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COberhessischer Anzeiger.
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Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch
Erscheint dreimal wöchentli a und Freitag Abend ausgegeben. sch g chentlich und zwar Dienstag,
Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Werse dun
n Se Dutbg N. r r e 8 5 5 nnoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von iedbe auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. N 9 N——— 9 „ 1.
Amtlicher Theil.
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n H. Geiz tulpastilleg, 5 rischungsng
Aresfend: Den Rundgang der Feldgeschwotenen. Friedberg den 16. September 1890. 3 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.*
Soweit die Feldgeschworenen den diesjährigen Herbstrundgang noch nicht vorgenommen haben, ist derselbe alsbald auszuführen. Bei dem a
hang sind nicht nur die Gemarkungs⸗, sondern auch die Flur- und Gewanngrenzsteine zu besichtigen. Einsendung der hierüber aufzunehmenden
wet Protokolle erwarten wir bis spaͤtestens 15. Oktober l. 21 e pastila f In denjenigen Gemarkungen, in welchen im laufenden Jahre eine Revision der Grenzpunkte durch einen von dem Großh. Katasteramte
beauftragten Geometer stattgefunden hat oder in welchen eine solche angekündigt ist, sowie in denjenigen,
, dei. in welchen eine allgemeine Wiederher— * Aeltrz lung der fehlerhaften Punkte durch einen Geometer im Gang ist,
ebenso in denjenigen, in welchen in Folge von Consolidation im laufenden 9
1 gahre neu ausgesteint ist, oder in welchen eine Feldbereinigung nahe bevorsteht, hat der Grenzgang für dieses Jahr zu unterbleiben. Auch in w. deen 1 chem Falle erwarten wir Ihren Bericht, daß und warum dies geschehen ist. 5 1 Den Feldgeschworenen wollen Sie dies Ausschrieben mittheilen. Dr. Braden. 25 Feste g 1. 1 fen, Bekanntmachung. Srrubche! etreffend: Ent⸗ und Bewässerung der Gemeinde- und Privatwiesen in den Fluren 1 II und III der Gemarkung Stammheim. 1, 0 Nachdem der vom Gemeinderath zu Stammheim gestellte Antrag auf Bildung einer Genossenschaft behufs Ent- und Bewässerung der 8 Demeinde⸗ und Priwatwiesen in den Fluren I II und III der Gemarkung Stammheim von der fachlichen Centralbehoͤrde als zweckmäßig und zu⸗ nichl„issig erkannt und die Einleitung des Verfahrens angeordnet worden ist, so wird hiermit bekannt gegeben, daß die Drainagepläne, Verzeichniß
er betheiligten Grundstücke, Nachweis über die Drainröhren und die Kostenanschläge in der Zeit von Mittwoch den 24. September bis Mittwoch Ir en 8. Oktober a. c. auf dem Gemeindehause zu Stammheim zur Einsicht der Betheiligten offen liegen. Gleichzeitig werden die betheiligten N III Erundbesiger zur Verhandlung und zur Beschlußfassung, sowie zur Wahl der Vertreter für das weitere Verfahren auf Donnerstag den 9. Oktober 1890, Vormittags 11 Uhr,
das Rathhaus zu Stammheim unter dem Anfügen eingeladen, daß die Nichtabstimmenden als dem beantragten Unternehmen beistimmend, mit *. br Wahl der Vertreter einverstanden angesehen und mit ihren Einwendungen gegen die Art der Ausführung spaͤter nicht mehr gehört werden. lug
Beiter werden die bei dem Unternehmen nicht direkt betheiligten Grundeigenthümer aufgefordert, etwaige Einsprüche gegen das Unternehmen in deser Tagfahrt geltend zu machen, widrigenfalls Einsprüche nach Ablauf der Frist Berücksichtigung nicht mehr finden. 4 Friedberg den 5. September 1890. Großherzogliches Kreisamt Friedberg.
Schuh, 869 CCW Dr. Braden. 1 Bekanntmachung. Regeuscht Letreffend: Fourageankäufe Seitens des Königlichen Proviantamts Bockenheim.. 4 8 2. Es wird andurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Heu- und Strohankäufe für das Magazin zu Bockenheim fortgesetzt und Fals bin de Haferankäufe jetzt wieder beginnen und daß so viel als möglich direct von den Producenten gekauft werden soll. Ueber die Qualttätsansprüche „neben ud die je nach den Handels⸗Conjuncturen zu gewährenden Preise ist das Amt stets bereit, spezielle Auskunft mündlich oder schriftlich zu ertheilen, Malblcbch enn demselben Seitens des Producenten bemusterte Offerten vorgelegt werden. Großherzogliches Kreisamt Friedberg.
Friedberg den 15. September 1890. Dr. Braden.
* 7711* ö e ů ⸗n nnr. T n Bekanntmachung. 1 Der Vorstand des Stadtkirchenbauvereins zu Friedberg beabsichtigt zum Zwecke der Gewinnung von Mitteln für die Wiederherstellung 9 ze Manig. dr Stadtkirche in Friedberg eine Geldlotterie im Laufe des Jahres 1891 zu veranstalten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben mit N 4 Uerhöchster Entschließung vom 31. August d. J. die nachgesuchte Erlaubniß hierzu Allergnaͤdigst zu ertheilen geruht. Bei der Verloosung ist der 1 cen 5 urgelegte von uns genehmigte Plan genau einzuhalten, insbesondere dürfen nicht mehr wie 300,000 Loose zu 2 Mark das Stück ausgegeben 1 3— serden und müssen mindestens 41½ Prozent des Bruttoerlöses aus dem Verkaufe der Loose(bei Absatz sämmtlicher Loose 250,000) als Geld— 7 N 0 peise zur Verwendung kommen. Der Vertrieb der Loose im Großherzogthum ist gestattet. Oroßt i a 1 5 N Na, 0 S 30 roßherzogliches Kreisamt Friedberg. 8 ie 15. September 1890. herzog 8 9 1 4 Aal Friedberg den e Dr. Braden. Ailbelm 70. 5 17575 8 * Verloosung Großherzoglich Hessischer Staatsschuldverschreibungen. 0 N. äßhei d lichen Bestimmungen sind folgende Staats- schuldverschreibungen sind noch rückständig: 1. Von den 3½prozentigen Staats⸗ 0 ch 1 1 el 2 0 Bender 1800 zur Rückzahlung berufen worden: straßenbau-Obligationen: Aus der Verloosung pro 1. Januar 1879: Lit. A. Nr. 1483 4. 8 4 aten Aprozentigen Staats renten-Obligationen: und 1519 vom 1. April 1888 à 100 fl. 2. Von den Aprozentigen Eisenbahn Obli⸗ 9 I eon 1879: it. A. Nr. 1863 1868 über je 1000 M., Lit. A. Nr. 1893— 1898 gationen;: Aus der Kündigung pro 1. Juni 1880: Nr. 9091 vom 1. Juli 1846 8
1 se 1000 M., Et. A. Nr. 2595— 2600 über je 1000 M., Lt. A. Nr. 31713176 per 0 1600 3 von 16812 Nr. 82—84 über je 2000 M., Nr. 508510 uber 2000 M., Nr. 935—990 äber se 1000 M., Nr. 31073118 uber je 500 M.
Wir setzen die Inhaber dieser Staatsschuldverschreibungen hiervon mit der kebnh K asg die Nominalbeträge derselben zwischen dem 22. und Dezember 1890 gegen Rückgabe der Obligattonen und der dazu gehörigen, nicht r zahlbaren Zinseoupons nebst Talons bei Großh. Hauptstaatskasse dahter oder deren Rechnung bet dem Bankhaus M. A. v. Rothschild& Söhne zu Frank⸗ 4 M. um so gewisser zu erheben, als dieselben in Gemäßheit des Art. 3 des
500 fl. 3. Von den Aprozentigen Staatsrenten Obligationen: Aus der Kündigung pro 31. Dezember 1889: Lit. A. Nr. 3261 von 1879 über 1000 M., Nr. 1818 von 1881 über 1000 M. 98300
Außerdem sind mit Zahlungssperre belegt worden: 1. Die Zinseoupons und der Talon zur 40% Staatsrenten Obligation von 1881 über 200 M., Nr. 3944 für die Zeit vom 1. Juli 1883 ab; 2. die Zinscoupons zu den 4% Eisenbahn⸗Obli⸗ gattlonen von 1876, nämlich: Nr. 18689 und 24316 pro 15. Mal 1889 über je 10 M., Nr. 21366 pro 15. November 1889 und folgende über je 10 M., Nr. 52104 pro 15. November 1889 und folgende über je 4 M., Nr. 5381 pro 15. Mal 1890
über 40 M., Nr. 49624, 53432, 71145, 71632, 72143, 72146, 73328, 73329, 75012, 79761 pro 15. Mal 1890 über je 4 M. Darmstadt den 27. August 1890. Großherzogliche Staatsschulden Commission. Michell. Schletermacher.
. ö hr verzinst werden sezes vom 16. Jult 1833 vom 1. Januar 1891 an nicht me 2 Folge 4 die nach dem Rückzahlungstermin noch eingelöst werdenden Zins, ons von den bereits verloosten Obligationen an dem Kapitalbetrag dieser Obli—
onen selbst in Abzug gebracht werden. 5 N 1 Von den bereits früher verloosten und gekündigten Großh. Hessischen Staats—
Dr. Lauer.
Erledigt. Das Ausschreiben vom 14. Juli 1890, gegen Heinrich Larz von Sarnau, durch Gendarm Scheer in Ober Erlenbach.
0 gorokow im Gouvernements-Gebäude gegeben wo die erste Kavalleriedivision einer Besichtigung 0 Großherzog und der Erbgroßherzog begaben wurde und wozu 3000 Einladungen ergangen unterzogen wurde. S. K. H. nahm zu Pferde am letzten Sonntagabend nach Moskau unds waren. Am Montag frühe machten die Höchsten die Parade ab und begab sich am Nachmittag weilten einige Zeit in der Abendgesellschaft,“ Herrschaften einige Einkäufe und begaben sich wieder nach Ilinskoe zurück.
M. Friedberg den 12. September 1890. Der Oroßhegeguch. Amtsanwalt: — Krämer. 1 Deutsches Reich. welche bei dem Generalgouverneur Fürsten Dol-][dann zu Wagen auf den großen Ezerzierplatz, 1
Darmstadt, 16. Sept. J. J. K.K. H. H.
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