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1888.
Jamstag den 28. Juli.
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Oberhessischer Anzeiger.
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mann wurde von der Stelle eines Geistlichen n Landeszuchthause Marienschloß auf Nachsuchen zn hoben und dem Pfarrer Roth zu Hitzkirchen Astalt übertragen, der Gerichtsschreiber Kalt in e, der Mutter des Prinzen Ferdinand von Eburg, auch der Herzog von Montpensier hier—
DOleanistisch-Coburger Familienrath stattfindet.
fnig fährt am Samstag dem Kaiser Wilhelm
19 hohen Gastes hierselbst erfolgt am Abend.
tenen endlich vernünftig werden zu wollen.
itz hiesige Unternehmer arbeiteten, begannen ne einen Streik.
00 England hat einem Telegramm des„Berl.
in Herbst zu einem dreiwöchentlichen Aufenthalt
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Areisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Annoncen: die einspaltige. 15 Pf., lokale
5 i g; Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern ssoweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Die Schießübungen des Bezirks-Kommandos mit
Amtlicher Theil.
„ Zetreffend: Neuordnung der Reglstratur Großherzoglichen Kreisamts Friedberg.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh
1. Bei der Neuordnung unserer Registratur wurden verschiedene Pläne gef ieselben demnächst kurzer Hand zur Aufbewahrung zugehen lassen.
Bekanntmachung.
uf der Seewiese und zwar bei günstiger Witterung an jedem Wochentage.
Eine Stunde vor Beginn des Schießens bis zur Beendigung wird eine roth-weiße Flagge auf der Schießmauer aufgezogen und wird usdrücklich vor dem Betreten des in und neben der Geschoßbahn liegenden Geländes während
Nachdem die Geschoßfänge und Erdaufwürfe
Friedberg den 26. Juli 1888.
erzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. unden, welche in Ihre Registratur gehören. Wir werden Ihnen
Dr. Braden.
scharfer Munition beginnen in diesem Jahre Ende d. Mts. auf dem Scheibenstande
dieser Zeit gewarnt.
für das Schießen neu hergerichtet worden sind, wird das Betreten derselben auf Grund des
368 pos. 9 des Allgemeinen Straf⸗Gesetz-Buches mit Geldstrase bis 60 M. oder mit Haft bis zu 14 Tagen und die widerrechtliche Zueignung
on Bleikugeln aus den Geschoßfängen auf Grund des§. 291 des Allgemeinen Straf-Gesetz—
deldstrafe bis zu 900 M. bestraft werden. Friedberg den 23. Juli 1888.
Vorstehende Bekanntmachung des Bezirks-K
besonders durch die Schelle bekannt machen zu Friedberg den 26. Juli 1888.
Am 2. und 3. August l. J., finden Seitens der Garnison Butzbach Gef
(Eerzierplatze statt.
Friedberg den 27. Juli 1888.
lassen.
Bekanntmachung.
Buches mit Gefängniß bis zu einem Jahr oder mit
Bezirks-Kommando.
ommandos haben die Großherzoglichen Bürgermeistereien der zunächstgelegenen Orte noch
Großherzogliches Kreisamt Friedberg Dr. Braden.
echtsschießen mit scharfer Munition auf dem dortigen großen
Indem wir dies hiermit zur öffentlichen Kunntniß bringen, laden wir die Großherzoglichen Bürgermeistereien der zunächst gelegenen „in Ihren Gemeinden noch besondere Bekanntmachung zu erlassen.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg Dr. Braden.
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Ernannt und verpflichtet wurde: Martin Margraf III., Landwirth von Ockstadt, als Feldgeschworener.
Deutsches Reich. Darmstadt. Der evang. Pfarrer Fried⸗
1 Stelle eines evangelischen Geistlichen an dieser
erfelden wurde entlassen. Coburg. Da außer der Prinzessin Clemen⸗
gereist ist, wird vermuthet, daß hier ein
Ausland.
Dänemark. Kopenhagen, 25. Juli. Der
einem Geschwader entgegen. Die Ankunft hrend des Aufenthaltes des Kaisers siedelt n Hof von Schloß Bernstorff nach dem hie— zn Schloß Amalienborg über, wo auch der isser wohnt.
Frankreich. Paris. Der Stern Bou— agers ist im Erbleichen. Er ließ sich in drei ahlbezirken gleichzeitig aufstellen und ist nun Fall glänzend durchgefallen. Die Franzosen
— 25. Juli. Gegen 300 Erdarbeiter, welche
Großbritannien. London. Die Königin tebl.“ zufolge die Absicht ausgesprochen, sich
Baden-Baden zu begeben.
— 25. Juli. Das Unterhaus nahm ohne Abstim⸗ nig die Bill, betr. die Einsetzung einer Commission Intersuchung der in dem Prozesse O'Donnels
vorgebrachten Anschuldigungen, an. Das Unter—
haus nahm in dritter Lesung die Bill betr. den Eisenbahn- und Kanal-Verkehr an.
— 25. Juli. O' Kelly, nationalistischer Depu— tirter für Roscommon, wurde in der letzten Nacht unter der Beschuldigung, zum boycottiren in Irland aufgereizt zu haben, hier verhaftet.
Italien. Rom. Einige Blätter melden: General Baldissera forderte den franzoͤsischen Viee— consul in Massauah auf, die Beziehungen zu dem Obercommando einzustellen, weil er nicht das Exequatur, sondern nur ein von der Türkei auerkanntes Diplom besitze.
Bulgarien. Sofia. Die Rustschuker Poli— zei verhaftete zwei Indloiduen, Ivan Bogutew und Dimitri Jvanow. Bei denselben wurden Korrespondenzen aus Kiew, betreffend Vorberei— tungen zu einem Komplote gegen die Sicherheit des Staates vorgefunden. Der Minister des Aeußern, Dr. Stransky, und Finanzminister Natschewitsch sind in dieser Angelegenheit in Nustschuk eingetroffen.
Rußland. Peterhof, 24. Juli. Heute früh 7 Uhr begab sich Prinz Heinrich mit den deutschen Marine-Offizieren auf dem Dampfer„Marewo“ zur„Hohenzollern“. Kaiser Wilhelm traf ein wenig später im Kriegshafen ein und begab sich nach Begrüßung des Gefolges und des Großfürsten Nicolai, welcher ihn im Pavillon erwartete, auf der Nacht„Zarewna“ nach der„Hohenzollern“. Um 10 Uhr trafen der Kaiser und die Kaiserin von Rußland mit dem Thronfolger in Marine— Uniform im Hafen ein, wurden daselbst von den Großfürsten und deren Gemahlinnen begrüßt, worauf sie sich auf der Pacht„Alexandria“ in Begleitung der Großfürsten Wladimir und Michael und ihrer Gemahlinnen, sowie der Großfürsten Sergei und Nicolai und des Herzogs von Olden— burg nach der„Hohenzollern“ begaben. Hier
oder„Times“ gegen Parnell und Genossen
welcher der Kaiserin ein Bouquet überreichte.
Nach Besichtigung des Schiffes begaben sich die Herrschaften auf das Panzerschiff„Baden“ und besichtigten dasselbe. Sodann erfolgte eine Um— fahrt um das ganze deutsche Geschwader, welches sich in Paradestellung befand, mit den Matrosen auf den Ragen. Die Musik-Corps intonirten die russische Hymne. Nach Rückkehr auf die „Hohenzollern“ wurde daselbst ein Dejeuner ein— genommen, worauf Kaiser Wilhelm und Prinz Heinrich sich von den russischen Majestäten und den Mitgliedern der Kaiserfamilie herzlichst ver— abschiedeten, welche sich an Bord der„Alexandria“ zurückbegaben. Das deutsche Geschwader lichtete Nachmittags 3 Uhr die Anker und dampfte unter dem donnernden Salut der russischen Flotte und der Forts ab. Es erfolgte um halb 1 Uhr ein nochmaliger Salut der russischen Flotte, welche sich in Paradestellung befand und von welcher die preußische Nationalhymne ertönte. Zahl— reiche Privatdampfer geleiteten die„Hohenzolleru“ unter fortwährenden Hurrahrufen.
— Das Gerücht von der Hierherkunft des Königs von Schweden bestätigt sich. Die An— kunft desselben wird etwa für den 3. August erwartet.
Afrika. Pietermaritzburg, 24. Juli. Die unter dem Befehl des Majors Me Kean stehende Küsten-Abtheilung, sowie die von John Dunn commandirten Eingeborenen sind beide vorge— rückt. Diese Streitmacht wird sofort gegen die feste Stellung Somkeli's bei St. Lucia mar— schieren und später sich mit den anderen Truppen bei N'Konjeni vereinigen, worauf der combinirte Angriff auf den Ceza-Busch, wo Dinizulu sich befindet, vorgenommen werden wird. Amtlich wird gemeldet, daß Dinizulu 2000 Mann von einem anderen Stamme bei sich hat. Seine eigenen Usutus haben ihn namlich verlassen. Im
wurden sie von dem Prinzen Heinrich empfangen,
Allgemeinen hat sich die Lage gebessert.
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