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Socialdemokratie stehe auf d punkte der
Sek. Lt. der Inf. des 1. Bats. 1. Gr. Landw.⸗Regts. Verneinung aller unserer Verhältnisse 1 habe kleinen Nr. 115 wurde zum Prem. Lt„Völzing, Erb, Wünzer, Anspruch auf Behandlung nach dem gemeinen Recht Bus, Vice Feldws von dems. Bat. zu Sek. ts. der Die Ausnahme Gesetze seien nothwendig, um den Staat RNes. des 1. Gr. Inf.⸗Regts. Nr. 115, Wamser, Vice. vor den Schrecknissen einer unbeschränkten Soclaldemo Feldw. von dems. Bat., zum Sek.⸗Lt. der Res. des 2. Gr. kratie zu bewahren Das sei nicht Inhumanität; der
des 1. Bats. 4. Gr. Landw Regts. Nr. 118, zu Prem. Lts. den Socialistenprozessen gehe klar hervor, daß die soeial 1 befördert. demokratische Partei keine friedliche Reformpartet, son 11— Der Amtsrichter Müller in Gießen wurde zum dern eine Revolutfonspartet sei, welche auf Umsturz der Landgerichts rath bei dem Land-Gericht der Provinz bestehenden Gesellschafts ordnung hinarbeite Die Be— f Oberbessen, der Amtsrichter Wehner in Butzbach zum schluͤsse des Parteitages in St. Gallen zeigten Bestre
Imtsrichter in Gießen, der Gerichtsassessor Wagner in bungen, wie das Hineintragen der Agitation in das
Bienstag den 31. Zanuar.
„1 3.
Obberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch
und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentli b
—
ch und zwar Dienstag,
onnerstag und Samstag.
Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., auswärtigen Einsendern(sowe
lokale Anzeigen und behördliche
5 aus dem Kreise 11 Pf., it Letztere nicht Jahresconto bei uns haben)
„welchen der Betrag nicht
Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf
Annoncen von
beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Amtlicher Theil.
Betreffend: Die Unterdrückung des Milzbrandes in der Wetterau
Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereie
Aus den uns vorgelegten Tabellen haben wir ersehen,
des Milzbrandes in der Wetterau, in vielen Gemeinden nicht richtig beobachtet wird nnd mangelhaft ist. Wir müssen Ihnen deshalb aufgeben, das fragliche Reglement besser als b wachen, und werden genoͤthigt sein, gegen Saͤumige disciplinarisch einzuschreiten.
Betreffend: Die südwestdeutsche Holzberufsgenossenschaft.
Bekanntmachung.
Seitens der rubricirten Genossenschaft ist an Stelle des verstorbenen Herrn Julius Euler W. Reiber zu Gießen zum Vertrauensmann für die Provinz Oberhessen bestellt worden. Friedberg den 28. Januar 1888.
1
Bekanntmachung.
Großherzogliches Ministerium des Junern und der Justiz hat dem Stadtvorstande zu
14. Mai d. J. daselbst abzuhaltenden Prämien-Viehmarkte
Es dürfen dabei hoͤchstens 8000 Loose à 60 Pf. ausgegeben werden, und sind mindestens 65
von Gewinngegenständen zu verwenden. Der Verkauf der Loose ist in der Friedberg den 28. Januar 1888.
Bekanntmachung.
Die Direktion des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Mannheim und das
aus Anlaß des Ende April und Anfangs Maid. Rindvieh, Silbergegenständen, Fahr- und Reitrequisiten und sonstigen Geraäthen für Haus- und eventuell 50,000 Loose à 2 M. ausgegeben und Gewinne im Gesammtwertb
n des Kreises und das Gr. Poliz
daß das Polizei-Reglement vom 30.
eine Verloosung von Vieh, landwirthschaftlichen und Hausgeräthen z % des Bruttoerlöses Provinz Oberhessen gestattet
von 39,000, even
Friedberg den 28. Januar 1888.
eicommissariat Wickstadt. 6 Junt 1880, betreffend die Unterdrückung
daß besonders die Führung der Tabellen höchst
isher zu befolgen und dessen Durchführung zu über—
Dr. Braden.
zu Gießen Herr Christian Reiber in Firma
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Lauterbach die Erlaubniß ertheilt, mit dem am zu veranstalten.
aus denselben zum Ankauf
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Direktorium des badischen Rennvereins Mannheim werden J. in Mannbeim abzuhaltenden Pferde- und
Rindvieh Marktes eine Verloosung von Pferden, Landwirtbschaft veranstalten, bei welcher 30,000, tuell 65,000 M. verloost werden sollen.
Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat durch Entschließung vom 18. Jauuar l. J. zu Nr. M. J. 173 den gedachten Unternehmern auf ihr Nachsuchen gestattet, die fraglichen Loose im Großherzogthum zu vertreiben.
Friedberg, 26. Januar 1888. Großherzogliches Kreisamt Friedberg
11
bollem Umfange zu führen.
Dien
Ernannt und verpflichtet wurde: Heinrich Hauser von Trais
Dr. Braden.
stnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Münzenberg als Leichenbeschauer.
Deutsches Reich.
Sa als unbeg zurück. Dank der bestehenden Darmstadt, 28. Januar. Der Großherzog und] Ge etze bliebe Deut and von den Stürmen verschont, Prinzessin Irene sind heute in San Remo angekommen. unter denen andere Länder litter Ausschr agen seien In Genua erwartete Prinz Heinrich von Preußen mit verhindert, die Presse in Schr gehalt der Aus
einem Salonwagen die Hohen Reisenden. breitung der Soctaldemokratie ent 0 itet worden.
Darmstadt. Militär- Dienstnachrichten. Gerhard, Die em
Inf.⸗Regts. Nr 116, Bopp, Vice Wachtm. von dems. Bat., zum Sek.⸗Lt. der Res. 2. Ge. Drag. Regts. Nr. 24, Nach, Viee Feldw. vom 2. Bat, des 3. Gr. Landw. Regts. Nr. 117, zum Sck.⸗Lt. der Res. des 5. Brand.
Inf.⸗Negts. Nr. 68, Fey, v. Hessert, Sek.⸗Lts. der Inf.
Vorlage annehme Vorlage gesprochen, vertagt. Jan. des Soetalistengesetzes.
Nachdem Retchensperger gegen die wurde Diseussion auf morgen Fortsetzung der ersten Berathung Helldorf führt u. A. aus: Aus
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Friedberg zum Amtsrichter in Lorsch, der Gerichtsassessor
Militär, wogegen die Behörden energisch Front machen f Amtsrichter in Langen
Seriba von Friedberg zum müßten. Die Handhabung des Soelalistengesetzes sel ernannt. stets loyal gewesen, wenn auch vlellelcht einmal ein Fehler
Berlin, 26. Jan. Reichstag. Im weiteren Verlauf der vorgekommen sei. Das Gesetz habe segens reich gewirkt, Sltzung stellte sich bei der Debatte über den Titel„Neu- obwohl die Zahl der soctal demokratischen Wahlslimmen bau einer Kaserne für ein Cavallerle-Regiment zu Hanau“ gewachsen ist. Im weiteren Verlauf der Retchstagsver Ile Beschlußunfählgkelt des Hauses heraus.— 27. Jan.] bandlung rechtfertigte der sächsische Bundes bevollmächtigte Erste Berathung des Soclalistengesetzes. Abg. Singer,
Held das Verfahren der sächsischen Behörden gegen die soeta gegen dle Vorlage sprechend, bemerkt, man dürfe nicht] listischen Agltatoren und empflehlt dle Annahme der Vor
den Soclalismus mit dem Anarchtsmus zusammenwerfen. lage. Bamberger spricht gegen das Gesetz. Puttkamer Das Soclalsstengesetz befoͤrdere den Anarchismus und replieirt auf Bamberger's Rede, dieselbe mache den Ein habe die Entwickelung der Soetaldemokratle keineswegs druck, als wolle er den Soeialisten Schritt für Schrltt gehemmt. Es sel unbegreiflich, wie die Regierung nicht seeundiren; es geschehe dies wohl aus Gründen der Wal— gur die Verlängerung, sondern sogar die Verschärfung f polttik. Auf den ersten Wink Bebel's würden die Frei dez Soetalistengesetzes fordern könne. Das Gesetz habe
ö sinnigen die Halfte ihrer Mandate verlieren; er konne hauptsächlich das Geheim polizelwesen gefördert. Redner nur wiederholen, daß das Gesetz von den verbündeten eklärt, er und seine Partel hätten sich klar gemacht Regierungen einhellig als nothwendig erkannt wurde
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daß sie ihre Behauptungen vor dem Reichstage bewelsen müßten; sie seten in der Lage, diesen Bewels auch in In setner Antwort auf dle Singer welst Mlnlster Puttkamer,
Die Expatritrung anlangend, so habe Bamberger seiner Zelt auch für das Jesuftengesetz gestimmt, Marquardsen erklärt, die Natlonalllberalen würden elnstimmig für die zweljährige Verlängerung des unveränderten bisherigen
Ausführungen des Abg.
Reichstag werde vielmehr Humanität üben, wenn er die
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Jan.
. 8 le Wehrgesetz Commission des Reichs- tages beschloß zu§. 13 noch einen Zusatz, wonach die Zahl der zur ersten Uebung einzuberufenden Mann schaften der Ersatz Reserve durch den Reichshaushalts⸗Etat fest gestellt wird. Ferner soll die Heranzlebung zur ersten Uebung der Regel nach innerhalb eines Jahres der Ueber— weilsung zur Ersatzreserve und die Bekanntmachung des [Gestellungstages jedesmal bis 15. Jult erfolgen. Mit diesen und zwei anderen, wenig erheblichen Aenderungen wurde das Gesetz in der Schlußabstimmung einstimmig angenommen
Jan. Da erl. Tagebl.“ meldet aus San Remo:„Das Allgemeinbefinden des Kronprinzen ist selt zwei Tagen nicht so gut, wie gewohnlich. Der Kron⸗ prinz klagt über Kopfschmerz“.
— 28. Jan. Fürst und Füͤrstin Bismarck sind heute hierher zurückgekehrt.
Potsdam, 27. Jan. Prinz Wilhelm wurde anläß⸗ lich seines heutigen Geburtstages zum Generalmajor und Commandeur der zweiten Garde Infanterie Brigade ernannt.
Straßburg, 28. Jan. Bei der heutigen Eroͤffnung des Landesausschusses stellte der Statthalter Fürst Hohen⸗ lohe Vorlagen von Gesetzentwürfen über Amtscauttonen, Enregistrements Stempel Gebühren, die Fuͤͤrsorge für im Dienste verunglückte Beamte, das Forststrafgesetz und das Feldpolizeigesetz in Aussicht.
28. Jan. Unter der Beschuldigung des Landes verraths ist nach dem Fr. Journal gestern Nachmittag der hlesige Färbereibefitzer Appel verhaftet worden. Derselbe ist Mitglied des Brieftaubenelubs. Sämmtliche Tauben wurden beschlagnahmt. Noch gestern Abend wurde eine polizeiliche Haussuchung bel dem Buchhalter der Feuer; versicherungsgesellschaft„Rhein und Mosel“, einem gewissen Geisen, vorgenommen.
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Ausland. Oesterreich Un garn. Wien. Schulantrag des Fürsten Liechtenstein entfesselt nach dem Ir. allen liberalen Krelsen eine stürmische Gegenagttatton, der sich auch das Plenum des Wlener Gemeinderathes anschloß. Die Annahme des Antrags ist aussichtslos, da, wle eln Polenführer versichert, selbst die Polen da
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alle Behauptungen Singer's eingehend, dleselben! Gesetzes stimmen. Koszielkt spricht gegen das Gesetz.
1 1
gegen stimmen werden.


