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er Einnahme et. **

8. ̃ gegen den anschlag. weniger. M. Ji. 18087 5 72 70 8 8 46 2 1 5 ö 375085 19 1650 e i 1231, 6000 AN un

Einnahme. Rubr.⸗Nr. 6. Von einem für den Fond für Beihülfe an Angehörige der

ebe und Landwehr zur Zeit der Aufstellung des Voranschlags noch nicht aus⸗ giiehenen Kapitalbetrage von 2000 M.

gingen an Zinsen ein Der übrige Betrag von erzielt worden aus vorübergehend an⸗ gelegtem Kassevorrath 1 RNRubr.⸗Nr. 7. Der Pfleggeldszuschuß für auf Grund des gietzes untergebrachten Kinder betrug mehr als vorgesehen. Rubr.⸗Nr. 9. Die Mehreinnahme ist in einem Beitrag zu den Kosten der Erbauung einer Straße von Nieder⸗Rosbach nach Rodheim enthalten. 5 Rubr.⸗Nr. 10. Es hat sich eine Einnahme für diese Rubrik nicht ergeben. Rubr.⸗Nr. 11. Die von den Straßenwärtern ersetzte Hälfte des Beitrags zur Invaliditäts⸗ und Altersversicherung konnte noch nicht vorgesehen werden.

10 e 12. Die Einnahme war bei Aufstellung des Voranschlags nicht annt.

40 M. 6 Pf.

615 M. 61 Pf.) Zwangserziehungs⸗

Ausgabe.

Rubr.⸗Nr. 21. Die Mehrausgabe besteht in Zinsen von den neu aufge⸗

nommenen 12,000 M. Rubr.⸗Nr. 23. Die vorgesehenen Beträge waren zum Theile gar nicht, zum Theile nicht ganz erforderlich. Rubr.⸗Nr. 26. Die Mehrausgabe besteht bis auf 315 M. 47 Pf. in Kosten der Naturalverpflegungsstationen für arme Durchreisende.

Rubr.⸗Nr. 28. Für Neubau von Straßen(Straße von Nieder-Rosbach nuch Rodheim) wurde mehr verausgabt als vorgesehen war.

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und zwar:

Erläuterung der erheblicheren Abweichungen der vorgesehenen Beträge von den wirklichen Ergebnissen.

und in Beiträgen zu Pflegekosten für auf Grund des Zwangserziehungs⸗Gesetzes untergebrachte Kinder d 20 M. und 5 MWMW‚ 45 M. Pf.

Die Vorlagen in Summe von 962 M. 30 Pf. bestehen, 200 M. nunmehr ersetzten Gehalt ꝛc. des Kulturtechnikers und 160 M. Pfleggeld für ein Kind der Anna Elisab. Allhenn von Lang⸗Göns ausgenommen, hauplsachlich in Gebühren ꝛc. Regulirung der Nidda und Nidder betr. Der Kapitalbestand hat sich im Rechnungsjahr 18912 nicht geändert. Es bestehen Ende 1891/0) 2. 24,101 M. 14 Pf.

als Fond der Kreis-Kasse lein Neuschateler

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als Fond für Beihülfe an Angehörige der Reserve

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als Fond der Vogt'schen Waisen-Stiftung zu

Reichelsheim. VVVFVVVVVVVV 2,850 Zusammen wie oben 24,101 M. 14 Pf.

Die Schulden haben sich um die, der Vorsehung entsprechend, zur Auf⸗ nahme gekommenen 12,000 M. erhöht und betragen Ende 1891/92 95,500 M.

Unter den Rubriken 21, 26, 28, 32 und 34 der Rechnung sind Creditüber⸗ schreitungen vorgekommen in Summa von 14,069 M. Es wird beantragt, dieselben zu Lasten der nachgewiesenen Deckungsmittel zu genehmigen.

Was die eigene Thätigkeit des Kreisausschusses anbelangt, so hat derselbe im Jahre 1891 10 Sitzungen abgehalten, in welchen 12 Sachen mit und 255 Sachen ohne mündliches Verfahren zur Verhandlung kamen, zusammen also 267 Sachen.

Von den anhängig gewesenen Gegenständen fallen unter:

Rubr.⸗Nr. 30. Die zur Unterstützung von Theilnehmern an dem Unterricht

in Hufbeschlag vorgesehenen 100 M. fanden keine Verwendung, Art. 48, 55 der Kreis- und Provinzial⸗ Ordnung RNaubr.⸗Nr. 31. Für die hier zur Disposition stehenden Mittel ergaben sich ee e 5 8 5 4 206 kene entsprechenden Ausgaben. e 3 Rubr.⸗Nr. 33. Die vorgesehene Summe war nicht ganz erforderlich. e 7 2 5 0 70 Rubr.⸗Nr. 34. Aus früheren Jahren vorhandene Beträge kamen zur ee, 5 2 5 10 3 . G 21 44 N 7 7. 2 t 48. 7 7 57 Rubr.⸗Nr. 37. Die Ausleihung der vorgesehenen 770 M. unterblieb, da egenstände, die nicht unter Art. fa E sch eine Gelegenheit hierzu nicht ergab. 5. 1Zusammen wie oben 267 Abschluß. Sämmtliche Gegenstände fanden ihre Erledigung. Die Ausstände von 352 M. 14 Pf. Friedberg den 7. Januar 1893. bestehen in: Der Kreisausschuß: Kapitalrest bei einem ehemaligen Reservisten, Dr. Braden. Graf Oriola. Grünewald. Bausch. Keil. 1 welcher ratenweise zurückbezahlt werden soll, von, C. J. Melchior. Jöckel. Veilreffend: Maul und Klavenseuche zu Vilbel. Bekanntmachung.

In Vilbel ist in einem Gehöft die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen und Gehöftsperre angeordnet worden.

Friedberg den 9. Februar 1893.

Stroh M. 3.55. Friedberg den 9. Februar 1893.

en die Ortspolizeibehörden zu

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Friedberg den 2. Februar 1893.

tie vorgeschriebene Nachweisung bezw. Fehlanzeige i

Bekanntmachung.

betreffend: Die Strafreaister, hler die Nachwelsungen der im II. Halbjahr 1892 verstorbenen, seit dem 1. October 882 bestraften Personen.

Der Großherzogliche Erste Staatsanwalt beim Landgericht der Provinz Oberhessen

Assenheim, Dorheim, Dortelweil, Friedberg, Hoch-Weisel, Ilbenstadt, Ockstadt, Steinfurth und Weckesheim,

Unter Bezugnahme auf mein Ausschreiben vom 29. Dezember 18.½(Kreisblatt Nr. 154) werden Sie hiermit nochmals aufgefordert, nnerhalb 3 Tagen bei Meidung disciplinärer Ahndung an mich einzusenden.

Vergebung von Erdarbeiten.

Jetreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Harbeim, bier die kus übsung der Meliorolo e nb slten Die im 1. Bereinigungsbezirk vorkommenden Meliorationsarbeiten, bestehend in Verschleifen von Rainen, Herstellen von Gräben, Flanirung der Gewannwege ꝛc. sollen Dienstag den 14. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, in mehreren Loosen öffentlich vergeben werden. Zusammenkunft im Bereinigungsbüreau in der Untermühle.

1 Voranschlag und Bedingungen liegen von Freitag den 10. d. Mts. ab auf Großh.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.

4 In Gemäßheit der Instruktion vom 30. August 1877 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchs

chnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat ganuar 1893 sich mit einem Aufschlage von fünf vom Hundert für den Centner berechuen wie folgt: Hafer M. 7.70, Heu M. 5.10.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.

Gießen den 7. Februar 1893.

Jöckel.

Bürgermeisterei Harheim zur Einsicht offen.

In Auftrag des Vollzugs-Commissärs:

Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.

Bauer, Kulturtechniker.

Bezirksbauaufseher Jungmann zu Vilbel wurde als Stellvertreter der Bauschätzer für den Bezirk Vilbel verpflichtet.

Deutsches Reich.

Darmstadt, 9 Febr. Die 2. Kammer fährt in der Berathung über die Vorlage, den Gesetzentwurf über den Bau und die Unterhaltung der Kunststraßen im Großherzogthum betreffend, fort. Jöckel führt aus, daß man mit der seithe igen Verwaltung der Kunststraßen burch die Kreise allgemein zufrieden gewesen set. Dieser Is fahrung en sprechend wolle der Sonderausschuß auch die Staatsstraßen den Kreisen überweisen. Ministertalrath Dr. Schäffer erklärt, die Erwartun zen, durch An⸗ nuhme der Ausschußanträge Ersparn'sse zu erreichen, nürden sich nicht erfüllen. Redner erwähnt die Rhein provinz und die dort geschaffene Provinzialorgamsatton 0 der Straßenverwaltung. Die Verwaltung der Straßen durch die Provinzen führe Einheitlichkeit herbet, außer dim sel sie bedeutend billiger. Bergsträßer hätte ge nünscht, daß der Ausschuß eine Einigung mit der Regie rung erzielt hätte. Eine kräftige Hand müsse das Straßenwesen in die Hand nehmen, dies sei aber weder der Kreis, noch die Provinz, sondern der Staat. Den AJerwaltungsbeamten gebe zum großen Theil eine richtige Würdigung der Techniker ab Dem Ausschußantrag kinne er unter kein en Ueiständen zustimmen Metz⸗ Darmstadt erklärt sich aus prinaspiellen Gründen für die Negierungsvorlage. Durch die Provinz werde eine ein⸗ heitliche Verwaltung des Straßenbauwesens geschaffen.

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rungsvoclage der Kosten des Straßen bauwesens. Der Kreis set im Ganzen zur Verwaltung aller Stratzen leistungs fähig genug, die kräftigere Hand set die Prooigz. Haas er klärt, der Ausschuß wolle keine radikale Umgestaltung, er wolle den settherlgen Zustand derast besteben lassen daß den Kreisen auch noch die Staatsstraßen überwtlesen würden. Die Regterungsvorlage bedente einen Rück schrttt in der Selbstverwaltung. Er bitte dringend um Aanahme der Ausschußantrige. Die weitere Debatte wird hiervuf vertagt.

Berlin, 9 Febr. Reichstag. Der Etat des Reichs amts des Innern wird weiter berathen. Möller(al.) spricht seine Befriedigung über die Vermehrung der Fabrikinspektoren aus. Hartmann(kons) legt gegen über den Ausführungen von Wurm in der vosgestrigen Sitzung dar, daß die Arbeiter nlegends so gut aufge hoben seien als in Deutschland. Wünsch enswerth sei es, daß die Fabrikinspektoren Sprechstunden für Arbelter abhielten. Die Arbeitsfreudigkett und Opferwilligkelt der Fabrikinspektoren set rübmens werth. von Stumm (R P) erklärt, wenn die Fabrtktuspekto en mit den Ar⸗ beiterorgantsat onen in direkte Verbindung träten, so überschritten sie ihre Aufgabe. Die Betrauung der

S taatsminister Finger bittet um Annahme der Regle. Uständen, sich mit den sozlaldemokratsschen Agitatoren ein

Fabrtkinspestoren mit der Kesselrevision set angemessen Wenn die Fabrikenspektoren den Versuchungen wider

im Jatetesse einer gleichmaß gen Victheila g zul ssen, so würden si sich die Anerkenaung aller Wohl-

neinden erwerben. Hürsch(fr.) hebt hervor, er sel stets be⸗ strebt gewesen, ein gutes Verhältniß zwischen Arbeitern und Arbeitgebern herzustellen und empfiehlt, bei dem Er⸗ laß über die Sonntags ruhe die Arbeiter mehr zu hören, als bisher Staatsminister v. Bötticher: Die Vor⸗ schriften über die Sonntagsruhe sollten nicht sogleich dem Bundesrathe, sondern erst Sachverständigen unterbreitet werden. Auch aus dem Arbeitnehmerstande sollten Sach⸗ verständige gebört werden. Man werde erwägen, ob die Bestimmungen über die Sonntagsruhe für die ein⸗ zelnen Jadustriegruppen gesondert und nach und nach in Kraft zu setzen seien. Die vorgekommenen Mißbräuche derurtheile er, aber mit Exklamattonen, wie sie Wurm vorgebracht habe, bessere man die Zustände nicht.(Bei⸗ fall) Wurm: Die Sozialdemokraten erkennen die guten Seiten des Fabrikinspektorats an und wünschen einen weiteren Ausbau desselben. Die Arbelter können kein Vertrauen zu den Arbeitgebern haben. Bebel be tont gegenüber Möller, daß die Sozsaldemokraten nicht die Schuld an den Streiks im Saar- und Ruhrgebiet tragen.

Für den 15. Februar ist eine große öffentliche Kundgebung zu Gunsten der Militär⸗ vorlage geplant. Die Arrangeure gehören der

nationalliberalen Partei an.