Ausgabe 
30.12.1890
 
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nachzuhelfen sucht, sind uralt.

Parfumerien und Schönheitsmitteln, der Bibel ist das Schminken mehrfach erwähnt.

Afrika. Sansibar. Der Araberscheich So liman ben Abdallah aus Melinde, der dem Sultan von Witu Hilfe leistete, ist von den Engländern gefangen genommen und zu lebens laͤnglicher Kettenbaft verurtheilt worden. Der deutschfreundliche Bana Omarti wurde von Wi tuleuten ermordet. Mwoa, einer der nörd lichsten Küͤstenplätze des deutschen Gebietes, wird als Station eingerichtet. Chef derselben wird Premierlieutenant v. Varnbübler. DerReichs anzeiger theilt mit, die Zihlung der Abfin dungssumme an den Sultan von Sansibar (4 Million Mark) werde am 27. Dezember in London erfolgen. Sodann werde der Reichs commissär namens des Kaisers auch rechtlich von der deutsch ostafrikanischen Küste Besitz er greifen.

Aus Stadt und Land.

e. Friedberg. Wie in früheten Jahren wird um 12 Ubr in der Neujahrsnacht der Dilettantenverein wieder einige Cboräle vom Rathbause aus spielen

Nieder Mörlen. 21 Dez. Bei dem gestrigen Treibjagen auf dem Nieder Mörler Felde wurden nach dem W. A. über 70 Hasen erlegt

Allerlei.

Münster. Ein Gewebrschloß neuesten Modells ist auf unerklärte Weise aus der hiesigen Infanteriekaserne

abbanden gekommen Der Diebstahl erregt in militä rischen Kreisen Aufsthen. Hermannstadt, 24. Dez. Gestern wüthete bier

ein sehr beftiger Wirbelwind, welcher viele Häuser ab deckte, schwer beladene Fuhrwerke umwarf und sonst großen Schaden anrschtete Paris. 1889 find in Frankreich 5 5 tödtet worden, und der Staat hat dafür 3 Prämien bezahlt. Athen, 27

Wölfe ge 720 Frs Im Jabr Ss waren es 5005 Skück. Dez. Peofesser Schliemann ist gestern in Neap' plötzlich infolge eines Gehirngeschwürs und Bronchitis gestorben. Schliemann befand sich seit etwa acht Tigen in Neapel. Gestern Mittag wurde er in einer Seitenstraße der Toledostraße bewußtlos gefunden. Man brachte ihn ins Hotel und der ihn bebandelnde Obrenarzt zog den dortigen Unswversitätslebrer Professor v. Schrön zu Ratbe. Der Fall wurde sogleich als lebensgefährlich bezeichnet, da zu dem älteren Obrenleiden Schllemann's ein Geblrnabseeß mit Meningitis binzugetreten war Heute früh ½4 Ubr verschied der verdienstvolle Gelehrte, nachdem kurz vorher noch ein Consilium von acht Aerzten auf den Vorschlug Schrön's die Trepanation des Schädels als einziges Mittel beschlossen hatte. Die Operalton kam jedoch nicht mebr zur Ausführung.

Das Schminken. Schminke neunt man im allgemeinen jene Mittel, welche auf die Haut aufgetragen werden, um das Auseben derselben zu verschönern und

ibr eine weiße oder rothe Farbe zu ertbeilen.

Die Toilettenkünste, durch welche man dem Teint Schon bei den rauen des grauen Alterthums war die rothe Farbe der Wangen beliebt, und wo die Natur

eine solche versagte, mußte sie durch kuüͤnstliche Mittel geschaffen werden. Im alten Ninive war

ein Verschönerungsverfahren gebräuchlich, das man ohne UebertreibungEmailliren nennen kann. Die Haut wurde zuerst mit Bimstein ab gerieben und geglättet dann mit weißer Farbe überzogen. Em zu Theben gefundenes Toiletten kästchen enthielt ein Arsenal von Fläschchen mit Auch in

Von Isabel, der Tochter Eth Baals, heißt es:

Da Jebu gen Israel kam und Isabel das erfuhr,

schminkte sie ihr Angesicht und schmückte ihr Haar und guckte zum Fenster hinaus. Die Athene rinnen gebrauchten rothe und weiße Schminken, sie verwendeten Bleiweiß und erböhten die Farbe ihrer Wangen mit Zinnober. Der Dichter Ooid

6b L beschreibt verschiedene Schminken, welche in Rom b bel Ju gebraucht wurden und klagt darüber, daß die 3˙2 1 tömischen Damen bestrebt seien, das Roth, welches en ee das Blut ihren Wangen versagt habe, denselben e, kanstich zu geben, daß ste dle trügerische Blaͤsse April, fn ihres Antlitzes der Anwendung von Bleiweiß 991verdanken, daß sie sogar den Glanz der Augen . füt, 7 durch künstliche Mittel erzeugten. An einer 107 510 anderen Stelle erwahnt er, daß es zum guten * caldel Tone gehöte, daß jede Frau, die gellebt werden g e will, bleich sein müsse. Auch Plintus berichtet, 2 tech 4 daß in Rom kosmetische Mittel sehr stark in 11 7 1 bb ne waren, namentlich Erbsen- und Gersten N 7 11

mehl, Eier, Weinhefe, Hirschhorn, Narzissen zwiebeln ze. Aus diesen Dingen wurde eine Art Umschlag angefertigt, der die ganze Nacht und einen Theil des Tages auf dem Gesicht getragen wurde. Von den Römern kam die Sitte des Schminkens nach Gallien und Deutsch⸗ land. In späteren Jahrhunderten wurde diese Mode im letztgenannten Lande so allgemein, daß die Zahl der Schönheitssalben auf mehrere Hundert anwuchs. Vornehmlich ist es Frank reich gewesen, wo sich seit langer Zeit Schön heitsmittel jeder Art großer Beliebtheit erfreuten. Im Jahre 1779 hielt man es für nothwendig und geboten, folgende Akte im englischen Parla ment einzubringen:Alle Weibsleute, ohne Unter schied des Alters, Ranges oder Standes, gleich viel ob Jungfrauen oder Wittwen, welche nach dem Etlaß dieser Akte irgend einen der männ lichen Unterthanen Seiner Majestät in verräthe lischer oder betrügerischer Weise durch Schminken, Salben, Schoͤnheitswasser, künstliche Zähne, salsche Haare, spanische Wolle, Corsetts, Reif⸗ söcke, Hackenschuhe und gepolsterte Hüften zur Eingebung einer Heirath verlocken, machen sich der Strafe schuldig, die das Gesetz über das Vergeben der Zauberei verhaͤngt hat und soll eine solche Heirath nach Ueberführung des be treffenden Frauenzimmers für null und nichtig erklärt werden. Ein Statistiker, welchem genaue Angaben über die Schminke vorliegen, die in den Vereinigten Staaten alljährlich gebraucht wird, meint, man konnte für die Summe, welche die amerikauischen Frauen und Mädchen für die Verschönerung ihres Gesichts verwenden, jährlich 37,000 Haͤuser anstreichen lassen, jedes Haus zu 300 Mark gerechnet.

Verloosung.

Ansbach Gunzenbausener 7 fl. Loose vom 1857. Gewinn Ziehung vom 15. Dezember 1890. Heim- zahlung am 15. Junt 1891. Serie 2885 Nr. 05 4 6000 fl., Serie 854 Nr. 16 à 1000 fl., Serie 91 Nr. 6 à 500 fl., Ser. 264 Ne 43, S. 871 N. 05, S. 1228 N 21, S. 1338 N. 32, S. 4304 N. 23 4 100 fl., Ser 91 Nr. 17, S. 420 N. 27, S. 749 N 37 48, S. 1222 N 40, S. 2087 N. 17,

21, S. 871 N. 19, S. 1228 N. 13, S. 1338 N 29 38, N. 33, S. 1636 N 13, S. 1690 N. 12, 2231 N. 13, S. 37083 N. 49, S. 3750 N. 42, 3756 N 18, S. 39/7 N. 19, 3 N. 34, 4247 N. 24, S 45 0 N 43, N. 48, 48 2 N. 15 à 30 fl. Ser. 30 Nr 16, S. 80 N.. 91 N 38, S. 126 N 05 28, S. 390 N. 22, S. 429 41, S. 655 N. 44, S 691 N. 26, S. 749 N 3

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S. 1129 N. 29, S. 15 6 N. 06 10 16, S. 1628 N 01

1636 N. 08 41, S. 2231 N. 30, S. 2540 N. 12, 3708 N.(3, S. 3756 N. 33 48, S. 3802 N 15, 3902 N. 32, S 1217 N. 20, S. 4304 N. 04 91. 412 N. 37, S. 4520 N. 47, S 4555 N. 13, S. 4581 N. 11, S. 4761 N. 19 à 20 fl. Auf alle ubrigen in den am 15. November 1890 gezogenen Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der ge; mingste Gewinn von je 10 fl.

Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. era d uus.

Dienstag den 30.: Nachmittags Uhr. Prinzessin Goldhaar. Ermäßigte Preise. Außer Abonn. Abends 7 Uhr. Das ehern? Pferd Große Preise.

Mittwoch den 1: Nachmittags Uhr. Prinzessin Goldhaar. Ermäß Preise. Außer Abonn. Abends 7 Uhr, Vorstellung bet ermäßigten Prelsen: Der arme Jonathan. Außer Abonn.

Donnerstag den 1. Januar 1891. Nachmittags Uhr: Prinzessin Goldhaar. Ermäß. Preise. Außer Abonn. Abends 7 Uhr. Neu seinstudtrt: Die beiden Schuͤtzen. Gewöhnl. Preise.

Freitag den 2: Geschlossen.

Samstag den 3: Nachmittags Uhr. Prinzessin Gold;

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Samstag den 3.: fang 7 Uhr. Sonntag den 4.: Anfang 7 Uhr.

Fallsssement. Gewöhnl. Prelse. An⸗

Sodoms Ende. Gewöhnl. Preise.

Neujahrsgratulations⸗ Enthebungskarten baben gelöst: Professor Dr. Weiffenbach, Pfarrer Velte, Dekan Meyer, Rentner Vogt, Fabrikant Deicke, Kaufmann Häberle, Stabsarzt Dr. Stein⸗ bäußer und Frau, Lehrer Schultheis, Professor Thurn, Steuerrath Deibel 2 Stück), Ed. Hilsch, Carl Bindernagel, Reallehrer Dr. Karg, Direktor Scharfer a. d. Blindenanstalt, Dr. Weckerling, Professor Klein, Medizinalrath Dr. Lorenz, Jean Huber, Reallehrer G. Karg.

Armen ⸗Austalten.

Mlt herzlichem Danke beschelnigen wir den Empfang folgender Gaben: Für das Bürger ⸗Hospital: Unge⸗ nannt 100 Mk; Frau Depireuß 5 M.; Frau Leder⸗ händler Reiß 5 M; Frau Kaufmann Engel 5 M.

Für die Suppen Anstalt: Ungenannt 50 M.; Frau Kaufmann Haeberle 10 M.; Herr Geh. Kirchentath Dr. Diegel 10 M.; Ungenannt 30 Pf.; Herr Postdirector Wüst 3 M.; W. A. S. 50 M.(15 M für die Suppen Anstalt und 35 M. für die Stadtarmen); Frau Leder⸗ händler Reis 2 M für die Stadtarmen; Ungenannt 8 M. (mit der Bitte, dieselben dem Pastor von Bodelschwingh zu senden). Mit dem Dank für diese Gaben verbinden wir die Bitte um weitere Gaben für die Suppen-⸗Anstalt.

Für die Armen Commission:

Velte. Literarisches. Sorben ist der 80. Jabrgang von Leske's Schreib⸗ und Geschäfts⸗ Kalender erschlenen. Seit den 80

Jahren seines Bestehens, bietet er: 1 Kalender und No tizenblätter für alle Tage des Jahres, 1 Kalender der Juden, 1 Kassabuch, die Interessen Rechnung von 3 bis 60%, Umrechnungstabellen von 6 verschtedenen Währ ungen in die jetzige Deutsche Reichswährung, viele wich- tige und höchst interessante, im Geschäftsleben wobl zu verwendende Notizen, 1 Post und Gebühren-Tartf für Telegramme, 1 ausführlicher Verloosungs Kalender, sowie oft verwertbbare statistische Notizen in Betreff unsers Großherzogthums Hessen und schlteßlich 1 ausführliche Genealogie der Regenten und aller hohen fürstlichen Häuser und zwar alles dies sauber und solid gebunden zu dem Preis von Mk. 1,25, zu welchem das handliche Büchlein in Taschen Format durch jede Buch- und Papier- handlung zu beziehen ist.

Der neue Zeitungs- Katalog von Rudolf Mosse liegt uns für 1891 vor. Wie vor 2 Jahren mit dem Kataloge zum ersten Male ein vollständiger Tages Notiz Kalender vereinigt wurde, so hat in dem 1891er Kalender das Vorwort eine wesentliche inhaltliche Bereicherung gefunden. Dieser einleitende Theil, der dem Geschäfts manne werthvolle Winke gibt,wie man zweckmäßig annoncirt, bringt diesmal in sauber ausgeführten Ent- würfen einige Vorschläge zur wirkungsvollen Ausstattung der Anzeigen. Außer dieser neuen und für jeden Inse⸗ renten werthvollen Bereicherung des Inserttons Kalenders finden wir wieder in demselben die altbewährten Ein richtungen, die Jedermann eine schnelle und zuverlässige Ortentirung über die Zeitungsverhältnisse des In und Auslandes gestatten.

Buxkinstoff, zenggend zu einem 8105 e, reine Wolle, nadelfertig zu M. 5.85 Pf., für eine Hose allein blos M. 2.35 Pf., durch das Buxkin-Fabrik Depot Oettinger& Co., Frank- furt a. U. Musterauswabl umgebend franco. 3099

Bei einem Besuche Gießens sei an dieser Stelle darauf aufmerksam gemacht, nicht zu versäumen, das Möbel fabrik Lager von Tb Brück, Schloßgasse 16, zu be sichtigen. Selbst für Nichtkäufer bletet das ausge⸗ dehnte Lager selbstverfertigter Moͤbel großes Interesse. Doch besonders zu brücksich tigen ist die Ausstellung

von 16 completen Musterzimmern,

die versehen mit Teppichen, Vorhängen, Spiegeln und Bildern ze, einen guten Eindruck erztelen und dem Käufer ein klares Bild geben, auf welche Weise er sein Heim schmüͤcken soll. 2484

haar. Ermäßigte Preise Außer Abonn. Abends 7 Uhr. Carmen. Gewöhal. Preise.

Sonntag den 4.: Nachmittags Uhr. Prinzessin Goldhaar. Ermaäß. Preise. Außer Abonn. Abends 7 Uhr. Tannhäuser. Große Preise.

Schauspielhaus. Dienstag den 30.: Künstlernamen. Anfang 7 Uhr. Mittwoch den 31.: Kaufmännischen Verein. 7 Ubr. Donnerstag den 1. Sodoms Ende,

Gewöhnl. Preise.

Der seelige Toupinel. Durch den Gewoͤhnl. Preise. Anfang

Januar 1891. Zum ersten Male: Schausplel in 5 Akten von Suder mann. Außer Abonn. Gewoͤhnl. Prelse. Anfang 7 Uhr.

Freitag den 2.: Zum ersten Male wiederholt: Sodoms

Eine neue Auszeichnung!

Unter den vielfachen Auszeichnungen, welche den Marken der Deutsch Italienischen Wein Import⸗Gesell⸗ schaft bereits zu Theil wurden, dürfte das Urtheil, welches bel der General Probe dieser Weine Seitens des Juter⸗ nationalen Vereins der Gasthofhesitzer gelegentlich dessen Tagung in Berlin vom 4. bis 7. Dezember d. J., 8 gegeben wurde, und dahin zusammenzufassen ist, daß die Weine der Deutsch Itallenischen Wein Import Gesellschaft in Bezug aufGeschmack, Bekommen und Preis nichts zu wünschen übrig lassen, nicht in letzte Linte zu stellen seln, war doch hler ein Richtercollegium der competen⸗

Ende. Gewohl. Preise. Anfang 7 Uhr.

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