Ausgabe 
26.1.1888
 
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um Hofjunker, der Gefangenwärter Hanst zu Lorsch zum Umtegerichtsdlener in Lorsch, der Vicefeldwebel Zotz zu Darmstadt zum Amtsgerichts diener in Lauterbach ernannt.

Berlin. Wie man derM. Allg. Ztg. von hler berichtet, wird der Kronprinz nach eingegangener offi eleller Mittheilung aus San Remo Anfang Mal zurück; kehren, um der Hochzeit des Prinzen Heinrich beizuwohnen.

Wie demBerl. Tagebl. gemeldet wird, steht jetzt fest, daß Dr. Mackenzie Ende nächster Woche von London nach San Remo reisen wird, um einen im Kehl⸗ kopf des Kronprinzen befindlichen abgestorbenen Knorpel zu exstirptren. Auch soll nach derselben Quelle wahr scheinlich sein, daß um diest Zeit elne abermalige Con sultatton bedeutender Aerzte stattfinden wird, um ein de finitives Urtheil über den Charakter des Leidens des Kronprinzen abzugeben.

23. Januar. Der Reichstag genehmigte die Ein führung der Gewerbe Ordnung in Elsaß Lothringen in dritter Lesung unverändert und nahm hierauf eine vom Abg. Henneberg beantragte Resolutton wegen einheitlicher Regelung der Dampfkessel⸗ Frage durch das Reich an. Beim Etat des Reichs Verficherungsamtes widerlegt Staatsseeretär v. Bötticher die Behauptung Baumbach's, daß die Verwaltungskosten zu hoch seten gegenüber den freien Hilfsgenossenschaften. Ob das Altersversorgungs gesetz noch in dieser Session zur Verabschiedung gelange, könne er nicht sagen, dasselbe liege dem Bundes rath noch nicht vor. Die Regierung jedoch sei bestrebt, dasselbe möglichst zu beschleunigen. Dem Vernehmen nach wird der Abg. Lobren namens der Reichspartei den Antrag wegen Aufhebung des Identitätsnachweises im Reichstag einbringen. Danach sollen bei der Getreldeausfuhr Ein fuhrvollmachten ertbeilt werden, welche übertragbar sind und mindestens sechs Monate zur zollfrelen Einfuhr der nämlichen Quantität des gleichartigen Getreldes berechtigen. 23. Jan Der Reichstag genehmigte im Fortgang der Sitzung die übrigen Titel des Etats des Ministeriums des Innern und die einmaligen Ausgaben desselben. Die längere aber unerhebliche Debatte bewegte sich vorwiegend um das Unfallversicherungsgesetz und dessen Kosten und Wirkungen, ferner um die physikalisch⸗technische Reichs Anstalt.

23. Januar. Der Fürst⸗Btischof von Breslau, Dr. Kopp, ist von seiner Reise nach Rom und San Remo, wo er von dem Kronprinzen empfangen wurde, in der vergangenen Nacht in Berlin eingetroffen. Am beutigen Vormittage stattete ihm der Cultusminister Dr. v. Goßler einen längeren Besuch ab, dann folgte der Fürstbischof der Einladung des Kaisers zur Theilnahme an der Feier des Krönungs und Ordens-⸗Festes. 24. Januar. Fürst Bischof Kopp ist heute zum Reichskanzler Fürsten Bismarck nach Friedrichs ruh gereist.

Karlsruhe, 24. Januar. Das Gesammtergebniß der Abstimmung über die kirchenpolitische Voclage in der gestrigen Sitzung der Commission ist nach dem Fr. J. folgendes: Artikel 1, betr. die Wiedergestattung von Se minarien wurde mit einem Unterantrag Kiefers, wodurch die Staatsaufsicht schärfer zum Ausdruck gelangt, mit 8 gegen 2 Stimmen, Artikel 2 und 8 wurden einstimmig angenommen. Artikel 4 dagegen fiel, trotzdem der Cul tusminister Nokk ihn unverändert aufrecht erhalten wollte, mit 7 gegen die 3 Stimmen der Abgg. Winterer(lib.), Marbe und Henning(kler.).

Metz, 24. Jan. teLothringer Zeitung meldet: Am Samstag bemerkte der Grenzaufseher Hahnemann Vor mittags den zwischen Lommeringen und Fentsch auf deut schem Gebiete jagenden Barberot und beschloß dessen Ver haftung. Er setzte demselben nach und traf ihn einige Schritte vor der Grenze auf deutschem Boden; da Bar berot energisch Widerstand leistete, entstand ein Ringen, welches mit der Entwaffnung Barberot's endete.

Ausland.

Frankreich. Paris, 23. Januar. In einer Anar⸗ chisten⸗ Versammlung in Havre feuerte ein Theilnehmer der Versammlung namens Lucas 2 Revolverschüsse auf Louise Michel ab. Eine Kugel drang hinter dem Ohr der letzteren ein und scheint eine schwere Verwundung verursacht zu haben. Lucas wurde verhaftet.

23. Januar. DerAgence Havas wird aus Nancy bezüglich des neuesten Grenzfalles gemeldet: Ein französischer Jäger überschritt auf der Jagd im Gebiete von Trieux die deutsche Grenze, weil er das Zeichen eines deutschen Douanters für eine Aufforderung ansah, zu diesem zu kommen. Der Douanier nahm dem Franzosen, welcher sich thätlich widersetzte, gewaltsam das Gewehr ab.

Großbritannien. London, 23. Jan. Der par nellitische Deputirte für Ostelare, Cox, wurde heute in London verhaftet.

Italien. Rom, 23. Januar. Bei Debeb erfolgte nach dem Fr. J. ein Zusammenstoß der Italtener, welche ihre Recognoscirung bis Halah ausgedehnt hatten, mit dem Feind. Die Reserve Brigade wird demnächst von Neapel nach Massauah abgehen. Das gestrige Gerücht einer Niederlage der Italiener auf der Affenebene wird von der Quästur dementirt.

24. Jan. Nach einer Meldung derTribuna aus Massauah erfolgt die Besetzung Sahatis durch die Itoliener morgen, falls nicht ein Gegenbefehl erlassen wird.

Rumänien. Bukarest, 24. Jan. Nachdem ein Stallknecht der russischen Gesandtschaft mit vielen anderen Dienern anläßlich eines Verbrechens von der Behörde einige Stunden zurückgehalten, wird versucht, dieser be deutungslosen Angelegenheit einen politischen Anstrich zu geben und dleselbe zu einem diplomatlschen Zwischenfall aufzubauschen. Alle auf Grund dieser Thatsache ver

Serblen. Belgrad, 29. Jan. Die Skupschtina wurde durch einen Ukas des Königs heute aufgelöst; die Neuwahlen sind auf den 4. März anberaumt. Dle Auf: loͤsung ist durch das Verhalten provoelrt worden, welches die Ristie ergebene liberale Fraetlon gegenüber der Re gierung anzunehmen schlen.

Bulgarken. Sofia, 23. Jan. Prinz Ferdinand trat heute die Reise nach Phllippopel an. Der ganze Hof übersiedelt für drei Wochen nach Philippopel. Die Mintster schließen sich dem Hofe an.

Rußland. Petersburg. Im südblichen Rußland, wo die Transporte für den Privatverkehr seit Wochen auf den Bahnen eingestellt, haben lt. Fr. IJ, letztere den Auf; trag erhalten, größere Wagenmengen für Militärtrans: porte berett zu halten.

Aus Stadt und Land. Frledberg. Kapitän W. Bade, früherer 2. Offizier derHansa, wird morgen, den 26. Januar, im Saale des Hötel Trapp einen Vortrag über die deutsche Nord pol Expedition 1869/70 halten, auf den wir hier noch mals aufmerksam machen möchten. Mit schlichter, impo nirender Einfachheit und doch lebhaft und anregend entwirft Kapitän Bade ein fesselndes Bild von den ark tischen Regionen, von den zahllosen Mühen und Gefahren, welche in jenen Breiten des kühnen Forschers harren. DieHansa wurde bekanntlich nach viermonatllcher Fahrt, vorgedrungen bis zum 75. Grod nördlicher Breite, von den kolossalen Eismassen erdrückt und sank in die Tiefe. Die Mannschaft hatte sich auf eine mächtige Eis scholle geborgen und trieb auf derselben 237 Tage umher, mit den bittersten Entbehrungen und Dranzsalen kämpfend. Der Muth, die Aus dauer, die Kraft und das Gottver trauen, mit welchen die Hansamänner der Wuth der Elemente getrotzt, steht besspiellos da. Den interessan- testen Theil des Vortrags bilden die dem an Ort und Stelle verfaßten Tagebuche entnommenen Schilderungen. Die Sprache an sich ist, wie schon angedeutet, ohne alles rhetorische Flitterwerk, aber eine ächt deutsche, empfin dungs reiche Tiefe des Gemüths bekundend. Wir empfehlen den Vortrag unseren Lesern und namentlich auch unserer Jugend wiederholt auf das Angelegenklichste.

h. Frledberg. Die Vorträge, welche an den beiden letzten Freltagen im Volksbildungs Verein von Reallehrer Kost gehalten wurden, hatten zum Thema:Ungarn, Land, Leute, Kulturverhältnisse. Ste zeichneten sich aus durch den reichen Inhalt, die lebendige, scharfe, bis in's feinste Detail naturgetreue Schilderung, durch die Be⸗ tonung des kausalen Zusammenhangs von Volk und Land. Lang anhaltender Besfall des sehr zahlreichen Publikums lohnte denn auch den Redner und gab Zeugniß von der zündenden Wirkung seiner Worte. Der Vortragende begann mit der ungartschen Hauptstadt Buda Pest und erwähnte besonders die großartigen, prunkvollen, alle in neuester Zeit entstandenen Bauten und Straßen und so⸗ dann einzelne, dem Deutschen am meisten auffallende Typen der Bevölkerung, vor allem den Zigeuner als Mitglied der Musik- Kapelle. Auch auf das ungarische Essen und Trinken ging er genauer ein. Von Buda Pest führte ihn die Eisenbahn nach Osten durch die Getreide region des endlosen ungarischen Tieflandes, desAlföld, nach der Stadt Marmaros-Szigeth an der oberen Theis, am westlichen Abhang der Waldkarpathen. Von köstlichem Humor getragen war seine Beschreibung des Aufenthalts auf der Statton Miskolez, wo ihm zum ersten Male die ländliche Bevölkerung in ihrer vollen Eigenthümlichkeit entgegentrat(Wartesaal, Morgentoilette der Juden). Die Schilderung von Szigeth und ihrer und der nächsten Um gebung Bevölkerung, welche sich aus Wallachen, Ruthenen, Magyaren, Deutschen und Juden zusammensetzt, sowie die Charakteristik dieser einzelnen Volksstämme in Tracht und Lebenswelse bildete den ferneren Inhalt des Vortrags und ließ des Redners Talent für scharfe Beobachtung und lebensvolle, realistische Darstellung in hohem Maaße erkennen. Auf Einzelheiten kann hier nicht eingegangen werden. Das Gesammturtheil ging dahin:Rohe Ur wüchsigkeit, wenig Bildung und viel Schmutz. In seinem zweiten Vortrage lenkte Reallehrer Kost unseren Blick auf die inneren Verhältnisse und den Volkscharakter Ungarns und zwar nicht blos des östlichen Theiles, sondern des ganzen Landes. Von den vielen Momenten, welche er besprach und welche er von verschiedenen Gesichts punkten aus betrachtete, sollen nur einige hervorgehoben werden. Er redete von der Erziehung und kam zum Resultat, daß das Hauptgewicht auf frühe, oft zu frühe Aneignung der äußeren gesellschaftlichen Formen gelegt wird, statt auf wahre Bildung des Geistes und Herzens. Er behandelte dann die Theilnahme des Volkes am poli⸗ tischen Leben und auch hier lautete sein Urthell nicht günstig; gewählt wird bei der großen Masse ohne jede eigne Meinung, sondern nur auf die durch vieles Bier und Branntwein unterstützten Worte der Parteimänner hin. Die Schilderung des Treibens an einem Wahltage in Szigeth war ein in Werte übersetztes Hogarth'sches Bild. Eines aber konnte der Vortragende rühmend hervorheben, die Liebe zum Vaterland, welche aber weniger aus nationalem Stolz entspringt, als aus der Liebe zur heimathlichen Natur. So kommt es, daß sich der Ungar mit dem Boden, auf dem er geboren und auf dem er lebt, enger verwachsen fühlt, als viele andere Nationen, z. B. wir Deutsche; Wanderlieder sind daher auch unter den ungarischen Volksliedern sehr selten. Der Ungar läßt die Natur auch in hohem Maaße und ganz unmittel bar auf sich einwirken; als Ausdruck solcher Wirkung trug Redner das von ihm in's Deutsche übertragene Gedicht von Petöfi: Das Tiefland(Alföld) vor(wird in

breiteten alarmistischen Nachrichten können als unbegründet bezeichnet werden.

der nächsten Nummer desUnterhaltungsblattes zum Oberh. Anz. abgedruckt). Zum Schluß wies Redner noch auf

die ungartschen Volks- und Vaterlandslieder hin und thellte eine Anzahl derselben(mmer in eigner Ueber⸗ setzung; mit. Er bemerkte, daß die Melodten der meisten dieser Lieder hoͤchst ansprechend und oft tief, ergreifend sind, aber das deutsche Ohr fremdartig berühren, weil sie die Molltonarten bevorzugen und häusig keine stro⸗ phische Gliederung zeigen. Er schloß mit den belden letzten Strophen des oft gesungenen Vaterlandsliedes Ermahnung von Vönssmarty:

Vom Vaterlande laß nicht ab,

O Ungar, bleib ihm treu!

S' ist deine Wleg, es ist dein Grab,

Nährt dich und steht dir bel.

Und nirgend sonst, wie weit die Welt,

Magst du ein Heim erwerben.

Ob gut, ob schlimm dein Schicksal fällt:

Hier mußt du leben, sterben.

O. T. Friedberg. Gemeinderaths-Sitzung vom 23. Januar. Punkt 1 der Tagesordnung wurde durch den Beschluß erledigt, die Blsmarck- und Halngra⸗ benstraße zu kanallsiren und die in Frage kommenden Haus Besitzer zu den Kosten heranzuztehen. Der Vor sitzende machte Mittheilung von dem Abschluß der Ge⸗ lände Erwerbung, sowett diese zur Fortsetzung der Bis marckstraße nothwendig gewesen. Ueber die Frage, ob der Weiterbau dieser Straße mit oder ohne Vorgärten stattfinden soll, wird nach dem hierauf bezüglichen Bericht der Bau Commission in nächster Sitzung endgiltig ent schteden werden. Die Anschaffung von 2 waagrechten Leitern für den städtischen Turnsaal wurde gut geheißen.

Ww. Friedberg. Das am verflossenen Sonntag stattgefundene Concert des hiesigen Dilettanten-Vereins ist, wie dies nicht anders zu erwarten war, sehr gut verlaufen. Die von dem Verein ausgeführten Musik plecen, sowie die Gesangsvorträge eines geschätzten aus wärtigen Mitgliedes fanden allgemeinen Beifall. Nur ist es zu bedauern, daß der Besuch ein schwacher war und wäre es doch zu wünschen, daß einem solchen Verein gegenüber, den man, wie dies erst kürzlich in Ihrem geschätzten Blatte treffend bemerkt wurde, bei fast allen Festlichkeiten heranzieht, durch zahlreicheres Erschelnen ge zeigt würde, daß man ihm für die Opferfreudigkeit, die er bei allen Festlichkeiten bekundet, die gebührende Aner erkennung zollt. Eine Ehre ist die andere werth, und was dem Einen recht ist, ist dem Andern billig.

s. Okarben. Nicht auf dem von Leonhardi'schen Hofe, sondern auf dem Gräfl. Walderdorff'schen Hofe brach das Feuer aus, von dem Ihr J. Correspondent in voriger Nummer berichtete. Ein Thell des Viehes konnte noch gerettet werden.

Allerlei.

Löbau. Eine Trichinenepidemie ist in erschreckendem Umfange in Cunewalde(Oberlausitz) ausgebrochen. Am 17. Januar lagen schon einige 30 Personen darnieder. Es ist festgestellt, daß nur Personen erkrankt sind, die eln von der Feuerwehr des Ortes veranstaltetesKränz chen mitgemacht und bei dieser Gelegenheit von den auf getischten Räucherwürstchen gegessen hatten. Die mikrosko⸗ pische Untersuchung hat denn auch ergeben, daß die übrig gebliebenen Würstchen von Trichinen wimmeln. Der Fleischer, von dem sie gekauft, liegt selbst an der Tricht⸗ nosis darnieder und behauptet steif und fest, daß alle von ihm geschlachteten Schweine auf Trichinen untersucht worden sind. Die Beschlagnahme der vorhandenen Fleisch reste ist erfolgt und die Untersuchung eingeleitet worden.

Handel und Verkehr.

Friedberg, 24. Jan. Fruchtpr. Watzen M. 17.75 bis 18.00, Korn M. 13.50, Gerste M. 14. 15.50, Hafer M. 12.50 00.00. Alle Preise verstehen fich auf 100 Kilo 200 Zollpfund.

Friedberg, 25. Januar. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.70 0.80. Eier 1 Stück 8 Pf.

Homburg, 24. Jan. Marktpreise. Kartoffeln per Malter M. 4.505., per Gescheid 9 10 Pf., Eier per Stück 7 und 8 Pf., Butter per Pfd. I. Qual. M. 1.00., II. Qual. 90 Pf.

Korn M. 13.70, Gerste M. 13.00, Hafer M. 12.30, Erbsen M. 00.00, Lein M. 26.00, Wicken M. 22.00.

Butter per Pfd. M. 0.800.85., Eier per St. 78 Pf.,

Hühner per St. M. 0.90 1.30, Hahnen per St. M. 1.20 bis 1.50, Enten per St. M. 1.40 1.80, Gänse per Pfd. 50 60 Pf., Ochsenfleisch per Pfd. 58 60 Pf., Kuh- und Rindfleisch 45 50 Pf., Schweinefleisch 54 bis

Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00 4.50, Zwiebeln per Ctr. M. 8.00- 10.00. b Frankfurt, 23. Jan. Fruchtber. Hiesiges Weizen⸗

deutsches und westfälisches Weizenmehl Nr. 00 M. 23.50 bis 24.50, Roggenmehl(hies.) Nr. 0 M. 21.75 23.00, Nr. 0/1 M. 20.00 21.00, Nr. 1 M. 17.50 18.50, Nr. 2 M. 14.50 15.50, Weizen ab unserer Umgegend M. 17.75 bis 18.00, frei Bahnhof hier M. 18.25 18.50, fremder

bis 14.25, Gerste, Brauerwaare M. 15.00 16.50, do. zu Mahlzwecken M. 11.00., Hafer, prima M. 14. 14.50,

M. 14., Erbsen M. 14. 19., Linsen M. 2038., Wicken M. 12.50 13.50, Heu per Ctr. M. 3.25 3.50, Stroh

M. 2.50, Roggenkleie M. 4.50 4.75, Weizenkleie M. 4. 25,

Grünberg, 24. Jan. Fruchtpr. Weizen M. 17.60,

Gießen, 24. Januar. Auf dem heutigen Markt kostete 1 Käse per St. 47 Pf., Tauben per Paar 0.50 0.70 Pf.,

60 Pf., Hammelfleisch 40 60 Pf., Kalbfleisch 4048 Pf.,

mehl Nr. 0 M. 30.00 32.00, Nr. 1 M. 27.00 28.00, Nr. 2 M. 24.00 26.00, Nr. 3 M. 22.50 24.00, Nr. 4

M. 18.00 19.00, Nr. 5 M. 14.50 15.50, Milchbrod⸗ und Brodmehl im Verband M. 52.00 54.00, nord⸗

nach Qual. M. 17.75 20.25, Roggen hiesiger M. 14.00

mittel M. 12.50 13.25, Raps M. 25.00 26.00, Mals

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