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Landwirthe des Wahlkreises Friedberg Büdinge

Berufsgenossen! Die Wahl eines Reichstags Abgeordneten naht heran. Haben wir Stellung zu dieser wichtigen Frage genommg haben wir, wie dieses andere Berufsstände niemals verfehlen, auch unser Interesse dabei ernstlich erwogen, oder lassen wir uns von ideg Moͤglichkeiten unseren klaren Blick trüben? 1

Allerdings hat der Reichstags Abgeordnete vor Allem die Macht unsexes gesammten lieben deutschen Vaterlandes nach Außen, und di friedlichen Ausbau desselben nach Innen fest im Auge zu halten. Aber bedenkt auch, unser Wahlkreis hat größtentheils eine landwirthschg treibende Bevölkerung, darum muͤssen wir Landwirthe Bedacht nebmen, daß der Mann, dem wir unsere Stimmen geben, einen offenen Koh und ein warmes Herz auch für die Landwirthschaft hat. Wir sind keine Freunde von beständigem Jammern über den Nothstand der La wirthschaft und suchen gerne Hülfe in unserer eigenen Kraft aber gegenüber der Concurrenz des Auslandes, welches das Getreide viel billig produziren kann, bedürfen wir des Schutzes, wenn unser Getreidebau nicht schwer leiden soll. Ueberlege Jeder was ihm übrig bleibt, wenn Weizen, wie vor Einführung des hoheren Getreidezolls 15 ½ Mark gilt, bei der jetzigen Hohe der Abgaben, der Löhne und des Preises 9 landwirthschaftlichen Betriebsmaterials. Niemand kann mit Recht unsere jetzigen Getreidepreise zu hohe nennen. Auch die Handwerker u Arbeiter nehmen Theil an der Wohlfahrt des Landwirthes, ebenso die Geschaͤftsleute unserer Landstadte, denn es ist ein altes Sprüchwo Hat der Bauer Geld, so hat's die ganze Welt. Hat der Landwirth Mittel in der Hand, so hat er auch Kauflust. Sowohl die eigen

lichen landwirthschaftlichen Handwerker wie Wagner, Schmiede, Sattler ꝛc., als auch die Bau- und Bekleidungshandwerker haben Verdien 1 fend: wenn es dem Bauer wohl ergeht. Die Geschäftskeute in den Städten merken es wohl, wenn der Landwirth gute Zeiten hat. der 6 Und wenn nun die Getreidezölle plötzlich wegfallen, müßten dann nicht die circa 70 Millionen, die sie einbringen, durch neue Steueh U

ersetzt werden? Darum Landwirthe die Augen auf! Wir können nur einem Mann, der aufrichtiges Interesse fuͤr die Landwirthschaft hat u. der für die Beibehaltung der Getreidezölle ist, unsere Stimme geben.

Ihr Berufsgenossen groß und klein, ein gemeinsames Interesse bindet uns, seien wir einig, dann sind wir stark.

Auf zur Wahl fur den bewährten Freund der Landwirtbschaft, den

Grafen Oriola aus Büdesheim, 3 er ist unser Mann! 1 2 6 dm;E.

3 Danksagung.

Herzlichen Dank allen, welche uns bei dem Verluste unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Groß- und Urgroßmutter

Frau Anna Eva Fritzel Ww.,

vorher verehelichte Marloff, geb. Bingel, bei der Krankheit, Beerdigung und durch Blumenspenden ihre Theilnahme bewiesen. Schwalheim den 18. Februar 1890. Die trauernden Hinterbliebenen.

Saalbau⸗ Theater Friedberg..

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W f Windecker's Felseuleler. 8

Di 5 Aus den Waldungen des Großberzoglichen Hauses kommen zur Versteigerung: Jena t, Biene

1. Mittwoch den 19. Februar l. J. aus den Distrikten Kleiner Universitätswald und Harbkopf der Große Fastnachtsscherze, Commers 1 nt

Forstwarten Glaubzahl: Stämme: 64 Eichen, 14 70 em dick, 415 m lang= 3,70 ebm; 3 Buchen, 5269 em dick, 313 m lang= 2,1 ebm; 2 Hainbuchen, 24 und 31 em dick, 6 und 7 m lang= 0,77 ebm; 2 Aborn und Tanz⸗Unterhaltung.

20 und 5 em dick, 2 und 9 m lang= 0,56 ebm; 22 Lärchen, 17 2 em dick, 5 20 m lang= 1572 ebm; N bzeichen, sowie bücher vorrätblg und 7 Kiefern, 16 35 em dick, 6-16 m lang= 15,17 ebm Derbstangen: 36 Fichten= 1,37 ebm. Scheiter 0 8 5* 5 8 3 cher 8 Kruse 143 rm Buche. Knüppel: 25 rm Buche, 45 rm Eiche und 127 rm Nadelbolz(hierunter auch Schichten von 2 8 alsig ladet;:

ca. 5 m Länge) Reisig: 85 rm Buche, 159 rm Eiche, 208 rm Nadelbolz. Stöcke: 52,5 rm Buche, 12 rm Eiche e 0 117i 5 1 rm Nadalbol⸗. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr am Distrikt Harbkopf nächst dem sog Ulfaer Tale. Sualbau 1 ied I 2. Wa Buchkopf eee e. J. n Die Lulobenkopf, Engelscheid, Friedrichs berg und Empfehle meine mit allen Bequemlichkelten bergerichkele dee * 10 5 11 helnau: Stämme: 19 Eichen 2340 em dick, 219 m lang= 1%5 ebm; Lokalitäten, Mittagstisch von 60 Pf. und höher, kalte 1 A 25 N ee z m lang= 0,11 ehm; 46 Fichten, 13 29 em dick, 715 m lang= 10,5 bm. Derb⸗ und warme Speisen zu jeder Tageszeit, vorzügliche welße den stangen: 7 Fichten 43.65 ebm Reisstangen: 143 Fichten= 1,49 ebm. Scheiter: 210 rm Buche. und rothe Weine sowie ein ausgezeichnetes Glas Bier wona Knüppel: 22 rm Huche, 13 rm Eiche, 2 rm Aspe. Reisig: 236 rw Buche, 76 rm Eiche, 44 rm Nadelbolz,[a 10 Pf l 5 Achtungsvoll 9 8 112 rm Aspe Stöcke: 19 rm Buche, 115 rm Eiche, 1,5 rm Nadelholz. Zusammenkunft Vormittags 9 Ubr 8 Hein 11 h Geibel. Neben auf der Michelnau Ober Laiser Kreisstraße am Eingang in die Wlesenschneise(12 1m Buchen und 10 rm 48 141 inbie 1. L penreisig im Distrikt Friedrichsberg, Abtb. 4 werden bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und sind vorher einzu⸗ Geräucherter Kahliau sehen. Dieselben kommen im Distrikt Engelscheid zum Ausgebot.) Nähere Auskunft ertheilt ad 1 der Großher⸗ 51. g 8 5 D zogliche 5 örster Klöpper zu Forsthaus Glaubzabl, ad 2 der Großherzogliche Forstwart Haber zu Michelnau beräucher le Schellüische, 5 e eee Holz kommt nicht zum Ausgebot. Kieler pettbücklinge, ill . 0 a den 10. Februar 1890. Großherzogliche Oberförsteret Nidda. 5 8 10 1 graph D 12 1 Kieler Sprotten, Speckbückinge, iche 1 7 D 41* f41 12 1 1 Hochstämme und Zwerabäume, bedeutende Vorräthe. Lachsforellen, Ural-Caviar B.

3 2 2* a Obstbäu Ine. Hestbaumschulen von Karl Umber in d n e

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