Beilage.
Oberhessischer Anzeiger.
M 55.
N Ein Gedenktag. i Es ist ein
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0 tumfassender Bedeutung gewordenes Ding 00
diizkarte) auf ein 20jähriges Dasein zurüablickt
r es, der unsern damaligen Geheimen Post
trag auf Gründung eines„Postblattes“ bewog Pier diesem„Postblatt“ verstand der Antrag
fachen Blattes, welches alle die zeitraubender
chte und bet seinem genau bestimmten Gewich genüber dem Briefe artos möglich machte. Die damalige deutsch ostkonferenz vermochte sich mit diesem Gedanker cht zu befreunden und ging deshalb über der
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recht unscheinbares, doch aber von
einfache Blattchen Papier, das da unter dem men„Postkarte“(ursprünglich Correspon—
ber Wunsch nach Vereinfachung des Briefwesens
h Stephan im Jahre 1865 auf der fünften tschen Postkonferenz zu Karlsruhe zu dem st er eine Abart des Briefes in Gestalt eines adgriffe des Briefschreibens u. s. w. unnöthig
eine Ermäßigung des
Antrag einfach zur Tagesordnung über, ohne daß von diesem Gedanken auch nur ein Wort in die Oeffentlichkeit gedrungen war. Nach vier Jahren, in welchem der Plan nirgendwo auch nur mit einer Silbe erwähnt worden, erschten plötzlich in der„N. Fr. Pr.“ ein Artikel von Dr. E. Herrmann, welcher mit einem Plane von nahezu übereinstimmender Form hervortrat. Der einsichtige Post- und Telegraphendirektor Freiherr von Moly war bald fuͤr diesen Gedanken ge— wonnen und so erschien am 25. September 1869 jene Verordnung des östreichischen Handelsmini— steriums, welche als der Taufschein der heutigen Postkarte zu betrachten ist, besagend, daß„vom 1. Oktober a. c. mittelst der Korrespondenzkarten kurze schriftliche Mittheilungen nach allen Orten der Länder Oestreichs und Ungarns, gleichgöltig, in welcher Entfernung, für die ständige Gebühr von 2 Kreuzern befördert werden würden“. In Preußen und im Gebiet des Norddeutschen Bundes
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erblickte am 1. Juli 1870 die erste Korrespon⸗ denzkarte das Licht der Welt, England, die Schweiz und Luxemburg folgten bald darauf mit der gleichen Einrichtung, und im Jahre 1873 gab Nordamerika seine ersten Karten aus, worauf 1874 Italien folgte und damit für alle übrigen europäischen Staaten das Beispiel gab, der neuen, praktischen Einrichtung zu folgen, die sich bis zum Jahre 1878 in der ganzen zivilisirten Welt eingebürgert hatte. Manche Aenderungen hat das einfache Blatt inzwischen erlitten, ihre Be— deutung als einfachstes, billigstes und deshalb bestes Schreibverkehrsmittel aber ist immer be— stehen geblieben, und die Zahl von 931,516,000 Stück, welche bis zum Jahre 1887 allein an deutschen„Sechserkarten“ verbraucht worden ist, beweist am besten die Bedeutung, welche das unscheinbare Blättchen Papier im Laufe der Zeit erlangt hat. Die Freimarke feiert in diesem
Oeffentliche Bekanntmachung.
Die Bernhard Schier Ehefrau, Louise, ged. Graf, 3 eitens des unterzeichneten Vormundschaftsgerichts wir
ß Rechtsgeschäfte mit ihr rechtsgültig nur durch ihre ˙1öeckel 1 Agel
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1 Die Lieferung von 250 Centner Steinkohlen(Knabbe liglen), 10 Centner gebeiltem Tannenbolz und 4000 Stũ
i auf dem Wege der Submission vergeben werde ud es 2. Mai l. J. bei unterzeichneter Stelle einzureichen. Friedberg den 8. Mai 1890. Gerichtsschreiberet Großherzoglichen Amtsgerichts. Weber.
Arbeits⸗Vergebung.
Montag den 12. d. M.,
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linden uchstehend verzeichnete Arbeiten und Lieferungen in dem emeindehaus zu Ober⸗Ros bach öffentlich vergeben nerden. oe Pflasterarbeit, veranschlagt zu 980 M. Anfahren von Pflastersteinen 420„ „ S Lieferung von Pflastersand 700 1% Friedberg den 6. Mat 1890. . Zörb II., 1 Bezirks bauaufseher.
Arbeits⸗Vergebung.
ledberg ist wegen Geistesschwäche entmündigt worden. s mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht,
rator, Herrn Ferdinand Damm in Friedberg, abge—
Taunkohlen(Preßklötze) für das hiesige Amtsgerlcht
sind die deßfallsigen Offerten spätestens am
Vormittags um 8 Uhr, sollen
Bekanntmachung.
Die am Mai d. J. im hlesigen Gemeindewald, Schlag Nr. XII, abgehaltene Holzversteigerung hat die Genehmigung erhalten und ist Montag den 12. Mai d. J. der erste Fahrtag.
Nileder⸗-Mörlen den 8. Mai 1890. Großherzogliche Vürgermeisteret Nieder Mörlen.
Kremer.
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— 0 Holzversteigerung. Montag den 12. d. Mts., Vormittags 1/210 Uhr anfangend, kommen im Gemeindewald Ockstadt, in ver⸗ schledenen Schlägen III, VIII und XIV, zur Versteige— rung, als: 5 Raummeter Eichen Knüppel, 4 1 Nadel⸗„ 700 Eichen Durchforstungswellen, 2700 Eichen Aus jätungswellen, 3350 Nadelwellen, 259 Birkenwellen, 600 Gebund Ginstern, 10 Nadel-Derbstangen. Die Zusammenkunft und der Anfang ist am Jagd häuschen. Ockstadt den 8. Mat 1890. Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt. Ewald.
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Jahre ihr 50jäbriges Jubiläum. zu
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eiederlage bei Georg Groß in Friedberg, bei Con. ditor Fritz in Bad⸗Nauheim. 76
em Rathhause daselbst öffentlich vergeben werden.
Versteigerung. Jung der Gebäude auf der sog. Spuckmühle in der G narkung Nleder⸗Wöllstadt hat die Genehmigung ethalten, und wird deßha auf Dienstag den 13. d. Mts., daf Ort und Stelle anberaumt. Friedberg den 9. Mat 1890.
J. A. Zörb II.
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Pflastersteine zu brechen 180„
Diese Steine anzufahren 0
Kies aus zuwerfen 90„
Denselben anzufahren 400„
Friedberg den 6. Mal 1890.
Zörb II.,
—14 Bezirks bauaufseher.
Die unter dem 26. April l. J. abgehaltene Versteige⸗ nicht
lb eine nochmalige Verstesgerung Nachmittags um ¼4 Uhr,
Bezirks bauaufseher.
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