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in dem Rathhaus zu Nieder--Weisel nachstehende Arbeiten 7

Lieferung von Sand

Bekanntmachung.

Wie unterm 3. März 1884 im Oberhessischen An⸗ zeiger Nr. 31 von 1884 bekannt gegeben wurde, wird der Spar, und Vorschuß⸗Verein F. G. Bad⸗Nauhelm seit dem 18. Februar 1884 durch seine nachverzeichneten Vorstands mitglieder rechtsgültig vertreten:

1. den Direktor Jean Wörner zr. von hier,

2. den Rechner C. W Bornscheuer von hler und

3. den Controleur P. Aletter IV.

Nach§. 7 pos. 2 der Vereinsstatuten, welcher in der Generalversammlung vom 18. Februar 1884, der neuen Geschäftseinrichtung entsprechend, abgeändert wurde, bat die Zeichnung für den Verein durch mindestens zwei Vorstands mitglieder zu erfolgen.

ö Dies wird hierdurch nachträglich veröffentlicht. Großherzogliches Amtsgericht Bad Nauheim.

Bauer. Schutz.

8 Arbeits-Vergebung. 2382 Montag den 25. Jun, Vormittags um 10 Uhr, sollen in dem Gemeindesaal zu Trais⸗Münzenberg nach stehende Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden. Maurer- und Weißbinderarbeit, laut Kostenüberschlag M. 140.

Lieferung von Kalk 3

Lieferung von Russensteinen 4920

Lieferung von Sand 16 Lieferung von Sandsteinplatten 582.50 Butzbach den 22. Juni 1888. Metzger,

2384

2383 Dienstag den 26. Juni, Vormittags 10 Uhr, sollen

öffentlich in Accord gegeben werden. Maurerarbeit, laut Kostenüberschlag Pflasterarbeit

M. 216. 1 122.50 80. 36.50 120. 240. 9

Lieferung von Mauersteinen

Lieferung von Schwarzkalk Lieferung von Pflastersteinen Unterhaltungssteine zu liefern

Diese Steine zu zerschlagen j Butzbach den 22. Juni 1888.

2 2 2* 2

Metzger, Bezirks⸗Bauaufseher.

Bekanntmachung.

Auf die von Herrn Rechtsanwalt Grünewald zu Dießen unterm 5. Juni d. J. veröffentlichteBekannt machung ist folgendes zu bemerken:

1. Frau Johann Karl Geiß Wittwe hat bei dem mit

g 2 mir vor mehreren Jahren vollzogenen Eheabschlusse 0

55 ihr gesammtes Vermögen und somtt auch die unter

1 4 der Firma August Geiß betriebene Handlung, deren 9

alleinige Inhaberin sie gewesen, mir in die Ehe eingebracht und ist dieses Geschäft seither von mir unter der alten Firma für Rechnung der Ehege meinschaft fortgeführt worden. Es folgt hieraus

2 von selbst, daß meiner Ehefrau, so lange unsere

Ehe besteht, jede Disposition über das in die Ehe inferirte Handelsgeschäft und die in diesem von mir

4 erworbenen Ausstände entzogen ist, und daß dieselbe insbesondere nicht befugt erscheinen kann, die Ge schäftsschuldner zur Zahlungsleistung an Herrn Rechtsanwalt Grünewald anzuwelsen, oder vor Zahlungsleistung an mich zu verwarnen.

Es hat außerdem meine Ehefrau den Herrn Rechts anwalt Grünewald zu der in Rede stehendenBe kanntmachung überhaupt nicht rechtsgültig

. mandirt, denn dieselbe ist leider schon seit längerer

N Zeit geisteskrank und im Rechtssinne handlungs

Uebelwollen zweier, hier nicht näher zu bezeichnenden Personen zu verdanken, daß die Vollmachten für den mit dem Zustande meiner Frau nicht näher bekannten Herrn Rechtsanwalt Grünewald ausge

unfähig und ist es nur der Thätigkeit und dem

ö stellt und so wle geschehen, von Letzterem benutzt 1 worden sind. 3. Es hat sich aber endlich Herr Rechtsanwalt Grüne f wald am 7. d. Mts. gelegentlich einer persönlichen 7 Zusammenkunft mit meiner Frau in Frankfurt a. M. von der geistigen Unzurechnungsfäbigkeit der Letzteren überzeugt und es hat derselbe auch, nachdem jene ihm erklärt, daß sie die Vollmachten zurückziehe, f welche sie gezwungen ausgestellt, das ihm ertheilte Mandat wieder gekündigt, gleichwobl aber mir gegenüber heute es abgelehnt, diese Kündigung in gleicher Weise, wie selneBekanntmachung, zu ver öffentlichen. ö Unter diesen Umständen bleibt mir nichts Anderes übrig, als dem Publikum von obigem Sachverhalte senntniß zu geben und vor Zahlungsleistung an irgend ine andere Person, insbesondere an Herrn Grünewald,

dlermit meinerselts zu verwarnen.

Altenstadt den 9. Junl 1888. 233 Albert Mayer.

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Danksagung. Allen Denen, die während der Krankheit und bei der Berdigung unserer lieben Tochter und Schwester Elise so liebevolle Theilnahme bewiesen haben, sowie für die reiche Blumenspende sagen wir unseren tiefgefühlten Dank. Friedberg den 20. Juni 1888. 2357 Heinrich Müller, Frau und Geschwister.

Todes-Anzeige.

Tiefbetrübt von namenlosem Leid machen wir hiermit Freunden und Be kannten die schmerzliche Mittheilung von dem Hinscheiden unseres unvergeßlichen

Kindes 2 Lilli. Um stille Theilnahme bitten die tief gebeugten Eltern

Josef Fürth und Frau.

2358

Friedberg, 20. Juni 1888.

2291 Bad⸗Nauheim.