Ausgabe 
4.3.1890
 
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Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlichster Theilnahme während der Krankheit und bei der Be

erdigung unseres innigstgeliebten und unvergeßlichen Kindes

Karlchen.

sowie für die zahlreichen Blumenspenden, sagen wir unseren herzlichsten und tiefgefühltesten Dank.

Groß⸗Karben den 1. März 1890. Die trauernden hinterbliebenen

1036 Familien Mengel& Bär.

Die besten Säemaschinen,

unter dieser Flagge macht sich ein Inserat hier breit, welches fast saͤmmtliche Herren Land 150

wirthe aufzählt, welchen ich Saxonia-Säemaschinen geliefert habe, so lange diese Maschine die beste war, heute aber ist einzig und allein die

Perolina die heste Säemaschine und zwar deshalb

Weil sie keinen Stiften und Nasewalze hat und deshalb auch die Säemereien nicht schrotet,

Weil sie nur eine Säewelle für alle Fruchtarten hat und nicht dreierlei Nasenräder,

Weil sie Stahlschare und keine gußetserne Schare hat,

Weil nur ein Säerad ausgewechselt zu werden braucht,

Weil sie bergauf, bergab, sowie an Hügeln gleichmäßig säet,

Weil sie bei jeder Fahrgeschwindigkeit gleismäßig säet,

Weil sie vollkommen unempfindlich ist gegen Stöße,

Weil mit einem Hebeldruck sämmtliche Schieber auf und zugestellt werden können,

Weil sie mit einem Griff ganz entleert ist und nicht 16 Kästchenaus gekratzt zu werden brauchen,

Weil die Hebelschare so geformt, daß ein Verstopfen durch Dung unmöglich,

Weil sie unverwüstliche Räder hat, mit eisernen Naben und vorzüglichen Felgen,

Weil sie kräftig und aut gebaut ist, so daß Reparaturen fast vollständig ausgeschlossen, was man von gewissen anderen Maschinen nicht sagen kann,

Weil Weichguß, Schmiedeisen und Stahl verwendet ist und nirgends glasiger bruchiger

Grauguß, wie bei manchen anderen Maschinen.

Das sind sachliche Gründe und mögen die Herren Landwirthe dieselben prüfen.

Zeugnisse auf Wunsch franco und gratis, auch liefere die Maschinen zur Probe.

Moritz Weil jun., Frankfurt a. M. 3 Holz⸗Versteigerung.

Donnerstag den 6. März werden von Vormittags 0 Uhr an in der Nies'schen Wirtbschaft zu Lißberg

dus den Domaniolwoldeistrikten Weingebolz, Stein, Mark, Dicknitt, Sauerwiesen rain und Raumertswald versteigert:

769

Stämme: 1 Eiche= 1,39 ebm(42 ow stark, 10 m lang, Sauerwiesen rain), 1 Eiche 0.65 ebm (17 m lang, 22 em stark, Mauersteig), 76 Fichten= 13,02 ebm(820 em stark, 4 18 m lang, Nr. 71 bis 97, 338-345 im Stein), 1 Lärche= 0,71 ebm(23 em stark, 17 m lang, Raumerts wald), 1 Buche 0,97 ebm(62 em stark,% m lang, Mark), 1 Buchenhackstock(82 em stark, Mark), 2 Linden= 1,51 ebm (31 und 44 em stark, 10 und 5 m lang, Mark), 2 Etsdeeten S 0,41 ebm(Stein), ferner Scheiter: 45 Rm Buche 1. Cl.(Sauerwiesenrain, Raumertswald), 100 Rm Buche 2. Cl.(Mark, Sauerwiesen rain), 2 Rm Eiche,

Kirschbaum(Mark,; Knüppel: 388 Rm Buche, Hainbuche(davon 280 Rm Stammknüppel um Raumerts wald, 50 solche im Stein), 37 Rm Eiche, Kirschbaum(zumeist Marky, 9 Rm Linde, Erle(Mark), 409 Rm Nadelholz(Wendelholz und Stein); Reisig: 1636 Rm Buche(davon 130 Rm Stammreisig im Raumertswald, 221 aus erster Durchforstung im Dicknitt, Rest in Mark, Stein), 92 Rm Eiche, Kirschbaum(Dicknitt, Mark), 867 Rm Nadelholz(Wendelholz, Stein); Stöcke: 65 Rm Buche(Raumerts wald, Stein, Mark), 6 Rm Eiche und 15 Rm Nadelholz(Wendelholz, Stein!; das mit Kalk gespritzte Holz wird nicht versteigert. Stamm holz kommt um 12 Uhr zum Ausgebot. Weitere Auskunft haben die Großh. Forstwarte Hartmann zu Lßberg und Korrad zu Schwickartsbausen zu ertheilen. Großh. Oberförsteret Ortenberg. Konradsdorf den 20 Februar 1890. Hoffmann.

Das

o 5 Holzversteigerung.

Montag den 10. März werden nach Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr auf der Staatsstraße Lißberg Hirzenhain im Oistrikt Hoͤllberg aus den Domtinalwald Distrikten Höllberg, Estruth, Höchst und Scheuer wald versteigert:

6 Buchenstämme= 1,54 ebm(21-23 em stark, 6 7 m lang), ferner Scheiter: 77 rm Buche J. Cl., Irm Buche II. Cl; Knüppel: 195 rm Buche, 16 rm Eiche, Kirschbaum, 8urm Aspe; Reisig: 988 rm Buche (wobei 440 rm Stammreisig, 344 rm aus erster Durchforstung), 60 rm Eiche, 08 rm Aspe und 61 rm Buche ⸗Stöcke; sowie aus dem Distrikt Scheidwald bei Hirzenbain(un vorgezeigt): 13,7 rm Buche⸗Scheiter (Ar. 60, 71, 77), 6,9 rm Eiche⸗Scheiter I. Cl.(Nr. 31) und 6,9 rm Buche-Reisig(Nr. 47) Pfarrbesold ungsholz, das nicht mehr in Natur verabfolgt wird.

Das mit Kalk bespritzte Holz wird nicht versteigert. Das Holz in den Distrikten Höchst, Estruth und Scheuerwald(das Stammreisig, das Reisig aus erster Durchforstung, sowie rm Buche-Scheiter, 44 rm Stamm knüppel, 20 rm Stöcke, 24 rm Eiche, Aspe⸗Knüppel) wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und ist vorher einzuseben. Weitere Auskunft ertheilt Großherzoglicher Forstwart Hartmann zu Lißberg. Bet Witterung wird die Versteigerung von Vormittags 11 Uhr an im Nles'schen Saale zu Lißberg abgehalten.

Konradsdorf den 26. Februar 1890 b

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Einladung U

zu dem Mittwoch den 5. März, Abe

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sowohl unterbaltende, wie belehrende Schtf im Lesezimmer von Jedermann geltlich entliehen werden.

Ein Verzeichniss der Bücher befindet sich im Le

zimmer. 152

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1030(Direktion: Adam Reiners.)

Dienstag den 4. März 1890.

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Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.

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