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Generale.
gn. Pflicht, einen
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geeigneten Nachwuchs von
galten.
„Igegengetreten werden. g 1— Die Mutwirkung der Kirche und der freien esthätigkeit für die Durchführung der auf derung der Wohlfahrt der arbeitenden Klassen ichteten Reformbestrebungen, über deren hohe deuturg der Kaiser in seiner Rede zur Eröff g des Staatsratbes seine Ansicht äußerte, nunmehr in praktische Wirksamkeit treten. e die„Nordd. Allg. Zig.“ vernimmt, hat der Juusminister von Goßler bereits Veranlassung ommen, die kirchlichen Behrden der Provinzen Fanover, Schleswig Holstein und Hessen-Nassau I die Gesichtspunkte der den kirchenregiment— nen Organen zufallenden Thätigkeit hinzuweisen. F soll dadurch ein einheitliches zielbewußtes Aundeln in Gemeinschaft mit den staatlichen börden erzielt werden, umsomehr als die kirch— hen Kreise allgemein die Reformpläne und sichten des Kaisers mit großer Genugthuung Freude begrüßt haben. Essen, 3. April. Krupp macht bekannt, un die gestern auf Zeche„Hannover“ Streiken— bis zum 9. April die Arbeit nicht wieder IAfnähmen, würden dieselben sofort entlassen, Fvie deren Wohnungen gekündigt werden. Die 1 eisdelegirten-Versammlung der streikenden Berg— fete in Gelsenkirchen wurde sofort nach Eröff zug polizeilich geschlossen. Ein Bataillon des „ Infanterie- Regiments in Wesel hat Befehl kalten, sich marschbereit zu halten, um jeden Argenblick zum Kohlenrevier abrücken zu können. Scharfe Patronen sind den Mannschaften bereits geben. Laut der„Rhein. westfäl. Ztg.“ ver⸗ hrt sich jedoch die Zahl der Arbeitenden auf un im Ausstand befindlichen Zechen.
Ausland. Belgien. Brüssel. Der König theilte dem Brgermeister Buls mit, daß Stanley am 2. April in Brüssel eintreffe.
Frankreich. Paris. Die Franzosen haben sen zu einer Action gegen Dahomey entschlossen. Un die Zufuhr von Waffen und Munition den 1 Lahomensern abzuschneiden, ist eine Unternehmung af Wyddah geplant.
2 Cannes, 4. April. Dom Pedro ist seit ei— . ze ngen Tagen erkrankt, doch hat der zugezogene f Znzt den Zustand des Kaisers für durchaus un— 1956 + oldenklich erklärt.
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* Großbritanien. London, 5. April. Ange— schts der Auslassungen Stanley's und Samuel 1 Laker's über die Expedition Emin's sagt die „Times“:„Jede Ausdehnung des friedlichen gwischenverkehrs seitens der Deutschen erleichtere 9 Aufgabe Englands. Hoffentlich werde es „her Emin gelingen, freundliche Beziehungen 1 jedem Theile der ligitimen deutschen Sphäre verzustellen“.
Portugal. Lissabon. Die„Gazette de Lortugal“ dementirt die Nachricht von einer gestaltung des Ministeriums.
Italien. Rom. Nach einer Meldung von er ist in Neapel das Eintreffen von 1000 aus rasillen heimkehrenden italienischen Arbeitern sunalisirt, die weder in Brasilien selbst, noch in m nächstgelegenen südamerikanischen Staaten Arbeit finden konnten.
— 8. April.„Capitän Fracassa“ meldet:
lag feichskanzler v. Caprivi richtete einen langen 17* rief an Crispt, welchen der letztere umgehend e antwortete. Das Blatt glaubt bestaͤtigen zu 11 daß im Briesfwechsel Fortdauer der
i Fedenspolikik unzweifelhafter Weise bekräftigt sei. 100* Serbien. Belgrad. Die verdächtige en e eundschaft Rußlands für Serbien wird neue— * 7 Ins auf jedem Gebiete bemerkbar. Vor einigen
0 tieren heranzuziehen und das Leben bei den Tel.“ wird von hier gemeldet, d ciertops einfach und wenig kostspielig zu durch's Loos bestimmt gewesen sei, Darnach werde er die Kommandeure entlich beurtheilen. Dem überhandnehmenden verübt und Schriftstücke hinterlassen, in welchem us müsse mit allem Ernst und Nachdruck er die Gründe seiner That
Zu repräsentiren haben nur Tagen kamen in Belgrad acht Officiere des 0 Die Stabs- russischen Generalstabs an, welche, von ebenso Ailere dürfen nicht sorgenvoll den Geldopfern vielen serbischen Officieren begleitet, zu Terrain— iger Regimentskommandeurstellen entgegen Aufnahmen nach Negotin, Zaitschar und Pirot Der Kaiser mache es den Kommandeuren ssich vertheilten.
Rußland. Petersburg. Dem„Daily daß ein Mann den Czaren zu ermorden; derselbe habe nun Selbstmord angibt und seine Mitverschworenen bezeichnet. Es seien in Folge dessen zahlreiche Verhaftungen in Petersburg vorgenommen worden. Auf der Petersburger Universität wurden die Vorlesungen eingestellt Curator Nowilkoff, welcher die Studenten beruh— igen wollte, wurde von diesen beinahe insultirt. Dank den nahen Osterferien konnte die amtliche Schließung der Universität vermieden werden. Die Versammlungen der Studenten dauern aber fort. Die Frau Zebrikowa, welche den bekannten offenen Brief an den Czaren geschrieben hat, soll auf ausdrücklichen Befehl des Czaren freigelassen worden sein. Der Czar habe am Rande des ihm zugegangenen Zebrikowa'schen Briefes eigenhändig bemerkt, dies sei zwar sehr bitter geschrieben, aber nichtsdestoweniger konne die Verfasserin unbehelligt bleiben.
Amerika. Washington, 6. April. Der Senat hat eine Vorlage angenommen, welche die Untersuchung des für den Export bestimmten gesalzenen Schweinefleisches und Specks überall da anordnet, wo die Gesetze des Bestimmungs landes dies erfordern. Dieselbe Vorlage ermäch— tigt den Präsidenten, die Suspendirung der Vieh einfuhr zum Schutz gegen Seuchen zu verfügen.
Afrika. Sansibar, 3. April. der „Times“ von hier gemeldet wird, trafen heute 600 sudanesische Soldaten an Bord eines egyp tischen Dampfers ein und wurden unverzüglich für Wißmann nach Bagamoyo befördert. Glaub⸗ würdigen Nachrichten zufolge sind Peters und Tiede— mann in Kavirondo am Victoriasee eingetroffen.
— 8. April. Bana-Heri und Tehasi haben sich gestern mit dem Rest ihrer Truppen Wiß mann ergeben.
— Die Deutschen machen große Anstreng— ungen, um die Emin- Expedition baldmöglichst abzusenden. Wißmann braucht siebenhundert Träger, die Sewjee Hodjee für ihn engagirt.
Mombas. Die Sendung des Lieutenants Ehlers an den Sultan von Mandara ist erfolg— reich gewesen. Der Sultan von Mandara und acht andere Häuptlinge haben die deutsche Flagge gehißt.
Egypten. Kairo, 4. April. Stanley hat sich im Laufe der Unterhaltung mit dem hiesigen Correspondenten der„Times“ dahin ausgespro— chen, daß er es als ganz natürlich ansehe, daß Emin Pascha wünsche, seinen Landsleuten zu dienen. Die deutsche Einflußsphäre sei klar defi— nirt und die Deutschen seien vollkommen berech— tigt, sich jeden Beistandes zu bedienen. Wenn er alle Araber von Bagamoyo bis Ufijt für sich gewinne, so würde das nur seinen Ruf erhöhen, ohne die englischen Interessen zu schaͤdigen. Stanley bemerkte weiter, er hatte noch von keiner Handlungsweise Deutscher oder Emin Paschas gehört, welche seine Sympathien für dieselben erkalten lassen könnte.
65 Wie
Aus Stadt und Land.
M. Friedberg. Die angekündigte außerordentliche Generalversammlung der freiwilligen Krankenkasse wurde am 28 vorigen Monats in der Herberge zur Heimath abgehalten und war zahlreicher, als es seit Jahren der Fall war, von den Mitgliedern besucht. Auf der Tages ordnung stand ein Antrag des Vorstandes auf Erhoͤhung der monatlichen Beiträge um 10 Pfennitz für die Zeit vom 1. April bis 31. December 1890. Diese Erhöhung schien erforderlich zu sein, um eine kleine Mehrausgabe aus 1889 zu decken und zugleich die Mittel zu schaffen, um die besonders hohen Rechnungen der Apotheker aus den beiden ersten Monaten des Jahres bezahlen zu können. In Folge der im Januar hier herrschenden Influenza hatten dieselben eine Höhe erreicht, wie sie selt dem Bestehen der Kasse noch nicht eingetreten war. Der Antrag des Vorstandes wurde aber nach eingehender Be rathung abgelehnt und beschlossen die Fehlbeträge durch fretwillige Beiträge zu decken, welche unter den Kassen⸗ mitgliedern erhoben werden sollen. Außerdem wurde noch
Dr. Veith dahler in die Zahl der Kassenärzte aufgenommen und noch weitere Angelegenheiten der Kasse insbesondere Vorschläge zur Erhöhung unserer Einnabmen zur Sprache gebracht Erfreulich war bei dieser Versammlung die Wahrnehmung, daß alle Mitglieder der Kasse ein Geist des freundlichen gegenseitigen Entgegenkommens beseelt und ist zu erwarten, daß der Verein, solange die Ein⸗ müthigkett seiner Mitglieder fortbesteht, einer schönen Zukunft entgegengeht und noch vielen Bewohnern der Stadt Hilfe und Stütze in Zeiten der Erkrankung bringen wird.
Darmstadt, 3. April. Von seiten des großherzog⸗ lichen Ministeriums sind sämmtliche Kreisämter des Landes aufgefordert worden, über die Wohnungs--Verhältnisse der Fabrik und gewerblichen Arbeiter Erhebungen anzustellen. Das dadurch gewonnene Material soll für gesetzgebertsche Maßnabmen die Grundlage abgeben.
Aus dem Weschnitzthal. Die Generalversamm⸗ lung des hessischen Bauernvereins wird am 20. April zu Mörlenbach abgehalten.
Allerlei.
Bebra. Ein hiesiger deutscher Sprachlehrer, Max Mayer, der bei Argenteuil mit einer Karte der Partser Umgebung spazteren ging, wurde als Spion verhaftet
Gelsenkirchen, 5. April. Die Belegschaften sind weiter zahlreicher angefahren zu den Morgenschichten, die Anfahrt der noch restirenden Mannschaften wird zu den Mittagsschichten erwartet.— 8. April Bei der Morgen⸗ schicht sind die Belegschaften sämmtlicher Gruben voll⸗ ständig angefahren. Der Ausstand kann als beendet an⸗ gesehen werden.
Antwerpen. Das Zuchtpolizeigericht hat eine größere Anzahl Cigarrenarbetter wegen Angriffe auf die Freiheit der Arbeiter und Widersetzlichkeit gegen die Staatsge⸗ walt verurtheilt.
Brüssel. Ein Verbot der Arbeiter- Kundgebung am 1. Mat hat die Regierung beschlossen.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 9. April. Buttermarkt. Butter kostet ver Pfund M. 0.85— 1.00 Eiter 1 St. 6 Pf. 2 St. 11 Pf.
Frankfurt, 8. April. Engros⸗Markt. Heu pro 100 Kilo M. 5.00 6.20, Stroh pro 100 Kilo M. 5.20 6.00, Haferstroh M. 4.80, Butter 50 Kilo M. 000- 00, Eier 100 Stück M. 4—8, Weißkrau: 50 Kilo M. 1530, Wirsing 8-10 Pf. Rothkraut 15— 25 Pf. pro Stück, Erbsen 100 Kilo M. 18— 24, do. geschälte M. 20— 30, Linsen M. 19- 42, Grünekern M. 22— 28, Kartoffeln das Malter M. 41.50, Zwiebeln per Ctr. M. 10, Rübsl (raff.) 50 Kilo M. 30
Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt Theater in Frankfurt. Opernhaus. Donnerstag den 10.: Rheingold. Gewöhnl. Preise. Freitag den 11.1: Geschlossen. Samstag den 12.: Freischüg. Gewöbnl. Preise. Sonntag den 13.: Der Wildschütz. Hierauf: Die Puppen- fee. Gewöhnl. Preise. Montag den 14.: Zum Besten dis Pensionsfonds: Lum⸗ pacl Vagabundus Außer Abonn. Gew. Preise. Schouspiel baus. Donnerstag den 10.: Die Ehre. Außer Abonn. wöhnl. Preise. Freitag den 11.: Zum erstenmale wiederholt: Der arme Jonathan. Gewöbnl. Preise. Samstag den 12.: Zum erstenmale: Renaissance. Lust · splel in 4 Aeten von Joh. Prölß. Gewöbnl. Preise. Sonntag den 13.: Der arme Jonathan. Gew. Preise.
Jeraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Freitag den 11. und Samstag den 12. April 1890: 7. und 8. Pesachfest.
7. Festtag.
Donnerstag Abend 6 Uhr 25 Min. Freitag Morgen 8 Uhr. 8. Festtag.
Sabbath und Pesachfeier. Freitag Abend 6 Uhr 15 Min. Samstag Morgen 8 Uhr. Samstag Nachmittag 4 Uhr. Sabbath- u. Festesausgang 7 Uhr 35 Min.
Wochengottesdienst von Sonntag den 13. April an Morgens 6 Ubr, Nachmittags 7 Ubr 35 Win
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chte Sodener Mineral- Fastillen, gewonnen aus den Salzen der zur Kur gebrauchten berühmten Gemeinde- Quellen No. III. und XVIII., empfohlen werden. 3—5 Stück in heißer Milch aufge⸗ loͤst und schluckweise warm getrunken leisten bei den eon⸗ vulsivischen und qualvollen Hustenanfällen den Pattenten die denkbar besten Dienste. Die Schleimabsonderung wird durch die mineralischen Salze der Pastillen sehr begünstigt und dadurch dem Kranken wohlthuende Erleichterung gedoten. zu do Pf. die Schachtel sind sie in allen Apotheken und Droguen handlungen zu haben.
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