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1890.
Dienstag den 18. Februar.
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Oberhessischer Anzeiger.
Nird hier und in Bad-⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
moncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben),
. ben 5 g Annoncen von welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 9 1 9
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reffend: Ausführung des Koͤrgesetzes. Das Großherzogliche
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digen ist.
Shreffend: Die Gemeindeumlagen. Das Großberzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürger meistereien
Von landständischer Seite ist dem Wunsche Ausdruck gegeben worden, den, daß daraus ersichtlich wird, welchen Betrag der Steuerpflichtige für
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her Kirchensteuer zu zahlen hat.
selbe auf solche Gemeinden,
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1. März l. J. mitzutheilen.
August stat finden. kEnmtlich
Vuchen und seitens einer Gemeinde,
Wir beauftragen Sie, künftig die Protokolle über Vergebung der Faselhaltung egen, von welchen ein Exemplar bei unseren Akten verbleibt, das zweite zu Ihren
Großherzogliches Ministerium des Innern und der oßberzoglichem Oberconsistorium laut Entschließung vom 17. v. Mts. zu Nr. M. J. 1431 gegen eine diesem Wunsche entsprechende Maßnahme, sofern von welchen dies besonders gewünscht werden sollte und welche die bierdurch erwachsenden Mehrkosten von 1 Pf. 5 Zettel aus Gemeindemitteln zu tragen sich bereit erklären, beschränkt wird, ue Formular für Gemeinde-Steuerzettel in Anwendung gebracht haben wollen,
Die Schüler können entweder zu dem ganzen das 16. Lebensjahr vollendet haben und ein Wohlverhaltangszeugnis ihrer Bürgermeisterei beibringen. oder eines landwirthschaftlichen Bezirkvereins als demnäaͤchstiger Baumwärter empfohlen werden, ist der
Amtlicher Theil. Friedberg den 14. Februar 1890.
Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
in Ihren Gemeinden stets in dreifacher Ausfertigung vor⸗ Akten zu nehmen und das dritte dem Uebernehmer einzu⸗ Dr. Braden Friedberg den 14. Februar 1890. des Kteises. es möchten die Gemeindesteuerzettel für die Zukunft derart eingerichtet ein Ziel an Gemeindesteuer und welchen er an allgemeiner evange⸗
Justiz findet im Einvernehmen mit Großherzoglichem Ministerium der Finanzen und
nichts zu erinnern und empfehlen wir Ihnen daher, falls Sie das dies dem betreffenden Großherzoglichen Steuercommissartat bis Dr. Braden.
Obstbaukursus an der Ackerbauschule zu Friedberg.
An der Ackerbauschule zu Friedberg soll auch in diesem Jahre Terselbe zerfällt in einen praktischen und einen theoretischen Theil
ein Obstbaukursus in der Gesammtdauer von 8 Wochen abgehalten werden. Ersteret wird vom 17. bis 29. März, letzterer vom 9. bis 30. April und im
Kursus, oder nur zu dem theoretischen Theil desselben angenommen werden. Sie müssen Für solche, welche beide Theile
Auaterticht frei, die anderen müssen ein Unterichtsgeld von M. 10 entrichten.
1 Die Gesammtzahl der Theilnehmer soll über 12
deten die Auswahl zu treffen. Am Schluß des Kursus
d Brauchbarkeit als Baumwärter übernimmt, d
nicht hinausgehen, und behält sich die Schulleitung das Recht vor, unter den Ange⸗
findet eine Prüfung statt, und wird ein Zeugniß ausgestellt, womit jedoch die Schule keine Verantwortung für agegen soll eine solche übernommen werden,
wenn eine weitere einjährige Überwachung und eine
zuchmalige theoretisch⸗praktische Prüfung günstige Ergebnisse zeigt. Anmeldungen sind bis spätestens 1. Marz an den Vorsteher des pomologischen Gartens hiesiger Ackerbauschule, Herrn Dr. von Peter
ih richten. Friedberg den 10. Februar 1890.
Personen, bezüglich deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird:
Der Aufsichtsrath der Ackerbauschule zu Friedberg: Dr. Braden.,
Nikolaus Braun von Klein Steinheim, Diensiknecht Paul Seikel, angeblich aus Harbach,
wetzt Taglöbner dei Domaänenpächter Schubert zu Gronauer Hof; Heintich Lary, aus Sarnau, Kreis Marburg, zuletzt Dienstknecht bel Pho. Best II. zu Bruchenbrücken Erledigt: der Steckbrief gegen Gustav Wirth von Ulrichstein, durch Gendarm Steinbach in Friedberg.
Unerledigte frühere Ausschreiben: Das Ausschreiben gegen Heinrich Mussial von Borngdeim,
Friedberg den 13. Februar 1890.
bringe ich in Erinnerung. Der Großherzogliche Amtsanwalt: Krämer.
Deutsches Reich.
Darmstadt, 13. Febr. Nach einem Tele— zuamm der D. Z. sind der Großherzog und die Krinzessin Alz heute im besten Wohlsein in Lava— ta auf Malta angekommen, wo dieselben von um Prinzen und der Prinzessin Heinrich von Kreußen, sowie dem Prinzen und der Prinzessin Edwig von Battenberg empfangen wurden. Der gutsche Konsul war ebenfalls zum Empfang ge— rnmen. — Die Landessynode wird am Dienstag m 25. d. M. zusammentreten. Es handelt sich in der Hauptsache um Berathung des Voran— lags für die Periode 1890/95 und den An— 1g Brand und Genossen wegen Gewährung les Beitrags zum Kirchenbau in Mainz. — Der Hilfsgerichtsschreiber Maus in Bingen
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und der Hilfsgerichtsschreiber Elz in Oppenheim zum Hilfsgerichtsschreiber in Bingen ernaunt. Berlin, 14. Febr. Bei den heute eröffneten Berathungen des Staatsrathes erschien der Kaiser der Untform der Gardes du Corps, zu seiner Achten saß Fürst Bismarck und die Staats⸗
Mutster, zur Linken der Staatssecretär des Staats-] kundiger Besonnenheit erwogen Auhes, Director Dr. Bosse, dessen Stellvertreter, bis zu und die durch
eneralität; die sonstigen Mitglieder des Staats-] Arbeiter erhoͤhte Belastung der Producttonskosten ertragen kann, ohne durch den Wettbewerb auf
beimer Legationsrat Dr. Kayser,
hes nahmen ihre Plaͤtze beliebig. In der An
iche sagte der Kalser:
„Durch Meinen Erlaß! dem Weltmarkte die
vom 4. d. M. sind Sie davon unterrichtet worden, Arbeiter beeinträchtigt zu sehen.“ Zum RNefe⸗ daß es Mein Wille ist, das Gutachten des renten wurde Oberbürgermeister Dr. Miquel und Staatsraths über diejenigen Maßnahmen zu hören, zum Correferenten Geheimer Finanzrath Jencke welche zur besseren Regelung der Verhaͤltnisse bestimmt. Der Kaiser hielt sodann Cerkle und des Arbeiterstandes erforderlich sind. Es ente Rechner viele Mitglieder, namentlich Dr. Miquel, spricht der Bedeutung, welche der Staatsrath in von Huene und verschiedene Industrielle ꝛc. durch der Monarchie einnimmt, daß die wichtigen, auf Ansprachen aus. Verschiedene Vorlagen gingen diesem Gebiete einer gedeihlichen Loͤsung harren- den Abtheilungsmitgliedern zu; dieselben bleiben den Fragen von Ihnen einer gründlichen Er⸗ geheim.
wägung unterzogen werden, bevor die aufzu⸗ Spandau. Der Kriegsminister mit sämmt⸗ stellenden Gesetzentwürfe an die parlamentarischen lichen Departementschef conferirte mit Arbeiter— Körperschaften gelangen, denen die endgültige deputationen(5 Fabriken stellten je 4 Mann) Beschlußfassung darüber verfassungsmäaßig zusteht. über die Wohnungsfrage; die Anlage von Ar⸗ Dex den Arbeitern zu gewährende Schutz gegen beiterwohnungen ist geplant.
eine willkürliche und schrankenlose Ausbeutung der Essen. Der Vorstand des bergbaulichen Arbeitskraft, der Umfang der mit Rücksicht auf Vereins beschloß in seiner Sitzung von 13. ds., die Gebote der Menschlichkeit und der natürlichen nach der„Rh.⸗Westf. Zig.“, den Verwaltungen Entwickelungsgesetze einzuschrankenden Kinderar— der Herner Zechen und der Zeche„Clerget“ beit, die Berücksichtigung der für das Familien- die Ablehnung der neuen Forderungen der Be— leben in sittlicher und wirthschaftlicher Hinsichtslegschaften derselben zu empfehlen.
wichtigen Stellung der Frauen im Haushalte München. Im Finanzausschuß erklärte der der Arbeiter und andere damit zusammenhaͤngende Cultusreferent namens des Centrums, auf eine Verhaͤltnisse des Arbeiterstandes sind einer ver materielle Würdigung der abzustreichenden Posi— besserten Regelung fähig. Dabei wird mit sach-[tionen des Cultusetats nur dann einzugehen, werden müssen, wenn die Regierung die Altkatholiken wegen Grenze unsere Industrie eine Leugnung der Unfehlbarkeit als aus der roͤmisch Vorschriften zu Gunsten der katholischen Kirche ausgetreten ansehe und be— handle. Die Ausschußberathungen sind demnach vorläufig gescheitert.— 15. Febr. Im Finanz lohnende Beschaͤftigung der lausschusse hielt Cultusreferent Or. Daller ferner
welcher strengere


