegen wird der Lauf der
Der Kreisausschuß des Kreises Friedberg.
Bekanntmachung.
Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nach§ 12 des Regulativs vom der Zeit vom 21. Juli bis 1. September Ferien hält. 1 4 Während dieser Ferien können in öffentlicher Sitz
Dr. Braden.
26. Februar 1875 der Provinzialausschuß
ung nur schleunige Sachen zur Verhandlung gelangen. Auf den Lauf der gesetzlichen Fristen sind dieselben ohne Einfluß.
Der Provinzial-Ausschuß der Provinz Oberhessen. v. Gagern, Provinzial-Direktor.
enstein von Seidmannsdorf(R. 113/93); Adam Reichert, geboren ilders(V. 410/93); Friedrich Ludzinsky, geboren am 23. Dezember 1860 zu Johannisburg(R. 99/93); Adam Franz, geboren am 16. Dezember 1867 in Forbach, früher in Heddernheim(V. 496,93). Wilhelm Nikolaus von Schwalheim; Joseph Engel von Buchenau.
Der Großherzogliche Amtsanwalt: Lebrecht.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Der Gerichtsvollzieher Moll in Mainz 155 auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste, ö
den Ruhestand versetzt. l Berlin, 8. Juli. Dem Bundesrath ist ute bereits der Nachtragsetat und das An— lähegesetz zur Durchführung der Militärvorlage gegangen.
— 8. Juli. Reichstag. Heute begann ie erste Berathung des Gesetzentwurfes, be— teeffend die Friedenspräsenzstärke des deutschen beeres. Reichskanzler v. Caprivi bemerkt: gachdem die Militärvorlage durch nahezu 9 Honate der Gegenstand der öffentlichen Ver⸗ gandlungen in Wort und Schrift gewesen ist, wrd es eine Unmöglichkeit sein, Neues darüber z sagen. Ich glaube aber auch für's Erste don absehen zu dürfen, das Alte zu wieder— boelen und wende mich der neuen Vorlage zu, unt diejenigen Dinge kurz zu berühren, welche als von der alten abweichend hervortreten. Es
anzunehmen.
114 —
jetzt ihrer Beschlußfassung. Gröber sagt, daß das Centrum bei seiner ablehnenden Hal— tung verharre, da es die Militärvorlage für militärisch, politisch und wirthschaftlich unnöthig halte und diesen Beschluß einstimmig gefaßt habe. Bennigsen betont, daß die Schwierig keit der europäischen Lage Deutschlands nament— lich auch bei dem Gebahren der Franzosen eine Verstärkung der Wehrkraft nothwendig mache. Die jetzige Vorlage biete Erleichterungen und müsse im Interesse des Vaterlandes und An— sehen des Parlaments angenommen werden. Caprivi: Gröbers Rede beweise nur, daß das Centrum sich von einer konfession ell-konser— vativen zu einer demokratisch-politischen Partei entwickle. Redner führt weiter aus, daß auch die beste Truppe bei der Ausnutzung des Sieges in Schwierigkeiten komme, wenn sie nicht an Zahl überlegen sei. Preiß(Elsäss
sich namens einiger Freunde gegen die Vorlage.
it bekannt, daß die verbündeten Regierungen Deutschland sei stark genug, sich gegen jeden sich bereit erklärt hatten, den Antrag von Huene i N Es ist auf Grund des Antrages Durch das neue Steuerprogramm der Regierung eine Vorlage ausgearbeitet worden; der Antrag b it zum Theil verändert worden und unterliegt Sie würden für die
Angriff zu vertheidigen. Böckel(Antis.):
sei für die Antisemiten die Situation verändert. N
Vorlage stimmen, wenn
der Reichskanzler erkläre, daß keine neue Kon— sumsteuer auf Bier, Branntwein oder Tabak komme. Caprivi: Er könne als ehrlicher Mann mehr als gestern über die Deckungs— frage nicht sagen. Er glaube aber, daß mit der Tendenz seiner gestrigen Erklärungen sich der Vorredner beruhigen könne.— Nunmehr steht fest, daß die polnische Fraktion für die Militärvorlage stimmt.
— 7. Juli. Die„K. Z.“ meldet von hier: Der Botschafter Schuwalow zeigte gestern an, daß der Großfürst-Thronfolger am 11. d. auf der Durchreise nach Petersburg dem Kaiser und der Kaiserin einen Besuch abzustatten wünsche. Ein kaiserlicher Extrazug wird dem Großfürsten an der Grenzstation Goch zur Ver— fügung gestellt. Abends findet Tafel im neuen Palais statt, worauf der Großfürst die Reise fortsetzt.
— Finanzminister Miquel beschäftigt sich seit Längerem eingehend mit der Frage einer Reform des preußischen Agrarrechts. Er hält die Lösung einer Reihe von Forderungen, die in dieses Gebiet fallen, für unbedingt noth—


