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1893.
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Donnerstag den 9. März.
Dberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus wärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der
dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen.
Betreffend: Maul- und Klauenseuche zu Ober Rosbach.
Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß in einem Gehöft zu
Bekanntmachung.
und Gehöftsperre von uns angeordnet worden ist.
Friedberg den 6. März. 1893. Betreffend: Maul und Klauenseuche zu Okarben.
Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß in einem Gehöft zu
Gehöftsperre von uns angeordnet worden ist. Friedberg den 6. März 1893.
Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Harheim. In der Zeit vom 9. bis 23.
auf dem Sitzungszimmer der Vollzugscommission, Untermühle zu Harheim, zur von Einwendungen gegen diese Arbeiten findet statt: wozu ich die Betheiligten unter dem Hinweise einlade, daß die Nichters
Friedberg den 6. März 1893. 1135
Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Vilbel.
In der Zeit vom 7. bis 21. März d.
das Verzeichniß der
das Obstbaumverzeichniß nach dem alte Bürgermeisterei Vilbel zur Einsicht
auf dem Amtszimmer der Großh
gegen diese Arbeiten findet statt: Mittwoch den 22. ich die Betheiligten unter dem Hinweise einlade, daß die Nichter
Friedberg den 4. März 1893.
Personen, bezüglich deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird. Friedr. Stephan zuletzt daselbst(R. 27/93); Joseph Wargen von 29/93); Christoph Haͤnsel von Haßloch(F. 322 93).
Umlauf, geboren den 21. Juli 1860 in Canth, in das nächste Gerichtsgefängniß un R. durch Gendarm Steinbach in Frledberg, Karl Martin
stadt(R. 27/95);
von Nieder Florstadt(R. Steckbrief.
suchungshaft wegen Betrugs verhängt. Erledigungen. Wilhelm Weingärtner von Friedberg den 7. März 1898.
Gegen den Weißgerber Franz
März l. Is. liegen die Arbeiten des III.
Es wird um Verhaftung, Ablieferung
Bekanntmachung.
Bekanntmachung.
1 Band Gütergeschosse,
1 Heft Zusammenstellung der Geschosse, 1 Band Besitzstandsverzeichniß,
die Zutheilungskarten und
das Zutheilungsverzeichniß
Montag den 27. d. Mts.,
Bekanntmachung.
Ober⸗Rosbach die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. . Beg den
Okarben die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen und
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Abschnittes vom J. Felde rubr. Gemarkung nämlich:
Einsicht der Betheiligten offen. Tagfahrt zur Entgegennahme Vormittags von 1011 Uhr, in dem oben genannten Locale, cheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind.
Der Vollzugs-Commissär: Ur. Wallau.
J. liegen die Arbeiten des III. Abschnittes vom II. Felde rubr. Gemarkung nämlich: 1 Band Gütergeschosse,
1 Heft Zusammenstellung der Geschosse, 6 Blatt Zutheilungskarten,
das Zutheilungsverzeichniß,
das Verzeichniß der Bonitätserhöhungen,
Geldausgleichungen über zu viel oder zu wenig n und neuen Stand, nebst den nachträglich im 1. Felde taxirten Obstbäumen Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen Vormittags von 10—11 Uhr, in dem Rathhause zu Vilbel, wozu scheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind.
der Betheiligten offen. März l. J.,
Markdorf(V. 457/93);
Johs. Scheld von Langenstein(V. Friedr. Karger von Pforzheim(F. 88/93); Heinrich Juͤnther
zuletzt in Friedberg sich aufhaltend, welcher flüchtig ist, ist die Unter⸗ d Nachricht hierher gebeten(F. 35 93).
1108 erhaltenes Gelände und
Der Vollzugs⸗Commissär: Dr. Wallau.
16/93); Johann Etzelmüller zuletzt in Ilben⸗
Pfaff von Caub durch Gendarm Steinbach in Friedberg. Der Großherzogliche Amtsanwalt: J. V: Neuenhagen.
Deutsches Reich.
Berlin. Der„Kreuzztg.“ zufolge gedenkt das Kaiserpaar der am 12. April stattfinden⸗ den silbernen Hochzeit des italienischen Königs— paares in Rom beiwohnen. Es verlautet, Prinz Heinrich von Preußen besuche die Chica⸗ goer Weltausstellung; die Korvette„Irene“ bringe den Prinzen nach Amerika.
— 6. März. Reichstag. Fortsetzung des Postetats. Bebel verurtheilt auf das Entschtedenste das gehässige Vorgehen der Postverwaltung gegen den Assistentenver⸗ band. Die Verwaltung habe sich blos um das Ver holten der Beamten im Dlenste zu kümmern. Der Ver⸗ band verfolge rein wirthschaftliche Zwecke. Von einer finanziellen Mißwirthschaft könne keine Rede sein. Die Ueberschußwirthschaft der Reichs postverwaltung sel zum Vortheile des Militärmolochs. Die Nachtheile der Post angestellten erzeugten in den Krelsen der letzteren eine wachsende Unzufriedenheit. Redner führt schärfste Klage über die Lage und die rigorose Behandlung der Unter beamten in der Postverwaltung. Direktor Fischer: Die Reichspostverwaltung habe niemals den Beitritt zum Assistentenverband verboten, auch niemals deshalb Jemand bestraft. Redner vertheidigt die Postverwaltung gegen den Vorwurf eines fiskalischen Vorgehens bei der Besoldung der Beamten. Er rühmt die Postvertrauens⸗ ärzte als eine segensreiche sozlalpolitische Einrichtung. Vollrath(freis.) sieht darin, daß 38,000 Postbeamte aus der Postvorschußkasse Unterstützungen bekamen, einen
Bewets fur die zunehmende Proletaristrung der Postbe amten, was Direktor Fischer als ein Märchen bezeichnet. Nach einer kurzen Bemerkung von Marquardsen wird Titel 1 bis 16 des Postetats bewilligt, ebenso die Titel 17 bis 24. Bei Titel 25,„Unterbeamte“, wird die Resolution betr. Ausdehnung des Systems der Dienst⸗ altersstufen auf die Unterbeamten der Post, und Tele⸗ graphenverwaltung ohne Schädigung ihrer Bezüge ein stimmig angenommen. Ferner werden die Titel 25— 49 bewilligt. Die Titel 50 66 werden bewilligt, desgleichen das Extraordinarlum. Bei Einnahmen Titel 1, bemerkt der Staatssekretär Stephan, aus dem inzwischen ein— gelaufenen Bericht für Januar sel ersichtlich, daß der Ueberschuß gegen den Januar des Vorjahres 379,000 M. mehr betrage. Die Einnahme wird bewilligt Der Post etat ist erledigt. Der Etat der Reichs druckerei wird debattelos erledigt.— 7. März. Reichstag. Zweite Lesung des Marineetats. Kapitel 45 wird ohne Debatte bewilligt. Zu Kapitel 46 Titel 1„Staatssekretär“ klagt Henk(kons.) über die Erkaltung des Eifers für den Ausbau der Marine, Man solle den Werth einer Flotte für den Krieg nicht unterschätzen und die geforderten Neubauten bewilligen. Die Kapitel 46—5! Titel 1—7 werden bewilligt Von Kapitel 51 Titel 8 Matrosen- artillerle-Abtheilungen beantragte die Kommission 50000 Mark zu streichen. Es liegt ein Antrag Hahn auf Bewilligung der ganzen Summe vor. Die Position wird unverkürzt bewilligt, ebenso wird Kapitel 51 angenommen. Zu dem Kapitel 52, Betrieb der Flotte, giebt Ham macher(n. ⸗ͤl.) eine Darstellung der Kohlenankaufsan⸗ gelegenheit der Marine und verthetdigt die Loyalität der
Unsere verehrten Leser verweisen wir
Herrn Franz Otto aus 5
besonders auf den der
Berlin, Winterfeldt⸗Straße 25.
westfälischen Kohlenbesitzer. Staatssekretär Hollmann tritt für die unveränderte Bewilligung des Kapltels ein und geht sodann des näheren auf die Kohlenankaufsan⸗ gelegenheit der Marine ein. Die Kapitel 52— 64 werden bewilligt,
Wilhelmshaven, 5. März. Die zweite Division der Manöverflotte, Kontreadmiral Karcher, hat heute Vormittag die Rhede ver⸗ lassen und ist nach der Ostsee in See gegangen. Die Schiffe des Uebungsgeschwaders„König Wilhelm“,„Deutschland“ und„Beowulf“ sind um 10½ in See gegangen.
Friedrichsruhe. Wie der„Post“ von hier gemeldet wird, soll Fürst Bismarck in letzter Zeit an Venenentzündung gelitten haben. Nach⸗
dem sich das Befinden des Fürsten wieder ge⸗ bessert, reist Prof. Schwenninger Anfangs April 15 Ausland.
Ausland.
Belgien. Brüssel, 7. März. Der König verweigerte den Empfang des Ausschusses, welcher das Brüsseler Referendum veranstaltete, weil der Sozialistenführer Volders Mitglied des Ausschusses sei, erklärte sich jedoch bereit,
die übrigen Mitglieder einzeln zu empfangen.
heutigen Nummer beiliegenden Prospekt über das Heilverfahren des
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