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ronschenden, wenig aufdringlichen Wohlgeruches. De Anzucht ist eine sehr einfache: Sind im bruar— März die Stecklingstöpfe mit jungen Secklingspflanzen durchwurzelt, so werden die Wanzen, welche den stärksten Wuchs zeigen in„Primeltöpfe“ umgetopft, und kommen in eilen warmen Kasten. Sind sie, bei ge- scllossener Luft, angewachsen, so wird, wenn es die Witterung gestattet, etwas gelüftet; bei stnkem Wachsthum und warmer Witterung if stark zu begießen, und bei trockener Luft Aends zu spritzen. Jeder Seitenzweig wird, utter Schonung der Stammblätter, sofort ent- fent, sowie er sich zeigt. Sind die Töpfe durchwurzelt, so kommen die Pflanzen in 25
ern⸗Töpfen mit kräftiger durch feine Horn⸗
sye gedüngter Erdmischung in einen tiefen Kssten, und, wenn möglich wieder auf warmen Feß. Erreichen die Pflanzen das Fenster, so ider Kasten zu heben, denn der Längenwuchs wrd durch aufliegende Fenster bedeutent ge— földert. Bei hoher Außentemperatur legt man aer die Fenster auf untergelegte Latten, da⸗ int die Luft frei und ungehindert zirkuliren kenn. Ein Anbinden an hohe gerade Pflanzen— stbe ist Grundbedingung für die Bildung eines graden Stammes. Haben die Pflanzen die geünschte Höhe erreicht— für die höchsten gaügen 1,5 m— so wird, durch Auskneifen die Spitze, die Kronenbildung veranlaßt. Die zucht dieser reizenden Kronenbäumchen ist b dieser Kultur bis zum Herbst des ersten Juhres vollendet. Als Erde verwendet man an besten ½ Lauberde und ½ Sand und rrmeidet die sogenannte Mistbeeterde, welche rtht oft eine gesunde Wurzelbildung verhindert. zur Förderung eines kräftigen Wuchses ist en kleiner Zusatz von Hornspähnen vollständig asreichend. Fuchsien überwintern am besten b. + 6—80 C., für Heliotrope ist eine Ueber— muterungstemperatur von + 8-10“ C. er— nünscht. Ein Auspflanzen der Stämmchen ius freie Land, welches die Entwickelung aller— nngs ungemein fördert, dürfte für Liebhaber ht zu empfehlen sein, wohl aber ein Ver⸗ ken der Töpfe in die Erde, welches dann birzunehmen ist, wenn härtere Fröste auch ültht mehr zu erwarten sind, aber auch nur fi Pflanzen, welche schon die gewünschte Höhe reichten. Die schönsten hochstämmigen Fuchsien malten Stämmen sahen wir bis jetzt in der Tadtgärtnerei in Nordhausen und dort sind die Lieblinge aller Besucher der Anlagen.
Ueber Wasserleitungsröhren im Innern der Häuser.
Im Berliner Verein für Gewerbefleiß hat berzberg am 2. Mai vorigen Jahres einen üteressanten Vortag gehalten über das Mate— nl für die Leitungsröhren(Gußeisen, Schmiede— een, verzinktes Eisen, Blei, verzinntes Blei, fupfer), die Ursachen ihres Schadhaftwerdens ud die Mittel zur Erkennung und Verhütung an Defekten. Gußeisen rostet nicht leicht, ist shr fest und billig, aber es lassen sich daraus icht immer hinreichend dünne Röhren her⸗ llen, und dieselben gestatten wegen Starrheit icht, den Linien bequem zu folgen Schmiede— süen ist billig, sehr widerstandfähig, frostsicher, isstet aber leicht; eine Verzinkung der Röhren wird leicht vom Wasserstrom abgeschliffen und shützt dann gegen Rost nicht länger als ge⸗ nöhnliche schmiedeeiserne Röhren. Bleirohre, 1 Norddeutschland vorwiegend angewandt, sind biegsam und doch fest, die Verbindungen sind gut und bequem herzustellen bei hinreichend
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enen geringeren Reibungs- und Druckverlust.
billigem Preise, die innere glatte Fläche ergibt
Als Nachtheile derselben sind hervorzuheben die leichte Zerstörbarkeit durch einen einge— sihlagenen Nagel, durch Ratten-, Mäuse- und Ansektenfraß, die oft nicht gleichmäßige Wand— fürke, so daß an den dünneren Stellen durch
gen und Lecke entstehen; ferner gibt es Wässer, z. B. Kohlensäure und Chlornatrium enthaltende, welche die Auflösung des Bleies begünstigen und das Wasser gesundheitsschädlich machen können. Eine Innenverzinnung des Rohres hilft wohl dagegen, so lange sie intakt ist, wenn nicht, so wird die Bleiauflösung noch begünstigt. Im allgemeinen ist die Meinung längst überwunden, daß die Anwendung des Bleirohres für Wasserleitungen gesundheits— schädlich sei. Kupfer ist ein gutes Material, es ist zähe, biegsam, dünnwandig und rostet so gut wie gar nicht, ist aber theuer und muß hart gelöthet werden.
Mittel gegen Hausschwamm.
Als Mittel gegen diesen schlimmen Feind unserer Wohnungen hat sich nach der„Pharm. Rundschau“ folgende Mischung bewährt: 950 Gramm gewöhnliches Salz und 90 Gramm Borsäure werden innig gemischt und in 3 Liter kochendem Wasser gelöst. Mit dieser noch heißen Lösung werden alle zu schützenden und bereits infizirten Holztheile mittelst eines Pinsels oder Schwammes, oder in Höhlungen mit einer kleinen Spritze in Zwischenräumen von einigen Tagen zweimal befeuchtet. In feuchten Kellern oder Räumen kann die Luft außerdem durch Auslegen von ungelöschtem Kalk ge— trocknet werden.
Handel und Berkehr.
Butzbach, 1. März. Wochenmarkt Butter kostet per Pfd. M. 0,95 0.00, Käse per Pfd. 46—47 Pf. Eier 1 Stück 6—7 Pf.
Frankfurt, 2. März. Fruchtbericht. Hiesiges Weizen mehl Nr. 0 M. 28.00— 29.00, Nr. 1 M. 25.50— 26.50, Nr. 2 M. 24.50- 25.50, Nr. 3 M. 23.00- 23.50, Nr. 4 M. 17.50- 18.50, Nr. 5 M. 12.50 13.50, Milchbrod⸗ und Brodmehl im Verband M. 48—50, norbdeutsche und westfälische Weizenmehle Nr. 00 M. 22.25— 23.25, Roggen mehl loco hier Nr. 0 M. 23.25 24.00, Nr. 0/1 M. 21.50 bis 25.50, Nr. 1 M. 20.00— 21.0. Obige Preise verstehen sich per 100 Kilo ab hier, häufig jedoch auch loco aus- wärtiger Stationen und bet Partien von mindestens 10,000 Kilo.
Verloosungen.
Hessische Ludwigs Etisenbahn Prioritäts Obligattonen. Ziehung vom 4. Januar 1893.— Heimzahlung ab 1. März 1893. Priorttäts Anlehen 1868/69. Nr. 82 1135 806 2434 3252 532 955 962 4743 5698 879 6738 793 8705 813 9442 653 10774 11404 449 750 12526 600 839 981 13194 36 846 884 14469 571 909 15418 499 16221 673 17044 18214 19134 538 950 20395 21209 485 518 23249 478 24310 322 251087 639 26192 28182 945 29791 30226 287 691 31641 998 329415 996 33154 937 989 34136 246 334 730 35054 133 303 324 385 36195 255 3742 35382 720 933 39336 791 40111 304 406 642 41/26 42474 566 863 44449 484 à 200 Thlr. Priorttäts An⸗ lehen 1875/76 und 1878. Lit. A Nr. 328 651 14051 2354 522 859 3460 4408 458 626 873 5259 595 7097 8673 822 10335 924 12965 12795 13096 808 14453
21992 25153 951 26271 692 830 325 3 554 34745 35250 389 37243 324 38619 830 39818 873 41208 742 42177 295 4780 455 48321 49825 50571 51919 52449 531 53601 857 à 500 Thlr. Lit. B Nr. 15926 16572 17113 268 27871 28035 591 291833 389 31461
120 57676 58740 59201 960 60114 à M. 1000.
Freiburger 10 Fr.⸗Loose vom Jahre 1879. Ziehung am 15. Februar. Gezogene Serien: Nr. 46 118 451 653 793 1000 1180 2311 2475 2552 2561 298 2965 3322 3398 3414 3555 3748 4096 5332 5351 5133 5404 5601 5789 5750 6218 6701 6747 6773 7053 7139 7585 8193 8468 8645 8659 8788 8899 9455 9893 9979 10150 10290. Die Prämien Ziehung findet am 15. März statt.
Braunschweig, 1. März. Serienztehung der Braunschweiger 20 Thalerloose. Serien 132 287 404 627 915 1193 1297 1513 1812 1871 2072 2241 2586 2676 3071 3215 3383 3753 4257 4561 4676 4707 4818 5085 5531 6151 6818 7395 7443 7871 7878 8161 8448 8633 9591.
Donau⸗Regulirung 5proc. 100 fl. Loo se von 1870. Ziebung vom 2 Javuar 1893.— Helm⸗ zahlung sofort. Nr. 234713 à 80,000 fl Nr. 108974 à 25.000 fl. Nr. 66769 à 8000 fl. Nr. 226511 4 5000 fl. Nr 76561 à 1000 fl. Die übrigen Nummern können in unserem Bureau eingesehen werden.
17632 18042 746 19930 20000 21618 708 23630 960 5
816 32223 43161 834 44292 45376 46523 734 47104 5
Oesterreichische Bodenkredit 100 fl. Loose don 1880. Gewinn und Amortisationsziehung vom 15. Februar 18895. Heimzablung as 1. Jun. 1893. Gewinnziehung. Ser. 1457 Nr 81 à 45,000 fl. Ser. 3448 Nr. 81 à 2000 fl Ser. 2829 Nr. 85, S 3418 Nr. 27 d 1000 fl. Tilgungs Ziehung. Ser. 336 377 1018 1121 2162 2631 2857 3045 3411 3483. Die in diesen Serien enthaltenen Loose werden vom 1. Juni 1893 ab mit 100 fl steuerfrei eingelöst.
In Amerika verstorbene Hessen und Hessen⸗ Nassauer. New Pork City: Jakob Marfilius, 74 Jahre alt, aus Zotzenbach. Dubuque, Ja Adam Schmidt, 39 Jahre alt, aus H
Nassau. Philadelphia, Pa.: Dr. Friedrich August Genth, 72 Jahre alt, aus Wächtersbach.
elferskirchen, Hessen⸗
Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. O euli. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Velte.
Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9½ ẽUbhr: Herr Pfarrer Meyer. Nachmittags 112 Uhr: Herr Cand dat Waldeck. Abends 512 Uhr: Herr Pfarrer Velte.
Mittwoch, 8. März, Burgkirche, Abends 8 Uhr: Passions⸗Andacht. Herr Candidat Schmidt.
Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 4 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen nach 6 Uhr: Beicht; um 3/7 Uhr Austhetlung der heil. Communkon. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht.
Meßwmer's Thee à M. 2.0 u. 3.50 pr. Pfd. in höchsten Kreisen eingeführt, genießt Weltruf. Es ist der bellebteste u verbreltetste Thee Probep. 80 Pf. u. M. 1 bei G. Groß u. Fr. Hilbrecht Wwe. 152
Zur gefl. Beachtung.
Schriftliche Anfragen wegen Auskunftser— theilungen über Inserate ꝛc. können wir nur dann beantworten, wenn denselben eine Frei— marke für die Rückantwort beigelegt ist. Uebe— Inserate, bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die Expedition zu keinerlei Auskunfts⸗ ertheilungen befugt. Offertenbriefe sind, soweit keine bestimmten gegentheiligen Abmachungen getroffen wurden, in der Expedition abzuholen.
Die Exped. des Oberhess. An
zeigers.
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G. L. DAUBE& Co.,
Central-Annoncen-Expedition
der deutschen und ausländischen Zeitungen, Central-Bürcau Frankfurt a. M., so wie in allen übrigen grösseren Städten
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